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RED JOHNSON'S CHRONICLES - EINER GEGEN ALLE
 Test von Patrick Schwendemann (26.09.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:Lexis Numérique
Termin:12. September 2012 Entwickler:Lexis Numérique

Red Johnson's Chronicles – Einer gegen alle ist der zweite Teil einer Adventure-Reihe von Lexis Numérique und seit wenigen Tagen im PlayStation Network erhältlich. Das französiche Studio verspricht Herausforderungen, die Köpfchen abverlangen, und in der Tat hält das Spiel einige knackige Aufgaben für euch parat. Ob diese es aber auch wert sind angegangen zu werden, lest ihr im Folgenden.


Der Jäger wird zum Gejagten

Red Johnson ist Detektiv mit Leib und Seele. Sein großer Erfolg ist dem organisierten Verbrechen in Metropolis allerdings ein dickes Dorn im Auge. Entsprechend macht einer der obersten Halunken der Stadt kurzen Prozess und setzt ein Kopfgeld von 150.000 Dollar auf den rothaarigen Schnüffler aus. Verfolgt von den Schergen der Großstadtunterwelt bleibt Red Johnson nichts anderes übrig, als sich zurückziehen und aus den Schatten heraus zu ermitteln. Jedoch rechnet er nicht damit, dass einer seiner Brüder gefangen genommen wird, der nun als Köder dient, um Red aus seinem Versteck zu locken.

So weit, so gut. Es gilt also den entführten Brown Johnson zu retten und das Kopfgeld unwirksam zu machen. Um das zu bewerkstelligen müsst ihr die dreckigsten Gefilde Metropolis' betreten, Zeugen befragen, Schlägereien überleben und selbstverständlich eine große Menge an Rätseln und Puzzles lösen.


You Don't Say

Gleich zu Beginn des Spiels besteht eure Aufgabe darin, den Zahlencode eines Kofferschlosses zu enthüllen, indem ihr nach Hinweisen auf dem Äußeren des Kastens sucht. Glücklicherweise müsst ihr euch dieser Aufgabe nicht alleine stellen. Euer treuer Begleiter Saul ist nämlich auch stets an Ort und Stelle und hilft euch gegen ein wenig Bares mit nützlichen Tipps aus. Zumindest versucht er das. Oftmals sind seine Hilfestellung so banal und simpel, dass das darin investierte Geld in einer Mülltonne besser aufgehoben wäre. Ab und an springt aber auch die eine nötige Idee zum Erfolg dabei heraus. Das Problem an der Unzuverlässigkeit eures Partners besteht darin, dass das das Hilfe-Menü des Spiels oft nicht genau genug andeutet, welche Art Tipp sich jeweils hinter den 100 bis 500 Dollarn verbirgt.

Allzu tragisch ist das jedoch nicht, denn letztendlich geht euch nie wirklich die Kohle aus. Selbst wenn ihr bei jedem Rätsel zwei- oder dreimal scheitert und ihr euch die unnötigsten Tipps von Saul kauft, geht das Futter eures Portmonees nie wirklch zur Neige. Zu Recht fragt ihr euch, inwiefern dann überhaupt Sinn darin steckt, die eingebauten Hilfestellungen des Spiels mit gewissen Kosten zu versehen, wenn diese spielerisch nicht die geringste Auswirkung haben. Eine strategische Komponente wird in dieser Hinsicht leider lediglich vorgetäuscht. Das soll allerdings nicht heißen, dass Red Johnson's Chronicles – Einer gegen alle kein anspruchsvoller Titel ist.


Hart aber fair

Einige der Rätsel, vor die euch das Spiel stellt, haben es durchaus in sich. Der Aufgabenbereich kann vom Untersuchen eines Raumes über das Zeichnen von Phantombildern bis hin zum Knobeln an Sudokus reichen. Oftmals umfasst eine einzige Aufgabe sogar mehrere Teilherausforderungen, die clever miteinander kombiniert sind. Eines der spannendsten und interessantesten Rätsel findet in Brown Johnsons Wohnung statt, in der Red nach einer Spur zum Aufenthaltsort seines Bruders sucht.

Ihr befindet euch bei diesem speziellen Spielabschnitt vor einer mit Zahlen beschrifteten Kachelwand. Etwas unter dem angeschriebenen Wirrwarr findet ihr eine Spielanleitung aus einer alten Zeitschrift, die an die Strutkur der Ziffern darüber erinnert. Schnell wird euch klar, dass irgendjemand den Knobelspaß aus dem Magazin an der Wand repliziert hat. Also gilt es, die Spielregeln zu verinnerlichen und euer Wissen an den beschrifteten Kacheln anzuwenden. Systematisch zerschlagt ihr dabei einige der Platten, um das Markieren von Kästchen auf einem Blatt Papier nachzuahmen. Und siehe da: die zerschlagenen Felder sind so angeordnet, dass sie euch eine Radiofrequenz anzeigen. Sobald ihr diese an einem Radio in der Nähe einstellt, ertönt eine seltsame und unverständliche Nachricht. Passenderweise befindet sich jedoch schon eine Kassette im Gerät, mit der ihr die Botschaft aufnehmen und schließlich rückwärts abspielen lassen könnt, wodurch Red endlich an die gewünschten Informationen kommt.

Solltet ihr an bestimmten Stellen des Rätsels einmal hängen, steht euch nach wie vor Saul zur Hilfe bereit, der merkwürdigerweise immer alles vor Red kombiniert und herausfindet. Eventuell sollte der Gute mal über einen Berufswechsel nachdenken. Auf jeden Fall kann das fordernde – aber nicht zu hohe – Niveau der Puzzles überzeugen. Schade ist hingegen, dass ihr während eurer Ermittlungen häufiger vor ähnliche, wenn nicht sogar identische, Aufgaben gestellt werdet. Unzählige Male verlangt das Spiel von euch, Codes für Zahlenschlösser zu finden, und zum Zeichenstift müsst ihr auch mehrmals greifen, um Phantombilder mit Hilfe von Personenbeschreibungen anzufertigen.


Verschenktes Potenzial

Sogar abseits der Denksportpassagen bemüht sich Red Johnson's Chronicles – Einer gegen alle nicht großartig darum, euer Spielerlebnis abwechslungsreicher zu gestalten. Quicktime-Events sind heutzutage nicht mehr wahnsinnig aufregend, stellen innerhalb des Spiels aber den einzigen wirklichen Kontrast zum Knobeln dar. Selbst das Jump and Run am Arcade-Automaten ist rein spielerisch im Grunde auch nichts anderes als ein Reflextest.

In dieser Hinsicht haben die Entwickler von Lexis Numérique ein großes Potenzial ungenutzt gelassen. Gerade die tollen Dialoge hätte man nämlich mit spielerischen Elementen versehen können. In gewisser Weise sind diese zwar vorhanden, allerdings nicht, um den Gesprächen einen individuellen Touch zu verleihen. Hier und da werdet ihr vor mehrere Antwortmöglichkeiten gestellt, diese dienen aber lediglich zum Testen eures Kurzzeitgedächtnisses und bestrafen euch bei einer Falschen Antwort. Ein witziges Dialogsystem, mit dem der Charm und die Worgewanntheit des Protagonisten weiter zum Ausruck gebracht werden könnte, gibt es leider nicht.


Düster und dreckig

Dennoch sind die Verhöre der Charaktere durchaus unterhaltsam. Hier wird kein Blatt vor den Mund genommen. Die unterschiedlichen Figuren legen ihre Sichtweise oftmals erstaunlich direkt und unverblümt dar, verfallen ab und an aber auch in clevere Wortgefechte samt Allegorien und Metaphern, denen man als Zuhörer gerne folgt. Die sehr gute englische Vertonung trägt ebenfalls ihren Teil dazu bei.

Relativ schnell wird durch die ersten Dialoge in Duncans Bar klar, dass es sich bei Red Johnson's Chronicles – Einer gegen alle um einen erwachsenen Titel handelt. Komplimentiert wird dieser Eindruck durch eine richtig dreckige Umgebung, dem ein oder anderen Blutspritzer und einer durchweg leicht unangenehmen und düsteren Stimmung, die nicht zuletzt durch einen passenden Soundtrack zustande kommt. Ganz so beunruhigend wie das vor einigen Monaten erschienene »Der Fall John Yesterday ist Lexis Numériques Adventure jedoch nicht.

Technisch gesehen ist das Spiel durchaus kompetent, aber nicht wirklich beeindruckend. Einige Animationen wirken unnatürlich und wiederholen sich teilweise häufig. Bei einem Budget-Titel von gerade einmal zehn Euro sind gewisse Abstriche in der Optik allerdings zu erwarten.





Die Jungs von Lexis Numérique sind mit dem zweiten Teil ihrer Adventure-Reihe definitiv auf dem richtigen Weg. Die zahlreichen Rätsel sind knackig und die Dialoge clever und witzig zugleich. An anderen Stellen lässt das Design der Spielmechanik aber leider nocht ein wenig zu wünschen übrig. Etwas mehr Abwechslung hätte dem Spiel beispielsweise gut getan - sowohl abseits als auch innerhalb der Knobelpassagen. Red Johnson's Chronicles zählt auch im zweiten Anlauf nicht zur ganz großen Adventure-Schule. Puzzle- und Rätsel-Fans auf der Suche nach einem etwas düstereren Setting dürfen bei einem Preis von 10 Euro aber gerne reinschauen.
77%
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Pro:
dreckiges Setting
tolle Dialoge
anspruchsvolle Rätsel
geringer Preis

Contra:
wenig Abwechslung
Hilfe-Funktion nur bedingt hilfreich ...
... und nicht strategisch einsetzbar
nur sieben bis acht Stunden Umfang


Offizielle Website:
 @PlayStation



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