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STACKING
 Test von Markus Biering (23.02.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Knobelspiel Publisher:Double Fine
Termin:16. Februar 2011 Entwickler:Double Fine

Wir haben uns Stacking aus dem Playstation Store heruntergeladen und wollen euch die Eindrücke zum neuen Projekt von Entwickler Double Fine nicht vorenthalten. Wer das Spiel gar nicht kennt, sollte sich vorab vielleicht die Demo-Version genauer anschauen. Die Hauptfiguren im Spiel von Tim Schafer sind schachtelbare Figuren, bei uns auch als Matroschka bzw. Babuschka Puppen bekannt. Die russischen Puppen sehen auf den ersten Blick vielleicht ein wenig langweilig und unförmig aus, stecken in Stacking aber voller Leben. Wir haben die Familie Blackwood im Spiel begleitet und sie auf ihren Abenteuern um den bösen Baron begleitet. Ob das Spiel sein Geld wert ist, wird euch unser Test zum Download-Titel sagen.


Stapelt euch durch die Gegend

Stacking heißt auf Deutsch stapeln bzw. aufstapeln und erklärt das Spielprinzip bereits mit nur einem Wort. Auch wenn das nicht wirklich spannend klingt, ist dieses Spiel wirklich etwas ganz Besonderes. Die Familie Blackwood hat ein arges Problem. Sie ist arm wie eine Kirchenmaus und muss irgendwie ihr Leben bestreiten. Und es scheint tatsächlich Licht am Ende des Tunnels zu geben, als Vater Blackwood endlich eine neue Arbeitsstelle gefunden hat. Doch leider hat sich der glückliche Moment auch schnell zerschlagen, denn der Vater kehrt nicht mehr von seinem neuen Job zurück und lässt die Familie im Ungewissen zurück. Zudem werden die Kinder vom bösen Baron zur Kinderarbeit gezwungen. Nur der kleine Charlie Blackwood wird zurückgelassen, er ist zu jung für die Ausbeutung.

Nun liegt es also am jüngsten Sprössling der Famile Blackwood, die Familie wieder zusammenzuführen. Dafür bereist der kleine Kerl in Stacking vier verschiedene Schauplätze. Zunächst beginnt alles im Bahnhof der Stadt. Hier warten auch schon die ersten Aufgaben auf Charlie. Schnell wird klar, worum es sich im Spiel dreht: Die verschiedenen Figuren haben jeweils unterschiedliche Fähigkeiten. Ob klein, mittelgroß oder groß - die richtige Figur für jede Aufgabe zu finden, liegt nun an euch. Dafür stellt ihr euch hinter den passenden Bewohner und springt in dessen Holzhülle. Das muss natürlich auch passend zur eigenen Größe geschehen - ob es nun eine betörende Witwe, ein Handwerker, ein Mann mit deftigen Blähungen oder ein Zugführer ist.

Ihr werdet in Stacking auf viele unterschiedliche Figuren treffen, die alle etwas Besonderes können. Im ersten Rätsel, das wir uns vornehmen, geht es darum, die Lounge im Bahnhof zu leeren. Doch leichter gesagt als getan. Der Wärter vor der Lounge will uns beim besten Willen nicht durchlassen. Nachdem wir mit dem Wächter geredet haben, wird uns langsam klar, wie wir hier weiterkommen könnten. Wir sollten uns auf die Suche nach einer Dame machen. Glücklicherweise stehen die benötigten Figuren meistens auch immer in der Nähe der jeweiligen Aufgabe.

So schlüpfen wir schnell in die Witwe Reinheit, die nun ihre Verführungskünste beim Wärter zeigen kann. Nachdem wir ihm ein paar schöne Blicke zugeworfen haben, bewegt er sich von der Stelle und kann von uns ebenfalls als Figur benutzt werden. Nun haben wir als Wächter die Schlüsselgewalt und können die Lounge endlich aufschließen. Ein paar Schritte weiter geht's zum Lounge Leiter, dieser ist alles andere als begeistert und lässt den Veranstaltungsort sofort räumen. Das erste von unglaublich vielen Rätseln ist gelöst. Auf den unterschiedlichen Schauplätzen gibt es immer eine bestimmte Anzahl von Aufgaben zu bestehen. Sind es im Bahnhof noch recht wenig, wird es später auf dem Kreuzfahrtschiff allmählich immer kniffliger.


Verrückte Schauplätze mit abgedrehten Figuren

Später startet ihr in Stacking mit einem Zeppelin und steigt in einen verrückten Zug, wo die Kinder festgehalten werden. Wer die gestellten Aufgaben nicht alleine lösen kann, der kann sich jederzeit mit der L1 Taste Hilfe holen. Hier werden immer bis zu drei Lösungswege aufgedeckt. Doch nicht nur die Rätsel, sondern auch die übrigen Betätigungsfelder sorgen für Langzeitmotivation. Im Spiel gibt es einige einzigartige Figuren, die alle von euch gefunden werden wollen. Einige dieser Figuren haben gewisse Streiche auf Lager. So müsst ihr andere Figuren mumifizieren oder als Pelikan alle Nester finden. Wichtige Holzpuppen finden sich auch als bestimmtes Set im Spiel wieder. Habt ihr diese gefunden, erhaltet zusätzliche Belohnungen, die sich übrigens alle im Bahnhof befinden. Euer Freund Levi der Landstreicher hat dort ein Geheimversteck errichtet. Hier warten alle Informationen zu den fehlenden Figuren oder den bisher gelösten Aufgaben.

Leider ist Stacking schon nach knapp vier Stunden durchgespielt und bringt danach nur noch ein paar Bonusaufgaben. Auch wenn die Story unterhält, hätte sie durchaus ein wenig länger sein können. Das Spiel selber überzeugt durch eine besondere Grafik, die alle Figuren im Stil früherer Stummfilme präsentiert. Auch die Zwischensequenzen in Stacking werden allesamt so dargestellt. Wer schon früher Charlie Chaplin Filme geliebt hat, wird begeistert sein. Mit der nach einer Weile etwas nervigen Klaviermusik im Hintergrund werden die Dialoge als flimmernde Textzeilen präsentiert.


Stacking ist mit Sicherheit eines der verrücktesten Videospiele der letzten Zeit und bringt euch durch die Vielzahl der Figuren auf immer neue Ideen. Leider leidet das Spiel aber auch unter einigen Clipping-Fehlern und teils sogar unter Komplett-Abstürzen. Hat sich eure Figur einmal irgendwo festgelaufen, hilft nur noch ein Neustart. Das kommt zwar nicht wirklich oft vor, bringt aber trotzdem eure Nerven auf Spannung. Stacking ist für knapp 11 Euro im Playstation Store und auf Xbox Live erhältlich und bringt ein wenig 20er Jahre Flair auf eure Konsole. Wer Lust auf ein paar abgedrehte Rätsel, lustige Figuren und eine spannende Geschichte hat, sollte sich das Spiel zulegen. Unentschlossene schauen sich vorher erstmal die Demo an.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:




Stacking entführt euch die Zeit der Stummfilme bzw. in die frühen 20er Jahre. Die verrückten Schauplätze und Figuren sorgen für ein ganz besonderes Spielerlebnis. Die Entwickler haben sich richtig Mühe gegeben und Stacking ein besonderes Gesicht spendiert. Auch wenn die Spielzeit mit knapp vier Stunden arg kurz ausfällt, sorgt die Spielidee für Begeisterung. Für knapp 11 Euro stapelt ihr eure Lieblingsfiguren ineinander und erlebt eine fesselnde Geschichte rund um die arme Famile Blackwood. Meiner Meinung nach ein Titel, den ihr euch unbedingt anschauen solltet!
83%
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82%


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Pro:
abgedrehte Rätsel
unzählige Figuren
20er Jahre Look

Contra:
nervige Klaviermusik
Spielzeit zu kurz
einzelne Clipping Fehler


Offizielle Website:
 Stacking



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