Der Stefan Raab der Konsolenwelt hört auf den Namen Buzz und ist mittlerweile eine echte Moderatorenlegende. Für Buzz nicht wirklich schwierig, da es derzeit nicht viele seiner Gattung auf dem Markt gibt. Mit Buzz: Das ultimative Musik-Quiz kehrt der symphatische Brillenträger zurück auf die Showbühne. Im Gepäck hat er neben hunderten Fragen aus der Musikwelt noch einen extra Modus für die Move-Steuerung der PS3. Ob das Ganze auch wirklich beim Publikum ankommt oder die Serie doch langsam abgesetzt werden sollte, erfahrt ihr in unserem Test zum Ratespiel.
Eine Quiz Show jagt die nächste
Was hat Buzz nicht schon alles für Einsätze auf den PlaySstation-Konsolen gehabt. Auf jeder Hardware-Generation war er immer für einen Spruch zu haben und präsentierte Quiz Shows zu allen möglichen Themen. Allein auf der PlayStation 2 hatte er mittlerweile acht Auftritte. Vom Musik- Quiz bis hin zum Sport-Quiz dudelte er seine Moderationskarten herunter und keiner konnte ihm wirklich das Wasser reichen. Seine unermüdliche Erfolgsstory sollte auch auf der PlayStation 3 weiter gehen. Mit der überarbeiten
Quiz TV-Serie konnte er auch die Fans der Next-Gen-Konsole für sich gewinnen. Und da Arbeit für Buzz was ganz normales ist, steht er auch jetzt wieder im Scheinwerferlicht.
Diesmal soll er mit
Buzz: Das Ultimative Musik Quiz für Furore sorgen. Mit hunderten Fragen zu bekannten Hits und Bands sowie allerlei kleiner Neuerungen. Die größte davon ist sicherlich die
Move-Controller-Unterstützung. In einem eigens bedachten Spielmodus dürft ihr euch vor dem Fernseher ein wenig bewegen. Und dank der PlayStationEye-Kamera dürft ihr euch im Spiel auch direkt verewigen. So bekommt euer Charakter, wenn ihr es wollt, ein Pappschild mit eurem Gesicht aufgedrückt. Besonders bei einem Spiel mit bis zu vier Mitspielern kann das durchaus lustig aussehen. Natürlich solltet ihr dafür auch mit den nötigen
Buzz-Controllern ausgerüstet sein, aber das versteht sich ja von selbst.
Das Spielmenü wurde in
Buzz: Das Ultimative Musik Quiz nicht großartig verändert und bleibt weiterhin sehr übersichtlich. Ob ihr lieber ein kurzes oder längeres Spielchen machen wollt, bleibt ganz euch überlassen. Wer gerne selber seine eigenen Buzzer-Töne im Spiel hören will, kann das jederzeit im Spielemenü ändern. Welche Laute ihr dabei benutzt, wollen wir uns lieber garnicht ausmalen, eurer Fantasie sind hier keinerlei Grenzen gesetzt. Doch kommen wir nun zu den einzelnen Spielmodi die euch im Spiel erwarten. Im klassischen
Buzz-Modus gibt es die Möglichkeit ein Standard-, ein langes oder ein kurzes und schmerzloses Match zu spielen. Diese unterscheiden sich jeweils von der Länge der Spielrunden. Kurz und schmerzlos dauert, wie der Name schon sagt, gerade mal flotte 15 Minuten. Für den langen Modus solltet ihr rund 45 Minuten einplanen.
Move-Unterstützung sorgt für Abwechslung
Beim Buzz-Move-Modus gibt es vier verschiedene Spielrunden. Diese hören auf klangvolle Namen wie "Total behämmert", "Schwermetall", "Pop Dart" und "Ufo Jagd". Mit einem Hammer bewaffnet, müsst ihr in ersterem so schnell möglich auf die richtigen Antworten donnern. In der Spielrunde "Schwermetall" wird der
Move-Controller zum Magneten: Findet die richtige Antwort und befüllt damit den Zerkleinerer. Beim "Pop Dart" gilt es, die Ballons mit den falschen Antworten so schnell wie möglich zum Platzen zu bringen. Als letztes sollten bei der "Ufo Jagd" die richtigen Antworten mit einer Strahlenpistole beschossen werden. Als Belohnung dürfen dann Ufos vom Bildschirm gepustet werden. Auch wenn die Spiele nach einer Weile ein wenig langweilig werden, sorgen sie doch für ein wenig Abwechslung in
Buzz: Das Ultimative Musik Quiz. Und eine Show lebt halt auch von neuen Elementen. Da könnten sich einige reale Formate im Fernsehen noch eine Scheibe abschneiden.
Wer gerne online um die Quizherrschaft spielen will, darf das auch im neuesten
Buzz-Ableger. In einem knapp 25-minütigen Spiel gibt es ein Online-Duell mit sechs verschiedenen Raterunden. Wem das alles noch nicht reicht, dem sei die MyBuzz-Option ans Herz gelegt. Hier könnt ihr euch eure eigenen Quiz-Spiele zusammen stellen und hinterher bewerten. Buzz spielt auch nicht nur einfach so mit euch, sondern will euch direkt mit Namen ansprechen. Dank überarbeiteter Namens-Unterstützung kommen noch weitere bekannte Vornamen ins Spiel. So wird das ganze Treiben doch gleich noch ein bisschen realistischer. Und wer dann noch sein eigenes Pappgesicht entwirft, ist ja schon fast mittendrin statt nur dabei.
Die einzelnen Spielrunden haben in
Buzz: Das Ultimative Musik Quiz keine großartigen Veränderungen bekommen, nur der "Musikkreisel" ist neu. Hier werden die Songs zur Unkenntlichkeit verzerrt und müssen von euch erkannt werden. Der Rest ist gleich geblieben und wurde dem Thema entsprechend angepasst. Als Kritikpunkt müssen wir leider die vorhandenen Musiktitel anprangern. Diese hört ihr leider nicht im Original, sondern nur als Cover-Versionen. Das erschwert zwar nicht das Beantworten der Fragen, aber trotzdem hören sich die Originale immer noch am besten an. Grafisch hat das Studio im Spiel wieder kleinere Neuigkeiten bekommen und bringt einige zusätzliche Effekte mit sich.
Da Moderator Buzz schon zu früheren Zeiten eher zur nervigen Gattung zählte, hat sich sein Unterhaltungspotenzial auch in
Buzz: Das Ultimative Musik Quiz nicht geändert. Die Sprüche wiederholen sich zu oft und nerven nach einer Weile einfach. Immerhin kann der Co-Moderator das ganze wieder auffangen und lässt Buzz dabei klar im Regen stehen. Hinter vorgehaltener Hand wird erzählt, dass Buzz demnächst nur noch für Kindersendungen eingespannt werden soll. Ob er das wohl gerne hören wird? Bis jetzt hat er jede Krise gemeistert und es wird bestimmt nicht lange dauern, bis er für einen weiteren
Buzz-Titel vor den Kameras steht. Die unterschiedlichen Spielrunden sowie die neuartige
Move-Steuerung bringen dem Spiel die nötige Abwechslung. Das Prinzip bleibt natürlich immer das gleiche, wer am Ende die meisten Punkte hat, ist der Sieger. Wer schon immer gerne gebuzzert hat, wird auch an
Buzz: Das Ultimative Musik Quiz wieder seine Freude haben.