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MEDIEVAL MOVES & CARNIVAL ISLAND
 Test von Sebastian Hamers (24.11.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Geschicklichkeit Publisher:Sony
Termin:November 2011 Entwickler:Sony

Auch in diesem Jahr hat Sony zum Weihnachtsgeschäft wieder ein paar Spiele für seine Move-Erweiterung im Programm. Wir haben uns das gesamte Lineup der Japaner zu Gemüte geführt und berichten, welche Spiele es wert sind, unter dem Weihnachtsbaum zu landen. Den Auftakt machen diesmal die beiden Spiele Medieval Moves und Carnival Island. Wie die beiden Spiele abgeschnitten haben, erfahrt ihr in unserem Test.


Medieval Moves


Nach dem gelungenen »Sports Champions im letzen Jahr wagen sich die Sony-Studios in San Diego an ein Action-Adventure, das sich komplett mit Move steuern lässt. Die Hintergrundgeschichte ist schnell erzählt. Der Spieler übernimmt die Rolle von Prinz Edmund, dem Königsspross auf der Seite der Welt, die von den Menschen regiert wird. Die andere Hälfte steht unter der Kontrolle des bösen Morgrimm, der mit seinen Skeletten zum Angriff auf die Menschenwelt geblasen hat. Es liegt nun an dem kleinen Prinzen, die Menschheit vor dem Untergang zu retten.

Damit sich auch wirklich das ganze Spiel problemlos mit dem Move-Controller steuern lässt, bewegt sich unser Held eigenständig von A nach B. Uns als Spieler obliegt lediglich die Aufgabe, uns gegen die anstürmenden Monster zur Wehr zu setzen und einige kleinere Rätselaufgaben zu lösen. Im Gegensatz zu den Railshootern, die auf eine ähnliche Spielmechanik setzen, bleibt Medieval Moves jedoch großteils jugendfreundlich. Blutige Einlagen oder Splattereffekt sind hier nicht zu finden.

Damit es im Spiel nicht zu langweilig wird, darf Edmund auf ein Arsenal von unterschiedlichen Waffen zurückgreifen. Wichtigste Waffe dürfte wohl das Schwert sein, mit dem sich Edmund einem Großteil der Skelette entledigt. Die Umsetzung der Schwerthiebe ist einmal mehr sehr gelungen. Natürlich eignet sich die Peripherie ganz hervorragend dafür. Der Schwertkampf klappte schon auf der Wii bestens und so spielt er sich auch mit PlayStation Move. Etwas kniffliger wird es schon beim Einsatz des Bogens: Griff an den Köcher hinter dem Rücken, T-Taste gedrückt halten zum Spannen des Bogens und diese schließlich loslassen um den Schuss abzufeuern. Bei Distanzschüssen kann optional ein Zoom hinzugeschaltet werden. Als weitere Fernkampfwaffen stehen euch noch die Wurfsterne zur Verfügung, die sich ganz ähnlich steuern. Durch das Drücken der T-Tatste rüstet ihr euch mit diesen aus, die Wurfbewegung mit gleichzeitigem Lösen der Taste führt dann zum Angriff.

In Sachen Steuerung kann man den Entwicklern aus San Diego wenig Vorwürfe machen. Sämtliche Attacken gehen leicht von der Hand und sind nach wenigen Minuten in Fleisch und Blut übergegangen. Ebenso einfach lässt sich Edmund durch das Spiel navigieren. Leider kann das Gameplay mit der hohen Qualität der Steuerung nicht ganz mithalten. Zwar haben sich die Macher bemüht, durch den ständigen Wechsel der Waffen ein wenig Abwechslung ins Spiel zu bringen, unter dem Strich ist das Gameplay aber doch sehr repetetiv. Auch die Story, in der ihr Teilstücke eines Artefaktes zusammensuchen müsst um gegen den bösen Morgrimm zu bestehen, ist alles andere als einfallsreich. Grafisch bewegt sich Medieval Moves auf solidem, aber keinesfalls brilliantem Niveau.


Carnival Island

Umfangreiche Spiele für PlayStation Move bleiben weiterhin Mangelware. Damit es im Move-Regal nicht gar zu leer wird, füllt Sony seine Produktpalette mit einer weiteren Minispielsammlung auf. So könnten sich böse Zungen über Sonys Carnival Island äußern. Doch damit würden sie dem Titel nicht gerecht. Denn die Minispielsammlung hat eine ganz andere Zielgruppe im Visier: Unsere Kleinsten!

Für den Test habe ich mir also meinen vierjährigen Sohn geschnappt, der sich natürlich bereitwillig den Move Controller geschnappt hat. Der Vorspann bringt Kinderaugen zum Leuchten. Die zuckersüße bunte Grafik ist wirklich schön anzusehen, auch wenn die Ingame-Grafik diese Qualität nicht ganz halten kann. Zwei Kids, ein Mädchen und ein Junge, erkunden die Carnival Island, ein in Vergessenheit geratener Vergnügungspark. Auf den ersten Blick gibt es hier nicht sonderlich viel zu erleben. Jedenfalls aus den Augen eines Erwachsenen betrachtet. Mein Sohn stürzte sich allerdings mit Begeisterung ins Vergnügen und versuchte sich direkt mal am Ringewerfen. Die Aufgabe ist einfach. Vor dem Spieler ist ein Feld mit leeren Flaschen aufgebaut, die jeweils mit einer unterschiedlichen Punktzahl markiert sind. Fällt der geworfene Ring über den Flaschenhals, gibt es die entsprechende Punktzahl. Die Steuerung ist ebenso einfach wie intuitiv. Movetaste gedrückt halten zum Ergreifen des Rings, anschließend folgt die Wurfbewegung mit der Hand. Wird die Movetaste losgelassen, fliegt der Ring davon. Nach wenigen Versuchen hatte mein Sohnemann die Steuerung verinnerlicht und konnte sich alleine mit dem Spiel vergnügen. Um die Motivation hochzuhalten, muss der Spieler unterschiedliche Aufgaben erfüllen, wie etwa eine bestimmte Punktzahl erreichen. Damit werden schließlich auch weitere Minispiele freigeschaltet. So kann jede Minispieldisziplin in leichten Abwandlungen gespielt werden.

Insgesamt stehen dem Spieler 35 Minispiele zur Verfügung, die nach und nach freigeschaltet werden. Sämtliche Spiele lassen sich auch von Kindern im Vorschulalter wunderbar meistern und erzeugen wenig Frust bei den Kleinen. Dass sich viele Spiele in ihrem Ablauf ähneln mag versierte Gamer sicherlich stören, ist für junge Spieler aber gerade richtig. Auch wenn die Steuerung immer auf ähnliche Weise funktioniert, ist doch für genügend Abwechselung gesorgt. Bowling, Dosenwerfen, Basketball und sonstige Jahrmarkt-Zaubereien sorgen für einen bunten Mix. Im Laufe der Zeit schaltet der Spieler auch immer neue Tiere frei, die uns bei den Spielen mit aufmunternden Kommentaren zur Seite stehen. An den Buden lassen sich außerdem einige Goodies erwerben, mit denen die Avatare dann durch die Welt laufen können. Luftballons, Spielzeugschwerter oder allerhand Süßkram gehören natürlich zur Standardausrüstung eines jeden Jahrmarktbesuchers.

Sicherlich erfindet Carnival Island das Rad nicht neu. Minispielsammlungen wie die vorliegende gibt es bereits zuhauf. Erfahrene Spieler dürften zudem mit den Aufgaben klar unterfordert sein und sich schnell langweilen. Wer seinen lieben Kleinen aber eine Freude machen will und eine PlayStation 3 samt Move-Controller zu Hause hat, sollte sich Carnival Island einmal genauer ansehen.





Meine Erwartungen an das Move-Programm von Sony waren zugegebenermaßen nicht sonderlich hoch. Nach dem Test der beiden Spiele bin ich jedoch positiv überrascht. Auch wenn beide Titel wohl keinen Innovationspreis gewinnen werden, wissen sie durchaus zu unterhalten. Besonders Carnival Island hat es mir angetan, da es mir und meinem Sohn ermöglicht, uns gemeinsam vor der PlayStation zu vergnügen. Selten habe ich kindgerechte Software so gelungen umgesetzt erlebt. Medieval Moves richtet sich an eine ältere Zielgruppe. Die Railshooter-Mechanik funktioniert, wer ein umfangreicheres Spiel mit Move-Steuerung sucht, darf hier einen Blick riskieren.
 
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Pro:
gelungene Move-Implementierung
eingängige Steuerung
Medieval Moves: gelungene Railshooter-Mechanik
Carnival Island: sehr kindgerecht

Contra:
Grafik nur Durchschnitt
keine großen Innovationen
Abläufe wiederholen sich oft


Offizielle Website:
 @PlayStation.com



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