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LEGO STAR WARS III: THE CLONE WARS
 Test von David Oliver Spanner (05.04.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Lucas Arts
Termin:24. März 2011 Entwickler:Traveller's Tales

Star Wars hat bereits eine mehr als dreißigjährige Geschichte und sogar Lego Star Wars blickt schon auf eine Vergangenheit von fast vier Jahren zurück. Nach Teil I und II sowie der Compilation The Complete Saga, auf der die beiden Spiele als Gesamtwerk erschienen, veröffentlichten Lucas Arts und Traveller's Tales am 24. März den dritten Teil der Reihe, der sich diesmal um die Animationsserie Star Wars: The Clone Wars dreht. Kann die Reihe mit den Lichtschwert schwingenden Legofiguren noch überzeugen?


Begonnen der Angriff der Klonkrieger hat

Die Klonkriege fanden schon im ersten Star Wars-Film von 1977 kurz Erwähnung und wurden dann in Episode II und III in den 2000er Jahren näher beleuchtet. George Lucas war dies jedoch nicht genug, weshalb er eine kurze Zeichentrickserie und dann eine umfangreiche, noch laufende Animationsserie nachlieferte. Für die Jungs und Mädels von Traveller's Tales, denen der Stoff langsam ausging nach Lego Star Wars I und »Lego Star Wars II, welche bereits alle (bislang) erschienen Sternenkriege-Filme abdeckten, ein gefundenes Fressen. So präsentiert uns der Entwickler ein Videospiel, das die Schlüsselszene der Klonkriege aus Episode II und die wichtigsten sowie actionreichsten Momente des im Kino ausgestrahlten Pilotfilms und der ersten beiden TV-Staffeln der Animationsserie verarbeitet. Eine Fortsetzung hiervon versteht sich eigentlich schon von selbst, da gerade noch die dritte von insgesamt fünf geplanten Staffeln läuft.

Beim Einstieg in der beeindruckend umgesetzten Prolog-Mission entsteht noch keine Verwirrung, da ihr euch chronologisch korrekt erst mal in der Szene aus Episode II wiederfindet, also der Arena auf Geonosis. Sie strotzt nur so vor Gegner-Gewusel und schöner, originalgetreuer Umsetzung. Danach wird es etwas komplizierter, denn nicht nur die Oberwelt hat sich stark verändert, sondern auch, die Reihenfolge und Art mit der ihr die Missionen angeht. Kommen wir zunächst zum Hub, also der Oberwelt: Bindeglied der Filme und Level war in The Complete Saga noch die Mos Eisley Kantina auf Tattooine, diesmal jedoch findet ihr euch auf der Endurance, Anakins Schlachtschiff, wieder. Sie gleicht innerlich und äußerlich nicht von ungefähr den späteren Sternenzerstörern und bietet euch im Gegensatz zur Kantina massig Auslauf. Auf der Brücke befindet sich das Kontrollpult, von dem aus ihr die nächste Mission auf einer Galaxiskarte auswählt.

Doch aufgepasst, bei der Endurance ist in Lego Star Wars III: The Clone Wars noch nicht Schluss! Wer alle Missionen spielen will, muss sich also gut umschauen. Über Fahrstühle, Krankendeck, Brick und andere Räumlichkeiten erreicht ihr z. B. den Fahrzeughangar. In diesem müsst ihr mit dem richtigen Vehikel eine Barriere vor einem weiteren Missions-Kontrollpult wegbomben, das euch Bonusmissionen wie Galaxis-Eroberungsschlachten zugänglich macht (ihr könnt sie nach dem Freischalten von jedem beliebigen Kontrollpult aus angehen). Landet ihr im Raumschiffhangar, tut ihr gut daran, euch mit einem der Gleiter im Weltall umzuschauen, denn der Kreuzer der Separatisten, Invisible Hand, folgt der Endurance stets und will geentert werden. Hier trefft ihr Sith und andere Schurken, die von euch per Lego-Währung gekauft werden können. Zwei zusätzliche Storymissionen hält das Schiff ebenfalls bereit, wie auch Separatisten-Eroberungsschlachten und Kopfgeldjägeraufträge. Ihr seht schon, es gibt reichlich zu tun.

Die Zahl der Story-Missionen ist zwar auf 22 gesunken, man sollte aber nicht vergessen, dass Complete Saga aus zwei Spielen bestand. Genug Abwechslung wird jedenfalls geboten, auch wenn die Übersicht wie eingehens beschrieben für Serienfans etwas schwierig ist. Ihr folgt nämlich nicht der Serie chronologisch, sondern den Bösewichtern: Sie bewegen sich schrittweise auf der Karte vorwärts und ihr könnt ihnen folgen, oder euch einen ihrer Verbündeten vornehmen. Eine Chronologie der Ereignisse der jeweiligen Bösewichte ist also vorhanden, aber einen roten Faden der Serie gibt es nicht.


In jeglicher Hinsicht mehr!

Wer eines der Legolizenzspiele gezockt hat, kennt deren Logik: In vergleichsweise einfachen Kämpfen und Rätseleinlagen sammelt ihr Legosteine, die im Level verteilt sind und aus allen möglichen Objekten bei deren Zerstörung herausfallen. Eurer Zerstörungswut könnt ihr also hemmungslos fröhnen. Gerade im Vergleich zu den vorigen Lego Star Wars Spielen fallen einem in Lego Star Wars III: The Clone Wars viele kleine und große Änderungen auf: Jedi benutzen beim Bauen und Schieben stets die Macht, können mit dieser nun in Kombination mit dem Analogstick Objekte gezielt bewegen oder schneiden mit dem Lichtschwert Wände auf. Feinde oder Objekte könnt ihr anvisieren und mit Blastern gezielte Schussabfolgen platzieren, oder euer Lichtschwert nach ihnen schleudern.

Die Greifhaken der Blaster-Charaktere werden nun auch in Rätsel integriert, um Schalter aus der Wand zu ziehen und ähnliches. Insgesamt fühlt sich Lego Star Wars III: The Clone Wars einfach dynamischer an. Beispielsweise auch, wenn Jedi oder Sith in speziellen Missionen ihrem Widersacher das Lichtschwert abknöpfen, um dann mit zweien zu kämpfen. Im Gegensatz zu The Complete Saga haben nun nicht mehr nur ein paar Jedi und Sith einen eigenen Kampfstil, sondern wirklich jeder, wenn sie nur einen der Säbel in der Hand tragen. Zudem bewegen sie sich nun auch so flink wie die Filmvorbilder und nicht mehr so träge wie in den vorangegangenen Spielen, also wirklich cool anzusehen. Der größte Sprung ist aber die in Full HD laufende, wunderschöne Grafik und Inszenierung, die deutlich an Details und Glaubwürdigkeit gewinnt im Vergleich zu den Vorgängern. Toll ist auch, dass Fahrzeug- und Zu-Fuß-Missionen nicht mehr klar getrennt sind - seid ihr mit einem Flieger unterwegs, könnt ihr diesen an Landepads jederzeit verlassen und am Boden oder in Schlachtschiffen weiter kämpfen.

Wie gewohnt könnt ihr wann ihr wollt zwischen Ein- und Zweispielermodus wechseln, wobei wie in anderen Lego-Games (wie Lego Indiana Jones 2) mehr Freiheit gegeben ist durch den sich von selbst trennenden Bildschirm, was eine große Distanz wischen den beiden Charakteren ermöglicht. Lego Star wars III geht hier sogar so weit, dass es die beiden Spieler ab und an in gänzlich andere Szenarien versetzt, bis sie, nachdem sie sich durch die Betätigung von Mechanismen gegenseitig geholfen haben, wieder aufeinander treffen. Spielt ihr alleine, könnt ihr jederzeit zwischen den beiden Szenen hin und her wechseln.


Die Eroberungsmissionen

Größte Neuerung sind die strategischen Missionen, in denen ihr feindliche Basen, welche Geschütze, Baracken und dergleichen beinhalten, zerstören und übernehmen müsst. Mit den durch Zerstörungen gesammelten Legosteinen kauft bzw. baut ihr dann selbst Baracken und anderes wie Air Support Punkte, an die euch Panzer oder Walker geliefert werden. Fordert ihr Truppen aus einer Baracke an, führt ihr sie am besten mit einem Funk-Trooper an. Strategisch interessant ist hierbei, dass goldene Geschütze und andere Objekte nur per Dauerbeschuss von Blastern überhitzt und zerstört werden können, wohingegen silberne Objekte nur durch Sprengung beseitigt werden. Ihr müsst also planen, was ihr weshalb und zu welchem Zeitpunkt anfordert, auch wenn die Schlachten sehr zugänglich sind. Das zeigt sich auch dadurch, dass Feinde in Lego Star Wars III: The Clone Wars eroberte Stützpunkte nicht zurückfordern. Wie gewohnt sind die Gegner eben meist nicht mehr als Kanonenfutter.

Während in Storymissionen, die solche Schlachten ab und an ebenfalls beinhalten, meist ein Ziel vorgegeben ist, müsst ihr im Conquest-Mode vor allem auf die Uhr achten, euch also sputen beim Einnehmen der Stützpunkte. Was sich während der Kämpfe alles auf dem Bildschirm tummelt ist wirklich eine Wucht. Im Arcade-Modus von Lego Star Wars III: The Clone Wars, der nur zu zweit spielbar ist, könnt ihr die Eroberungsschlachten gegen einen Mitspieler austragen. Trotz der Tatsache, dass die Schlachten im Storymodus etwas oft eingestreut wurden, wird hier beispielsweise mit ruhigen, dunklen und atmosphärischen Abschnitten, in denen ihr in kleinen Gruppen unterwegs seid, viel Abwechslung geboten. Angesichts des Pilotfilms und zwei Staffeln á jeweils 22 Episoden sollte es auch keinen wundern, dass nicht jede hiervon vertreten ist. Bei reinen Story-Episoden ohne Action verständlich, manche Episode hätte man sich aber trotzdem ganz gerne als Level ins Spiel gewünscht, auch wenn die wirklich wichtigsten vertreten sind.


Wo Lichtschwerter sind, da ist auch Schatten

Neuerungen bringen bekanntermaßen auch neue Probleme mit sich, wie die erweiterte Machtsteuerung. Genügte in The Complete Saga ein Knopfdruck, um einen Gegenstand z. B. vom Boden an die Wand zu heben, müsst ihr diese Bewegung nun manuell ausführen. Das gibt euch zwar das Gefühl größerer Kontrolle, steuert sich aber sehr grob. Die Vehikel manövrieren zudem weiterhin ebenso schwammig wie im Vorgänger, hier hätte man inzwischen schon etwas Feinarbeit leisten können. In den nun viel größer dimensionierten Weltraumschlachten könnt ihr euer Schiff übrigens immernoch nur in alle Richtungen auf der Horizontalen bewegen, aber mit Transportringen zwischen höheren und tieferen Ebenen wechseln. Eine nette Neuerung, aber ein freies Bewegen in alle Richtungen ohne solche Ringe (wie in der 3DS-Version von Lego Star Wars III: The Clone Wars) wäre ebenfalls wünschenswert gewesen.

Im Charaktereditor dürft ihr diesmal nicht zwei, sondern satte 18 Charaktere erstellen. Wieso das im "Schattenseiten"-Abschnitt genannt wird, fragt ihr euch? Nun, im Vorgänger konntet ihr noch jegliches Teil jedes Charakters zusammenbauen, sogar R2s Kopf auf einen Jedi-Körper setzen. Egal jedoch, wieviele Charaktere wir in Lego Star Wars III freigeschaltet haben, uns steht nur eine sehr begrenzte Auswahl an Bausteinen der Figuren zur Verfügung und wir können diesen nun nicht mal mehr stylische Capes umhängen – ein wirklich unverständlicher Rückschritt.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Trotz Nostalgie-Bonus der Filme übertrifft The Clone Wars die Komplette Saga nochmal. Es gibt massig zu tun und anzustellen wie im Luftkampf oder per Geschütz in der Oberwelt Feinde aufs Korn zu nehmen, Story- und Nebenmissionen sowie versteckte Extras. Die Inszenierung ist ein Traum, alleine schon z. B. der Wechsel zwischen Planeten per Hyperdrive. Die tolle Star Wars Atmosphäre mit Jedi-Kämpfen und Schlachten in Kombination mit dem Lego-Humor, sogar Anspielungen wie an Alien und der Co-Op überzeugen durchweg. Sollte ein Star Wars-Fan wegen der Lego-Charaktere nicht zugreifen, entgeht ihm wie beim Vorgänger eines der besten Star Wars Games!
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Pro:
sehr viel zu tun
tolle Star Wars-Atmosphäre
schicke Grafik
zu zweit ein großer Spaß
schöne Lichtschwert-Animationen
großes Schlachtengetümmel

Contra:
begrenzter Charakter-Editor
schwammige Raumschiff- und Machtsteuerung
viele Aufbaumissionen im Story-Modus


Offizielle Website:
 @LucasArts

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