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MOTORSTORM APOCALYPSE
 Test von Tobias Hamers (09.03.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rennspiel Publisher:Sony
Termin:18. März 2011 Entwickler:Evolution Studios

Actionreich, actionreicher, Motorstorm! Evolution Studios schickt euch in im Rennspiel Motorstorm Apocalypse in eine Metropole, die kurz vor ihrer Apokalypse steht. Als verrückter Raser steht es euch frei, mit allem was fahrbar ist durch die untergehende Stadt zu heizen. Einstürzende Häuserblocks, zusammenbrechende Brücken, halb zerstörte U-Bahn Strecken, Explosionen allerorts - das Szenario von Apocalyse würde jedem Shooter zur Ehre gereichen. Wir haben uns den Action-Racer genau angesehen und verraten euch, warum Motorstorm Apocalypse das Zeug hat, um zum besten Rennspiel des Jahres gekürt zu werden.


1 Woche vor dem Event: Blinder Passagier

Es wird die größte Party des Jahres sein. Schnelle Autos, coole Drinks, heiße Mädels und eine untergehende Stadt als die ultimative Location. Wer kann sich so ein Event entgehen lassen? Ich jedenfalls nicht. Die drei Tage als blinder Passagier in einem engen Frachtcontainer mit Schokoriegeln als Wegzehrung sind ein kleiner Preis dafür. Dass ich nun teilnehmen kann, verdanke ich Glück im Unglück. Zwar bin ich entdeckt worden, Big Dog, der Veranstalter des Jahrhundertevents, nahm mich jedoch lachend in seine Reihen auf. Ich darf als Fahrer bei den Rennen mitmischen. Einzig das wissende, etwas schadenfrohe Lächeln auf den Gesichtern der erfahrenen Rennfahrer bereitet mir Kopfzerbrechen. Auf was habe ich mich da eingelassen?


3 Tage vor dem Event: Fahrertraining

Langsam nähert sich der Flugzeugträger der Großstadt. In fünf Tagen, so wird mir gesagt, soll hier das größte Erbeben aller Zeiten stattfinden. Von der Metropole wird nichts als ein rauchender Krater zurückbleiben. Fast alle Bewohner wurden evakuiert. Nur eine wenige verbleiben in der Stadt, um zu plündern oder weil sie sich schlicht austoben wollen. Mitten im Getümmel befindet sich eine eigenartige Organisation, die ihrerseits die sterbende Stadt nach Schätzen durchforsten will und dafür auch nicht vor dem Gebrauch schweren Kriegsgeräts zurückschreckt. Ein Kleinkrieg mitten in einer Großstadt, die laufend durch kleinere Beben erschüttert wird. Die Rennen werden mehr als gefährlich werden. Entsprechend müssen Fahrer und Personal vorbereitet werden. Big Dog erklärt den Ablauf der kommenden Tage. Neulinge müssen mindestens Platz fünf belegen, um sich für die kommenden Rennen zu qualifizieren, erfahrene Mitglieder müssen es unter die ersten drei schaffen und für die Veteranen kommt nur der Sieg in Frage. Wichtig ist dabei der Einsatz des Boosts. Mit einem freudigen Grinsen auf dem Gesicht spricht Big Dog eine Warnung aus: "Der Motor darf nicht überhitzt werden, sonst endet ihr so". In einem gigantischen Feuerball fliegt das Demonstrationsobjekt in hohem Bogen ins Meer. Ein Überhitzen des Motors ist also keine gute Idee. "Fahrt durch Wasser, riskiert lange Sprünge und meidet das Feuer, um euren Motor möglichst lange kühl zu halten", erklärt er.


Der Abend vor dem Event: Erste Beben

Die Eröffnungsparty von Motorstorm Apocalypse übertrifft meine Erwartungen. Der Flugzeugträger ist voll besetzt, die Getränke kühl, die Mädels knapp bekleidet und der Ausblick auf die Metropole atemberaubend. Ein kleines Erdbeben ist zu spüren. In einer gewaltigen Aschewolke sehen wir den Wolkenkratzer, nur wenige hundert Meter vom Schiff entfernt, in sich zusammenbrechen. Dort sollen morgen Rennen abgehalten werden? Reiner Wahnsinn! Der Staub legt sich, der ohrenbetäubende Lärm jedoch bleibt. Lichtblitze schießen durch die Stadt, das Rattern von Maschinenpistolen ist zu hören - es tobt ein Krieg. Der Stimmung auf der Party tut das keinen Abbruch. Ich sollte diesen Abend genießen, es könnte mein letzter sein.


Tag 1 des Events: Tagesanbruch

Big Dog spricht mir Mut zu. "Wir besetzen die Stadt. Alles was du tun musst ist dem Buggy zu folgen." Leichter gesagt als getan. In einem Landungsboot werden die Rennteilnehmer von Motorstorm Apocalypse zur Küste gebracht. Die Metropole ist in einem miserablen Zustand. Die Straßen sind aufgeplatzt, teils kaum mehr vorhanden. Große Gebäudeteile liegen in Trümmern, Autos und Läden stehen in Flammen, bewaffnete Milizen schreiten im Eiltempo durch die Seitengassen. Kampf- und Transporthubschrauber fliegen über unsere Köpfe hinweg - obwohl kaum noch Bewohner hier sind, geht es sehr geschäftig zu. Nach kurzer Fahrt ist das Ziel erreicht: Das Stadtzentrum. Große Bühnen samt Lighshow und Videowand wurden hier aufgebaut. Die Fahrer werden von jubelnden Fans begrüßt. Die Rennen haben offiziell begonnen. Den Buggy muss ich hier stehen lassen. Ein neues Auto wartet bereits auf mich.


Tag 1 des Events: Früher Morgen

Die gewaltige Hängebrücke, die beide Stadthälften in Motorstorm Apocalypse auf zwei Ebenen miteinander verbindet, ist bereits halb zerstört. Noch ist sie allerdings befahrbar - eine ideale Location für ein Rennen also. Links von mir kann ich durch ein Loch im Asphalt in mindestens 50 Metern Tiefe das Meer erkennen. Der Rennwagen in dem ich sitze erreicht dank des eingebauten Nitros horrende Spitzengeschwindigkeiten. Mit mir rasen 16 weitere Verrückte über das marode Bauwerk. Mit höchster Konzentration habe ich mich innerhalb der ersten der drei Runden vom letzten Startplatz auf den Platz 7 vorgearbeitet und verweile - darauf bin ich besonders stolz - unter den Lebenden. Doch grade als ich mir reelle Chancen auf den Sieg ausmalen wollte, ertönt der Katastrophenalarm. Ein Erdbeben steht unmittelbar bevor. Die Hängebrücke wird stark durchgeschüttelt und schwankt gefährlich. Massive Betonpfeiler werden zerstört, die obere Ebene der Brücke bricht langsam aber sicher in sich zusammen und droht alle Rennfahrer unter sich zu begraben.

Dem schnellen Wagen und dem eingebauten Nitro habe ich mein Leben zu verdanken. In letzter Sekunde habe ich das Ende der Brücke erreicht, bevor sie die weniger Glücklichen mit in die Tiefe reißt. Nur Augenblicke darauf muss ich mit ansehen, wie ein großer Teil der vor mir liegende Küste ins Meer stürzt. Mit einer Reaktion, die ich mir selbst nie zugetraut hätte, schaffe ich es, den Wagen auf den rettenden Feldweg zu lenken. Der Leuchtturm, der kurz zuvor noch auf dem Felsen der Küste gestanden hat, bricht neben meinem Auto auf die Straße. Wenige Meter weiter und ich wäre unter den Trümmern verschüttet worden. Mit rasendem Herzen erreiche ich die Ziellinie als fünfter. Ich habe mich für das nächste Rennen qualifiziert. In wenigen Stunden geht der Überlebenskampf in die nächste Runde.


Drei Fahrer

In Motorstorm Apocalypse warten insgesamt drei verschiedene Rennfahrerkarrieren auf euch. Gleichzeitig stellen diese auch die Schwierigkeitsgrade dar. Die Erlebnisse des Anfängers Mash und seinen Freunden werden in kurzen Comicstripes erzählt. In knappen Texteinblendungen werdet ihr mit der Steuerung vertraut gemacht: Gas, Bremsen, Nitro. Mehr werdet ihr in Motorstorm Apocalypse nicht benötigen. Obwohl die Steuerung sehr leicht von der Hand geht, brauchen Veteranen nicht zu befürchten, dass es zu wenige Herausforderungen geben wird. Anspruchsvoll ist dabei die Rennstrecke selbst, wenn man sie denn als solche bezeichnen mag. In den ersten Events geht es noch relativ gemütlich zu, schließlich handelt es sich um "Anfängerrennen". Mit Buggy, Quad und allerlei anderen Vehikeln messt ihr euch mit bis zu 15 anderen Rennfahrern auf den zerfurchten Straßen der einstigen Metropole. Wie in einem klassischen Rennen werden auch in Motorstorm Apocalypse Rundkurse gefahren - provisorische versteht sich. Dem Szenario angemessen geht es dabei rau zu. Die Konkurrenz geht mitunter sehr rabiat gegen euch vor, schubst euer Fahrzeug gerne einmal gegen die nächste Häuserwand oder in den gähnenden Abgrund.

Von letzteren gibt es in der Welt von Motorstorm Apocalypse mehr als genug. Wie bereits beschrieben, steht die Großstadt kurz vor Untergang. Das ist durchaus wörtlich zu verstehen. Nahezu stündlich werden die Rennstrecken von starken Erdbeben durchgeschüttelt. Selbstverständlich ist das der Stabilität von Gebäuden und Brücken gleichermaßen nicht gerade förderlich. Daher kann es schon einmal passieren, dass die Fahrbahn unter euch wegbricht - dann findet die Raserei halt eine Etage tiefer statt. Einstürzende Gebäude werden ungemein effektvoll in das Rennen eingebaut. Es ist schon beeindruckend, wie das Hochhaus, das eben noch einen Teil der Rennstrecke darstellte, in sich zusammenfällt. Solche Ereignisse finden bereits in den ersten Etappen eurer Karriere statt. Weit actionreicher geht es in den folgenden Rennen zur Sache, denn das große Erdbeben wird erst am Ende des zweiten Tages eintreten...

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Schon nach dem ersten Rennen kam ich aus dem Staunen kaum mehr heraus. Was Entwickler Evolution Studios hier abgeliefert hat ist Action pur! Es vergeht kaum eine Runde, in der nicht die Fetzen fliegen. Hier stürzt ein Hochhaus zusammen, dort explodiert ein Tanklaster, Trümmerteile fliegen durch die Gegend, tiefe Krater säumen die Rennstrecke. Alles in Motorstorm Apocalypse ist auf adrenalingetriebenen und unkomplizierten Rennspass getrimmt. Nicht nur Genrefans sollten diesen Titel unbedingt im heimischen Regal stehen haben. Einzig Simulationspuristen kann man das Spiel nicht unbedingt ans Herz legen.
90%
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Mehr zur "Motorstorm"-Reihe
Review - MotorStorm: Arctic Edge (PSP)
Review - Motor Storm Pacific Rift (PS3)


#1 | buergerkneifer [09.03. | 19:33] 



804
Motorstorm Apocalypse
Wow, so früh hätte ich nicht mit nem Test gerechnet!
Freue mich schon drauf :>


 
















mehr Wallpaper
















Pro:
gelungene Optik
toller Soundtrack
actionreiche Rennen
witzige Comicstripes

Contra:
Schwierigkeitsgrad schwankend


Offizielle Website:
 Motorstorm.com

Weitere Links:
 Gameplay Video
 Entwickler Video



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