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THE ELDER SCROLLS IV: OBLIVION JUBILÄUMSAUSGABE
 Test von Sebastian Hamers (14.03.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Bethesda Softworks
Termin:09. März 2012 Entwickler:Bethesda Softworks

Das Weihnachtsgeschäft 2011 ist gerade erst vorbei und schon wieder bringen die Spieleentwickler ein Highlight nach dem anderen auf den Markt. Besonders Rollenspieler haben jüngst von der großen Spieleflut profitiert. Bei euch liegen noch Titel wie »Kingdoms of Amalur und Mass Effect 3 eingeschweisst im Schrank, weil ihr erst unbedingt vorher noch das epische »The Elder Scrolls V: Skyrim durchspielen wollt? Ach ja, und da wären eigentlich auch noch »Fallout: New Vegas und »Final Fantasy XIII-2 auf Halde. Dann macht es euch doch sicher nichts aus, wenn nun auch noch die Jubiläumsausgabe von »The Elder Scrolls IV: Oblivion oben auf den "Noch-zu-Spielen"-Stapel draufgepackt wird. Bethesda wirbt auf der Packung mit 100 Stunden Spielspaß. Sollte doch kein Problem für einen echten Gamer darstellen, oder?


Natürlich ist derzeit Biowares Mass Effect 3 in aller Munde und die Erinnerungen an Skyrim sind auch noch ganz frisch. Warum sollte sich der verwöhnte Rollenspieler also noch mit einem alten Gaul wie dem vierten Teil der The Elder Scrolls-Reihe abgeben? Mittlerweile hat das Spiel auch schon rund sechs Jahre auf dem Buckel. Technisch ist Bethesdas Rollenspiel schon ein wenig angegraut, ist aber in Würde gealtert und noch immer hübsch anzusehen.


Eine Geschichte für die Ewigkeit

Die Essenz eines guten Rollenspiels ist ohnehin noch immer die Geschichte. Diese zieht den Spieler gleich von Beginn an in ihren Bann. Ohne langes Vorgeplänkel geht es sofort zur Sache. Unbekannte Meuchelmörder setzten dem Leben des Kaisers ein jähes Ende. Tatenlos müssen wir den Kaisermord mitansehen. Vor seinem endgültigen Ableben überreicht er uns aber noch ein mysteriöses Amulett. Er brabbelt noch etwas von einem Verbündeten und dem Tor zu Oblivion, das unbedingt verschlossen werden müsse. Zu Beginn des Abenteuers wird unser Held noch nicht richtig schlau aus den Worten des verstorbenen Staatsoberhaupts. Erst langsam und Stück für Stück entblättert sich die Geschichte von The Elder Scrolls IV: Oblivion.

Diese kann ganz nach euren Vorstellungen auch durchaus variieren. Die Welt von Oblivion ist – wie bei Betheda üblich – riesig und frei begehbar. Hoch zu Ross dürft ihr euch kreuz und quer über die Karte bewegen und trefft dabei auf so manchen interessanten Charakter. Immer wieder verwickeln euch die Figuren im Spiel in neue Quests und Subquests. Bei deren Ausgestaltung haben die Entwickler viel Liebe zum Detail bewiesen. Es geht nicht immer darum den Postboten für einen verhinderten Einwohner zu spielen oder dem örtlichen Alchimisten zehn Griesgramknollen zu besorgen. Stattdessen verstecken sich hinter den Quests oftmals komplexe Plots. So werdet ihr euch immer wieder dabei ertappen, wie ihr von der spannenden Hauptmission abweicht und euch mit anderen Aufgaben beschäftigt.


Die Entdeckung der Langsamkeit

Richtet euch also schonmal darauf ein, dass ihr viele Stunden im Reich des Vergessens verbringen werdet. Da rentiert sich auch die Eingewöhnungszeit, die ihr schon in Oblivion investieren müsst. Die Freiheiten und die Komplexität des Spiels haben schließlich auch ihren Preis. Gerade Genreneulinge könnten sich allein durch die enorme Menge an Gegenständen, Zaubern und Waffen erschlagen fühlen. Zu allem Überfluß will auch das automatische Tagebuch mit all seinen Quests und Hinweisen verwaltet werden. Im Großen und Ganzen bieten Inventar und Questlog einen guten Überblick über den bisherigen Verlauf, bei etlichen angefangenen Aufträgen und einem übervollen Rucksack kann man aber schon einmal den Überblick verlieren.

Die Einarbeitungszeit ist also allemal gut angelegt. Zudem das Tutorial gnädig mit dem Spieler umgeht und ihn ans Händchen nimmt. Erst wenn alle Abläufe verinnerlicht sind, lässt es euch alleine loslaufen. Ohne den virtuellen Guide durch die Welt Oblivion müsst ihr euch an so mancher Wegkreuzung für euren eigenen Pfad entscheiden. Ein zentrales Element bilden dabei die unterschiedlichen Gilden, für die es Aufträge zu erfüllen gibt. Der Spielverlauf passt sich im Laufe des Spiels dynamisch an das Verhalten des Helden an. Die Einwohner reagieren auf das Verhalten des Protagonisten und verhalten sich ihm gegenüber entsprechend. Je nachdem für welchen Auftraggeber ihr euch engagiert, wächst oder fällt euer Ansehen bei einer Gruppe von Personen. Euer Verhalten hat sichtbare Auswirkungen auf die Umwelt, auch dies macht einen großen Reiz des Spiels aus.


Jeder Held ist anders

Durch sein Verhalten hat der Held aber nicht nur Einfluss auf die Reaktionen seiner Umwelt, sondern verändert sich schrittweise auch selbst. Zwar legt ihr bei Spielbeginn durch die Wahl der Rasse und Profession eine gewisse Grundlage für das weitere Abenteuer, allerdings gestalten sich die Talente und Attribute im weiteren Verlauf erst aus. Je nach Vorgehensweise oder Waffenwahl verbessert der Held seine Fähigkeiten mit dessen Umgang. Geduldige Schleicher werden sich folglich in anderen Qualitäten verbessern als der marodierende Zwerg mit seiner Zweihandaxt.

Überhaupt ist das Kampfgeschehen sehr komplex ausgefallen. Gutes Timing spielt eine große Rolle bei Blocken und Ausweichen der gegnerischen Angriffe. Jede Waffe steuert sich zudem anders. Während eine Axt zwar großen Schaden verursacht, sind die Angriffe naturgemäß eher langsam. Filigrane Waffen weisen wiederum andere Eigenschaften auf. Weiteren Tiefgang erhält der Kampf durch den Fernkampf sowie durch die zahlreichen Zauber. Zum Ziel kann jeder Weg führen, die Wahl der Waffen bleibt dem Spieler belassen.


Inhalte der Jubiläumsausgabe

Ein großes Ärgernis der Xbox-360-Version stellte noch die ungenügende deutsche Übersetzung dar. Doch schon die ein Jahr später erschienene PS3-Fassung erhielt eine komplett neue Lokalisierung. Diesbezüglich kann Entwarnung gegeben werden: Die Eindeutschung ist insgesamt sauber ausgefallen, grobe Schnitzer sind beim Test nicht aufgefallen.

Das größte Kaufargument der Jubiläumsausgabe dürfte aber wohl der große Umfang der Sammlung sein. Schon das Hauptspiel dürfte den Spieler etliche Stunden beschäftigen. Erweitert wird das Fantasy-Epos allerdings nochmals durch die beiden Addons Knights Of The Nine und Shivering Isles. Die vollmundige Versprechung von über 100 Stunden Spielzeit dürfte die Collection somit auch tatsächlich erfüllen. Zudem liegt dem Spiel noch eine farbige Karte der Spielwelt bei, die durchaus sehr hilfreich sein Kann. Obendrauf gibt es noch einen Dokumentarfilm, der Einblicke in die Entstehung von The Elder Scrolls IV: Oblivion bietet.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Rollenspielenthusiasten dürften The Elder Scrolls IV: Oblivion vermutlich schon längst einen Ehrenplatz im Spieleschrank verpasst haben. Wer das Spiel noch nicht hat, es aber immer schon einmal nachholen wollte, für den ist die Gelegenheit jetzt so günstig wie nie. Vollgepackt mit den beiden Addons bietet das Fantasyepos viel Spielspaß für einen kleinen Preis. Zwar ist die Technik nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit, Gameplay und Geschichte sind aber noch immer über jeden Zweifel erhaben. Von meiner Seite aus gibt es jedenfalls für die Jubiläumsausgabe eine klare Empfehlung! An die Schwerter, ihr Recken und rettet das Imperium.
90%
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94%

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#1 | The Comedian [31.03. | 22:44] 



7.336
The Elder Scrolls IV: Oblivion Jubiläumsausgabe
immer noch ein großartiges Spiel, das mitleveln der Gegner nervt aber noch immer extrem.
Meine Wertung: Ausgezeichnet (90%)


 
























Pro:
enthält beide Addons
Dokumentarfilm
farbige Karte der Spielwelt
neue deutsche Übersetzung
günstiger Preis

Contra:
keine Neuerungen
technisch angegraut


Offizielle Website:
 @ElderScrolls.com



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