Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


CASTLEVANIA: HARMONY OF DESPAIR
 Test von Sven Reisbach (27.10.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Konami
Termin:12. Oktober 2011 Entwickler:Konami

Auf Xbox Live erschien Castlevania: Harmony of Despair bereits vor über einem Jahr im Rahmen der Aktion "Summer of Arcade 2010". Diese zeitliche Exklusivität findet nun ein Ende und der Titel kommt auch ins PlayStation Network. Seit 27. September bereits in Nordamerika erhältlich, ist das Vampirjäger-Spiel nun auch im europäischen Store zu finden. Wir haben uns mit den Untoten angelegt.


Best of Castlevania


Castlevania: Harmony of Despair orientiert sich nicht an dem jüngsten Ausflug von Simon Belmont, »Castlevania: Lords of Shadows, sondern erinnert sich der 2D-Wurzeln der Serie. Eine richtige Story gibt es nicht, stattdessen erweist sich das Spiel als eine Art "Best of" der Serie, mit Multiplayer-Komponente. Statt eines Hauptcharakters habt ihr die Wahl aus gleich sieben Vampirjägern, allesamt alte Bekannte der Serie. Als da wären: Soma Cruz, Alucard, Jonathan Morris, Julius Belmont, Shanoa, Charlotte Aulin und Yoko Belnades. Jeder der Charaktere verfügt über nur ihm beziehungsweise ihr eigene Bewaffnung und Fähigkeiten, wodurch sie sich alle im Gameplay unterscheiden. Eine Story gibt es nicht, stattdessen könnt ihr mehrere Kapitel absolvieren, die sich optisch an Arealen aus bekannten Serienteilen orientieren. Anfangs stehen euch lediglich das erste sowie das siebte Kapitel zur Auswahl. Letzteres ist ein Bonus für PlayStation 3-Besitzer, welches auf der Xbox 360 noch kostenpflichtig war - darum ist es von Beginn an anwählbar. Auch Julius Belmont und Yoko Belnades sind auf der Microsoft-Konsole kostenpflichtig und hier als kleine Entschädigung für die lange Wartezeit bereits integriert. Die weiteren Downloads, die es auf dem Xbox Marktplatz gibt, werden wohl nach und nach dann auch für die PlayStation 3-Fassung erscheinen und sicher auch wieder extra bezahlt werden müssen. Bislang ist im Store jedenfalls keines der zusätzlichen Kapitel, Charaktere oder Musik-Packs zu finden.

Die einzelnen Kapitel können sowohl lokal als auch online angegangen werden. Damit ist Castlevania: Harmony of Despair der erste Serienteil, der als Multiplayer-Titel ausgelegt ist. Während lokal bis zu vier Spieler gemeinsam auf die Jagd gehen können, dürfen sich online sechs Leute zusammen tun. Und genau dafür ist das gesamte Gameplay auch ausgelegt, alleine tut man sich ungleich schwerer mit dem Kampf gegen die Untoten. Einer der Gründe dafür ist der Levelaufbau. Jedes Level hat ein Zeitlimit, innerhalb dessen ihr den Stage-Boss finden und zu Fall bringen müsst. Der Weg dorthin ist gespickt mit allerlei Fallen und untotem Kroppzeugs. Da kommt ihr zwar auch alleine durch, als Team erspart ihr euch allerdings manchen Umweg. So gibt es einige Abkürzungen, für die ihr mindestens zu zweit unterwegs sein müsst. Auch erreicht ihr erst durch Kombinationsangriffe mit den verschiedenen Charakteren richtig hohe Schadenswerte, mit denen sich auch größere Gegner schnell erledigt haben. Vor allem die Jagd nach einer Bestzeit ist mit mehreren Spielern wesentlich einfacher.

Vor jedem Ausflug legt ihr fest, ob ihr on- oder offline spielen wollt. Danach könnt ihr euren Wunsch-Charakter auswählen und das zu spielende Kapitel. Auch könnt ihr euch im Statusmenü ausrüsten oder im Laden gefundene Gegenstände verkaufen oder neuen Kram einkaufen. Und danach seid ihr auf euch alleine gestellt. Zwar gibt es ein kleines Tutorial in Textform, es lässt allerdings viele Fragen offen. Zu den Unterschieden zwischen den Charakteren erfahrt ihr etwa garnichts und müsst selber rausfinden, welcher der Vampirjäger euch eher liegt. Während Soma etwa eine große (und damit langsame) Axt schwingt, vertraut Julius Belmont auf die legendäre Vampirkiller-Peitsche. Shanoa bedient sich der Macht der Glyphen, während Yoko voll auf Magie setzt. Manche können in den Leveln angebrachte Punkte nutzen, um per Peitsche zu schwingen oder mit Magnetkraft sich von diesen abzustoßen, andere können diese Möglichkeiten nicht nutzen. Dadurch werden einige Punkte schwerer oder garnicht erreichbar für einzelne Charaktere.


Loot, Loot und noch mehr Loot

Die große Stärke von Castlevania: Harmony of Despair ist sicherlich die Jagd nach immer neuer Beute. Da eure Charaktere nämlich nicht aufleveln, könnt ihr nur durch bessere Ausrüstung stärker werden. Und diese findet ihr in Truhen oder erbeutet sie von besiegten Kreaturen. Gelegenheit zum "looten" werdet ihr genug haben: Es wird kaum reichen, ein Kapitel einmal zu spielen. Beim ersten Anlauf seid ihr meist völlig unterlegen oder findet garnicht die Zeit, alle Stellen abzugrasen. Das ist auch garnicht das Ziel des Spiels, welches vielmehr darin liegt, den optimalen Weg zum Boss zu finden und stärker zu werden. Kurzgefasst geht es um "die drei B": Bestzeiten, Beute, Bosse. Level in Bestzeit abschließen, durch Beute stärker werden und Bosse niederstrecken - ein simples, aber süchtigmachendes Konzept.

Wer von den Bossen nicht genug kriegen kann, kann sich online ja im Überleben-Modus versuchen. Hier entspricht das Gameplay dem aus anderen Castlevania-Teilen bekannten "Boss Rush"-Modus. Ziel ist es, von allen Teilnehmern als letzter noch zu leben. Ansonsten gibt es wenig Abwechslung vom Vampirjäger-Dasein: Das Monster-Lexikon zeigt euch Informationen über besiegte Kreaturen. Hier erfahrt ihr mehr über ihre Schwachstellen und welches Loot sie für euch hinterlassen. Auch, wie oft ihr dem Geschöpf den Garaus gemacht habt, könnt ihr hier erfahren. Ein ähnliches Lexikon gibt es auch für gefundene Gegenstände. Ansonsten könnt ihr noch eure Bestzeiten mit denen eurer Freunde oder anderen Spielern von Harmony of Despair vergleichen.

Da die Areale in Castlevania: Harmony of Despair recht groß sind, könnt ihr per Tastendruck rauszoomen und so die komplette Map einsehen. Die normale Bildschirmansicht ist dennoch, gerade im Vergleich zu den bisherigen Serienteilen, recht weit vom Geschehen entfernt. Darum gibt es die Möglichkeit, Zoomstufen einzustellen. Die höchste Stufe des Zooms bringt euch etwa so nah ran, wie man es von früheren Teilen gewohnt ist - und liefert auch gleich einen etwas pixligeren Look mit. Von HD-Grafik kann hier wahrlich nicht die Rede sein. Aber gerade dadurch entspricht es voll und ganz dem Stil der Serie. Das tut auch die Musik: Einige der Musikstücke sind Castlevania-Fans bestens vertraut. Ein Manko ist das, angesichts des qualitativ hochwertigen Soundtracks der Serie, sicherlich nicht. Und einige neue Stücke fanden ebenfalls ihren Weg in die Playlist, die den Klassikern in kaum etwas nachstehen.



Wirklich warm werde ich mit diesem "Best of Castlevania" nicht wirklich. Das mag aber auch daran liegen, dass ich zuwenig Leute in meiner Freundesliste habe, die das Spiel auch spielen - denn alleine erweist es sich schnell als öde und stellenweise auch frustrierend. Kriegt man ein paar Freunde zu einem Match hinzu, sieht das völlig anders aus und die Vampirjagd nimmt richtig Fahrt auf. Die Jagd nach immer besserem Loot funktioniert, das Zeitlimit allerdings ist eher einschränkend - mehr Zeit und dafür mehr Ruhe für Erforschungen, das wäre schön gewesen. Castlevania-Fans, vor allem der 2D-Teile, werden hier aber auf jeden Fall glücklich werden.
72%
So testen wir >>

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
69%

Mehr zur "Castlevania"-Reihe
Review - Castlevania: Lords of Shadow 2 (PS3)
Preview - Castlevania: Lords of Shadow 2 (Multi)
Preview - Castlevania: Lords of Shadow - Mirror of Fate (3DS)
Review - Castlevania: Harmony of Despair DLC (PS3)
Review - Castlevania: Lords Of Shadow (Xbox 360)
Preview - Castlevania - Lords Of Shadow (Multi)
Review - Castlevania: Order of Ecclesia (DS)
Review - Castlevania: The Dracula X Chronicles (PSP)
Review - Castlevania: Dawn of Sorrow (DS)


Noch keine Kommentare abgegeben.


 



mehr Wallpaper




























Pro:
typischer Stil der 2D-Castlevania
beliebte Charaktere
sehr viel Spaß im Multiplayer
motivierende Loot-Jagd

Contra:
Tutorial hinterlässt viele offenen Fragen
bei 3x-Zoom wirkt die Grafik pixelig
sehr starker Fokus auf Multiplayer


Offizielle Website:
 @Konami



Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW