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THE JAK AND DAXTER TRILOGY
 Test von Patrick Schwendemann (28.03.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Jump 'n' Run Publisher:Sony
Termin:29. Februar 2012 Entwickler:Naughty Dog

Wer »Uncharted kennt, dem wird sicherlich auch Naughty Dog vertraut sein, und wer von dem amerikanischen Entwicklerstudio gehört hat, dem sagt bestimmt auch Jak and Daxter noch etwas. Das witzige Heldenduo der gleichnamigen PS2-Serie feiert auf der PlayStation 3 nun ihr Comeback in High Definition und 3D. Wir sagen euch, ob es sich dabei um ein Highlight handelt, oder ob ihr die Titel aus eurem Gedächtnis streichen dürft.


So schnell kann's gehen


Nachdem sich Crash Bandicoot der dritten Dimension noch in sehr bescheidenen Schritten näherte war Jak and Daxter: The Precursor Legacy der erste Versuch von Entwickler Naughty Dog, das Genre in echten, offenen 3D-Welten zu realisieren. Das 2001 erschienene Jump'n'Run überzeugte vor allem, aber nicht nur, auf technischer Ebene und macht selbst über ein Jahrzehnt später noch eine sehr gute Figur.

Ihr schlüpft in die Rolle des spitzohrigen Jaks, der gemeinsam mit seinem Freund Daxter während eines Ausflugs auf die fiesen Lurker-Monster stößt. Nach einem kurzen Geplänkel fällt der vorlaute Daxter in ein Loch mit schwarzem Eco und wird dadurch schnurstracks in ein kleines Ottsel verwandelt, eine Mischung aus Otter und Wiesel. Mit der dunklen und mysteriösen Flüssigkeit kennt sich allerdings nur eine ganz bestimmte Person aus, weshalb sich das Duo gemeinsam mit zwei weiteren Freunden auf die Reise begiebt, um den Fluch wieder aufzuheben.

Dabei zieht es euch auf eine Insel, auf der scheinbar alle nur erdenklichen Klimazonen herrschen. Schwüle Sümpfe, hitzige Vulkantiefen und schneebedeckte Gletscher sind nur eine kleine Auswahl der optisch abwechslungreichen Level, die zu mehreren großen Gebieten miteinander verbunden sind. Eure Aufgabe ist es, in jedem Areal genügend antike Energiezellen zu ergattern, um zum nächsten Gebiet vorzuschreiten. An die funkelnden Wunderbatterien der Precursor – den Schöpfern allen Lebens – könnt ihr auf verschiedene Wege herankommen. Oftmals belohnen euch NPCs nach kleineren Nebenaufgaben damit. So müsst ihr euch zum Beispiel auf die Suche nach einem entlaufenen Haustier machen oder in einem Minispiel euer Anglergeschick auf die Probe stellen. Manchmal warten Energiezellen aber auch nach besonders intensiven Klettertouren auf euch.


Zu spät gedrückt? Schwamm drüber!

Apropos Klettern, während die Plattformeinlagen in Teil 2 und 3 der Serie zunehmend in den Hintergrund geraten, stehen die Hüpfpassagen in Jak and Daxter: The Precursor Legacy eindeutig im Vordergrund der Spielmechanik. Mit unterschiedlichen Sprungtechniken gilt es meist schwebende oder einstürzende Plattformen zu überwinden und dabei oftmals eine Reihe von Gegnern umzuhauen. Auch dazu könnt ihr euch mehreren Bewegungen bedienen. Euer Move-Arsenal ist von Beginn an umfangreich, aber nie überfordernd, denn am Ende des Spiels verfügt ihr über exakt dieselben Fähigkeiten wie anfangs auch. Die einzige Ausnahme hierbei bildet gelb-, rot- und blaufarbenes Eco, das euch jeweils für kurze Zeit mächtiger werden und beispielsweise Feuerbälle verschießen lässt.

Timing und Präzision sind der Schlüssel zum Erfolg wenn es ums Hüpfen geht. Das ist oftmals aber leichter gesagt als getan. Die Kameraperspektive macht euch nämlich nicht gerade selten einen Strich durch die Rechnung. Damit alle Sprünge sicher landen, müsst ihr häufiger kurz manuell in First-Person-Perspektive nachjustieren. In manchen Abschnitten ist aber auch das nicht möglich, da ihr hin und wieder unter Zeitdruck steht. Wenn eine alte Precursor-Ruine am Einstürzen ist, muss es eben schnell gehen. Ein anderes Problem der Plattformeinlagen ist der Doppelsprung, der peinlich genau getimed werden muss. Wer auch nur eine Milisekunde zu spät oder zu früh reagiert, landet schnell im Abgrund. Ein zeitlich falsch abgestimmtes X ist sicherlich die häufigste Frust- und Todesursache in Jak and Daxter: The Precursor Legacy. Da hätte Naughty Dog ruhig etwas nachsichtiger sein können. Doch ein Fehlsprung ist nich das Ende der Welt. Die Rücksetzpunkte sind in den meisten Fällen fair und Ladezeiten praktisch nicht vorhanden.

Von Kamera und Doppelsprung abgesehen verläuft Jaks erstes Abenteuer aber nahezu reibungslos. Kleinere Racing-Passagen, die ein wenig an »WipEout erinnern, lockern den Spielfluss zwischen den Gebieten auf. Auch innerhalb der Level findet ihr euch das ein oder andere Mal auf dem Rücken eures raketenbetriebenen Einsitzers oder auf einem übergroßen Rennvogel, mit dem ihr an Orte kommt, die für Jak und Daxter alleine unerreichbar wären. Einige Energiezellen könnt ihr nur mit diesen Hilfsmitteln erbeuten. Gezwungen seid ihr dazu aber nicht. 100 blitzende Kugeln sind insgesamt auf der Insel verstreut, um das Spiel zu beenden müsst ihr aber nur 72 davon finden.


Taxi, bitte!

Während der erste Teil noch auf einen bunten Look setzt, sind Jak II: Renegade und Jak 3 um einiges düsterer. Wo zuvor noch lustig durch die Gegend gehüpft wurde wird jetzt geschossen und in wilden Verfolgungsjagden durch eine dystopische Stadt geheizt. Während es zuvor um Daxters Rückverwandlung ging, muss im zweiten Teil ein korrupter Baron zu Fall gebracht und im dritten Ableger in feindlich gesinnten Wüstensanden ums Überleben gekämpft werden.

Beide Titel spielen sich recht ähnlich, unterscheiden sich zum Serienstart aber nicht unerheblich in der Spielmechanik. Die auffälligste Neuerung in Jak II: Renegade ist die riesige, frei begehbare Spielwelt, in der ihr »GTA-mäßig von Auftraggeber zu Auftraggeber lauft oder fahrt. Die nachfolgenden Missionen schließt ihr aber meist außerhalb der übergroßen Stadt ab. Dadurch wird das Spiel leider unnötig in die Länge gezogen. Denn die City an sich dient fast ausschließlich dazu, neue Aufträge anzunehmen. Durch viel zu enge und überfüllte Straßen müsst ihr euch schlagen, in denen zeitstehlende und nervenauftreibende Kollisionen mit anderen schwebenden Fahrzeugen beinahe unmöglich sind. Die langweiligen Fahrten zu euren Zielen sind dabei nicht selten länger als die eigentlichen Missionen. Ähnlich verhält es sich mit Jak 3, auch wenn die Spielwelt hier nicht ganz so unnötig groß und überfüllt ist.


Für jeden Geschmack etwas dabei

Außerhalb der Stadt fühlt ihr euch aber recht schnell wieder wie zu Hause. Jak verfügt in allen drei Spielen über das selbe grundlegende Moveset, weshalb ihr mühelos von einer zur anderen Plattform springt. Insgesamt gesehen seid ihr in Jak II: Renegade aber deutlich seltener damit beschäftigt als noch im ersten Abenteuer. An die Stelle der ausgefallenen Hüpfpassagen rücken größtenteils Schießereien, in denen ihr zwischen verschiedenen Waffen wie Schrotflinte oder Maschienengewehr wählen dürft. Oft sind beide Spielelemente aber auch miteinander verbunden. Gerade dann ist Präzisionsarbeit gefragt, da eure Laufrichtung zugleich auch Schussrichtung ist. Zum Glück macht die Kamera aber einen besseren Job als noch im Vorgänger. Unfaires Ableben gehört der Vergangenheit an. Das soll aber nicht bedeuten, dass das Spiel ein Spaziergang ist. Ganz im Gegenteil: Jak II: Renegade und Jak 3 sind um einiges anspruchsvoller als der reinrassige Plattformer. Viele Missionen sind beim ersten Versuch nur schwer schaffbar.

Doch nicht nur durch die Schusseisen erweitert der zweite Teil die Spielmechanik der Serie. Habt ihr erstmal die ersten Spielstunden hinter euch, könnt ihr per Knopfdruck auf eine Art schwebendes Skateboard steigen und damit stylisch durch die Gegend hüpfen. In einem eigens dafür kreierten Skatepark dürft ihr sogar einen auf Tony Hawk machen und Tricks für hohe Punktzahlen aneinander reihen. Auch Jaks Nakampffähigkeiten erhalten durch die so genannte "Dunkler Jak"-Gestalt ein gehöriges Update. Für begrenzte Zeit sind seine Angriffe stärker und schneller. In Jak 3 verfügt ihr zudem über eine Lichtgestalt, die es euch unter anderem ermöglicht, ein Schild zu zaubern oder für kurze Zeit zu fliegen.

Jak 3 geht aber noch einen Schritt weiter und erweitert zudem das Waffenarsenal. Mit aufladbaren Schockwellen und an Wänden abprallenden Schüssen habt ihr beispielsweise noch mehr Möglichkeiten, fiese Monster und andere Gegner ins Jenseits zu befördern. Mit einem Jump'n'Run hat das Spiel allerdings kaum noch etwas zu tun. Feuergefechte, Rennfahrten, Verfolgungsjagden, Rail-Shooter-Einlagen und Minispiele sorgen für reichlich Abwechslung, lassen aber so gut wie keinen Platz mehr für klassische Hüpfeinlagen. Wem das nichts ausmacht, der wird, wie im zweiten Teil, mindestens zehn Stunden beschäftigt sein. Wer jedoch alle der unzähligen Secrets wie Artworks, verschiedene Kopfgrößen oder eine Spiegelwelt freischalten will, darf gerne noch einiges draufrechnen. Jak and Daxter: The Precursor Legacy ist mit sieben bis acht Stunden Umfang der kürzeste Teil der Reihe. Auch hier können Sammler, die alle 100 Energiezellen sammeln wollen, zwar noch ein paar Stündchen rauskitzeln, wirklich belohnt werden diese Bemühungen im hier aber nicht.


Erik Borner at his best

Das Auge wird allerdings sehr wohl belohnt. Schon das Inselabenteuer überzeugt durch hervorragende Animationen. Vor allem aber Jak II: Renegade und Jak 3 sehen für heutige Verhältnisse noch richtig gut aus. Gegenüber dem ersten Titel sind die Texturen hier um einiges schärfer und die Kanten deutlich glätter. Comichafte Grafik altert eben immer besser als realistische Formen, und die Jak and Daxter Trilogy ist ein ideales Beispiel hierfür. Musikalisch zeigt sich die Sammlung aber deutlich bescheidener. Während in The Precursor Legacy noch entspannende Bongos à la Donkey Kong ertönen sind die Soundtracks der anderen Spiele bestenfalls Mittelmaß. Eine akustische Enttäuschung ist die Trilogie aber nicht. Dafür sorgt die hervorragende Sprachausgabe, sowohl im Deutschen als auch im Englischen. Interessanterweise ist gerade der deutsche Daxter mit der Stimme von Erik Borner ein absolutes Highlight, selbst wenn die Collection insgesamt nicht ganz an dieses Qualitätsmaß herankommt.





Jak and Daxter: The Precursor Legacy ist zweifellos das beste Spiel der Serie. Jak 2 und 3 schaffen es nicht ganz auf Klassiker-Niveau, glänzen aber trotzdem mit einer unglaublich facettenreichen Spielmechanik. Leider geht Naughty Dog beim Abschluss der Trilogie etwas zu weit und vernachlässigt dabei die Hüpfpassagen. Wer damit aber kein Problem hat, kann bedenkenlos zugreifen. Einzig und allein Kenner der Serie sollten zweimal über einen Kauf nachdenken, denn spielerische Neuerungen gibt es keine. Ob HD- und 3D-Optik sowie Trophäensupport ausreichen, um die drei Spiele nochmal anzugehen, muss jeder für sich selbst entscheiden.
85%
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Pro:
tolle Grafik und Animationen
hervorragende deutsche Sprachausgabe
abwechslungsreiches Leveldesign
facettenreiche Spielmechanik
unzählige Secrets
bis zu über 30 Stunden Spielzeit

Contra:
teils unfaire Tode in Jak 1
unnötig große Spielwelt von Jak 2 und 3
unbeholfene Zielmechanik in Jak 2 und 3
Jak 3 im Grunde kein Plattformer mehr


Offizielle Website:
 @PlayStation



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