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NARUTO SHIPPUDEN: ULTIMATE NINJA STORM GENERATIONS
 Test von Patrick Schwendemann (03.04.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Beat em Up Publisher:Namco Bandai
Termin:30. März 2012 Entwickler:CyberConnect2

Spiele zu Filmen oder Serien sind immer so eine Sache. Ab und an kommt dabei ein ganz ordentliches Produkt bei rum, häufig greifen Entwickler und Publisher aber auch einfach nur ganz tief ins Klo. Prügelspiele zu japanischen Comics gehören dabei jedoch nicht selten zu den qualitativ hochwertigeren Unternehmungen. Manchmal verbirgt sich hinter dem Anime-Gewand sogar ein richtiger Hochkaräter. In unserem Test erfahrt ihr, wo sich Namco Bandais Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations einordnen darf.


Ein Anime zum Selberspielen

Dreh- und Angelpunkt der Geschichte um Naruto ist das kleine Dorf Konoha, das gut versteckt im Land des Feuers liegt. Der titelgebende Held der Serie hat es sich zum Ziel gesetzt, eines Tages ein mächtiger und von allen respektierter Ninja zu werden. Andere Pläne verfolgt dessen Teamkollege Sasuke, der nach Rache für die Ausrottung seines Clans lüstet. Beide werden vom Schicksal jedoch auf andere Bahnen geleitet, die des öfteren auch heftig miteinander kollidieren. Mit magischen Kräften und hinterlistigen Illusionen gehen sich die Kämpfer an die Gurgel, und genau hier setzt das Spielprinzip von Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations an.

Wer sich schon immer mal gewünscht hat, selbst in der Haut eines Shinobi zu stecken und in epischen Schlachten um Leben und Tod zu kämpfen, kommt diesem Traum mit wohl keinem anderen Spiel näher. Vor allem der originalgetreue Anime-Look zieht einen geradezu in die Welt des Ninjutsu hinein. Die gigantischen Sandstürme, riesige Feuerbälle und zwitscherndes Blitzgewitter scheinen schon fast eins zu eins aus der Serie übernommen zu sein. So hat eine Spieleumsetzung eines japanischen Comics auszusehen. Doch nicht nur optisch erinnert der Titel von CyberConnect2 an das Original von Masashi Kishimoto.


Unerwartet komplex trotz simpler Steuerung

Das Spiel folgt der Handlung des Animes bis auf wenige Details – vom Anfang bis zum Gipfeltreffen der fünf Ninja-Anführer. Unterschiede ergeben sich meist nur durch veränderte Locations. Die elf Kapitel des Storymodus werden jeweils durch Szenen aus der Serie eingeleitet und beendet. Hier und da wird die Handlung aber sogar durch völlig neue Sequenzen erweitert. So gibt es zum Beispiel einen ausführlichen Kampf zwischen Madara und Hashirama zu bestaunen, der im Anime nur sehr kurz behandelt wird. Zwischen den wunderschönen In- und Outros lässt die Präsentation aber ein wenig zu wünschen übrig. Anders als noch in den beiden Vorgängern des Spiels verfügt ihr nicht mehr über ein frei begehbares Dorf, in dem ihr verschiedene Aufgaben annehmen könnt. Stattdessen führt euch die Handlung automatisch von Kampf zu Kampf und erzählt die Geschehnisse dazwischen mit unbewegten Bildern. Wer sich in der Welt von Naruto noch nicht auskennt, findet vielleicht seinen Gefallen an dieser Art der Erzählweise. Kenner der Serie hätten sich aber sicherlich mehr als eine reine Rekapitulation in Bilderbuchmanier gewünscht.

Woran jedoch Neulinge und Veteranen gleichermaßen Spaß finden werden sind die eigentlichen Kämpfe in Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations. Die finden in großen 3D-Arealen statt und gehen sehr leicht von der Hand, geizen aber trotzdem nicht mit Komplexität. Grob besteht das Kampfsystem aus Schlag- und Tritt-Kombinationen sowie magischen Fähigkeiten – so genannten Ninjutsus – die je nach Charakter über unterschiedliche Reichweite verfügen. Neben eurer Lebensenergie solltet ihr deshalb auch eure Chakra- und Tauschanzeige im Auge behalten. Erstere benötigt ihr für eure Spezialfertigkeiten, während die Tauschleiste aufgebraucht wird, wenn ihr ein besonderes Ausweichmaneuver startet, das euch direkt hinter euren Gegner teleportieren kann. Mit Wurfmessern bringt ihr euer Gegenüber aus dem Spielfluss und mit Chakra-Sprints stattet ihr Feinden einen schnellen Besuch ab oder katapultiert euch aus der Gefahrenzone. Wer Situationen schneller einschätzen kann und weiss, wann es besser ist, den Gegner auf Distanz zu halten statt sich auf ihn zu stürzen, wird mit Siegen belohnt.


Zu dritt ist's doch am schönsten

Ein wenig komplizierter wird das Geschehen aber in Team-Gefechten. Für diese dürft ihr bis zu zwei Gefährten auswählen, die ihr in entscheidenden Momenten zur Unterstützung herbeirufen könnt. Wie eure Kollegen im Kampf genau reagieren, ob sie eher defensiv oder aggressiv handeln, ist ebenfalls einstellbar. Als kleines Schmankerl für Fans des Animes tragen bestimmte Figurenkonstellationen besondere Namen und verfügen über erhöhte Statuswerte. Die haben aber leider so gut wie keinen Einfluss auf die Spielweise und hätten ruhig etwas drastischer ausfallen können. Auf diese Weise ist jedoch eine gewisse Balance gewährleistet, was bei sage und schreibe 72 spielbaren Charakteren und noch mehr Hilfskämpfern sicherlich alles andere als einfach ist.

In allen Modi habt ihr die Wahl zwischen Team- und Einzelkämpfen, wobei ersteres aufgrund der zusätzlichen taktischen Komponente die anspruchsvollere Variante ist. Den strategischen Tiefgang eines »Street Fighter IV erreicht Namco Bandais Prügelspiel nicht. Dafür gibt es zu wenig unterschiedliche Move-Typen und gerade im Team-Gekloppe verliert ihr bei all den Effekten gerne mal komplett die Übersicht. Auch zwischen einigen Charakteren gibt es spielerisch nur wenige Unterschiede, doch das ist bei Capcoms Prügler, wenn auch in geringerem Maße, ebenso der Fall. Doch auch wenn Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations nicht unbedingt das Schach unter den Beat'em Ups ist, mit Buttonmashing werdet ihr nicht weit kommen und keine Online-Schlachten gewinnen.

Der Einzelspieler-Part bietet zahlreiche Modi wie Story, Versus, Überleben und Turnierkämpfe. Der Online-Modus ist und bleibt aber das wahre Highlight des Spiels, zumindest nachdem ihr alle Kämpfer in der Kampagne freigeschaltet habt. Damit ihr nicht gleich von Profis windelweich gehauen werdet, gibt es einen Spieltyp speziell für Anfänger, an dem nur Spieler unter einem gewissen Rang teilnehmen dürfen. Habt ihr aber erstmal genügend Erfahrung gesammelt, könnt ihr eure Stärke in normalen Gefechten oder Ranglistenspielen auf die Probe stellen. Spätestens hier solltet ihr allerdings gezielt nach europäischen Gegnern suchen. In Duellen mit Spielern aus dem nordamerikanischen und asiatischen Raum kommt es nämlich häufig zu Verbindungsproblemen, und die wirken sich gravierend auf den Spielspaß aus. Schon bei der kleinsten Verzögerung zwischen Eingabe und Ausführung auf dem Bildschirm ist Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations nahezu unspielbar. Fehler werden nämlich nicht selten mit riesigen Mengen an Schaden bestraft. Ein Mal zu spät auf die Block-Taste gedrückt, kann euch das die Hälfte eures Lebens kosten, und gerade wenn das aufgrund einer schwachen Verbindung passiert, ist Frust vorprogrammiert. Wer sich jedoch auf den europäischen Raum beschränkt und nicht gerade mit einem 56K-Modem unterwegs ist, sollte online keinerlei Probleme haben. Sobald die ersten Siege verzeichnet werden, dürft ihr mittels der Replay-Funktion sogar vor euren Freunden angeben.


Nicht zu unterschätzender Suchtfaktor

Ein besonderes Feature von Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations ist die Kompatibilität mit dem Naruto-Sammelkartenspiel. Mittels Passwörtern auf den Karten könnt ihr virtuelle Abbilder erschaffen, die euch passive Boni für Online-Kämpfe gewähren. Je nach Spielstil erhöht ihr so beispielsweise eure Chakra-Regenerationsrate oder die Stärke eurer Ninjutsus. Anders als die Statuswerte der Teamkonstellationen machen die Kartenboni allerdings einen merkbaren Unterschied. Damit könnt ihr eure einzelnen Kämpfer zwar nicht komplett individualisieren, aber ihnen zumindest einen persönlichen Anstrich verleihen. Spieler, die mit den Sammelkarten nichts am Hut haben, bleiben glücklicherweise jedoch nicht außen vor. Das Spiel belohnt euch nach Abschluss bestimmter Herausforderungen mit allerlei Krimskram. Dazu zählen zum Beispiel eben Karten, aber auch besondere Spielertitel oder Ninja-Werkzeuge wie Bomben und Angriffsverstärker, die im Gegenzug aber nur offline verändert werden dürfen.

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations strotzt förmlich vor Inhalt. Obwohl die Online-Kämpfe sicherlich das interessanteste Element des Spiels ausmachen, motiviert das Spiel auch ohne Internetverbindung einige Stunden lang. An jeder Ecke lauert Freischaltbares, Mehrspielergefechte sind auch offline möglich und darüber hinaus sieht das Spiel einfach verdammt gut aus und läuft absolut flüssig. Zu guter Letzt soll auch die Frage beantwortet werden, die für viele Anime-Fans wahrscheinlich alleine über den Kauf entscheidet: Ja, das Spiel ist mit originaler japanischer Sprachausgabe spielbar.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Namco Bandais neuester Streich ist einfach zu erlernen, leicht zu bedienen und bietet genug versteckten Tiefgang für Genrefans, um sich richtig in das Spiel reinzufuchsen. Darüber hinaus enthält das Spiel zahlreiche freischaltbare Boni und andere Mechaniken, wie die Sammelkarten-Kompatibilität, die für gehörend Langzeitmotivation sorgen. Am ein oder anderen Schwachpunkt muss CyberConnect2 bis zur nächsten Iteration aber noch arbeiten. Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations ist deshalb zwar nicht das ultimative, aber definitiv das momentan beste Naruto-Spiel auf dem Markt. Selbst Anime-Müffel sollten da mal einen Blick drauf werfen.
85%
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#1 | The Comedian [04.04. | 13:21] 



7.336
Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations
schon die Demo hat viel Spass gemacht. Bin zwar mehr der "Dragonballer" aber hier schau ich vielleicht mal rein.

#2 | PhanZero [04.04. | 21:29] 



13.900
Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations
Fand die Naruto-Games immer schon besser als die Dragonball-Versoftungen. Waren weit zugänglicher und boten mehr Abwechslung. Solltest du dir also ruhig mal vorurteilsfrei ansehen...


 










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Pro:
atemberaubende Optik
Original-Animeszenen
simple Steuerung trotz komplexem Kampfsystem
mehr als 72 Charaktere
kompatibel mit Naruto-Sammelkartenspiel

Contra:
keine frei begehbare Spielwelt mehr
einige Kämpfer unterscheiden sich nur gering
Geschehen oftmals unübersichtlich
selbst bei kleinen Problemen mit der Verbindung unspielbar


Offizielle Website:
 @NamcoBandai



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