Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


AMY
 Test von Markus Biering (18.01.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Horror Publisher:Lexis Numérique
Termin:11. Januar 2012 Entwickler:Lexis Numérique

Das Download-Spiel Amy soll euch einen Schauer über den Rücken laufen lassen - im positiven Sinne, versteht sich natürlich. Wir haben uns das Download-Spiel für die PlayStation 3 genauer angesehen - natürlich im verdunkelten Wohnzimmer und mit aufgedrehter Dolby Digital-Anlage. Jetzt muss nur noch das Spiel gut sein und zeigen, ob es zur ernstzunehmenden Konkurrenz für Silent Hill reicht oder es doch eher der blanke Horror ist. Und irgendwie ahnen wir das Schlimmste.


Es fährt ein Zug nach nirgendwo


Alles scheint zu Beginn von Amy harmlos zu sein, ihr sitzt mit einem achtjährigen Mädchen, der titelgebenden Amy, im Zug und schaut gedankenverloren durchs Fenster. Als der Schaffner die Fahrkarten kontrollieren will, scheint auch noch alles in Ordnung sein. Die kleine Amy ist ein eher stilles Kind und spricht so gut wie gar nicht. Zu Weihnachten hat sie von ihrer Mutter einen neuen Tablet-PC geschenkt bekommen. Dort zeichnet sie ihre Gedanken auf, welche allerdings alles andere als positiv aussehen. Ein Anruf auf dem Handy verändert plötzlich die Situation. Eine Explosion erschüttert die Gegend und der Schaffner ist auf einmal gar nicht mehr freundlich und versetzt euch mit einem kräftigen Schlag ins Reich der Träume.

Nach dem Aufwachen stellt sich schnell heraus: Der Zug ist aus den Gleisen gesprungen. Es wackelt, brodelt und quietscht aus allen Ecken. Doch wo ist Amy? Das kleine Mädchen ist vor lauter Schreck davongelaufen und hat sich versteckt. Der Horror kann beginnen. Doch wo könnte die Kleine nur abgeblieben sein? Ihr torkelt durch die Zugabteile und schnappt euch zur Vorsicht erstmal einen Stock, um euch zur Wehr zu setzen. Wer weiß schon, was da noch alles auf euch zukommt. Und wie erwartet streunen im Bahnhof jede Menge Zombies herum. Na toll, und die kleine Amy sitzt irgendwo dazwischen. In einem kleinen Fenster wird euch die Steuerung erklärt, und so könnt ihr auch schon bald euren Zombie dahin zurückschicken, wo er hergekommen ist. Leider könntet ihr bald selber so einer sein, denn schnell wird klar, dass ihr ebenfalls infiziert seid. Je länger ihr Amy suchen müsst, umso schneller schreitet die Infizierung voran. Ihr solltet also schnell sein. Und das solltet ihr auch wenn die Monster es auf euch abgesehen haben.

Doch schon bei den ersten Aktionen wird klar, dass das alles irgendwie stockend daher kommt. Der zähe Spielablauf wird zudem durch einige Zwischensequenzen in die Länge gezogen. Immerhin kommt Amy selbst aber noch eine wichtige Rolle zu. So muss die Kleine mit einem schnellen Tastendruck ein Tor öffnen um fliehen zu können. Seid ihr allerdings nur eine Sekunde zu langsam ist das Spiel an dieser Stelle beendet und ihr müsst am letzten Kontrollpunkt wieder anfangen. Und bei den ersten Versuchen werdet ihr das wohl ganz oft machen müssen. Leider sind die Kontrollpunkte auch nicht wirklich gut gesetzt worden, und so wird es nach einer Weile schon schwer sich weiter zu motivieren. Habt ihr dann endlich euer Versteck gefunden könnt ihr erstmal durchatmen. Doch die Monster denken nicht daran zu verschwinden, sondern warten schon an der nächsten Ecke auf euch. Nun solltet ihr möglichst leise versuchen an diesen hässlichen Dingern vorbeizukommen.


Träge Steuerung und zäher Spielablauf

Auch Amy muss ab und zu kleinere Rätsel lösen und benutzt dabei ihren Tablet-PC als Hilfe. Wirklich schwer sind die Rätsel in Amy allerdings nicht. Grafisch kann sich das Spiel durchaus sehen lassen und bringt durch die dunklen Passagen unheimliche Atmosphäre mit sich. Die beiden Hauptcharaktere sind ebenfalls gut animiert worden. Die Soundeffekte sind gelungen, auch wenn die sogenannten "Schockmomente" eher witzig als erschreckend sind. Das Spiel kommt mit kompletter englischer Sprachausgabe und deutschen Untertiteln daher. In insgesamt sechs Kapiteln müsst ihr zusammen mit Amy versuchen, dem Grauen zu entkommen. Erinnerungen an Silent Hill werden von Anfang an geweckt, aber irgendwie will der letzte Funken nicht überspringen. Die Aktionen werden viel zu träge ausgeführt und auch die Steuerung funktioniert manchmal nicht so wie sie eigentlich sollte. Der Begriff "träge" bekommt an bestimmten Stellen sogar eine ganz neue Bedeutung. Müsst ihr nämlich mal eine Leiter hoch oder wieder runter klettern, dauert es gefühlte zwei Minuten, bis die Aktion ausgeführt worden ist.

Auch die ausführbaren Aktionen werden nach einer Weile ein wenig eintönig. So müsst ihr eigentlich immer das gleiche tun. Ihr nehmt Amy an der Hand und grast den Bereich ab. An bestimmten Stellen könnt ihr sie sich verstecken lassen oder durch kleinere Öffnungen schicken. Dort drückt die Kleine dann wieder einen Knopf, wodurch sich weitere Wege eröffnen und ihr voran kommt. Hinter Türen lauert meist wieder jede Menge Monster oder aber auch gefährliche Spezialeinheiten, die es ebenfalls auf euch und Amy abgesehen haben. Und da ihr ja selbst infiziert seid, solltet ihr ziemlich vorsichtig sein. Was uns auch noch aufgefallen ist, sind unschöne Ruckler und Clipping-Fehler, zumindest in der von uns gespielten PlayStation 3-Version. Auch wenn die Umgebungen ganz nett gestaltet sind, fällt das leider besonders auf.

Für 10 Euro solltet ihr natürlich keinen Blockbuster erwarten, aber ein bisschen mehr hätte es schon sein können. Leider konnte Amy sein mögliches Potenzial nicht ausschöpfen und am Ende nicht überzeugen. Immer die gleichen Aktionen und eine träge Steuerung machen einfach auf Dauer keinen Spaß. Da haben wir wirklich mehr erwartet. Die 10 Euro solltet ihr lieber in etwas anderes investieren.





Amy ist nicht der erwartete Horror-Schocker geworden. Die träge Steuerung, der zähe Spielablauf und die immer gleichen Aufgaben machen nicht wirklich viel Spaß. Auch wenn hinter dem Spiel eine interessante Idee steckt, ist die Umsetzung einfach nicht wirklich gelungen genug, um zu überzeugen. Die Soundeffekte kommen zwar stimmungsvoll rüber, dennoch sieht echter Horror anders aus. Es fehlen einfach die besonderen Momente und der Bezug zu den Charakteren. Schade, da war sicherlich einiges mehr drin. Wer trotzdem Lust hat, in dunklen Passagen herumzuwuseln und ein paar Zombies zu killen, sollte sich Amy vielleicht näher anschauen.
55%
So testen wir >>

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
59%


#1 | marshel87 [19.01. | 09:30] 



46
Amy
"Zu Weihnachten hat sie von euch, ihre Bekannte Lana..." -> "Je länger ihr eure Tochter sucht"
Bin ich jetzt bekannte oder Mutter? :)

Tjoa.. scheint das gleiche Resultat wie schon bei anderen Tests zu sein - das Spiel ist einfach nicht gut gemacht, die Idee find ich schon klasse mit dem Mädel, doch die Umsetzung... schade

#2 | PhanZero [19.01. | 10:10] 



13.900
@marshel87
Das hab ich bei der Korrektur wohl verbockt. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass ich es so umgeändert hatte, dass da stand "von euch, ihrer Mutter Lana, ..." - so habe ich das aus den meisten Rezensionen zum Spiel verstanden. Keine Ahnung, was da genau schiefgelaufen ist...

Bin grad auch ehrlich gesagt etwas verwirrt: Ist Lana nicht die Mutter von Amy?


 




















Pro:
gute Soundeffekte
gelungene englische Sprachausgabe
gut animierte Hauptcharaktere

Contra:
zäher Spielablauf
träge Steuerung
sich wiederholende Aufgaben


Offizielle Website:
 amy-thegame.com



Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW