Und wieder mal ein neues SingStar! Dieses Mal sogar mit dem Qualitätssiegel "Made In Germany". Ob die 30 Songs aus Deutschland wirklich als Qualitätsgarant dienen und die nächste Party zum Erfolg machen, lest ihr in unserem Test.
Altbewährte Elemente
Wer auch nur ein
SingStar gespielt hat, dürfte mit den Modi bestens vertraut sein. Erneut könnt ihr 30 neue Songs alleine oder mit Freunden trällern, wobei unabhängig davon, ob ihr im Duett singt oder gegeneinander antretet, das Spiel im Mehrspielermodus wesentlich mehr Spaß macht. Auch die drei Schwierigkeitsgrade sind wieder anzuwählen und, sobald ihr euch für einen Song entschieden habt und euch ins Spiel stürzt, läft alles ab wie eh und je: Während am unteren (Spieler 2: oberen) Bildschirmrand der Text steht, zeigen über das Musikvideo gelegte Balken die zu singende Tonhöhe. Den Text könnt ihr dabei eigentlich ignorieren, es zählt, ob ihr den Ton trefft, wobei Oktavieren natürlich erlaubt ist.
Die neuen Funktionen der PS3-Ableger sind natürlich ebenfalls wieder zu finden. Neben der problemlos funktionierenden Sprachsteuerung wären das zum Beispiel ein Videoeditor, die Möglichkeit, Songs der PS2-
SingStars zu übernehmen, und natürlich der SingStore, der mittlerweile über 1000 Songs für euch bereithält. Und mit My SingStar Online wurde auch eine Onlinecommunity geschaffen. Hier könnt ihr beispielsweise eure Video- oder Audio-Performances hochladen und bewerten lassen.
Welche Songs sind denn nun dabei?
Viele der bekanntesten Interpreten aus Deutschland sind mit an Bord, sowohl aktuelle Acts wie Cassandra Steen oder Culcha Candela als auch Künstler aus vergangenen Dekaden wie Boney M und Karat steuern einen Song bei. An Boney M merkt ihr schon: Made In Germany bedeutet nicht, dass alle Lieder deutsche Texte haben müssen. Natürlich vermisst man auch den einen oder anderen Künstler (beispielsweise Xavier Naidoo), aber mit 30 Songs die gesamte deutsche Musikgeschichte (und möglichst viele Geschmäcker) abzudecken, ist natürlich auch ein etwas schwieriges Unterfangen. Nicht so leicht wegreden lässt sich, dass bei einigen Künstlern nicht die erfolgreichsten, sondern teilweise eher unbekanntere Titel verwendet wurden. Warum zum Beispiel "Ma Baker" von Boney M, wenn es doch Hits wie "Daddy Cool", "Rivers of Babylon" oder "Sunny" gibt?
01. 2raumwohnung - Wir Werden Sehen
02. Bananafishbones & Franka Potente - Easy Day
03. BEN*JAMMIN - Spring
04. Boney M. - Ma Baker
05. Cassandra Steen Darum Leben Wir
06. Culcha Candela - Ey DJ
07. Die Doofen - Mief! (Nimm Mich Jetzt, Auch Wenn Ich Stinke)
08. Eisblume - Eisblumen
09. Extrabreit - Flieger, Grüß Mir Die Sonne
10. Die Fantastischen Vier - Die Da!?!
11. Fury In The Slaughterhouse - When I'm Dead And Gone
12. Guano Apes - You Can't Stop Me
13. H-Blockx - Countdown To Insanity
14. Karat - Über Sieben Brücken Musst Du Gehn
15. Killerpilze - Liebmichhassmich
16. Lucilectric - Mädchen
17. Max Herre mit Joy Denalane - 1ste Liebe
18. Melanie Thornton - Love How You Love Me
19. Milli Vanilli - Girl You Know It's True
20. Nena, Olli & Remmler - Ich Kann Nix Dafür
21. Die Prinzen - Millionär
22. PUR - Lena
23. Rosenstolz - Wie Weit Ist Vorbei
24. Sandra - Maria Magdalena
25. Sarah Connor - From Sarah With Love
26. Scorpions - Send Me An Angel
27. Selig - Schau Schau
28. Tomte - Ich Sang Die Ganze Zeit Von Dir
29. Die Toten Hosen - Alles Was War
30. Wolfgang Petry - Bronze, Silber Und Gold (Live)