Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


THE RATCHET & CLANK TRILOGY
 Test von Sven Reisbach (03.07.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Jump 'n' Run Publisher:Sony
Termin:29. Juni 2012 Entwickler:Insomniac Games

Gute zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass das ungleiche Duo Ratchet & Clank auf der PlayStation 2 ihr Debüt feierten. Der Lombax und sein kleiner Robo-Sidekick blicken mittlerweile auf einen ganzen Stapel Spiele zurück, in denen sie die Hauptdarsteller waren. Sony bringt nun nochmal die drei Abenteuer, mit denen alles auf der PlayStation 2 begann, im neuen HD-Gewand in der The Ratchet & Clank Trilogy. Wir haben die beiden Helden im Kampf für die Galaxis unterstützt.


Eine weitere Sammlung in HD?


Sonys Sammlungen aufpolierter Klassiker der PlayStation 2 sind immer schwierig zu bewerten: Da ist ein Spielerlebnis, das einige Jahre auf dem Buckel hat, in höherer Auflösung, mit Unterstützung für stereoskopisches 3D und Trophäen. Diesbezüglich unterscheidet sich The Ratchet & Clank Trilogy nicht von anderen Sammlungen, wie »The Sly Trilogy und »The Jak & Daxter Trilogy. Alles, was zu diesen gesagt wurde, greift auch bei den beiden Weltraumhelden Ratchet & Clank. Dennoch macht es auch hier wieder Spaß, die Klassiker erneut zu spielen - besonders, wenn man selbst vor zehn Jahren die Originale gespielt hat und nun von einem gewissen Nostalgie-Faktor gepackt wird.

Auf der Blu-ray befinden sich die ersten drei Abenteuer des Heldenduos aus den Jahren 2002 bis 2004. Allesamt ein Produkt ihrer Zeit, in der bunte 3D-Plattformer das populärste Genre darstellten. Das Konzept hat sich tatsächlich bis zum heutigen Tage nicht abgenutzt, wie der letzte große Singleplayer-Titel »Ratchet & Clank: A Crack in Time 2009 bewiesen hat (ja, wir kennen natürlich »Ratchet & Clank: All 4 One, zählen es jedoch eher als Ableger). Nur wenig haben sich die Grundzutaten der Reihe bis heute verändert, was klar für die Zeitlosigkeit der hier vorliegenden Klassiker spricht. Die Handlung der einzelnen Teile ersparen wir euch an dieser Stelle einmal, prinzipiell ist das Geschehen ohnehin immer identisch: Die Galaxis ist in Gefahr und nur Ratchet & Clank können den Tag retten. Die Serie lebte nie von ihrer Geschichte, sondern vielmehr vom gelungenen Jump'n'Run-Gameplay kombiniert mit dem Einsatz teils urkomischer Waffensysteme. Die Helden reisen von Planet zu Planet und erfüllen vor Ort verschiedenste Missionen mit unterschiedlichen Herausforderungen. Knifflige Sprungpassagen gibt es ebenso wie hitzige Gefechte mit vielen kleinen Kreaturen und manchem großen Bossgegner. Diese folgen in ihren Attacken, wie zu jener Zeit üblich, bestimmten Mustern, die es zu durchschauen und entsprechend auszunutzen gilt.

Ein anderer wichtiger Faktor in der Ratchet & Clank-Reihe ist sicherlich auch der Humor, der in etwa dem heutiger Animationsfilme entspricht. Dabei wird viel auf Slapstick gesetzt. Etwa, wenn eine Reporterin im ersten Teil davon berichtet, wie ein Ort von Amöben angegriffen wurde, alles aber sicher sei und währenddessen im Hintergrund ein solches Vieh erst einige Leute und zuletzt die Reporterin selbst angreift. Dass dieses noch kurz leicht genervt stoppt, da die gute Dame mit ihrem Text noch nicht fertig ist, passt perfekt ins Bild. Auch wird immer wieder Ernsthaftigkeit vorgespielt, um komische Momente zu erzeugen. Dies geschieht im ersten Teil etwa, wenn der Blarg-Vorsitzende Drek seinen Plan erläutert, einen neuen Planeten aus Teilen anderer zusammenzusetzen, wobei diese - leider leider - aus ihrer Umlaufbahn gerissen und in die Sonne stürzen werden. Und natürlich gibt es auch die ein oder Frotzelei zwischen den beiden Hauptcharakteren.


Vom Anfang...

Schon in den ersten Minuten mit dem ersten Teil stellt sich der gewohnte Spielfluss der Ratchet & Clank-Serie ein: Gegner, meist Roboter oder außerirdische Kreaturen, werden mit dem Omni-Schraubenschlüssel erledigt, Kisten zertrümmert und ja keine Schraube oder Mutter liegen gelassen. Denn diese sind, unter dem Begriff Bolts zusammengefasst, die intergalaktische Währung, mit der ihr an Gadgetron-Automaten neue Ausrüstung erwerben könnt. Die war schon im Jahre 2002 das Highlight der Serie: Teilweise so groß wie Ratchet selbst, brachte die Serie allerlei Wummen hervor, die kaum als "Standard-Waffe" bezeichnet werden können. Bestes Beispiel ist diue Saugkanone, mit der ihr kleiere Gegner einsaugen und als Geschoss abfeuern könnt. Daneben gibt es aber natürlich auch "Klassiker", also Laser-Pistolen und -Gewehre. Die machen aber dann auch nur halb soviel Laune. Über den Großteil der Spielzeit erweist sich allerdings der Bombenhandschuh als sinnvollste Waffe im Sortiment - leider auch mit stark limitierter Munition.

Für Abwechslung sorgen immer mal wieder eingestreute Minispiele. Besonders hervorzuheben ist hierbei sicherlich das Hoverboard-Rennen, an dem Ratchet teilnimmt oder auch die Abschnitte mit Clank und den Gadgetbots. Denn während andere Sidekicks meist erst in Fortsetzungen weitere Facetten (und Gameplay-Einlagen) spendiert bekamen, war Clank schon im ersten Teil spielbar. Seine Abschnitte unterscheiden sich stark von denen mit Ratchet - er ist unbewaffnet und klein, muss daher also meist bedächtiger und taktischer vorgehen. Dabei bekommt er Unterstützung von kleinen Bots, den Gadgetbots, denen über ein Ringmenü einfache Befehle gegeben werden können. So lasst ihr diese für euch kämpfen oder lasst sie für Clank gefährliche Fallen entschärfen. Und manchmal, in anderen Abschnitten, wird Clank zum Riesen-Clank und wütet durch die Gegend wie Godzilla.


...über einen Fortschritt...

Anders als die Jak & Daxter-Macher Naughty Dog änderten Insomniac Games nichts mehr groß an der Erfolgsformel für ihren zweiten Serienteil. Entsprechend war Ratchet & Clank: Going Commando, wie es im Original hieß, mehr vom Bekannten, brachte aber doch noch eigene Elemente mit in die Serie ein. Am Nennenswertesten ist dabei das Aufleveln: Durch die Benutzung der Waffen werden diese stärker. Das gilt auch für Ratchets Gesundheit, welche im ersten Teil noch aus vier Energiekugeln besteht, hier jedoch ein Zahlwert ist, der mit der Anzahl besiegter Gegner (und dadurch gewonnener Erfahrung) zunimmt. Das macht das Spiel stellenweise um einiges leichter, da der Lombax nicht nach vier Treffern direkt zu Boden geht. Das kompensieren die Macher allerdings durch mehr Gegner gleichzeitig in den Gefechten. So gibt es nun auch Arena-Kämpfe, in denen ihr für einige Bolts extra Welle um Welle der verschiedensten Feindtypen zerlegen dürft. Auch die Abschnitte mit Clank bekamen einige neue Möglichkeiten und neue Bot-Varianten, wie den Brückenbau-Bot, spendiert. Hoverboard-Rennen sind zudem passé, stattdessen gibt es hier Hoverbike-Rennen.

Ein kleines Easter-Egg der Macher hat sich zudem in Clanks Apartment, welches ihr im Verlauf des Spieles besichtigt, geschlichen: Auf dem großen TV-Bildschirm ist ein Bild von Jak & Daxter zu sehen. Das zeigt einmal mehr die enge Beziehung zwischen Insomniac Games und Naughty Dog zu jener Zeit, obwohl ihre Spiele klare Konkurrenten waren. Dennoch lief Ratchet & Clank 2 sogar auf einer modifizierten Version der Engine von Jak 2. Heute haben beide Entwickler nur noch wenig Gemeinsamkeiten in ihren Produktionen: Während Insomniac mit der Resistance-Reihe einen reinrassigen Egoshooter im Portfolio hat, widmet sich Naughty Dog mit der Uncharted-Serie eher dem Genre der Action-Adventures. Umso schöner wirkt jene Erinnerung an alte Zeiten heute. Zwei große Entwickler im gleichen Segment, die einander mit Respekt begegneten statt sich mit markigen Sprüchen oder gar Klagen gegenseitig zu torpedieren.


...hin zur Perfektion

Nachdem mit dem zweiten Teil ein sehr gutes Gameplay gefunden war, gab es für die Entwickler kaum noch Raum für Verbesserungen. Darum konzentrierte man sich für Ratchet & Clank: Up Your Arsenal darauf, die bekannten Elemente weiter zu verfeinern. Alles wirkt hier mehr wie "aus einem Guss", die Bedienungsoberfläche ist homogener. Ein Highlight des Titels ist sicherlich der Kampf in einer psychedelischen Welt gegen... ach, wir wollen euch nicht spoilern, spielt es und ihr werdet sicherlich ebenso begeistert sein wie wir seinerzeit und heute. Auch der Part von Ratchets Sidekick Clank wurde im dritten Teil nochmal erweitert - sowohl innerhalb der Handlung nimmt er nun eine größere Rolle ein als auch im Gameplay. Dennoch liegt der Fokus, zumindest im Spiel selbst, natürlich primär auf Ratchet. Wer Clank solo erleben will, kann dies auf PSP und PS2 in »Secret Agent Clank tun. Rennen mit Hovergefährten sind zudem gestrichen, dafür kommt den Arena-Kämpfen eine größere Bedeutung zu.

Der dritte Teil verfügte zudem über einen Mehrspieler-Modus in eben diesen Arenen, der erst jetzt richtig zur Geltung kommt. Denn neben der Möglichkeit, diesen lokal mit bis zu vier Spielern per Splitscreen spielen zu können kommt mit der Ratchet & Clank Trilogy nun noch eine Online-Option für bis zu acht Spieler hinzu.


Comic altert nicht (so sehr)

Optisch merkt man auch der Ratchet & Clank Trilogy an, dass Comicgrafik eindeutig weniger schnell altert als andere Stile. Alle drei Teile laufen in 720p, und das bis auf wenige Ausnahmen absolut flüssig. Aufgrund des Stils weisen die Texturen natürlich auch in HD keine sonderlich feinen Details auf, können aber überzeugen. Mit den aktuellen Serien-Ablegern ist das natürlich nicht vergleichbar, das würde wohl auch einiges vom Charme der Klassiker nehmen. Und klanglich war schon damals alles auf recht hohem Niveau, Sony war schon zu PS2-Zeiten dafür bekannt, ihren Spielen eine saubere, deutschsprachige Synchronisation zu gönnen. Aber auch die musikalische Untermalung kann sich hören lassen. Die Stücke sind abwechslungsreich und passen sich gut in das Geschehen ein. Und die Soundeffekte tragen dann letztlich nochmal zum gelungenen Klangbild bei - gerade der Sound, wenn man viele Bolts gleichzeitig einsammelt, weckt bei Fans sehnsuchtsvolle Erinnerungen und sorgt immer wieder für Freude.

Kleiner Wermutstropfen: Die vorgerenderten Cutscenes sind in allen drei Teilen im PS2-Original belassen worden. Sie liegen also weiterhin im Seitenverhältnis 4:3 vor und haben links und rechts schwarze Ränder. Auch lassen sich deutliche Kompressionsartefakte erkennen durch das Hochziehen der Auflösung auf volle Bildschirmhöhe. Schade, aber auch verständlich, dass man sich die Mühe nicht gemacht hat, die Szenen in einem zeitgemäßeren Look neu zu erstellen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Aus "ich spiel mal kurz an" ist durch den gelungenen Spielfluss schnell ein "nur noch diese eine Mission" geworden. Und das, obwohl ich alle drei Teile auf der PlayStation 2 schon vor Jahren durchgespielt hatte. Ratchet & Clank funktioniert auch heute noch so gut, weil die Serie zwar ein Produkt ihrer Zeit, aber dennoch irgendwie zeitlos ist. Das Gameplay ist ausgefeilt genug, um auch heute noch als Paradebeispiel eines 3D-Plattformers angeführt zu werden. Es ist im Grunde unmöglich, nicht direkt von der Jagd auf Bolts und immer neue Waffen gepackt zu werden - damals wie heute. Schöner Trip in die Vergangenheit des Genres.
90%
So testen wir >>

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
--


Noch keine Kommentare abgegeben.


 














Pro:
vom ersten Teil an packendes Gameplay
irrwitzige Waffensysteme
Bolt-Jagd sorgt für Dauermotivation
drei Klassiker auf einer Disk
Trophäen und Support für 3D-Bildschirme
Multiplayer für acht Spieler (R&C 3)

Contra:
einige Cutscenes in 4:3 und mit sichtbaren Spuren der Hochskalierung
Kamera mitunter etwas träge
kleinere Bugs (die aber schon in den Originalen enthalten waren und nicht wirklich tragisch sind)


Offizielle Website:
 @playstation.com



Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW