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TIME CRISIS: RAZING STORM
 Test von Peter Schopf (09.12.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Shooter Publisher:Sony
Termin:05. November 2010 Entwickler:Namco Bandai

Mit Time Crisis verbinde ich mehrere Sachen. Erstmal den legendären G-con-Controller für den Heimgebrauch und dann ausgedehnte Ballereien am Automaten. Doch dann fing sich die Videospielwelt wieder einmal an zu drehen und die Indizierungswelle und neue Fernsehtechnologien brachen über das Lightgun-Genre herein. Schließlich tat dann der deswegen ausbleibende Software-Nachschub sein Übriges. Jetzt, wo wieder einmal die Games-Welt am Rotieren ist und bewegungssensitive Controller an technologiebegeisterte Familien verkauft werden sollen, versucht das erwachsen-wirkende Genre seinen zweiten Anlauf. Schließlich muss nicht extra ein Gerät für das Spiel erworben werden. Ob’s was bringt und eine legendäre Videospielserie wieder auferstehen kann oder ob es weiterhin kalter Kaffee bleibt, verrate ich euch jetzt.


Anno 1999

Zum Begriff Lightgun-Shooter sei gesagt, dass es sich hierbei um eine vorberechnete Kamerafahrt gegen meist an verschiedenen Orten auftauchende Gegner handelt. Ihr wart früher mit einem extra Zusatzcontroller oder mittlerweile mit Playstation Move bewaffnet und habt diese direkt abgeschossen. Vorteil war eindeutig der große Spielspaß, den man beim ersten Durchspielen der Titel hatte, zusammen mit der meist überdurchschnittlichen Grafik. Nachteil war der sich wiederholende Spielablauf, die hohen Anschaffungskosten für die Zusatzgeräte (besonders für Multiplayer-Gefechte) und dann auch noch das seltene und zumeist erwachsene Spiele-Line-Up, was den deutschen Sittenhütern meist sauer aufgestoßen ist. Frischen Wind brachte dann Time Crisis ins Genre, da wir uns hier ducken mussten, um nachzuladen. Das sorgte nicht nur für einen etwas ruhigeren Spielablauf, sondern brachte auch etwas Taktik ins Treiben.


Ausverkauf

Den eben angesprochenen geringen Wiederspielwert kontert diese Disc, indem Sony gleich mehrere Titel darauf packt. Hier findet ihr neben dem namensgebenden Time Crisis: Razing Storm auch das vierte Time Crisis und das Game Deadstorm Pirates. Das nenne ich mal eine Entschädigung, dass ich jetzt statt der martialischen G-con diesen nichtssagenden Leuchtknubbel in der Hand halten muss. Allein Leute, die ihr Geld für den Zusatz-Content bereits auf dem Online-Marktplatz losgeworden sind, werden kopfschüttelnd lachen, angesichts dieser Vermarktungseskapaden. Bei wem trotz aller Versöhnlichkeit so immer noch kein passendes Gefühl aufkommt, der kann sich aber auch einen Aufsatz gegen Mehrpreis kaufen, mit dem der Knubbel mehr nach einer Waffe aussieht. Das Zubehör ist aber genauso unnötig wie das für die Wii, tut aber dem Spielgefühl gut. Puristen wie ich greifen eh am liebsten zur G-con 3, aber so geht ja der Familienaspekt flöten. Denn so kann man Opa ja nicht noch ein eine Runde Time Crisis: Razing Storm nach dem belanglosen Bogenschießen abnötigen.


Einer nach dem anderen

Würde ich in der Wertung und diesem Test nur den namensgebenden Spieltitel berücksichtigen, dann ist bereits nach kurzer Zeit klar, dass Time Crisis: Razing Storm mit weniger als vierzig Prozent wieder nach Hause fahren kann. Ja, was bleibt mir auch anderes übrig? Nicht nur, dass das serientypische Ducken in diesem Titel komplett fehlt, sondern auch die enorm kurze Spielzeit von unter einer Stunde (!) und die wirklich altbackene Optik fordern ihr Übriges. Von der plumpen Hintergrundgeschichte, für die sich jeder Action-Film schämen müsste, die Klon-Gegner und deren dämliches KI-Verhalten spreche ich mal gar nicht, weil das irgendwie auch zum Lightgun-Shooter-Genre passt. Übel nehmen muss ich es den Entwicklern aber schon, dass versucht wird, die geringe Spieldauer mit unfairen Endgegnern und frustrierten Spielszenen zu strecken. Um nicht gerechtfertigter Weise komplett ins Meckern abzugleiten, sei noch gesagt, dass es durchaus Laune macht, die Bonus-Waffen zu benutzen.


Ehrenrettung dank der Reserve-Mannschaft

Als nächstes nehme ich Time Crisis 4 unter die Lupe. Und was soll ich sagen? Es ist genau das Gleiche wie schon auf dem Automaten oder auf der PS3 ohne Move-Unterstützung. Persönlich hatte ich aber das Gefühl, dass der Move-Controller einen Tick genauer läuft, als es die G-Con-Pistole tut. Aber lobenswert ist ja schon die Tatsache, dass das teuer erworbene Zubehör hier auch weiterhin genutzt werden kann. Das ist besonders genial, wenn ihr euch spontan mit einem Kumpel zu einer Runde im Ko-Op entscheidet. Unter dem Strich bleibt eine altbackene Dreingabe, deren Alter sich besonders bei der Grafik bemerkbar macht. Besonders uninteressant ist diese auch für Vollpreis-Käufer des angegrauten Titels. Alle anderen freuen sich über den Titel, der unfreiwillig in der Time Crisis-Compilation die Hauptrolle übernimmt.

Nicht zuletzt wartet da noch ein weiterer Titel auf uns – und wir auf ihn. Denn als einziger der Spielesammlung drehe ich hier erstmals zehn Minuten Däumchen, um die Installation über mich ergehen zu lassen. Die Rede ist von Deadstorm Pirates. Danach quäle ich mich durch den peniblen Kalibrierungsprozess des Titels und hoffe, dass dieses im Piraten-Milieu noch ein paar Spielspaß-Punkte herausretten kann.

Und weil die Hoffnung zuletzt stirbt, geht dieser Wunsch auch in Erfüllung. Denn was wir hier haben, ist zugleich auch der beste Titel auf dieser Disc. Zwar haben wir es mit der gleichen altbackenen Grafik wie bei Time Crisis 4 zu tun, aber dafür ist der Spielablauf genauso abwechslungsreich und fordernd. Auch das Setting ist erfrischend und neu.


Retro trifft New-School

Wem kann man also zum Kauf von Time Crisis: Razing Storm raten? Definitiv einem Core-Gamer, der bislang einen Bogen um Lightgun-Shooter gemacht hat. Denn wer noch keinen Titel gespielt hat und im Fall von Razing Storm auch nicht tun sollte, der erhält für seinen Move-Controller auch im Mehrspieler-Modus eine Zeit lang unterhaltsamen Spielspaß. Für die Langzeitmotivation muss man dann schon selbst sorgen, indem man schon wie einst den Ehrgeiz entwickelt, sich auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad an die Spitze der Online-Rangliste zu ballern. Ich empfehle den Kopfschuss und anschließende Kombo-Treffer für die Punkte auf den Körper zu verwenden.

Veteranen, die neues Futter für die Gun-con suchen, überlegen zweimal, ob der genauso kurze wie dämliche Razing Storm-Ableger sein Geld Wert ist und schauen schon mal, wie man am günstigsten an die Piraten-Ballerei kommt. Casual-Gamer können sich gerne auch den Pistolen-Aufsatz holen und so zwei solide Titel auch mit Freunden gemeinsam erleben. Natürlich solltet ihr dabei aber auf die eingangs beschriebenen Genre-Schwächen Rücksicht nehmen.





Alles in allem muss man den Titel als eine Lightgun-Compilation für den Move-Controller sehen. Darunter sind zwei gute, aber aufgewärmte Titel und ein kurzes sowie schlechtes Spiel. Warum aber gerade der mieseste Titel den Namen dieser Spiele-Disc zieren lassen muss, weiß vermutlich nur der Publisher. Denn so sollen auch Serienveteranen hinter die Lightgun gelockt werden. Doch nur bei Neulingen kann ich uneingeschränkt zum Kauf raten, der Rest wägt gemäß meinen letzten Zeilen im Test ab oder besser - leiht sich das Ganze erstmal aus der Videothek aus. Am besten dann auch mit der passenden Lightgun, denn so machts noch mehr Spaß.
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Pro:
drei Spiele in einem
Co-Op-Spaß

Contra:
altbackene Grafik
Hauptspiel ist schlecht


Offizielle Website:
 time-crisis.com

Weitere Links:
 Trailer



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