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DRAGON BALL: RAGING BLAST
 Test von Martin Buse (08.12.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Beat em Up Publisher:Namco Bandai
Termin:13. November 2009 Entwickler:Spike

Dragon Ball – Fast jedem ein Begriff. Akira Toryamas Meisterwerk wird von vielen als Ursache des Manga- und Anime-Booms, speziell in Deutschland, gesehen. Daher wundert es auch nicht, dass die Dragon Ball Franchise seit mehreren Jahren ebenfalls in der Videospielwelt vertreten sind. Waren die ersten Teile für NES und Snes lediglich als Importe zu bekommen, fanden die Spiele seit der PSone ihren Weg auch nach Deutschland und erfreuten sich besonders auf der PS2 großer Beliebtheit. Als Meilensteine nennen Genrefans- und Kenner immer wieder die Budokai Tankaichi-Teile, die mit enormen Umfang und etlichen Charakteren aufwarten konnten. Mit »Dragonball Z: Burst Limit feierten Son Goku und Co letztes Jahr Premiere auf den NextGen-Konsolen. Trotzdem konnte der Titel nicht wirklich überzeugen. Besonders Fans bemängelten den fehlenden Tiefgang und Umfang der Tenkaichi Spiele. Mit dem Release von Dragon Ball: Raging Blast scheinen Fans und Genreliebhaber jedoch aufatmen zu können, da der Titel nicht als inoffizielle Fortsetzung der Tenkaichi-Reihe angepriesen wird. Ob der neuste Ableger in Sachen Umfang und Spielmechanik trotzdem überzeugen kann, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test.


Die alte Leier


Bei der Story gibt es – wie zu erwarten – keine Neuigkeiten. Die Geschichte reicht von Anfang bis Ende der Dragon Ball Z Storyline, genau wie in den vielen Vorgängern. Wie Kenner unter euch sicherlich wissen, beginnt die Geschichte mit der Landung des Sayajin Radditz, der Son Gokus älterer Bruder ist. Von diesem Punkt an trefft ihr im Verlauf der weiteren Storylines auf viele weitere bekannte Schurken des Dragon Ball-Universums. Von Vegeta und Nappa, über Freezer, die Cyborgs, Cell, bis hin zum Dämonen Boo. Dieser war in Dragonball Z: Burst Limit noch nicht mit von der Partie und feiert somit sein Next-Gen Debüt. Zusätzliche Handlungsstränge beinhalten Son Gokus Vater Bardock und den unglaublich mächtigen Sayajin Broly. Fans erhalten also eine aufgewärmte Version der eh schon bekannten Geschichte. Falls ihr euch mit der Dragon Ball-Materie nicht auskennen solltet, tut das der ganzen Sache jedoch keinen Abbruch. In Prologen und Epilogen wird euer Wissen rund um die bespielte Saga in Textform aufgefrischt oder erweitert. Das ist ganz ok, aber einige Videosequenzen hier und dort wären recht schön gewesen. Alles in allem sind die Handlungsstränge gut in Szene gesetzt und wissen zu überzeugen. Die Kämpfe entsprechen bis auf einige Abweichungen und hinzugefügte Elemente denen der Serie, lediglich der bereits aus Vorgängern bekannte „Was wäre wenn“-Modus weicht von dieser Schiene ab. Hier bestreitet ihr fiktive Kämpfe, die nichts mit dem Dragon Ball Kanon zu tun haben, doch das macht wirklich Spaß.


Klopperei in Hülle und Fülle

Neben dem Storymodus von Dragon Ball: Raging Blast gibt es noch andere Modi… viele andere Modi. Im Trainingsdojo könnt ihr Kombos und Spezialattacken ausprobieren und verinnerlichen, im lokalen Multiplayer gegen Freunde antreten oder euch in etlichen Turnieren wie z.B. Time Attack oder Survival austoben, das natürlich auch online. Diese Vielfalt an Spielvariationen sollten euch lange genug beschäftigen. In ruhigen Momenten könnt ihr euch dann noch mal Zwischensequenzen anschauen oder in der Dragon Ball Enzyklopädie stöbern. Darüber hinaus ist es euch möglich, die Charaktere individuell anzupassen, im Detail heißt das: die Spezialattacken-Liste verändern, Charaktere mit Fähigkeitsboostern auszustatten oder die verschiednen Tranformationslevel mit speziellen Fähigkeiten auszubauen. Diese Änderungen könnt ihr dann für den betroffenen Kämpfer speichern und je nach Wunsch im Kampf verwenden.

Die Spielerliste umfasst um die 30 Charaktere, und diese noch mal in verschiedenen Variationen, so dass man bei beachtlichen 70 Figuren landet. Bei den Tenkaichi Spielen waren das mehr, dennoch sollte hier für jeden der passende Kämpfer dabei sein. Des Weiteren könnt ihr alternative Kostüme für Son Goku und Konsorten freischalten. Hier habt ihr also jede Menge Freiheiten.


KAME-HAMEEEE-HAAAAAAAAA!!!!

Im Kampf selber habt ihr ebenfalls in Dragon Ball: Raging Blast viele Möglichkeiten euch zur Wehr zu setzen: Schlagen, Treten, Werfen, Blocken und Ki-Attacken. Die Knöpfe könnt ihr frei belegen, so wie ihr am besten zurecht kommt. Die Manöver und Techniken sind weitestgehend dieselben wie in den Vorgängern. Die Steuerung fällt dieses mal jedoch komplexer aus und braucht eine längere Eingewöhnungszeit als noch in den Vorgängern, daher solltet ihr schon mal etwas Zeit im Trainingsdojo einplanen. Das HUD ist ebenfalls größtenteils an dem der Vorgänger angelehnt, eure Lebensenergie wird euch in Form von runden Kugeln angezeigt und darunter befindet sich eure Ki-Anzeige. Diese lässt sich per Knopfdruck aufladen, ist sie maximal geladen, wechselt ihr für Kurze Zeit in eine Art Supermodus, in welchem ihr besonders starke Spezialattacken ausführen könnt. Nimmt die Leiste wieder ab, könnt ihr jedoch immer noch Superattacken wie z.B. Kuririns Energiediskus verwenden.

Etwas solltet ihr beachten: Während ihr euer Ki aufladet, seid ihr für feindliche Angriffe komplett ungeschützt, daher müsst ihr diese Momente genau abpassen. Darüber hinaus dient euer Ki zur Transformation eurer Kämpfer. Mit Son Goku könnt ihr euch beispielsweise in einen normalen Super-Sayajin verwandeln, oder gleich die dritte Stufe wählen, der Zeitaufwand bleibt derselbe. In diesem Modus teilt ihr, je nach Stufe, um einiges mehr Schaden aus. Doch nicht nur den Sayajins bleibt dieser Boost vorbehalten, auch andere Charaktere wie Piccolo oder Cell können auf ein höheres Level gebracht werden.

Die Kämpfe in Dragon Ball: Raging Blast laufen dynamisch ab und fangen das Flair der Anime-Serie sehr gut ein. Die Schauplätze sind recht groß, gekämpft wird an Land, in der Luft und auch im Wasser. Viele Elemente der Level lassen sich zerstören, wenn ihr euren Kontrahenten beispielsweise durch einen Berg prügelt oder ihn mit solcher Gewalt in den Staub schickt, dass dabei ein riesiger Krater entsteht. Auch die sehr schnellen Luftkämpfe, die man aus der Serie kennt, haben wieder ihren Weg ins Spiel gefunden, über Quicktime-Events, diese laufen jedoch sehr schnell ab und die erforderlichen Buttons werden nur sehr kurz eingeblendet. Hier sind also sehr gute Reaktionen gefragt. Dazu kommt das Superangriffsduell, dieses läuft folgendermaßen ab: Angenommen, ihr steuert Son Gohan und euer Gegner ist Piccolo, ihr feuert ein Kame-Hame-Ha in seine Richtung und er zeitgleich seine Höllenspirale in eure. Beide Attacken prallen aufeinander, jetzt entscheidet eine Art Kräftemessen, wer den gegnerischen Angriff abbekommt. Um dieses Duell für euch zu entscheiden, müsst ihr möglichst schnell den Analogstick drehen. Diese Minigames sind zwar eine nette Abwechslung, jedoch können sie im Verlauf der Zeit auch etwas nervig sein.

Natürlich bietet Dragon Ball: Raging Blast auch einen Onlinemodus. Hier könnt ihr Mann gegen Mann kämpfen, Tag Team Matches austragen oder gar ganze Tuniere spielen. Online-Lags treten kaum auf, was dem Spielspaß zugute kommt. Was mir den Online-Modus jedoch ein wenig vermiest hat, war entweder mein riesiges Unvermögen, oder aber die unglaubliche Überlegenheit meiner Kontrahenten, denn es war mir nicht ein einziges mal möglich, den Sieg davon zu tragen.


Na wo isser denn?

Manche von euch mögen denken „Das alles hört sich bisher ja gar nicht so schlecht an“. Jetzt kommt das große ABER! Die Kamera ist einfach unter aller Sau. Nicht Freezer oder Cell sind eure ärgsten Feinde in Dragon Ball: Raging Blast, sondern die Kamera. Während der Kämpfe schaut euch die Kamera quasi über die Schulter, und da das Kampfgeschehen wie schon beschrieben recht dynamisch ist, kommt die Kamera ziemlich häufig nicht mehr mit. Dass das nur euch zum Nachteil gereicht, ist klar. Die KI vermöbelt euch einfach weiter. Diese enorme Orientierungslosigkeit ist alles andere als motivierend und nimmt dem Titel viel Spaß. Dazu kommt, dass die Schauplätze wie bereits erwähnt ziemlich groß sind. So kann es schon mal vorkommen, dass ihr den Gegner, sollte die Kamera wieder umherspringen, aus den Augen verliert. Auch das hätte so nicht sein müssen.

Das ist äußerst schade, denn die Grafik weiß durchaus zu überzeugen. Die Cell Shading Optik fängt die Zeichnungen der Serie sehr gut ein und sieht gut aus, sogar noch einen Tick besser als noch in Dragonball Z: Burst Limit. Das trifft auch auf die Kampfplätze zu. Dabei läuft alles sehr stabil und flüssig, Frameeinbrüche sucht man vergebens.

Auch Soundtechnisch gibt es wenig zu bemängeln. Die englischen Synchronsprecher kennt man bereits und sie liefern solide Arbeit ab. Nichtsdestotrotz können die Stimmen einiger Charaktere im Laufe der Zeit stören. Eine deutsche Synchro sucht man vergebens, jedoch wird alles mit deutschen Untertiteln belegt. Musikalisch werden die Kämpfe mit Japano-Rock unterlegt. Auch dieser ist wohl eher Geschmackssache.





Dragon Ball: Raging Blast ist ein solider Titel, der Fans der Franchise zufrieden stellen dürfte. Zwar bleiben der Umfang und die Klasse eines Dragon Ball: Budokai Tenkaichi unerreicht, jedoch ist der Inhalt immer noch enorm. Nach dem etwas mageren Burst Limit wieder ein solider Titel. Leider trüben einige negative Aspekte den Gesamteindruck. Die Kamera ist unglaublich schlecht und mindert den Spielspaß, die Ladezeiten sind sehr lang, die Luftkämpfe laufen hektisch ab und allgemein bleibt festzuhalten, dass es im Vergleich zu vorherigen Teilen wenig Neues gibt und die Dragon Ball Geschichte mittlerweile ein alter Hut ist.
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#1 | The Comedian [10.12. | 10:08] 



7.336
Dragon Ball: Raging Blast
wirklich schön geschriebener test. lob dafür.
online hatte ich anfangs auch probleme, sobald du aber ranggleiche gegner findest (dauert oft ein bisl), läufts eigentlich ganz gut. habs inzwischne sogar mal geschaft den online-weltkampf zu gewinnen.
Meine Wertung: Sehr Gut (85%)

#2 | The Comedian [10.12. | 10:10] 



7.336
Dragon Ball: Raging Blast
ups, kommentar aus versehen schon abgeschickt ohne die rechtschreibfehler zu verbessern *aua*
sollte mal ne edit-funktion für angemeldete user geben.
Meine Wertung: Sehr Gut (85%)

#3 | Lexx [25.03. | 18:41] 



105
Dragon Ball: Raging Blast
seit jahren fan der serie und das spiel sehr gut gelungen
Meine Wertung: Sehr Gut (88%)


 






















Pro:
Was wäre wenn“-Modus
viele Spielarten
Online-Modus
Enzyklopädie
Charakter-Anpassung
70 Charaktere

Contra:
nur wenig neue Story
bockige Kamera
keine deutsche Synchro
lange Ladezeiten


Offizielle Website:
 Dragonball

Fansites:
 dragonballrb.de

Weitere Links:
 Trailer



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