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PUDDLE
 Test von Sven Reisbach (23.02.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Geschicklichkeit Publisher:Konami
Termin:Februar 2012 Entwickler:Neko Entertainment

Vom ausgezeichneten Studentenprojekt zum Downloadtitel, so der Weg von Puddle. Bereits 2010 gewann das Spiel, damals noch auf dem PC, beim Student Showcase auf der Game Developers Conference. Mit Konami fand sich für Entwickler Neko Entertainment ein Publisher, allerdings schafft Puddle erst jetzt den Sprung auf Xbox Live und PlayStation Network. Wir haben uns den Physikknobler natürlich angesehen... Wasser marsch!


Das Spiel mit dem Blubb


Das Spielprinzip von Puddle lässt sich grob zusammenfassen als Mischung aus »Loco Roco und »Where's My Water?. Dabei übernehmt ihr die Verantwortung für eine Pfütze (englisch: Puddle). Diese müsst ihr, durch Kippen der Umgebung, durch ein Labyrinth zum Ausgang führen. Dabei gibt es allerdings einige Hindernisse und Gefahren, die überwunden werden müssen. Wasser etwa kann durch Feuer verdampft werden. Da ihr von eurer Flüssigkeit zum Ende des Levels hin noch genug übrig haben solltet, ist eiun solcher Verlust natürlich zu vermeiden. Am Ende eines Abschnittes wird dann abgerechnet, wie schnell ihr wart und wieviel Flüssigkeit im Ziel angekommen ist. Dadurch könnt ihr dann Auszeichnungen gewinnen.

Eine großartige Einführung in Puddle gibt es nicht, stattdessen seht ihr zu Beginn des ersten Levels erstmal nur einen Becher mit Wasser. Durch die Schultertasten neigt ihr die Welt nach links beziehungsweise nach rechts und bringt den Becher so zum Kippen. Das Wasser sucht sich daraufhin seinen Weg durch ein Labyrinth aus Rohren. Doch schon hier im ersten Level lauern Gefahren, wie eben Feuerquellen. Es gilt also unter allen Umständen, diesen aus dem Weg zu gehen. Dazu neigt ihr die Umgebung so, dass die Flüssigkeit durch die Rohre beschleunigt oder gebremst wird.

Ab und an macht es auch Sinn, eure Flüssigkeit erstmal zu sammeln, bevor ihr sie weiter fließen lasst. Auf die Weise kommt ihr mitunter besser über Hindernisse hinweg und vermeidet Kameraprobleme. Denn die Darstellung des Geschehens ist leider nicht immer optimal. Meist dann, wenn sich eure Flüssigkeit aufgespalten hat und die Kamera mehr an einem kleinen Tropfen hängt statt an der Masse der Flüssigkeit. Auch nicht hilfreich ist, dass der virtuelle Kameramann von Puddle betont nah am Geschehen ist und ihr Gefahren dadurch erst viel zu spät registriert. Da das Spielgeschehen oft auch einiges an Tempo aufweist, geht euch dann schnell eine kleinere oder auch mal größere Menge Flüssigkeit verloren. Zunächst erscheint diese auf der Anzeige der Flüssigkeitsmenge in roter Farbe, nach einiger Zeit außerhalb des Bildschirms gilt diese dann aber als verloren.


Mehr als nur Wasser

Im weiteren Verlauf von Puddle kommen noch andere Flüssigkeiten hinzu, die jeweils andere Eigenschaften aufweisen. Entsprechend hantiert ihr später mit Dünger, Säure, Lava oder auch mal hochexplosivem Nitroglyzerin. Hobby-Chemiker können zudem auch die Zusammensetzung ihrer Flüssigkeit ändern, indem sie andere Chemikalien aufnehmen. Das schafft Abwechslung, genau wie die Situationen, mit denen ihr konfrontiert werdet. Denn neben den Rohren, durch die eure jeweilige Flüssigkeit geleitet wird, bekommt ihr es auch mit Schaltern, Toren und allerlei anderen Gemeinheiten zu tun. Hierbei zeigt die Farseer Physic Engine (FPE), welche in Puddle zum Einsatz kommt, dann auch ihre Stärken: Die Simulation der Flüssigkeiten ist glaubwürdig, selbst Wasser wirkt jedoch um einiges träger als in der Realität. Das ist aber ein typisches Problem solcher Flüssigkeits-Simulationen und kann hier sogar erleichternd wirken, indem die einzelnen Tropfen eher aneinanderkleben.

Am Ende eines Abschnitts wird abgerechnet. Puddle gibt genau aus, wie schnell ihr wart und wieviel eurer Flüssigkeit den Weg ins Ziel gefunden hat. Darauf basierend erhaltet ihr eventuell eine Auszeichnung. Gleichzeitig ist dieser Punktestand auch eure einzige Möglichkeit, euch mit Freunden und der Welt zu messen: Dieser wird online in einer Rangliste eingetragen, auf der ihr eure Ergebnisse dann vergleichen könnt. Die Motivation, sich hier mit den Freunden nur anhand einer Platzierung und Punktestand zu messen, ist doch eher dünn und steht im krassen Kontrast zum sonst sehr kreativen Gedanken hinter dem Spiel.

Ebenso unkreativ ist der Editor. Moment, wie kann ein Editor unkreativ sein? Eigene Level gestalten, das macht doch auch in »Little Big Planet jede Menge Laune. Ja, tut es - nur könnt ihr in Puddle eben keine eigenen Level gestalten, sondern lediglich durch Auszeichnungen verdiente Objekte platzieren und einen Flüssigkeitsstrom durch diese fließen lassen. Das ganze Gebilde befindet sich dann beim Startbildschirm im Hintergrund. Und ja, mehr steckt nicht hinter dem Editor. Schade.


Minimal, aber schick

Die Optik von Puddle ist eher minimalistisch, versprüht allerdings schon einen gewissen Charme. Ein wenig erinnert es an »Patapon, weist aber auch teilweise schöne, flüssige Animationen in bestimmten Sequenzen auf - so etwa die Bewegungen der Person, die für den ersten Level den Kaffeebecher abstellt. Derartige Stellen gibt es allerdings nur sehr wenige im gesamten Spiel, welches zudem - je nach eurem Können - in gut drei bis fünf Stunden durchgespielt sein dürfte. Klanglich wird Electro-Einerlei geboten, was aber immerhin nicht nervig wird. Die Soundeffekte auf der anderen Seite allerdings können mit dem ständigen Plätschern und Gluggern schnell den Geduldsfaden reißen lassen. Wenig zuträglich für die Frustresistenz sind zudem die Ladezeiten, die ein ganzes Stück aus dem Spiel rausreißen und die ihr nach zehn oder fünfzehn erfolglosen Versuchen, einen Level abzuschließen, nicht mehr sehen könnt.

Immerhin ein wenig kommt euch das Spiel dann doch noch entgegen: Habt ihr von einem Level mal so richtig die Schnauze voll - jammert einfach! Nicht vor dem Bildschirm, sondern indem ihr die entsprechende Option auswählt. Daraufhin wird das jeweilige Level dann übersprungen, aber als "durch Jammern durchgekommen" markiert. Jammern dürft ihr insgesamt zweimal, danach müsst ihr eines der so übersprungenen Level auf normalem Weg absolvieren, um den Jammerpunkt zurückzuerhalten.





Das Konzept hinter Puddle ist wirklich ein Feines. Es mangelt jedoch an Übersicht, wenn die Kamera ständig einzelne Tropfen im Fokus hat und so nah am Geschehen klebt, dass man kommende Gefahren kaum rechtzeitig bemerkt und den Level neu starten muss. Dadurch ergibt sich ein frustrierender Mix aus Trial & Error und Kampf mit der Kamera, der irgendwann die gute Grundidee in den Hintergrund treten lässt. Schade auch, dass die Steuerungs-Alternativen mit Move oder den Neigungssensoren des DualShock-Controllers kaum präzise genug ausfallen. Bei Puddle hätte definitiv mehr Spielspaß drin sein können mit besserer Zugänglichkeit.
71%
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Pro:
schicker Grafikstil mit weichen, leider viel zu seltenen, Animationen
zurückhaltende Musikuntermalung
interessantes Gameplay

Contra:
kein Tutorial, nur ein paar Hilfeseiten
nervige Ladezeiten
Kamera zu nah am Geschehen und verliert den Großteil der Flüsigkeit öfter aus dem Fokus
recht anspruchsvoller Schwierigkeitsgrad


Offizielle Website:
 puddle-game.com



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