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KILLZONE 3
 Test von Jens Bremicker (24.02.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Ego-Shooter Publisher:Sony Computer Entertainment
Termin:25. Februar 2011 Entwickler:Guerilla Games

Ca. zwei Jahre nach dem furiosen HD-Auftakt der Killzone-Reihe kommt nun mit Killzone 3 der dritte Teil für die Playstation 3 auf den Markt. Heiß erwartet wurde dieser aber nicht nur aufgrund der Action, die in den zahlreichen Trailern schon endlosen Spielspaß versprach, sondern auch wegen seiner spektakulären Grafik, die alles bisher Erschienene auf der Konsole in den Schtten stellen solle, da Entwickler Guerilla Games angeblich die volle Power der PS3 ausnutze. Erwartet uns mit Killzone 3 also das versprochene optische Bombast-Spektaktel, dass auch noch spielerisch einiges zu bieten hat oder vermag der virtuelle Krieg gegen die fiesen Helghast am Ende sogar zu enttäuschen? Wir haben uns auf das Schlachtfeld begeben und beantworten euch diese Frage in unserem Test.


Wer braucht schon eine Story?

Killzone 3 schließt an die Geschehnisse des Vorgängers an und verfrachtet euch wieder in die Rolle des taffen ISA-Soldaten Sevchenko. Der hatte im zweiten Serienteil den Diktator der Helghast umgebracht, obwohl er nicht den Befehl dazu erhalten hatte. Nun soll er dabei helfen, die restlichen Truppen der ISA aus den Ruinen der Helghast-Hauptstadt Phyrrus zu evakuieren. Doch Sevchenko findet das gar nicht gut, schließlich sollte man seiner Ansicht nach nicht versuchen, vor dem Feind zu fliehen, sondern ihn bis zum bitteren Ende bekämpfen. Dadurch ergibt sich natürlich eine gewisse Spannung zwischen dem Protagonisten und seinem Vorgesetzten Narville, was der Spieler in den zahlreichen Zwischensequenzen gut zu spüren bekommt.

Aha, hat Guerilla Games diesmal tatsächlich versucht, dem Spiel eine richtige Story und Charaktere mit Profil zu verpassen? Naja, bleiben wir bei dem Wort "versucht", denn so richtige Spannung will nach wie vor nicht aufkommen. Die Dialoge sind doch ziemlich platt und das gilt auch für den Rest der Handlung. Aber seien wir doch mal ehrlich: Wer sich ein Spiel mit packender Story wünscht, der spielt lieber »Mass Effect. In Killzone 3 geht es ganz klar um die Action und da geben sich die Entwickler aus Amsterdam auch keine Blöße.


Hoch lebe die Abwechslung!

Die Kampagne von Killzone 3 bietet euch klassisches Ego-Shooter-Gameplay vom Feinsten. Das Waffenhandling ist hervorragend und auch das Trefferfeedback ist den Entwicklern sehr gut gelungen. Das Schöne ist jedoch, dass Guerilla Games die Steuerung wesentlich verbessert hat. Versuchte man im Vorgänger noch mit einem kleinen Delay beim Laufen und Zielen das Tragen eines schweren Anzugs zu simulieren, hat man dieses Mal von diesem Pseudo-Realismus die Finger gelassen. Somit steuert sich Killzone 3 so direkt und flüssig, wie sich das für einen guten Shooter gehört. Und wem die Steuerung per Gamepad noch immer zu unhandlich ist, der kann auf Playstation Move zurückgreifen. Wir wollen jedoch nicht sagen, dass sich der Titel damit besser steuern lässt. Es ist einfach ein anderes Konzept und funktioniert auf seine Art auch sehr gut. Aber wer mit der normalen Pad-Steuerung absolut zufrieden ist und kein großes Interesse an Move hegt, der braucht es sich auch nicht extra für Killzone 3 zu kaufen.

Doch eine tadellose Bedienung reicht noch nicht, um euch fünf Stunden lang das Adrenalin durch die Adern schießen zu lassen (ja, auch Killzone 3 ist leider nur so kurz). Dafür muss auch das Spiel selbst etwas taugen - und das tut es: Die Kampagne ist nämlich äußerst abwechslungsreich gestaltet. Ihr ballert euch zwar auch öfters ganz normal von Deckung zu Deckung, doch Killzone 3 variiert dabei sehr gut. So müsst ihr mal einen Konvoi sicher durch Phyrrus geleiten, an anderer Stelle seid ihr sogar in einem mächtigen Mech unterwegs oder schnallt euch ein Jetpack auf den Rücken und hebt in die Lüfte ab. Langeweile ist hier ein Fremdwort. Dazu trägt auch die Gegner-KI bei, die zwar längst nicht das Niveau eines »F.E.A.R. oder »Far Cry 2 erreicht, aber immerhin weiß, dass man in Deckung gehen sollte, um nicht sofort erschossen zu werden. Natürlich sind die Helghast letztendlich nicht viel mehr als Schießbudenfiguren, aber größere Aussetzer gibt es nicht. Zudem spawnen die Gegner nicht ewig nach, wie es bei »Call of Duty teilweise der Fall ist.

Hinzu kommt, dass diese ganze Action auch noch wunderbar in Szene gesetzt ist. Zwar bietet Killzone 3 nicht diese vielen und imposanten Script-Sequenzen, wie man sie aus der Call of Duty-Reihe kennt, doch das Gefühl Teil eines Krieges zu sein, in dem eine verhältnismäßig kleine Armee an ISA-Truppen gegen die riesigen Massen an Helghast kämpfen, kommt wunderbar rüber, was nicht zuletzt an der gelungenen Grafik liegt.


Die Grafik-Referenz?

Im Voraus hatte Guerilla Games oft damit geprahlt, dass man die Hardware der PS3 zu 100 Prozent ausnutzen und mit Killzone 3 ein wahres Grafik-Feuerwerk abliefern würde. Nun haben wir das Endergbenis durchgespielt und können sagen, dass die Entwickler wirklich gute Arbeit geleistet haben: Die Texturen sind gestochen scharf, die Animationen der Charaktere geschmeidig und Licht- sowie Schatteneffekte können sich auch sehen lassen. Zudem bleibt einem schon mal das Herz stehen, wenn am Himmel eine Dogfight-Schlacht tobt oder im Hintergrund ein riesiges Fahrzeug (oder ist es gar eine mobile Kampfstation?) auf metallischen Beinen in Aktion tritt. Dank der dazu passenden Musik kommt der Bombast, den Guerilla Games offenbar erreichen wollten, sehr gut rüber.

Haben wir es hier also mit der neuen Grafik-Referenz auf der Playstation 3 zu tun? Naja, nicht ganz, denn ein »Uncharted 2 sieht auch immer noch fantastisch aus und bewegt sich ungefähr auf dem gleichen optischen Niveau. Killzone 3 vermag auch nicht mehr so faszinieren, wie es Naughty Dogs Action-Adventure vor ca. einem Jahr getan hat. Doch das ist vermutlich auch gar nicht mehr möglich, da die Konsole eben langsam an ihre Grenzen stößt und keine Grafik-Revolutionen mehr zulässt. Wir wollen Killzone 3 aber deswegen nicht schlecht reden, um Gottes Willen: Es IST einer der technisch brilliantesten Titel auf der PS3 und das wird von uns auch gebührend mit einem Award belohnt.

Wer das Spiel jedoch auf die spektakulärste Art und Weise erleben möchte, der benötigt einen 3D-Fernseher samt dazu passender Brille. Denn Killzone 3 unterstützt diese Technik, um den Spieler noch mehr in seine Welt und sein Schlachtgetümmel hinein zu ziehen. Leider konnten wir aufgrund fehlender Hardware dieses Feature nicht testen, aber wir gehen auch davon aus, dass wohl nur die wenigsten von euch über einen 3D-Fernseher verfügen. Solltet ihr jedoch einmal das viele Geld in solch ein Gerät investiert haben, würden wir uns über eure Erfahrungsberichte in den Kommentaren freuen.

Es sei zum Schluss auch noch zu erwähnen, dass Killzone 3 natürlich auch über einen Multiplayer-Modus verfügt. So könnt ihr zum einen die Kampagne zu zweit im Koop erleben (was aber leider nur im Splitscreen und nicht online möglich ist), zum anderen gibt es natürlich den klassischen Online-Modus, in dem ihr euch in drei Spielmodi auf mehreren unterschiedlichen Karten gegen andere Spieler behaupten könnt, dabei im Level aufsteigt und für die unterschiedlichen Klassen neue Waffen und Fähigkeiten freischaltet. Testen konnten wir das alles aber noch nicht so ganz, da das Rangsystem erst mit dem Launch des Spiels freigeschaltet wird, um allen Spielern die gleichen Chancen zu bieten. Den Multiplayer-Modus werde wir deshalb in einem Video noch nachtesten. Der erste Eindruck ist aber sehr gut und verspricht einen Mehrspieler-Teil, der zwar bei weitem nicht so umfangreich wie der eines Call of Duty: Black Ops ist, dafür aber ein besseres Balancing zu bieten scheint. Und wer ein bisschen üben möchte, bevor er sich auf die Online-Schlachtfelder wagt, der kann sich gegen Bots erstmal warm schießen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Killzone 3 ist ein toller Ego-Shooter! Es sieht grafisch sehr gut aus, es klingt gut, es ist enorm abwechslungsreich und gut inszeniert. Das sind die großen Pros des Titels, doch es gibt auch ein bisschen was zu kritisieren. Da wäre zum einen die platte Geschichte, zum anderen die kurze Spielzeit. Und zumindest ersteres macht Call of Duty: Black Ops wesentlich besser, weswegen ich allgemein gesehen diesem den Vortritt geben würde. Doch fest steht: Wer Fan der Serie ist, muss sich Killzone 3 einmal angeschaut haben. Und PS3-Besitzer mit Shooter-Ambitionen sollten generell nicht die Finger von diesem Spiel lassen, denn Guerilla Games hat hier wirklich gute Arbeit geleistet.
88%
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#1 | DarkRaziel [27.02. | 01:37] 



558
Killzone 3
Will eurer Wertung nicht überbieten, denn mir fehlt das gewisse etwas in Killzone 3.

Einfach durch die Levels zu ballern ohne kleine Sucheinlagen wie in Teil 2 ist es für mich einfach nur ein Shooter wie jeder andere auch nur das es eben ein exklusiver Shooter ist auf der PS3.
Meine Wertung: Sehr Gut (85%)

#2 | Kn0ckar0und Guy [04.03. | 23:53] 



1.618
Killzone 3
Der Singleplayer war in der Tat ziemlich platt, das war der Vorgänger aber auch schon und ist leider allgemein in dem Genre keine Seltenheit (oh, ganz im Gegenteil). Im Vergleich zu Black Ops, um Jens Fazit aufzugreifen, nimmt sich das meiner Meinung nach wenig, für mich hat Killzones Kampagne aber aufgrund des besser umgesetzten Gefühls wirklich Teil einer epischen Schlacht zu sein (alleine was im Hintergrund alles abgeht) knapp die Nase vorn - wirklich begeistert war ich allerdings dennoch nicht.
Für mich persönlich Herz eines jeden FPS ist aber onehin der Multiplayer und hier bietet Killzone 3 genau was ich nach spielen der closed und open Betas gehofft habe: ein verfeinertes und weiter ausgebautes Spielvergnügen á la Killzone 2. Die Maps sind wirklich super designed, abwechslungsreich und spielen sich sehr individuell. Auch die Änderungen an der Steuerung treffen auf meine Zustimmung, denn sie erleichtern den Umstieg ohne allerdings das Serientypische Feeling zu verlieren. Etwas mehr Individualisierung hätte ich mir zwar gewünscht, so konnte man ja noch in Killzone 2 Bandages wechseln um so Fähigkeiten einer Klasse auf eine andere zu übertragen, im Großen und Ganzen bin ich aber vom Multiplayerpart mehr als überzeugt.
Sowohl für Single- als auch Multiplayer gilt, dass die technische Seite vom neuen Killzone absolut überzeugen kann. Die Grafik, Effekte, besonders Licht und Rauch sowie Animationen sehen einfach wirklich gut aus und schaffen es glaubwürdig das Gefühl zu vermitteln in den Schuhen von Seargent Sev Sevchenko zu stecken.
Meine Wertung: Sehr Gut (89%)


 
















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Pro:
fantastische Optik
sehr abwechslungsreich
toll inszeniert
sehr flüssige Steuerung
Kampagne im Koop spielbar,...

Contra:
...leider nur im Splitscreen
magere Handlung, flache Charaktere
zu kurz


Offizielle Website:
 Killzone 3

Weitere Links:
 Intro Video
 Multiplayer-Trailer
 Demo Gameplay



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