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LITTLEBIGPLANET KARTING
 Test von Sebastian Hamers (17.11.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rennspiel Publisher:Sony
Termin:09. November 2012 Entwickler:United Front Games

Seit 1992 fährt Nintendo mit seinem Funracer Mario Kart imposante Verkaufszahlen ein. Kürzlich ging es für die Serie in die mittlerweile schon siebente Ausgabe. Bis heute ist es noch keinem Konkurrenten vergönnt gewesen, einen ebenbürtigen Rivalen ins Rennen zu schicken. Jetzt versucht sich Sony nach dem eher durchwachsenen ModNation Racers abermals daran, die Nintendo-Ikone vom Siegertreppchen zu stoßen. Natürlich haben wir uns LittleBigPlanet Karting ganz genau angesehen und verraten euch im Test, ob es sich mit Mario Kart ein heißes Rennen geliefert hat.


Die Erfolgsformel von LittleBigPlanet Karting ist simpel. Arcadelastige Steuerung + Waffeneinsatz + bekannte Videospielfiguren = großer Mehrspielerspaß. Als kleines Bonbon gibt es sogar noch einen umfangreichen Streckeneditor obendrauf, um der Marke LittleBigPlanet auch wirklich gerecht zu werden.


Mit Sackboy zum Erfolg

Zunächst wird euch sicherlich interessieren, ob LittleBigPlanet Karting mehr geworden ist als ein Mario Kart-Klon. Diese Frage kann an dieser Stelle mit einem klaren Jein beantwortet werden. Natürlich bedient sich das Spiel an den Elementen des großen Vorbilds, kann aber dennoch auf ein paar eingenständige Ideen zurückgreifen. Da wäre etwa der Storymodus, der zumindest für das Genre der Funracer doch ziemlich ungewöhnlich ist. Eine krude Geschichte á la Need for Speed: Underground ist jedoch nicht zu befürchten. Die Story von LittleBigPlanet Karting bleibt lieber oberflächlich und zeigt mehr einen losen Rahmen auf als eine tiefschürfende Geschichte. Das ist auch gar nicht so schlimm, denn die Entwickler haben den Fokus des Spiels klar auf die eigentlichen Rennen gelegt. Wenn die Geschichte aber doch interessiert, so lässt sie sich in wenigen Sätzen zusammenfassen:

Die bösen Horter führen eine Invasion auf das LittleBigPlanet-Universum durch und stehlen alle schönen Dinge, um sie auf ihren eigenen Planeten zu bringen. Der tapfere Sackboy ist der rennfahrende Ritter, der den ganzen Kram im Wettstreit gegen die Horter wieder zurückbringen soll.


Ein Racer mit Baukasten

Eine der größten Stärken von LittleBigPlanet war schon immer der umfangreiche Editor, mit dem die Spieler selbst ihre eigenen Welten und Level erschaffen konnten. Dieser darf natürlich auch beim vorliegenden Funracer nicht fehlen. Auch hier sind die Möglichkeiten, sich kreativ auszutoben, nahezu unbegrenzt. Die Auswahl an verfügbaren Gegenständen ist groß genug, um sich ganze Abende nur mit dem Baukasten zu beschäftigen. Mit dem Editor lassen sich auch wunderbar andere Fahrzeuge, die auch zu Luft oder zu Wasser unterwegs sein können, ins Spiel integrieren. Wer jedoch glaubt, eine gute Strecke innerhalb kürzester Zeit selbst gebastelt zu haben, hat sich geschnitten. Ein wenig Einarbeitungszeit solltet ihr euch schon zugestehen, um den mächtigen Editor bedienen zu können. Spieler, die darauf keine Lust haben, können sich natürlich an den Werken ihrer Mitspieler bedienen. Vermutlich wird es nicht lange dauern, bis sich online ein riesiges Angebot an kreativen Strecken zur Auswahl anbietet. Allerdings solltet ihr in Besitz eines Online-Passes sein, der dem Spiel natürlich beiliegt. Gebrauchtkäufer sollten sich jedoch bewusst sein, dass ihnen der Zugang zu den herunterladbaren Strecken sowie allen anderen Online-Features verwehrt bleibt. Sie müssten gegebenenfalls ein paar weitere Euros ausgeben, um in den vollen Umfang des Spiels zu gelangen.


Voller Spaß im Mehrspielermodus

Zum Glück bietet LittleBigPlanet Karting jedoch auch für Offline-Spieler genügend Beschäftigung. Von vornherein gibt es genügend Strecken, so dass Langeweile erst einmal nicht aufkommen dürfte. Dabei dürft ihr euch – wie in so vielen Funracern – in unterschiedlichen Themenwelten austoben. Ob Wüstensetting oder Weltraum, die Strecken sind durchgehend ziemlich bunt ausgefallen. Grafisch solltet ihr euch natürlich nun keinen Wow-Effekt erhoffen, doch das ist bei einem Funracer auch gar nicht so wichtig. Störend wirken lediglich die oftmals etwas unscharfen Hintergründe, die auch eine leichte Tendenz zum Flimmern haben.

Mehr ins Gewicht fällt da schon die Steuerung. Bei dieser hat Entwickler United Front Games alles richtig gemacht. Auch im wildesten Treiben bekommt man nie das Gefühl, die Kontrolle über sein Kart zu verlieren. Auch den Testlauf meines sechsjährigen Sohns hat LittleBigPlanet Karting gut überstanden. Schon nach wenigen Minuten kam der junge Gamer mit der Steuerung problemlos zurecht. Einzig das Driften der Karts erfordert ein wenig Übung. Ansonsten kommen auch Gelegenheits- oder sogar Nicht-Spieler schnell in die Abläufe hinein. Damit erhält der Racer auf jeden Fall schon einmal das Prädikat "partytauglich".

Am besten lässt sich LittleBigPlanet Karting mit dem konventionellen Controller steuern. Bei diesem darf der Spieler sogar auswählen, ob er lieber mit der X-Taste oder R2 beschleunigen möchte. Alternativ lässt sich auch PlayStation Move zur Steuerung der Karts verwenden. Wenn ihr die Bewegungssteuerung in das Racing Wheel von Sony einspannt gelingt die Navigation der Fahrzeuge auch damit problemlos. Präziser und einfacher ist und bleibt aber die Steuerung mit dem DualShock Controller.


Lust oder Frust mit den Feuerwaffen

Ein wichtiges Element in LittleBigPlanet Karting ist natürlich auch die Handhabung der Waffen. Diese fallen leider nicht ganz so witzig und vielfältig aus wie bei der Nintendo-Konkurrenz, bringen dafür aber auch meist nicht das Balancing durcheinander. Ein echter Pluspunkt des Spiels ist das Schutzschildsystem. Dank der defensiven Items lassen sich ankommende Raketen nämlich auch abwehren. Das verleiht dem Rennen mehr taktische Überlegung und vermindert den Glücksfaktor im Spiel. Glück werdet ihr aber natürlich dennoch brauchen. Denn auf der Strecke wird eigentlich ständig jemand weggebombt oder von der Piste geschubst. Vor allem, wenn ihr mit mehreren Kumpels vor der Konsole hockt, ist nicht selten Schadenfreude angesagt.

Offline können sich bis zu vier Spieler gleichzeitig ins Rennen stürzen. LittleBigPlanet Karting teilt dann den Bildschirm entsprechend unter den Spielern auf. Online darf natürlich auch gespielt werden. Hier erhöht sich die Zahl der Mitspieler auf bis zu acht Teilnehmer.

Abschließend muss ich jedoch leider auch noch mal ein wenig meckern. Die Ladezeiten in LittleBigPlanet Karting sind wieder einmal viel zu lang geraten. Schon der inoffizielle Vorgänger ModNation Racers hatte stark darunter zu leiden. Bei einem Funracer fällt das natürlich besonders negativ ins Gewicht. Es gibt doch nichts Schlimmeres für eine Party, die halbe Zeit mit Warten zu verbringen. So könnten sich die Ladezeiten am Ende sogar als echter Partykiller erweisen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






LittleBigPlanet Karting ist der bislang beste Versuch von Sony, dem Konkurrenten Nintendo das (Kühl-)Wasser abzugraben. Am Ende hat es zur großen Wachablösung nicht ganz gereicht. Im Gegensatz zu den beliebten Nintendo-Figuren fehlt es Sackboy & Co. doch noch ein wenig an Profil. Auch die Waffenauswahl hätte ein wenig vielfältiger sein können. Der umfangreiche Editor hingegen ist ein echter Bonus für kreative Spieler. Wer also schon immer mal seine eigenen Strecken der Welt vorstellen wollte, ist bei Sonys Racer genau richtig. Schlussendlich sind es tatsächlich die langen Ladezeiten, die mich doch lieber wieder ins Kart von Mario einsteigen lassen.
82%
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Pro:
toller und unfangreicher Editor
eingängige Steuerung
unterstützt PlayStation Move
Splitscreen-Modus
Onlinemodus für bis zu acht Spieler

Contra:
lange Ladezeiten
mäßige Hintergrundgestaltung
lange Einarbeitungszeit beim Editor
Waffensystem könnte vielfältiger sein


Offizielle Website:
 littlebigplanet.com



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