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DEMON'S SOULS
 Test von Sven Reisbach (07.07.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Namco Bandai
Termin:25. Juni 2010 Entwickler:From Software

Demon's Souls hat einen langen Weg hinter sich. Bereits im Januar 2009 ist es in Japan erschienen, ein Europa-Release erschien selbst nach dem Release in Nordamerika, im Oktober 2009, ungewiss. Namco Bandai wagt nun doch die Veröffentlichung auf dem alten Kontinent. Ob das Spiel europäische Spielerseelen erfreuen kann, haben wir uns angesehen.


Der Tod ist nicht das Ende


Mit Demon's Souls erwartet euch ein sehr klassisches Action-Rollenspiel. Eine großartige Story allerdings bringt es nicht mit. Das uralte Böse bedroht das Leben in einer großen prosperierenden Stadt, unzählige Helden sind bereits dem Unheil im Nebel zum Opfer gefallen. Und nun macht ihr euch ebenfalls auf den Weg, es besser als die ganzen gescheiterten Abenteurer zu machen. Euer Vorteil ist eine Bindung zum Nexus, die es euch nach eurem Ableben ermöglicht, als ein Phantom vom Nexus aus zurückzukehren. Das klingt erstmal nach einem leichten Durchmarsch. Aber Demon's Souls ist, wie schon gesagt, sehr klassisch ausgelegt. Und das bedeutet, ihr könnt mit einem hohen Frustpotenzial rechnen. Sagen wir es, wie es ist: Während eures Abenteuers werdet ihr unzählige Male sterben. Nach eurem Ableben verliert ihr alle von Gegnern erbeuteten Seelen und beginnt das Gebiet von vorne - und alle bereits besiegten Feinde sind zurückgekehrt. Gelingt es euch, euren Körper vom ersten Versuch zu bergen, erhaltet ihr die erbeuteten Seelen zurück. Sterbt ihr allerdings nochmals, sind diese verloren.

Im Kern orientiert sich Demon's Souls an den Stärken, die schon der Diablo-Reihe zu Erfolg verholfen haben: Dungeon-Crawling und Sammeltrieb. Zu Beginn eines neuen Spieles erstellt ihr euch einen Charakter für den euch mehrere Klassen zur Verfügung stehen, mit sehr unterschiedlichen Basis-Attributen. Nicht jede davon ist für Anfänger geeignet. Zudem könnt ihr das Aussehen noch ein wenig individualisieren. In der Verfolgersicht zieht ihr dann durch das Land, wobei die Steuerung - einige Kamera-Probleme in engen Gängen mal ausgenommen - meist tadellos funktioniert. Über ein kleineres Tutorial werdet ihr damit vertraut gemacht - und dürft euer neuerworbenes Wissen sogleich an einem Bossgegner ausprobieren. Ob ihr ihn schafft oder nicht ist egal, ihr landet danach im Nexus. Dies ist der zentrale Punkt in der Welt von Demon's Souls, über Portalsteine gelangt ihr in die fünf Bereiche des Reiches Boletaria, welche nochmal in einzelne Abschnitte unterteilt ist. Zudem könnt ihr den Nexus nutzen, um für einen Moment durchzuatmen. Mit von getöteten Gegnern erbeuteten Seelen könnt ihr hier neue Ausrüstung kaufen oder neue Items. In die Schlacht solltet ihr aber niemals zuviel mitnehmen - je mehr ihr bei euch tragt, desto langsamer wird euer Recke. Zum Glück könnt ihr eure gesammelten Sachen in einer Truhe im Nexus bunkern. Auch das Aufrüsten eurer Ausrüstung und das Erlernen von Magie sind möglich. Und zwar unabhängig eurer gewählten Charakterklasse! Demon's Souls setzt nämlich nicht auf ein klassenbasiertes Entwicklungssystem und so könnt ihr euren nahkampferprobten Ritter etwa zu starken Magiesprüchen verhelfen.


Langsam und gemächlich

Auf den ersten Blick mag Demon's Souls ein wenig wie ein typischer God of War- oder Devil May Cry-Klon wirken. Doch weit gefehlt: Statt euch mit unzähligen Gegnern in ein durchgestyltes Gemetzel zu werfen, solltet ihr vorsichtig vorgehen. Wenn ihr neue Gänge betretet, haltet am besten euer Schild hoch und euch jederzeit zur Flucht bereit. Wenn ihr auf mehrere Gegner trefft wird es einfacher für euch, wenn ihr diese voneinander trennt und sie euch einzeln vornehmt. Und Vorsicht - was ihr könnt, können viele eurer Gegner auch. So nutzen manche Widersacher etwa kurze Kampfpausen zur Selbstheilung. Ihr müsst also genau schauen und lernen, welche Angriffstechniken euer Gegenüber auffährt und entsprechend reagieren. Bis ihr das wisst, dürftet ihr jedoch so manchen virtuellen Tod sterben. Gerade die Endgegner-Kämpfe fordern euch einiges ab - dicke Brocken, die nur mit der richtigen Taktik zu knacken sind, warten am Ende der Abschnitte auf euch.


Anachronismus pur!

Technisch ist Demon's Souls allerdings alles andere als auf der Höhe der Zeit. Ein wenig erinnert die spielerisch und technische "Rückständigkeit" an Spiele wie »NIER oder »Resonance of Fate. Matschige Texturen und viel Dunkelheit stehen den imposanten Gegnern - besonders den Bossgegnern - gegenüber. Aber auch die musikalische Untermalung kommt ohne große Höhepunkte aus. Die (englischen) Sprecher machen ihren Job recht gut, wirklich herausragende Leistungen sucht ihr hier allerdings vergebens. Von der technischen Brillianz eines »Final Fantasy XIII ist Demon's Souls also meilenweit entfernt - für Fans von Herausforderungen glücklicherweise auch von dessen Vereinfachungen im Gameplay. Die Bildschirmtexte sind für die deutsche Fassung komplett ins Deutsche übersetzt, Verständigungsprobleme sollte es also keine geben.

Wie viele andere Spiele nutzt auch Demon's Souls die Möglichkeit der Verbindung über das Internet. Ihr könnt natürlich, Spieler gegen Spieler, gegeneinander antreten oder euch unterstützen. Diese Unterstützung kann ein Kumpel im kooperativen Modus sein... oder ihr holt euch indirekt Hilfe von der Spielergemeinschaft. So könnt ihr - und natürlich auch andere Spieler - vorgegebene Sätze auf den Boden "schreiben", die andere Spieler dann lesen können. Auf die Weise könnt ihr vor fiesen Fallen oder Wegen, die Anfänger nicht gehen sollten, warnen. Zudem hinterlassen die einzelnen Spieler Blutflecken in der Nähe ihres Todesortes. Viele Blutflecken deuten also oft auf schwierige Stellen hin. Aktiviert ihr diese, erscheint ein Geist dieses Spielers und ihr könnt die letzten Sekunden seines Lebens verfolgen. Zudem seht ihr immer wieder die Geister anderer Spieler, ohne dass diese in euer Spiel eingreifen könnten oder ihr in ihres. Schade nur, dass sich all diese Features nicht im Spiel ausschalten lassen - seid ihr im PSN angemeldet, wird Demon's Souls online gespielt. Um das zu verhindern, dürft ihr euch entweder vorher nicht beim PSN anmelden oder müsst offline gehen, wenn ihr automatisch verbunden werdet.

Insgesamt ist Demon's Souls dennoch ein wahrer Anachronismus: Es geht keinerlei Kompromisse zugunsten über die Jahre verschobener Spielergewohnheiten - wie etwa fair verteilter Rücksetzpunkte oder umfangreicher Erklärungen - ein, sondern schlägt euch beim kleinsten Fehler in die Fresse und setzt euch zurück an den Anfang des Abschnittes, den ihr bis eben noch mit viel Mühe vom Gegner-Gesocks gesäubert habt. Beim nächsten Mal werdet ihr mit Sicherheit um einiges vorsichtiger vorgehen. Das kann frustrierend sein, ist aber auch kompromisslos klassisch... und ganz sicherlich nicht jedermanns Geschmack.





Demon's Souls ist hart, herausfordernd und wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen, durchgespielt zu werden. Wer sich dennoch durchbeißt, wird belohnt: Jeder Sieg über einen Gegner ist befriedigend. Die dichte Atmosphäre kommt trotz der veralteten Technik gut rüber, das Jagdfieber nach besseren Items nimmt gefangen, sobald man sich ins Spiel eingefunden hat. So mancher wird Demon's Souls dafür sicherlich lieben, mir taugt es auch nach zig Spielstunden und besserem Voranschreiten in der Spielwelt nicht so recht.
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Pro:
dichte Atmosphäre
herausfordernde Kämpfe
interessante Online-Features

Contra:
mitunter einfach frustrierend schwer
Technik kaum zeitgemäß


Offizielle Website:
 demons-souls.com

Fansites:
 DS-Wiki

Weitere Links:
 Launch Trailer
 Walkthrough Video



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