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ASSASSIN'S CREED 3
 Test von Sven Reisbach (03.12.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Ubisoft
Termin:31. Oktober 2012 Entwickler:Ubisoft

Zuletzt stagnierte die Ubisoft-Reihe um die Assassinen-Zunft ein wenig. Das lag nicht zuletzt am Fokus auf Ezio Auditore da Firenze, der nach nun mittlerweile drei Serienteilen ausgedient hat. Neuer Assassine, neues Setting und jede Menge anderer Neuerungen - und doch alles beim Alten. Das liefert, grob zusammengefasst, Assassin's Creed 3. Übernommen wurde auch vieles, was Fans seit jeher sauer aufstößt.


Kurz vor dem Ende


Weiterhin steht das Ende der Welt, der 21.12.2012, kurz bevor. Barkeeper Desmond und sein Gefolge wähnen sich nach den Ereignissen in Assassin's Creed: Revelations nah am Ziel, das Ende noch abzuwenden. Leider fehlt dazu noch ein Amulett, das als Schlüssel funguieren soll. Also geht es für Desmond zurück in den Animus. Diesmal jedoch nicht wieder zu Ezio, sondern zu einem völlig neuen Charakter. Bevor ihr aber überhaupt in dessen virtuelle Haut schlüpft, seid ihr zunächst mit dem Briten Haytham unterwegs. Gute zwei Stunden nimmt sich Ubisoft Zeit, diesen Charakter einzuführen - aus gutem Grund, den wir hier jedoch nicht verraten wollen. Nach einer Überfahrt gen Amerika und einigen Kämpfen dort, die euch gleichzeitig als Tutorial für das überarbeitete Kampfsystem dienen, dürft ihr dann endlich in die Rolle des jungen Ratohnhaké:ton (gesprochen Raduhnhageyduh) schlüpfen. Später bekommt er zwecks Tarnung - und weil es leichter auszusprechen und zu merken ist - den Namen Connor verpasst. Dem Sohn eines Briten und einer Ureinwohnerin begegnen wir als Kind und lernen direkt zwei neue Spielelemente kennen: Das Klettern in Bäumen und die Jagd samt Spurenlesen.

Durch das Klettern rennt Connor nun über Äste, hüpft von Baum zu Baum und nutzt auch mal Astgabelungen zur Rast. Dank Sicker-Effekt übernimmt auch Desmond wieder die Fähigkeiten - so gibt es in seiner Zeit einige Kletter-Passagen, in denen tatsächlich auch Metallaufbauten ähnlich der Astgabeln zu finden sind. Das war es dann auch mit dem spielerischen Zugewinn für Assassin's Creed 3. Die Jagd und das Spurenlesen sind hingegen schon ein wenig interessanter. In Connors Kindheit werdet ihr mit dem Spurenlesen in Form eines Versteckspiels mit seinen Freunden bekannt gemacht, in der Jugend kommt die Jagd dann noch hinzu. Um nach Spuren Ausschau zu halten, genügt es, in die Adlersicht zu wechseln. Auf Knopfdruck werden diese dann von Connor interpretiert. Das hilft euch, ein Zielgebiet einzugrenzen oder zu bestimmen, welche Tiere in der Gegend verkehren, die ihr dann jagen könnt. Letzteres ist im späteren Verlauf eine optionale Aufgabe, mit der ihr euch immer mal wieder ein bisschen Geld hinzuverdienen könnt. Über den Aufbau von Fallen an entsprechenden Stellen fangt ihr Kaninchen, Wölfe oder auch richtiges Wild.


Ein würdiger Abschluss?

Wer meint, die Zeit des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges böte kein geeignetes Setting, der hat zumindest teilweise recht: Die eher einfache Architektur von Boston und New York in jener Zeit lässt sich kaum mit jener vergleichen, in der Ezio kraxeln durfte. Im Grenzland darf Connor dafür immerhin auf Bäumen rumklettern und auch Felsformationen sind vor seinen Kletterkünsten nicht sicher. Dabei wirkt die Welt stets lebendig. Menschenmengen tummeln sich auf den Straßen, Händler bieten ihre Ware feil und Bauern bauen eben ihr Getreide an. Nicht ganz so lebendig ist hingegen das Storytelling geraten: Die Geschichte Connors wartet mit einigen Zeitsprüngen auf. Das war auch schon bei Ezio der Fall, dennoch war der rote Faden bei dem Italiener deutlicher zu erkennen. Manchmal wirkt es, als würden einfach wichtige Ereignisse der Ära hergenommen und Connor in diese reingesetzt. Und wenn zwischen zwei Ereignissen mal etwas Zeit liegt, dann muss eben ein Sprung her. Schlimmer wirkt jedoch die Desmond-Storyline. Sicher war der Barkeeper nie ein Fan-Favorit, allerdings ist das auch kaum dem Charakter an sich anzukreiden als vielmehr Ubisoft selbst. Es wurde über fünf Teile versäumt, ihm den nötigen Raum für Charakter-Entfaltung zu geben. Immerhin bildet seine Geschichte den Überbau für das, was im Animus erlebt wird. Desmond taucht in die Vergangenheit seiner Ahnen ein, um bestimmte Artefakte zu finden und um Assassinen-Fähigkeiten zu erlangen - umso trauriger, dass es Ubisoft versäumt hat, ihm zumindest jetzt in Assassin's Creed 3 ein würdiges Finale zu bereiten. Die Chance ist nun leider vertan und mit diesem Abschluss kann man als Fan der Serie eigentlich kaum zufrieden sein. Immerhin ist dieser Storybogen jetzt aber abgeschlossen und macht Platz für neue Abenteuer, die ein Cliffhanger am Ende dann auch erahnen lässt.

Wie schon Ezio muss sich auch Connor in Assassin's Creed 3 mit dem Mikromanagement einer Ortschaft rumschlagen. Um Davenport auszubauen, braucht es natürlich Bewohner. Das erreicht ihr in Siedlungsmissionen, in denen ihr diesen Leuten helft, woraufhin sie sich in der Siedlung niederlassen. Ab und an gibt es Missionen, in denen ihr weiter in die Belange eurer Siedler hereingezogen werdet. So müsst ihr etwa einen Streit zwischen euren Siedlern schlichten und sonstwie helfen, wodurch die Loyalität zu euch steigt. Ansonsten verrichten die Leute ihr Tagewerk, liefern also diverse Rohstoffe, die ihr mit durch Missionen freigeschaltete Baupläne wiederum zu anderen, höherpreisigeren Gütern verarbeiten könnt. Die könnt ihr dann per Warentransport verkaufen. Das System dahinter wird allerdings nur grob erklärt, die Feinheiten müssen sich selbst erarbeitet werden. So besteht bei jeder Warenlieferung ein gewisses Risiko, dass der Konvoi nicht ankommt. Durch die Einnahme diverser Forts könnt ihr das Risiko jedoch deutlich senken und so gute Einnahmen erzielen. Doch ist Geld in Assassin's Creed 3 eher zweitrangig. Schnell habt ihr alle möglichen Waffen zusammen, Nachschub - etwa an Munition - findet ihr beim Durchsuchen ausgeschalteter Gegner ebenfalls genug. So gibt es nur noch eines, wo sich das Geld investieren lässt: Das eigene Schiff.

Richtig gelesen: Connor darf im Verlauf seines Abenteuers zum Kapitän seines eigenen Schiffes werden. Mit genügend Kleingeld lässt sich das ehemalige Wrack erheblich ausbauen und mit mehr und besseren Waffen oder Verstärkungen der Außenhülle versehen. Damit seid ihr dann bestens gerüstet für die See, auf der sich euch nicht nur richtige Kriegsschiffe entgegenstellen, sondern sogar Forts auf ihre Zerstörung warten. Wenn noch das Entern von Schiffen hinzukommt, fühlt man sich mehr an ein Piraten-Spiel als an ein Assassin's Creed erinnert. Während der Kampagne gibt es nur wenige dieser Schlachten, dafür können sie als optionale Missionen gespielt werden.


Geschichtsstunde voll Action

Aber die Geschichte um Connor kann auch mit vielen spannenden Ereignissen und Wendungen aufwarten. Dabei bekommt das Halbblut allerhand zu tun, es warten die üblichen Missionen, mit denen ihr euch immer weiter an eure Feinde herankämpft und ihre Motive aufdeckt. Hier zeigt sich, dass der Bürgerkrieg tatsächlich eine brauchbare Kulisse für den neuen Assassinen zu bieten vermag. So schmeißt er etwa bei der Boston Tea Party Tee über Bord, kommandiert Truppen bei den Gefechten von Lexington und Concord, läuft bei Bunker Hill über das Schlachtfeld und ist auch bei der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung zugegen. Die Seeschlacht vor der Chesapeake-Bay dient dann als Aufhänger zum großen Finale. Dabei trefft ihr natürlich auch allerlei heute berühmte Zeitgenossen wie George Washington oder Benjamin Franklin. So gut in die Story eingebunden wie etwa Leonardo da Vinci in Assassin's Creed 2 sind sie allerdings leider nicht. Neben dem Hauptziel einer Mission gibt es auch immer wieder sekundäre Ziele, deren Erfüllung für 100% Synchronität mit Connor erfüllt werden müssen. Mitunter sind das einfache Dinge, die sich im Grunde von alleine ergeben, sehr häufig können diese Nebenziele jedoch Perfektionisten, die wirklich ALLES machen wollen, in den Wahnsinn treiben.

Um sich der Gegner besser erwehren zu können, wurde das Kampfsystem komplett überarbeitet. Serien-Veteranen werden sicherlich ein wenig Eingewöhnung brauchen, dafür funktioniert das neue System dann aber auch richtig gut. Großartige Neuerungen gibt es allerdings nicht, im Grunde lässt sich auch weiterhin durch Kontern jeder Zwist schnell zu euren Gunsten entscheiden. Das Waffenarsenal wurde natürlich ebenfalls an die Zeit angepasst, in der Assassin's Creed 3 spielt. Neben der versteckten Klinge kommen Schwerter und Dolche zum Einsatz, als Halbblut greift Connor aber auch mal auf seinen bewährten Tomahawk oder einen Bogen zurück. Ansonsten gibt es nun auch Musketen, die Connor zumindest temporär aus ihren Ständern nehmen und nutzen kann. Die Wachen nutzen diese natürlich auch. Wenn sich eine Schützenlinie gegen euch bildet, worüber ihr per Einblendung informiert werdet, solltet ihr schnell per Tastendruck einen Gegner als menschlichen Schild nutzen. Euer Arsenal könnt ihr in Shops weiter ausbauen. Das ist allerdings weniger motivierend als noch in Assassin's Creed 2: Zwar unterscheiden sich die Tötungswerkzeuge mal wieder in ihren Werten, also Schaden oder etwa Geschwindigkeit, letztlich könnt ihr aber auch mit eurer Start-Ausrüstung gut auskommen.

Aus den Vorgängern der "Ezio-Trilogie" übernommen wurde das Fahndungssystem. Begeht ihr auffällige Aktionen, werden Wachen auf euch aufmerksam und fangen an, sich für euch zu interessieren. In mehreren Stufen entscheidet sich, wie schnell sie euch erkennen werden. Abbauen könnt ihr eure Bekanntheit natürlich auch: Entweder reißt ihr Fahndungsplakate ab, bestecht Ausrufer oder gleich die Leute in den Druckereien, aus denen die Fahndungsplakate kommen.


Neue Engine, alte Probleme

Für Assassin's Creed 3 wurde das technische Grundgerüst komplett neu gebaut. Die hauseigene Engine, Anvil Next, soll den Charakteren noch mehr Leben einhauchen. Das gelingt sogar: Die Animationen sind dank Motion Capturing sehr glaubwürdig, auch die Gesichter spiegeln die Stärke der neuen Engine wieder. Das hat allerdings auch einen einfachen Grund - in den Zwischensequenzen kommen deutlich detailreichere Charaktermodelle und Texturen zum Einsatz. Das merkt man deutlich, weil Connor in diesen immer das Standardoutfit trägt; ganz gleich, welches wir eigentlich im Spiel tragen. Hat man dieses also eingefärbt, reißen diese Szenen etwas aus der Atmosphäre des Spieles heraus. Dafür gewährt die Engine den Machern jetzt noch mehr Kontrolle über die Wetterbedingungen in der Spielwelt. Die daraus resultierenden Regenschauer und Gewitter sorgen zwar oftmals für sehr schlechte Sicht, sehen aber ungeheuer schick aus. Komischerweise hat die neue Engine aber einige Schwächen der Vorgänger geerbt: Viele altbekannte Bugs dürfen in Assassin's Creed 3 ebenfalls wieder dabei sein. Immer wieder entdecken uns Feinde durch Wände hindurch oder greifen uns an, obwohl wir kein Fahndungslevel haben. Schlimmer noch: An einer Stelle konnten wir unser Fahndungslevel gar nicht mehr abbauen. Es erschienen schlicht keine Möglichkeiten, dies zu tun. Immerhin konnten wir ihn auch nicht erhöhen - egal, wieviele Wachen wir offen angriffen, der Fahndungslevel blieb auf seinem Niveau. Richtige Gamebreaking-Bugs sind uns jedoch auch nach langer Spielzeit keine begegnet.

Der Soundtrack stammt diesmal übrigens nicht mehr von Jesper Kyd, stattdessen zeichnet sich Lorne Balfe für diesen verantwortlich. Dieser hatte auch schon bei Assassin's Creed: Revelations seine Finger am Mischpult und darf sich nun alleine an die musikalische Untermalung machen. Das gelingt sogar - den meisten Spielern dürfte der Wechsel der Komponisten wohl gar nicht auffallen. Das erweist sich als zweispältig: Einerseits bleibt somit die musikalische Grundstimmung der Reihe erhalten, andererseits bleibt Balfe jedoch die Entfaltung (s)eines eigenen Stils verwehrt. Eine gute Arbeit hat er dennoch abgeliefert, auch wenn es zumindest subjektiv nicht an die Soundtracks früherer Titel herankommt. Bei der Vertonung der Dialoge hat sich Ubisoft allerdings keinerlei Experimente erlaubt. Gut so! Die Sprecher geben den Charakteren, denen es oftmals sonst leider an Screentime und Tiefe mangelt, zumindest ein wenig mehr Persönlichkeit.





Assassin's Creed 3 hat bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Ich mag die lebendige, detailreiche Spielwelt, die Seeschlachten und den Umfang, aber die Bugs und das Storytelling machen mir vieles an Atmosphäre kaputt. Da konnte mich Ezios Geschichte deutlich stärker in seinen Bann ziehen. Wirklich enttäuscht war ich vom Desmond-Finale, das ist einfach nur unwürdig. Als Fan fällt es schwer, das auszuklammern in der Betrachtung. Unter'm Strich jedoch ist auch AC3 wieder ein sehr gutes Spiel geworden, das mit seinen positiven Aspekten durchaus punkten kann. Wenn mich das Ende nur nicht so enttäuscht hätte...
85%
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Zwar mochte ich auch immer die Spielmechanik von Assassin's Creed, dennoch hatte ich mich sehr an die romantische Kulisse der Vorgänger gewöhnt, war also skeptisch gegenüber dem neuen Setting und Hauptcharakter. Besonders, nachdem mir das schwach erzähle Liberation für Vita einen Dämpfer versetzte. Doch was hier an erzählerischen Hilfsmitteln, Spieltiefe und optisch (vor allem im Winter!) beeindruckender Welt aufgefahren wird, zieht einen gleich in seinen Bann. Ja, Desmonds Story-Auflösung enttäuscht und IST unwürdig. Mich stört jedoch eher, dass Connors Geschichte sich von Ezios und Altaïrs fernhält. Ansonsten ist das eine runde Sache, bitte mehr davon!
90%

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80%

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#1 | Grey Wolf [03.12. | 10:25] 



1.358
Assassin's Creed 3
Für mich ist AC III der beste Teil der Serie... Das Ende ist sicherlich nicht perfekt getroffen aber ich bin auch ein Spieler, der den ganzen Aenimus-Dingsbums von Anfang an dumm fand. Schon beim ersten Teil war es störend und es wird sicherlich auch bei den kommenden Teilen stören imo...
Meine Wertung: Ausgezeichnet (90%)

#2 | PhanZero [03.12. | 10:36] 



13.900
Assassin's Creed 3
Das Problem mit dem Ending ist folgendes: Desmond und der Animus sind der Aufhänger für die Schnitzeljagd in seiner Blutlinie. Über fünf Teile wurde das aufgebaut - da sollte man einen würdigen Abschluss erwarten dürfen; egal, was man von dem Strang hält. Und in AC2 zumindest hat Ubisoft es mit den im Animus versteckten Hinweisen sogar sehr gut umgesetzt, da hätte man gerne dranbleiben dürfen.

Ich hätte aber auch kein Problem damit, wenn Ubisoft drauf verzichtet. Das würde immerhin dann auch dafür sorgen, dass dieser Animus-Look aus dem Spiel verschwindet - würde eine Menge ausmachen. Desmond war ohnehin nie ein Fan-Favorit, was aber, wie erwähnt, zu einem großen Teil Versäumnissen seitens Ubisoft zuzuschreiben ist.

AC3 hat aber auch bei Connor einige Mankos, etwa die Lücken im Storytelling. Ist alles, gerade im Vergleich zu Ezios packender Rachestory, eher holprig erzählt. Spielerisch kann man AC3, von den Bugs mal abgesehen, kaum etwas ankreiden, da macht es alles soweit richtig. Andererseits muss man sich schon fragen, warum es so wenig Läden gibt, die zu kaufenden Waffen eigentlich unnötig sind, und und und... obwohl man Connor in jungen Jahren kennenlernt, fehlt ihm dieses "zum Assassinen werden", wie man es mit Ezio erlebt hatte. Okay, man will sich auch nicht wiederholen mit der Story, aber das hat halt dafür gesorgt, dass man sich mit dem Italiener besser identifizieren konnte...


 










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Pro:
riesiger Umfang
spannende Seeschlachten mit dem eigenen Schiff
abwechslungsreiche Siedlungsmissionen

Contra:
Finale von Desmond sehr enttäuschend
Verfolgungs- und Schleichmissionen noch immer sehr hakelig
einige Bugs und Fehler


Offizielle Website:
 @Ubisoft



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