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ASSASSIN'S CREED: REVELATIONS
 Test von Patrick Schaaf (16.12.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action Publisher:Ubisoft
Termin:15. November 2011 Entwickler:Ubisoft Montreal

Mit Assassin's Creed: Revelations schickt Publisher Ubisoft den Meisterassassinen Ezio Auditore da Firenze auf seine letzte und wohl gefährlichste Reise in das Herz von Konstantinopel. Der mittlerweile vierte Ableger der Assassin's Creed-Saga versteht sich zudem als Abschluss der Handlung um Adels-Sprößling Ezio sowie auch der Geschichte Altaïrs. Ob die liebgewonnenen Charaktere ein gebührendes Ende erwartet, erfahrt ihr in der Review zu Assassin's Creed: Revelations.


Ein Held auf seiner letzten Reise


Mit Assassin's Creed: Revelations steht nun der letzte Ableger der Trilogie innerhalb der Assassin's Creed-Saga ins Haus und verschlägt den Meisterassassinen aus »Assassin's Creed 2 sowie »Assassin's Creed: Brotherhood, Ezio Auditore da Firenze, in die osmanische Stadt Konstantinopel - welche seit 1930 nur noch unter dem Namen Istanbul bekannt ist. Im Verlauf des Spiels gelangt ihr zudem in die Höhlenstadt der Landschaft Zentralanatoliens, den Kappadokien, sowie einer Stadt im Westen Syriens namens Masyaf. Letztere konnten wir ja schon in Assassin's Creed kennenlernen. Im direkten Vergleich zwischen Konstantinopel und Rom, der Hauptaustragugsstätte des Vorgängers, wirkt die neue Umgebung ein wenig größer.

Auf der Suche nach weiteren Antworten über seinen Vorfahren begibt Ezio sich auf eine Reise, um die im ganzen Land versteckten fünf Siegel aufzuspüren, die den Zugang zur geheimen Bibliothek Altaïrs ermöglichen. Doch auch die Templer wissen von diesem geheimnisvollen Ort und versuchen Ezio das Leben schwer zu machen und die Siegel für sich zu gewinnen. Jeder dieser Schlüssel fungiert im Spiel zusätzlich als spielbare Erinnerungssequenz, in der ihr selbst in die Haut des legendären Assassinen Altaïr schlüpft und weitere Informationen über sein Leben und den Edensplitter erhaltet. Eine sehr spannende Geschichte mit vielen Wendungen und erstklassigen Action-Elementen lässt euch etwa 12 Stunden lang in eine andere Welt eintauchen.

Natürlich darf auch Desmond Miles, beziehungsweise Subjekt 17, fehlen, der in der von unserer heutigen Zeit nicht weit entfernten Zukunft unterwegs ist. Dem ist die ganze Sache um die Animus-Verschwörung der bisherigen Teile allerdings zu Kopf gestiegen und er beginnt, ähnliche Anzeichen wie seine Vorgänger zu zeigen. Darum wurde er von seinen Kollegen kurzerhand ins künstliche Koma versetzt und in eine virtuelle Umgebung gesperrt. Und zwar genau in der, in der einst all seine Vorgänger ein übles Ende nahmen. Dort angekommen trifft er recht bald auch auf Subjekt 16 und wird von diesem über die aktuelle Situation unterrichtet. Um wieder aus der Animus-Maschine zu entkommen und ins Jahr 2012 zu kommen ist es notwendig, eben die fünf sogenannten Erinnerungssequenzen von Altaïr erfolgreich abzuschließen. Zugang wird jedoch nur gewährt, sobald in der Gestalt von Ezio eine bestimmte Anzahl der in der Umgebung versteckten Datenfragmente ausfindig gemacht wurden. In der Haut von Desmond bewegt ihr euch aus der Ego-Perspektive durch den Animus und innerhalb der Missionen mit einem speziellen Gerät, um euch euren Weg durch die labyrinthartigen und mit Fallen gespickten Level zu bahnen. Dabei platziert ihr verschiedene "Brücken-Elemente", um zum notwendigen Ausgang zu gelangen.


Die Erfahrungen der Zeit

Mit seinen mittlerweile mehr als 50 Jahren Lebenserfahrung gehört der Meisterassassine Ezio bereits zur älteren Generation. Jedoch kann er auch einige Jahre Erfahrung als Assassine vorweisen, in denen er stetig seine Fähigkeiten verbesserte. Zum einen kann er nun mit Hilfe des Adlersinns Wege der Patrouille im Vorfeld erkennen, indem sie auf dem Boden ähnlich wie in »Dead Space markiert sind. Desweiteren hat Ezio die Fähigkeit erlernt, eigene Bomben für verschiedene Situationen herzustellen – wie beispielsweise zur Ablenkung oder auch zur Sprengung. Dazu befinden sich in der ganzen Stadt Werkbänke, mit denen ihr aus gesammelten "Zutaten" die explosiven Gegenstände zubereiten könnt. Diese Bestandteile erhaltet ihr von Soldaten oder Händlern oder entnehmt sie diversen Schatztruhen.

Eine weitere neue Fähigkeit beruht auf der sogenannten Hakenklinge, eine überarbeitete Fassung der versteckten Klingen. Mit dieser wird es möglich, sich an noch höher gelegenen Objekten festzuhalten oder gar an über die Dächer der Stadt gespannten Seilen entlang zu gleiten. Zusätzlich bietet sie im Kampf gegen feindliche Truppen einen weiteren Vorteil, indem ihr neue Konter-Moves ausführen könnt.

In Assassin's Creed: Revelations nimmt die Assassinen-Gilde mit ihren ausbildbaren Mitgliedern einen noch höheren Stellenwert ein als im Vorgänger. Zum einen habt ihr nach wie vor die Möglichkeit Gebiete – sogenannte Festen - der Stadt durch Ermordung des Hauptmannes einzunehmen oder Assassinen zu speziellen Missionen zu entsenden. Zusätzlich könnt ihr nun einen Assassinen beauftragen, die Festen zu bewachen. Das ist auch dringend nötig, denn von nun müsst ihr immer wieder mit Angriffen feindlicher Truppen rechnen. Sollte dies mal der Fall sein, müsst ihr schnell zur Feste gelangen, um dort ein kleines Minispiel zu bewältigen. Auf einer Straße müsst ihr durch taktisch kluges Platzieren von Barrikaden und Truppen mehrere Gegnerwellen überleben und dabei die Feste möglichst unbeschädigt zu erhalten. Typisches Tower Defense-Gameplay also, allerdings eine wahrlich spannende Neuerung, die überzeugen kann und der Linearität des Spiels entgegenwirkt.


Mehrspieler mit vielen Neuerungen

Nachdem mit dem Vorgänger Assassin's Creed: Brotherhood abseits der Einzelspielerfahrung erstmals ein Multiplayer-Modus seinen Weg in die Serie gefunden hatte, der zugleich bei der Spielergemeinschaft für positive Resonanz sorgte, enthält auch der aktuelle Ableger diesen optionalen Part. Allerdings gibt es unzählige Neuerungen, um eine noch langfristigere Spielerfahrung zu bieten. Neben den neuen Modi wie Deathmatch oder Artefakte-Diebstahl, durch die die Anzahl der zur Verfügung stehenden Mehrspieler-Modi auf zehn Stück ansteigt, zählt zu den wichtigsten Verbesserungen die Möglichkeit, die 16 zur Verfügung stehenden Charaktere individuell an eure eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Wart ihr im Vorgänger noch auf der jagd nach von der KI gesteuerte Abstergo-Mitarbeitern, treten in Assassin's Creed: Revelations acht menschliche Kontrahenten gegeneinander an. Mit erfolgreichem Abschluss der Missionen erhaltet ihr Erfahrungspunkte, mit denen ihr neue Fähigkeiten, Kleidungsstücke oder Waffen freischalten könnt.


Beeindruckender Schauplatz Konstantinopel

Gleich sechs hauseigene Entwicklerstudios mit insgesamt mehr als 400 Mitarbeitern beauftragte Ubisoft für die Arbeiten an Assassin's Creed: Revelations. Dabei war jedes Studio unter Federführung von Ubisoft Montreal für einen bestimmten Teil des Abenteuers verantwortlich. Von Ubisoft Singapur etwa stammt die kurze Reise zu den Kappadokien sowie die geheimen Orte, Ubisoft Annecy und Bukarest kümmerten sich primär um den Multiplayer-Modus und das Studio in Schweden um die Spielelemente rund um Desmond im Inneren des Animus. Dieser gewaltige Kraftakt hat sich gelohnt, alle einzelnen Aspekte von Assassin's Creed: Revelations liefern in ihrer Gesamtheit ein stimmiges Bild ab und bieten allesamt eine super Spielerfahrung.

Nachdem uns die Assassin's Creed-Ableger bislang an wunderschön in Szene gesetzte Orte wie Rom oder Venedig führten, nimmt das Ende von Ezio im alten Konstantinopel ein jähes Ende. Der Schauplatz rund um 1511 wurde mitsamt seinen Armen- sowie Reichenvierteln sehr detailreich umgesetzt. Die Glaubwürdigkeit der Stadt wurde verstärkt, indem architektonische Denkmäler der Realität nahezu 1:1 übernommen wurden, wie unter anderem der Gala-Turm oder eines des Wahrzeichens Istanbuls: Die Hagia Sophia. Desweiteren sorgen stets sehr gut gefüllte Straßen oder der Tag-/Nachtwechsel für zusätzliche Atmosphäre. Um den im Spiel enthaltenen Charakteren mehr Leben einzuhauchen, wurde die Motion Capture-Technologie verwendet. Mit ihr wurden unter anderem menschliche Mimiken aufgezeichnet und ins Spiel übertragen. Jedoch hat die in die Jahre gekommene Grafik-Engine mit so einigen Problemen zu kämpfen, vor allem negativ fallen die ständigen nachladenden Texturen oder in der Weitsicht aufploppende Level-Elemente auf.

Der wachsende Trend zur alternativen Bilddarstellung via 3D geht auch an der Assassin's Creed-Serie nicht einfach so vorbei. So dürfen Besitzer eines kompatiblen TV-Gerätes oder Monitors den Meuchelmörder mit einem sehr eindrucksvollen Tiefeneffekt durch die Landschaft begleiten.



Seit nun drei Serienteilen begleiten wir den adligen Meisterassassinen Ezio Auditore. Wir konnten miterleben, wie er das Licht der Welt erblickte und nun, schweren Herzens, in Assassin's Creed: Revelations sein Ende findet. Doch auch Altaïr und Desmond Miles stehen im Mittelpunkt der Geschehnisse. Das mag Neulinge durchaus verwirren können, versorgt die Fans der Serie aber auch gleichzeitig mit unzähligen Hintergrundinformationen. Insgesamt erhält man die gewohnte Assassin's Creed-Kost mit einigen spielerischen Neuerungen, die einen positiven Effekt auf die Spielerfahrung haben.
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Pro:
Story mit vielen Antworten zu Altaïr, Desmond und Ezio
Bombenbau und neue Hakenklinge
abwechslungsreichere Missionen
wunderschön in Szene gesetzte Stadt
Feste-Verteidigung und weitere Möglichkeiten der Assassinen-Gilde
neuer 3D-Modus

Contra:
öfter auftretende Popups und sichtbar nachladende Texturen
Steuerung von Desmond nicht immer optimal
für Neulinge sehr verwirrend
anfangs Probleme mit Multiplayer-Modus


Offizielle Website:
 @Ubisoft

Fansites:
 assassinscreed.de
 assassins-creed.de



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