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RESONANCE OF FATE
 Test von Sven Reisbach (31.03.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Sega
Termin:26. März 2010 Entwickler:tri-Ace

In Japan ist Resonance of Fate schon länger unter dem Titel End of Eternity zu haben. Nun stürmt Sega auch den europäischen Markt. Kein günstiger Zeitpunkt, steht doch seit Anfang März mit »Final Fantasy XIII bereits ein dicker Rollenspiel-Konkurrent in den Händlerregalen. Warum sich das Rollenspiel aus dem Hause tri-Ace nicht vor der Konkurrenz zu verstecken braucht, erfahrt ihr in unserem Testbericht.


Turmbau zu Basel


Die Leute bei tri-Ace scheinen einen Hang zu zerstörten Welten zu haben: Wie schon in Star Ocean ist die Erde in Resonance of Fate verschmutzt und somit unbewohnbar geworden. Letzte Bastion der Menschen ist ein riesiger Maschinenturm. Von ganz oben in Chandelier bis runter in die ärmlicheren Ebenen haben sich die Menschen Städte errichtet und leben in Symbiose mit dieser Maschine, deren originäre Aufgabe die Reinigung der Erdoberfläche ist. Unter der Bevölkerung befinden sich auch Vashyron, Zephyr und Leanne. Die drei Freunde bewohnen gemeinsam ein Apartment auf Ebene 6 von Basel in der Stadt Ebel. Ihre Rubien (so heisst die Währung in Basel) verdienen sie mit der Erledigung von Aufgaben für ein privates Sicherheitsunternehmen. Dabei entdecken sie ein großes Geheimnis...

Der Spielverlauf ist in insgesamt 16 Kapitel aufgegliedert. In jedem dieser Abschnitte habt ihr einen Haupt-Auftrag, den es zu erfüllen gilt. Zudem könnt ihr bei ortsansäßigen Jäger-Gilden ein paar Nebenmissionen annehmen, deren Erfüllung optional ist. Haken an der Sache: Beendet ihr ein Kapitel, sind auch die nicht erledigten Neben-Quests (und die damit verbundene Belohnung) weg. Über diese Gliederung erzählt Resonance of Fate dann seine Geschichte, allerdings sehr lückenhaft. Ihr erlebt den Alltag der drei Helden in kurzen Episoden, eben diesen Kapiteln, und bekommt lange Zeit von einer Hauptgeschichte nur wenig mit. Doch keine Sorge: Es gibt genug anderes, womit ihr Zeit zubringen könnt.


Hex Hex

Ebel, eure Heimatstadt, könnt ihr direkt erforschen - hier warten die schon erwähnte Jägergilde und einige kleinere Shops auf euren Besuch. Hier bekommt ihr außerdem alles, um eure Waffen zu tunen oder eure Charaktere neu einzukleiden. Das kostet natürlich einige Rubien, die erstmal verdient werden müssen. Euer erster Weg sollte euch daher zur Weltkarte führen. Dank der Hilfe-Einblendungen werdet ihr zumindest nicht gänzlich allein gelassen.

Wenn ihr euch durch die Welt bewegt, tut ihr dies über die Weltkarte. Hier seht ihr euren Trupp als einen kleinen Pfeilcursor und bewegt diesen über die Map, die aus vielen Sechsecken besteht. Diese müsst ihr, um sie passieren zu können, erst einmal aufdecken. Hierzu kommen Energiezellen zum Einsatz, die ihr etwa in Kämpfen gewinnen könnt. Unter den Feldern finden sich, neben den jeweiligen Orten, auch immer mal wieder kleine Überraschungen wie neue Items, Klamotten und dergleichen. Über Lifte und Aufzüge habt ihr zudem Zugriff auf die anderen Ebenen von Basel, allerdings ist in Resonance of Fate nicht alles direkt erreichbar. So verhindern farbige Felder, für die ihr Energiezellen der jeweiligen Couleur benötigt, gerne mal das Vorankommen. Die Zentrallifte sind zudem nur mit einem Passierschein zu benutzen. Oft müsst ihr mehrere Aufzugsfahrten einplanen, um etwa in tiefergelegene Regionen zu gelangen. Hier hilft euch eine größere Ansicht von Basel, auf der ihr die Wege der Lifte erkennen könnt. So könnt ihr auch problemlos euer nächstes Ziel ausfindig machen.

Ausserdem findet auf der Weltkarte noch ein kleiner Tageszeitenwechsel statt - was auch Auswirkungen auf die Bewohner der Städte hat. Diese halten sich zu verschiedenen Tageszeiten an verschiedenen Orten auf. Auswirkungen auf die Zufallskämpfe, die euch auf der Weltkarte immer mal begegnen, hat dies allerdings nicht.

Direkt bei Ebel findet ihr auch die Arena. Hier müsst ihr 50 Ränge erklimmen, in denen ihr es mit immer stärkeren Gegnern zu tun bekommt. Ihr müsst dreimal gewinnen, um den nächsten Rang freizuschalten. Ganze zehn Durchgänge werden demnach von euch erwartet, bevor ihr den Rang als abgeschlossen betrachten könnt. Um also alles zu erledigen, müsst ihr zu insgesamt 500 Kämpfen bestehen - eine ganz beachtliche Zahl, weniger hätte es sicherlich auch getan.


An die Waffen!

Wie in jedem guten Rollenspiel kommt es auch in Resonance of Fate des öfteren zu Gefechten mit Gegnern. Das Kampfsystem ist dabei recht komplex ausgefallen und erschlägt euch direkt zu Anfang regelrecht mit seinen Möglichkeiten. Auch hier ist, ähnlich wie bei der Story, Einarbeitung gefordert. Das Tutorial verrät euch zwar alle Techniken, deren optimale Einsetzung erfordert jedoch einiges an Übung.

Die Kämpfe laufen dabei komplett rundenbasiert ab. Ist einer eurer Charaktere am Zug, verfügt er über einen Aktionsbalken. Wenn ihr euch bewegt oder auf einen Gegner anlegt, wird dieser geleert. Ist der Balken komplett leer, ist euer Zug beendet. Zephyr und seine Freunde nutzen vornehmlich Schußwaffen, um sich der Feinde zu erwehren. Diese richten zwei verschiedene Arten von Schaden an: Streif- und Direktschaden. Streifschäden sind allerdings nicht permanent, erst durch eine Waffe mit Direktschaden schlägt sich diese Wirkung auf die Gesundheit eures Feindes nieder. Das mag zunächst sinnlos klingen, erweist sich in der Praxis aber als äußerst praktisch: So vervielfacht ihr durch den abwechselnden Einsatz der verschiedenen Waffenarten die Schadenswirkung enorm. Gerade, wenn eure Feinde etwa über mehrere Panzerungen verfügen, könnt ihr diese damit schnell zerlegen.

Eure eigene Gesundheit wird bestimmt durch das Level eures Charakters. Dieser wiederum ist abhängig von der Erfahrung mit den verschiedenen Waffengattungen. Hier gilt die Formel: Charakter-Level = Pistolen-Stufe + Maschinenpistolen-Stufe + Granaten-Stufe. Allerdings können eure Gegner generell nur Streifschäden anrichten. Geht dieser bei einem Charakter auf Null, kommen eure Heldentafeln ins Spiel: Diese befinden sich am unteren Bildschirmrand und stellen die Gesundheit eines Charakters wieder her. Dabei gehen sie jedoch kaputt und die Scherben verteilen sich über das Spielfeld. Sammelt ihr diese wieder ein, erhaltet ihr die Modulscherben zurück, ansonsten kann es euch auch passieren, dass eure Gegner sie einsammeln und damit Energie zurückerlangen. Sind alle Heldentafeln entladen, wird es allerdings brenzlich: Eure Helden sind verängstigt und können nur noch eingeschränkt angreifen - füllt ihr die Tafeln nicht ganz schnell wieder auf, indem ihr einen Gegner oder zumindest Teile seiner Panzerung zerlegt, werdet ihr nicht lange überleben.

Diese Heldentafeln in Resonance of Fate haben aber noch einen anderen Sinn: Sind sie geladen, könnt ihr sie benutzen, um einen Heldenangriff zu starten. Dazu bestimmt ihr per Ankerlinie einen Punkt, zu dem euer Charakter dann läuft. Währenddessen könnt ihr nicht nur springen, sondern natürlich auch Gegner angreifen. Und zwar gleich mehrfach, je nachdem, wie oft ihr die Ladeanzeige auffüllen könnt. Das sieht dann auch ziemlich stylisch aus, da eure Helden in bester John Woo-Manier durch die Arena wirbeln. Allerdings wirkt das Wechseln zwischen verschiedenen Zielen sehr chaotisch und ihr verliert viel Zeit. Gelingt es euch zudem, eure Ankerlinie zwischen den beiden anderen Charakteren durchzuführen, erhaltet ihr einen Resonanzpunkt. Je öfter hintereinander ihr das tut, desto mehr Resonanzpunkte habt ihr - und mit denen könnt ihr eine sehr mächtige Dreier-Attacke loslassen, in der alle drei Charaktere über mehrere Runden die Feinde unter Beschuß nehmen, sofern ihnen keine Hindernisse im Weg stehen.


Waffentuning = mehr Chancen?

Da ihr mit Leanne auch eine Frau in der Truppe habt, müsst ihr euch für Shopping-Touren in der Stadt nicht schämen. Und hier gibt es alles, was das Herz begehrt: Ihr könnt im Klamotten-Laden eure Charaktere neu einkleiden oder Items erwerben. Recht komplex ist aber vor allem das Waffentuning ausgefallen: Ihr könnt eure Schießprügel mit diversen Aufsätzen und Erweiterungen verbessern. Diese könnt ihr einerseits kaufen und andererseits auch aus Materialien, die ihr von besiegten Feinden erhalten habt, basteln lassen. So erhalten eure Waffen noch mehr Durchschlagskraft, eine höhere Feuerrate oder einfach nur größere Magazine. Die Möglichkeiten sind zahlreich, durch diverse Adapter und Erweiterungen könnt ihr richtig durchschlagskräftige Wummen basteln, mit denen ihr den Feinden locker Paroli bieten könnt.


Dunkel, abgedreht... und ein klangliches Juwel

Optisch erinnert vieles an die Shadow Hearts-Spiele, so etwa die Kostüme und der visuelle dunkle Stil. Dazu kommt eine gehörige Portion Steampunk-Atmosphäre und die abgedrehten Kampf-Sequenzen. Das schafft eine recht einmalige Atmosphäre. Technisch solltet ihr nicht erwarten, ein ähnlich aufpoliertes Spiel wie Final Fantasy XIII in der Konsole zu haben. Einige Texturen sind sogar ziemlich matschig ausgefallen, ob das den Fähigkeiten der Entwickler oder dem Look geschuldet ist, ist nicht immer leicht auszumachen. Insgesamt wirkt die Welt aber glaubwürdig und in sich stimmig, das Kampfgeschehen läuft flüssig über den Bildschirm.

Der Soundtrack kann ebenfalls überzeugen. Resonance of Fate schafft es, jede Situation passend zu untermalen. Dabei sind die Musikthemen meist recht konventionell, nur in actionreichen Momenten verirren sich mal rockige Klänge in das Set. Auch die Sprachausgabe wurde professionell aufgezogen - so kommen in der englischsprachigen Synchro allerlei bekannte Sprecher zum Einsatz. Zudem befindet sich auch die japanische Sprachausgabe mit auf der Disk und ist im Optionsmenü auswählbar. Die Bildschirmtexte wurden komplett ins Deutsche übersetzt. Manchmal stolpert ihr über kleinere Makel (etwa wenn es sinngemäß heißt "Danke für den Füllfederhalter"), aber das ist zu verschmerzen.

Resonance of Fate ist sicherlich nicht für jeden Rollenspielfan geeignet, wer jedoch bereit ist, einige Zeit in das Spiel zu investieren und sich auch vor herausfordernden Gefechten nicht fürchtet, bekommt hier einiges geboten. Hier wird ganz klar der Rollenspiel-Hardcorefan angesprochen; Leute also, denen das stundenlangen Experimentieren mit Waffenkonfigurationen nichts ausmacht; Leuten, die sich gerne immer wieder herausfordernden Gegnern stellen. So ist es bei Resonance of Fate kaum mit einem einmaligen Durchspielen (wofür man schon gut Zeit einplanen sollte!) kaum getan, wer wirklich alles erreichen will, kommt um ein "New Game+" nicht herum. Aber auch ohne müsst ihr, je nach Spielweise und Können, 20 bis 40 Stunden Spielzeit einplanen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Resonance of Fate ist alles andere als einsteiger-freundlich! Euch werden direkt das komplette Kampfsystem mit all seinen Finessen und knallharte Gegner vorgesetzt - "Friss oder stirb!" scheint hier das Motto zu sein. Unter dieser Kruste verbirgt sich jedoch ein äusserst gelungenes Spiel, dass vor allem mit seinem Kampfsystem überzeugen kann. Ein wenig mehr Feinschliff und einen stärkeren Fokus auf Story und ich könnte besser über die durchwachsene Grafik und das maue Design der Dungeons hinwegsehen. Spaß macht das Spiel auf jeden Fall... und schafft es, trotz herausforderndem Schwierigkeitsgrad, keinen großen Frust aufkommen zu lassen.
84%
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88%

Über "Resonance of Fate" im Forum diskutieren

#1 | FEARLESSLY [01.09. | 00:47] 



1.364
geile spiel
leider nicht grade einsteiger freundlich hat man aber drauf macht es echt laune
das aufleveln der chars nervt bissel da man doch sehr schwer alle aufen gleichen level halten kann
Meine Wertung: Ausgezeichnet (90%)


 
















mehr Wallpaper






















Pro:
akrobatische Gunfights
interessantes Kampfsystem
cooles Steampunk-Setting
riesiger Umfang

Contra:
knackiger Schwierigkeitsgrad
Story kommt nur sehr langsam in Gang
teils matschige Texturen
öde Dungeons


Offizielle Website:
 @SEGA

Weitere Links:
 Cheats und Freischaltbares
 Soundtrack Download
 Gameplay-Trailer
 Intro #1
 Intro #2
 Prolog



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