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TOP SPIN 4
 Test von Sebastian Hamers (31.03.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Sport Publisher:2K Games
Termin:18. März 2011 Entwickler:2K Czech

Auch in diesem Jahr kämpfen Top Spin von 2K Sports und SEGAs Virtua Tennis wieder einmal um die Krone im Filzballsport. Während SEGAs Kandidat erst im nächsten Monat bei uns eintrudelt, bittet Top Spin 4 schon jetzt zum Aufschlag. Ob Top Spin 4 wirklich ein Ass der Tennissimulationen darstellt und ob die Implementierung von Playstation Move gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Testbericht.


Bevor wir den Schläger schwingen dürfen, schaufelt Top Spin 4 zunächst ein großes Datenpaket auf unsere Festplatte. Knapp 5GB hat 2K Sports für die Installation des Spiels vorgesehen. Sind die Daten einmal auf die Harddisk übertragen, geht es aber ohne große Umschweife zur Sache. Kenner der Top Spin Reihe wollen sich möglicherweise direkt in die Turniere stürzen, Anfänger verweilen hingegen lieber erst einmal in der „Top Spin Akademie“.


Easy to learn, hard to master

In der “Top Spin Akademie” von Top Spin 4 lernen Anfänger das virtuelle Tennisspiel von der Pike auf. In der ersten Lektion geht es schlicht darum, überhaupt erstmal einen Ball zu retournieren, wie es im Tennisjargon so schön heißt. Schon jetzt stellt sich heraus, dass das Timing des Schlages von eminenter Bedeutung ist. Für die Schläge stehen euch vier Aktionstasten zur Verfügung, die jeweils für einen anderen Schlagtyp stehen. So dosiert ihr Slices, Spins & Co. ganz nach eurem Gusto. Drückt ihr eine der Aktionstasten, so holt euer Spieler aus. Erst durch Loslassen der Taste schwingt er den Schläger. Für ungeübte Spieler erweist sich das Timing als nicht ganz einfach. Doch genau aus diesem Grund hat 2K Sports die „Top Spin Akademie“ eingerichtet. Der Trainer steht euch mit hilfreichen Hinweisen zur Seite und beurteilt, ob ihr die Taste zu früh oder zu spät losgelassen habt. Mit etwas Übung kommen so auch recht schnell die Erfolgserlebnisse. Auch wenn die Abläufe in der Akademie etwas dröge sind, so erlernt man doch schnell die Grundlagen und später auch die Feinheiten des Spiels.


Komplexität vs. Zugänglichkeit

Mit den erlernten Grundlagen in der Akademie könnt ihr schon einmal auf den Platz erste Spielerfahrung sammeln. Weit werdet ihr damit jedoch nicht kommen, denn schon nach einigen Partien müsst ihr feststellen, dass ein wenig Nachhilfe nötig ist, um die ganz großen Herausforderungen zu bestehen. Wer Wimbledon gewinnen möchte, sollte mehr auf dem Kasten haben als einen einfachen Slice, Flat oder Topspin zu schlagen.

Ein wesentliches Element von Top Spin 4 sind die sogenannten Power-Schläge. Diese können als Slice, Topspin und Flat gespielt werden und enthalten deutlich mehr Kraft oder Spin als die normalen Schlagvarianten. Allerdings haben diese den Nachteil, dass sie auch deutlich ungenauer sind. Um einen Powerschlag durchzuführen, müsst ihr die Aktionstaste anderthalb Sekunden gedrückt lassen und dann zur rechten Zeit wieder loslassen. Auch hier spielt das Timing eine große Rolle. Zusätzlich können die Tennisspieler auch bei den Powerschlägen die gewünschte Ballrichtung mittels linkem Stick bestimmen. Was zunächst recht leicht klingt, bedarf jedoch schon auf dieser Stufe einiger Übungszeit. Um Laufarbeit, Schlagstärke, -typ und –richtung zu koordinieren, solltet ihr schon einige Zeit einplanen. Gerade die Powerschläge können auch schnell mal in die Hose gehen und euch einen wesentlichen Nachteil im Spiel geben.

Defensivspieler möchten vielleicht lieber auf präzise Schläge bauen. Um einen solchen Schlag abzugeben, müsst ihr eine der Aktionstasten kurz antippen und anschließend die gewünschte Richtung mit dem linken Stick bestimmen, klappt nach einige Eingewöhnungszeit auch wunderbar. Ihr seht also, dass euch Top Spin 4 behutsam an seine volle Komplexität heranführt. Natürlich sind auch Schlagvariationen wie der Lob oder der Stoppball mit von der Partie. Für letzteren muss eine weitere Schultertaste gedrückt werden, so dass das Playstation Gamepad fast in seiner Gänze ausgereizt wird.


Vielfältige Spielmodi

Kern von Top Spin 4 ist natürlich der Karrieremodus. Bevor ihr euren Spieler an die Pole Position der Weltrangliste führt, geht es aber zunächst in den Charaktereditor. Dort erwartet den Spieler eine große Anzahl an Einstellungsoptionen, ohne jedoch damit zu erschlagen. So ist ein neuer Spieler innerhalb weniger Minuten erstellt. Im Editor wird auch der Markenfetischismus gepflegt. Prominente Hersteller wie Adidas oder Fila bieten sich im Editor als Ausrüster für euren Starplayer an. Im Verlauf des Spiels wird die Zahl der Ausrüstungsgegenstände natürlich laufend ergänzt, wenn ihr diese freispielt.

Danach steht euch eine 12-monatige Karriere bevor, die ihr natürlich ganz unten beginnt. Mit Erfahrungspunkten steigert ihr die Werte eures Spielers immer weiter nach oben. Zudem erhaltet ihr eine Liste der Ziele, wie etwa eine bestimmte Anzahl von Fans zu bekommen oder an ausgewählten Turnieren teilzunehmen. Natürlich geht es nicht gleich zu Beginn auf den heiligen Rasen von Wimbledon, sondern ihr tingelt euch durch Trainingsturniere und kleinere Veranstaltungen. Da euer Spieler natürlich nicht unbegrenzt Zeit hat, ist die Auswahl der Aktivitäten limitiert. Ihr werdet nicht an jedem Turnier teilnehmen können, sondern müsst eine Auswahl treffen.

Während einer Tennispartie in Top Spin 4 gibt es immer wieder einige Zusatzaufgaben, wie etwa: „Schlage sechs Bälle bis zur Grundlinie“. Erfüllt ihr den Auftrag, wird dies mit zusätzlichen Erfahrungspunkten belohnt. Habt ihr genügend Punkte gesammelt, um eine Stufe aufzusteigen, wechselt ihr zur Spielerentwicklung. Insgesamt verfügt jeder Tennisspieler über acht unterschiedliche Attribute, die ihr jedoch nicht einzeln steigern müsst. So stehen euch insgesamt drei Konzepte zur Verfügung: Serve & Volley, Grundlinie offensiv und Grundlinie defensiv. Wählt lediglich eines der Konzepte an und das Spiel steigert automatisch die entsprechenden Werte für euch. Neben den Charakteristika wie Vorhand, Rückhand oder Volley spielt auch die Ausdauer eine entscheidende Rolle. Gerade bei langen 7-Satz Matches kommt dieses Attribut zum Tragen.

Hat sich euer Starspieler erstmal ein wenig etabliert, kann dieser auch einen Coach anheuern. Dieser bringt dem Spieler Verbesserungen wie Pluspunkte bei Grundlinienschlägen oder mehr Speed auf dem Court. Zudem legt der Coach neue Ziele während des Matches fest. Schlagt ihr etwa 30 Top Spins in einem Spiel, dürft ihr euch über einen Bonus freuen.


Überall Promis

Natürlich hat sich 2K Sports auch in diesem Jahr wieder alle Mühe gegeben, den Tennissport so realitätsgetreu wie nur möglich nachzubilden. Allerdings musste auch hier ein Kompromiss aus Realitätsgrad und Spielbarkeit gefunden werden. Damit Top Spin 4 nicht zu sehr in Stress ausartet, muss der Spieler nicht immer ein ganzes Match am Stück spielen. Oftmals werden wir erst in die Endphase des Spiels hineingeworfen, um den Sieg zu holen.

Dennoch bildet Top Spin 4 den Tennissport so realistisch nach wie es einem Videospiel eben möglich ist. Dazu gehören neben den real existierenden Sportartikelherstellern natürlich auch die echten Turniere. Egal ob US Open, French Open oder Wimbledon, alle wichtigen Turniere sind im Spiel vertreten. Wichtiger als die Originalschauplätze dürften den meisten Spielern jedoch die prominenten Tennisspieler sein. Davon sind insgesamt 24 Stück vertreten. Aus deutscher Sicht ist die Auswahl ein wenig mau, lediglich Boris Becker tummelt sich als deutscher Spieler in der Riege. Wer auf Stich, Graf und Co. verzichtet, darf jedoch auf eine illustre Auswahl an Starspielern wie Federer, Borg, Lendl und Chang zurückgreifen.


Die Wahrheit liegt nicht nur auf dem Platz

Auch das Drumherum kann bei Top Spin 4 überzeugen. So dürfen sich Statistikfreunde in einer umfangreichen Darstellung austoben. Diese analysiert neben der Entwicklung des Spielers auch die Aufschläge, Serien, Fehler und vieles mehr.

Mit „Tenniskönig“ versucht sich Top Spin 4 zudem als Partyspaß, was jedoch nur mit Abstrichen gelingt. Die Variante reduziert sich auf kurze Matches, in denen der Gewinner immer gegen einen neuen Herausforderer antritt. Nette Idee, mehr aber auch nicht.

Interessanter sind da schon die Playstation Network Features. Über das Internet kann man sich Gegner auf der ganzen Welt suchen. Wer sich intensiver mit seiner Onlinekarriere beschäftigen möchte, kann eine World Tour starten und sich über längere Zeit mit anderen aktiven Spielern messen. Angenehm ist, dass die Erfolge in den Onlinemodi ebenfalls mit Erfahrungspunkten belohnt werden, was euren Spieler weiter voranbringt.

Enttäuschend hingegen zeigt sich hingegen der Einbau von Playstation Move. Zur Steuerung benötigt ihr neben dem Leuchtestab auch einen Navigationscontroller. Mit diesem steuert ihr eure Figur über den Court. Für viele Aktionen werden zudem weitere Knöpfe benötigt, die ihr zusätzlich zum geschwungenen Motion-Controller betätigen müsst. Die Kombination aus Knöpfchendrücken und Rumgefuchtel macht damit auch jedes Gefühl einer echten Tennispartie zunichte. Hier haben Spiele wie EAs »Grand Slam Tennis gezeigt, dass es auch besser geht.



Der Kampf zwischen Top Spin und Virtua Tennis geht in die nächste Runde. Der 2K Kandidat hat mit Top Spin 4 beachtlich vorgelegt und ein tolles Spiel abgeliefert. Die vielen kleinen Details und das motivierende Sammeln von Erfahrungspunkten und Sportausrüstung sorgen auch längerfristig für Motivation. Kritik hingegen gibt es für die kurze Karriere sowie die schlechte Implementierung von Playstation Move. Ansonsten hinterlässt Top Spin 4 aber einen mehr als guten Eindruck und stellt somit nicht weniger als die bislang beste Tennissimulation. Freunde des gelben Filzballs sollte auf jeden Fall einen Aufschlag riskieren.
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Mehr zur "Top Spin"-Reihe
Review - Top Spin 3 (Xbox 360)
Review - Top Spin 2 (PC)


 
























Pro:
motivierendes Sammeln von Erfahrungspunkten
Einsteiger kommen schnell ins Spiel
Profis werden ebenfalls langfristig motiviert
tolle Optik
24 prominente Spieler

Contra:
schlechte Move-Implementierung
kurzer Karrieremodus
kaum Minispiele


Offizielle Website:
 TopSpin4.com

Weitere Links:
 Trailer
 Legenden Trailer



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