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SPLIT/SECOND: VELOCITY
 Test von Jens Bremicker (31.05.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rennspiel Publisher:Disney Interactive
Termin:20. Mai 2010 Entwickler:Bizarre Creations

Fans von Arcade-Racern hatten in den letzten Wochen wohl keinen Grund sich zu beklagen. Mit »ModNation Racers und »Blur kamen zwei gute Alternativen zu Nintendos »Mario Kart auf den Markt, die beide ihre Eigenheiten haben: ModNation Racers verfolgt den gleichen Weg wie »LittleBigPlanet und bietet die Möglichkeit, eigene Charaktere, Fahrzeuge und Strecken zu bauen. Blur hingegen lockt mit einem Level-System im Online-Modus und einem für einen Fun-Racer erwachseneren Setting auf. Die »Pure-Macher Black Rock Studio wollen aber auch etwas vom Kuchen abhaben und bringen mit Split/Second: Velocity ebenfalls ein Spiel heraus, dass dem Genre der Arcade-Racer etwas Neues hinzufügen möchte: Explodierende Streckenumgebungen. Doch ob dies auch genug Würze hat, um länger zu motivieren als die Features der Konkurrenz, erfahrt ihr in unserem Test.


Und es macht "Booooooom"

Bereits mit dem Quad-Racing-Game Pure hat das Entwicklerstudio aus Liverpool bewiesen, dass es gute Actionrennspiele machen kann. Leider war der Titel jedoch kein großer Verkaufserfolg, weshalb man sich nun bei Split/Second: Velocity wohl gedacht hat, dass man mit ordentlich "Krawumm" bestimmt die Massen anlocken kann. In dem auf den ersten Blick stark an Need for Speed oder, noch eher, Burnout erinnernden Spiel geht nämlich einiges zu Bruch - im wahrsten Sinne des Wortes. Das Besondere an diesem Rennspiel ist nämlich die zerstörbare Streckenumgebung, die jedoch wesentlich mehr als nur nettes optisches Beiwerk ist.

Aber fangen wir ganz von vorne an: In Split/Second seid ihr Teil einer gleichnamigen Fernsehserie, die den Rahmen für die Singleplayer-Kampagne darstellt. In insgesamt zwölf Folgen, die ihr nach und nach freischaltet, geht es darum, die Meisterschaft zu gewinnen. Dabei bietet jede Folge mehrere Rennen, die es zu absolvieren gilt. Für jede Platzierung auf dem Treppchen erhaltet ihr Credits. Habt ihr eine bestimmte Menge davon ergattert, spielt ihr entweder neue Wagen frei oder bekommt Zugang zu den Elite-Rennen, die das Finale einer jeden Episode darstellen. Jede Folge wird dabei durch nette Cutscenes eingeleitet, welche mit schnellen Schnitten zeigen, was euch erwartet.

Doch kommen wir zum Hauptfeature von Split/Second: Den sogenannten "Powerplays". Durch Drifts, Drafts - also dem Fahren im Windschatten eurer Gegner - und Sprüngen sammelt ihr Energie. Diese benötigt ihr, um die "Powerplays" auslösen zu können. Und diese sind enorm wichtig. Am Streckenrand sind nämlich überall Sprengladungen versteckt, die ihr somit zünden könnt, um euren Gegnern mächtig eins auszuwischen: Da fliegen Container über die Strecke oder explodierende Tankwagen reißen eure Kontrahenten mit. Diese Fallen könnt ihr immer dann aktivieren, wenn euch ein Symbol über den Autos eurer Konkurrenten deren Verfügbarkeit anzeigt. Jedes "Powerplay" verbaucht einen Abschnitt eurer Energie, bis zu drei davon könnt ihr insgesamt aufladen. Habt ihr dies getan, könnt ihr auch Level-2-"Powerplays" auslösen. Und dann geht es erst richtig ab, wenn ganze Gebäude und Brücken explodieren. Dadurch könnt ihr jedoch nicht nur eure Gegner für kurze Zeit außer Gefecht setzen, sondern ihr verändert auch gleich noch den Verlauf der Strecke - sehr cool. Somit kann man also erst recht nicht von einer optischen Spielerei sprechen.

Außerdem könnt ihr euch mit eurer Energie in Split/Second auch Abkürzungen schaffen, die dann nur für kurze Zeit offen stehen. Zum Beispiel könnt ihr somit durch eine Lagerhalle fahren, anstatt auf der Fahrbahn drumherum. Das Tor bleibt dafür nur für wenige Augenblicke offen. Wenn ihr Pech habt, schafft es ein Gegner aber dennoch auch mal, selber die von euch geschaffene Abkürzung zu nehmen. Vielleicht habt ihr aber auch Glück, und er fährt zu spät gen Lagerhalle und knallt gegen das sich schließende Tor. Da kommt dann Schadenfreude auf. Übrigens solltet ihr im Singleplayer auch stets darauf achten so viele Gegner wie möglich zu zerstören. Denn dadurch schaltet ihr in jeder Folge ein Bonus-Event frei, bei dem ihr euch nochmals zusätzliche Credits verdienen könnt.

Man muss Split/Second zugutehalten, dass es eine wirklich gute KI hat. Eure Konkurrenten nutzen nämlich ebenfalls geschickt die "Powerplays" und Abkürzungen und haben auch das ein oder andere clevere Überholmanöver drauf. Allerdings fahren sie auch häufig dicht beieinander und halten auch nicht viel von fiesen Remplern. Wobei das Spiel dann im Singleplayer wohl auch ein wenig unfair werden könnte. Und einfach ist der Karrieremodus auch nicht. Mit fortschreitendem Spielverlauf werden die Rennen schon durchaus fordernd, wobei dies auch immer vom Spielmodus abhängt. Dafür macht die Steuerung jedoch eine sehr gute Figur und ist auch für Einsteiger nicht zu kompliziert. Damit gehen lange Drifts gut von der Hand, wobei man aber trotzdem durchaus mal die Kontrolle über den Wagen verlieren kann. Ansonsten orientiert sich die Fahrphysik jedoch sehr an Genre-Kollegen wie Burnout und hat nur wenig mit Realismus zu tun.



Viel Abwechslung

Split/Second: Velocity bietet insgesamt sechs unterschiedliche Spielmodi. Neben normalen Rennen gibt es zum Beispiel den Modus "Luftangriff", in dem ihr alleine auf der Strecke unterwegs seid und dem Raketenbeschuss eines Helikopters ausweichen müsst. In "Detonator" hingegen müsst ihr eine Strecke in einer bestimmten Zeit abfahren. Dabei bereiten euch jedoch die automatisch ausgelösten "Powerplays" so einige Probleme. Und in "Eliminator" fliegt immer der letzte Fahrer des Feldes nach einer bestimmten Zeit aus dem Rennen. Alle Spielmodi spielen sich sehr flott und spaßig und sorgen für enorm viel Abwechslung im Karrieremodus. Dazu tragen aber auch noch die Strecken selbst bei, die ebenfalls viel Abwechslung bieten und wunderbar designt sind. Einmal fahrt ihr durch ein Hafengebiet, ein andermal über eine Baustelle oder einen Flugzeugfriedhof. Hier haben die Entwickler, wie schon bei Pure, mal wieder tolle Arbeit geleistet. Allerdings bietet das Spiel gerade mal zwölf Strecken, was doch arg wenig für ein Rennspiel im Jahr 2010 ist. Auch die Anzahl der Autos ist nicht gerade berrauschend. Immerhin haben die einzelnen Wagen unterschiedliche Eigenschaften, sodass sich der eine vielleicht für manchen Spielmodus besser eignet als andere. Und was auch viel Lob verdient hat: Split/Second verfügt neben dem Online-Multiplayer auch über einen Splitscreen-Modus für zwei Spieler. Da kommt dann richtig Laune auf, wenn man gegenseitig versucht, den eigenen Kumpel in die Luft zu jagen. Mit ein paar Bier und so mancher Chipstüte kann man sich so durchaus einen ganzen Abend lang vergnügen. Dennoch bietet der Titel - ob im Karriere-Modus oder im Multiplayer - eine eher geringe Langzeitmotivation, eben aufgrund der geringen Streckenanzahl.


Auch optisch und akustisch ein Knaller

Dafür kann man dem Spiel technisch kaum einen Vorwurf machen. Die Grafik sieht klasse aus, besonders die leicht übertriebenden Lichteffekte und die Explosionen sehen wirklich toll aus. Und dank Havok-Physik-Engine gehen die Gebäude und andere Bauten auch noch sehr realistisch zu Bruch. An ein »Need for Speed: Shift oder »Forza Motorsport 3 kommt Black Rocks Action-Racer zwar nicht heran, im Vergleich zu ModNation Racers oder Blur sieht er aber doch sehr gut aus.

Dazu kommt noch ein Spitzen-Sound. Die Motorengeräusche vermitteln euch sehr gut, dass man hier mit mindestens 200 Sachen über die Fahrbahn saust, die Explosionen machen ordentlich "Wumms" und der Soundtrack ist auch perfekt auf das Spielgeschegen zugeschnitten. Wer hier eine ordentliche Dolby-Surround-Anlage sein Eigen nennt, kommt voll auf seine Kosten. Die dabei erzeugte Atmosphäre gibt einem das Gefühl, einen Michael-Bay- oder Roland-Emmerich-Film zu spielen. Allerdings auch mit dem Effekt, dass man den Kopf verdreht, wenn man an die Story denkt. Nun hat Split/Second ja eigentlich gar keine Geschichte, was bei einem Rennspiel auch gar nicht wichtig ist, die Idee der Entwickler von dieser virtuellen Fernsehserie wirkt allerdings so, als dass man zwanghaft irgend einen Grund dafür gesucht hat, dass der Spieler während eines an sich gewöhnlichen Rennens so viel zerstören kann - eben genau so wie ein Roland Emmerich, der auch irgend eine blödsinnige Geschichte als Begründung dafür braucht, dass genau diese Heldentruppe gerade vor dem Weltuntergang flüchtet. Naja, ein wirklicher Kritikpunkt ist das aber natürlich nicht... also für Split/Second mein ich, nicht für den hier angedeuteten Roland-Emmerich-Streifen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Ok, die "Powerplays" sind jetzt vielleicht nicht gerade eine Riesen-Innovation, sorgen aber trotzdem für viel Spaß und sehen einfach klasse aus. Dadurch macht sich Split/Second direkt sehr beliebt bei mir, nicht zuletzt, weil auch das Streckendesign und die Spielmodi voll überzeugen können. Doch leider hat man sich bereits nach relativ kurzer Zeit an den immer gleichen Strecken und Explosionen satt gesehen. Mehr Strecken wären hier sehr wünschenswert gewesen. Dafür glänzt der Titel auf der technischen Seite und im Multiplayer kommt auch viel Freude auf. Für zwischendurch ist Split/Second perfekt, auf Dauer sollte man aber doch lieber zu Blur greifen.
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Über "Split/Second: Velocity" im Forum diskutieren

#1 | Gast [22.08. | 19:22] 
Split/Second: Velocity
da dieses spiel so hohe wertungen bekommen hat ist ein witz


 










mehr Wallpaper


















Pro:
exellentes Streckendesign
sechs abwechslungsreiche Spielmodi
großer "Krawumm"-Faktor
spaßige Karriere
Spitzensound
schicke Grafik

Contra:
zu wenig Strecken und Autos
"Powerplays" nutzen sich mit der Zeit ab
aus diesen zwei Gründen kaum Langzeitmotivation


Offizielle Website:
 Split/Second

Weitere Links:
 Cheats und Freischaltbares
 PC Demo Download
 Coop Video



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