Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


FALLOUT 3: GAME OF THE YEAR EDITION
 Test von Malte Kremser (02.11.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Namco Bandai
Termin:15. Oktober 2009 Entwickler:Bethesda

Als Fallout 3 vor einem Jahr erschien, waren sich Fachpresse und Gamer einig: Das Spiel ist grandios. In bester Bethesda-Manier wurde nun eine Game Of The Year Edition veröffentlicht. Diese enthält neben dem hochgelobten Hauptspiel auch alle fünf Addons. Wer also noch nicht im Besitz dieses Rollenspielmonsters ist, dem wird der Kauf noch schmackhafter gemacht.


Zu Fallout 3 haben wir bereits ein ausführliches Review auf GameRadio.de (»hier zu finden), das ich jedem empfehle, der sich nur über das Hauptspiel informieren möchte. Diesen Artikel muss es sich mit allen Addons teilen, weshalb es hier etwas kurz kommt. Auch das erste Addon, Operation: Anchorage haben wir in einem eigenen Review behandelt (»hier nachzulesen).


Abenteuer im Ödland

Fallout 3 ist lange nach einem Atomkrieg angesiedelt, dessen verheerende Wirkung die Menschheit aber immer noch spürt. Es gibt kaum Nahrung oder Wasser, die nicht radioaktiv verseucht wäre, von den alten Städten sind nur noch Ruinen übrig und außerhalb der befestigten Siedlungen machen einem mutierte Tiere, aber auch Menschen, die zu viel von der Strahlung abbekommen haben, das Leben schwer. Um diesen Umständen zu entgehen, flohen Teile der Bevölkerung in die Vaults, von der Außenwelt komplett isolierte Schutzbunker. In einem dieser Vaults, um genau zu sein Vault 101, verbringt der frei erstellbare Held (oder die Heldin) die ersten Jahre seines Lebens, die für den Spieler gleichzeitig das Tutorial darstellen. Als plötzlich euer Vater verschwindet, beschließt ihr jedoch, aus dem Bunker zu fliehen und ihn zu suchen, und betretet zum ersten Mal das Ödland der Hauptstadt.

Und von da an lässt euch das Spiel in vielerlei Hinsicht große Freiheiten. Neben der Story haben viele Bewohner Aufträge für euch. Die ganzen Sidequests können euch ganz leicht viele Stunden von der Hauptaufgabe ablenken. Auch ist euch freigestellt, ob ihr einen auf bösen Buben macht oder den Helden spielt, den alle Leute mögen. Um euch zu profilieren, habt ihr in Dialogen oft mehrere Auswahlmöglichkeiten von "Du musst mir kein Geld geben, ich helfe dir gerne." bis "Hau jetzt ab und mit etwas Glück kommst du lebend nach Hause." Wer der gefürchtete Schurke sein möchte, kann aber auch einfach jeden töten, der ihm über den Weg läuft.

Auch das Kampfsystem erlaubt mehrere Herangehensweisen. Ihr könnt Fallout 3 wie einen Shooter spielen, also mit dem rechten Analogstick zielen und auf die Gegner feuern, oder ihr löst solche Angelegenheiten wie im Rollenspiel. Auf Knopfdruck lässt sich das Geschehen einfrieren, so dass ihr in Ruhe einzelne Körperteile der Gegner anvisieren könnt, die euer Held anschließend unter Beschuss nimmt. Zu beachten sind hierbei jedoch die AP, die für einen Angriff benötigt werden, sich aber selbst wiederaufladen. Aufgrund der etwas ungenauen Steuerung mit den Analogsticks ist Letzteres zu empfehlen.

Wenn ihr Fallout 3: Game Of The Year Edition für den PC oder die Xbox 360 kauft, so findet ihr zwei DVDs in der Hülle. Die eine enthält das Hauptspiel, während ihr die andere zur Installation der Addons benötigt. Besitzer einer Playstation 3 sparen sich die 2 GB Speicherplatz, da sich Hauptspiel und Addons eine Blu-Ray-Disc teilen und die Zusatzinhalte ohne Installation direkt im Spiel auftauchen.


Operation: Anchorage

Wer sich ein wenig im Ödland von Fallout 3 auskennt, dem wird das Anchorage War Memorial ein Begriff sein. Woran dieses Memorial erinnert, dürft ihr in Operation: Anchorage hautnah erfahren. Das eigentliche Missionsziel des Addons ist es, Zugang zu einer Waffenkammer zu erlangen. Die ist jedoch versperrt und lässt sich nur öffnen, indem man an einer Computersimulation teilnimmt. Auch solche Simulationen kennt man aus dem Hauptspiel, ebenso wie ihre Regeln: Man gelangt in eine völlig andere Welt und ist eine völlig andere Person, was bedeutet, ihr habt keinen Zugriff auf eure gesammelten Waffen und Gegenstände. Die wohl wichtigste Regel ist aber, dass der Tod in der Simulation auch den Tod im echten Leben bedeutet. Im Grunde genommen heißt das, wer stirbt, der muss einen älteren Spielstand laden, so wie es auch im Ödland der Fall wäre.

Die Computersimulation schickt euch nach Anchorage, Alaska. Was als erstes auffällt, ist der starke grafische Kontrast zum Ödland. Statt tristen Brauntönen der toten Einöde strahlt der Bildschirm vor Weiß- und Blautönen. Doch anstatt euch ewig an dieser viel lebendigeren Welt zu ergötzen, solltet ihr euren Aufgaben nachgehen. Es gilt, die Rote Armee zu schlagen. Dies bedeutet viele bleihaltige Auseinandersetzungen, was auch den größten Unterschied zum eigentlichen Fallout 3 darstellt. Operation: Anchorage, das eine Spielzeit von etwa drei Stunden hat, ist sehr linear gehalten und setzt mehr auf Kämpfe als auf Erkundung, Dialoge und Sidequests. Das Ganze gipfelt in Schlachten, in denen ihr mit einigen Kameraden an der Seite größere Gegnermengen besiegen müsst.

Habt ihr die Simulation einmal abgeschlossen, kommt ihr nicht mehr zurück nach Alaska, weshalb es sich lohnt, vorher zu speichern und diesen Spielstand aufzuheben, nicht zuletzt, da es auch versteckte sammelbare Gegenstände gibt, die euch einen kleinen Bonus bringen. Die Waffen aus der eingangs erwähnten Kammer sind übrigens eine sehr adäquate Belohnung für eure Strapazen. Neben dicken Kanonen mit großer Durchschlagskraft findet ihr dort einen Tarnanzug und einige nützliche Spielsachen.


The Pitt

Im zweiten Addon, The Pitt, führt euch ein Notrufsignal in die Stadt Pittsburgh, die zwar im Krieg verschont blieb, aber dennoch nicht wirklich einladend ist. Im Gegenteil - die Mutanten aus Fallout 3 sind direkt human, wenn man sie mit den Machthabern in Pittsburgh vergleicht. Die Pitt-Raiders versklavten alle Bewohner der Stadt, die zudem unter einer schlimmen Krankheit leiden, die sie zu bösartigen "Troggs" mutieren lässt. Ein Heilmittel gibt es zwar, doch der Gottkönig, wie er sich selbst nennt, denkt gar nicht daran, es der Bevölkerung zugänglich zu machen. Eure Aufgabe dürfte damit klar sein.

Im Gegensatz zum ersten Addon bietet The Pitt das Gleiche wie das Hauptspiel. Der Verlauf der Ministory ist nicht so linear, wie die Anchorage-Computersimulation und ihr werdet vor einige moralische Entscheidungen gestellt. Zudem gibt es auch einige Sidequests, mit denen sich die Spielzeit des Addons auf etwa fünf Stunden ausdehnt, doch auch nach Absolvieren der Hauptaufgabe könnt ihr im Gegensatz zu Operation: Anchorage zurückkehren, um das Gebiet weiter zu erforschen.


Broken Steel

Addon Nummer drei, Broken Steel, setzt genau dort an, wo die Story von Fallout 3 aufhört: Bei der Vernichtung der Enklave. Es geht darum, die letzten Überreste dieser Organisation zu beseitigen. Also geht es ab zur Basis der Bösewichte - mit Roboterverstärkung. Die riesige Kampfmaschine Liberty Prime wird euch begleiten, jedoch heißt das nicht, dass keine Arbeit für euch übrigbleibt. Die drei zusätzlichen Hauptquests und die Nebenbeschäftigungen erhöhen die Spielzeit um weitere sechs Stunden.

Durch Broken Steel wird auch die Levelobergrenze von 20 auf 30 angehoben, was allerdings Fluch und Segen sein kann. Zwar dürfte das weitere Aufleveln euch nochmal ein wenig an die Konsole fesseln, jedoch wird euer Charakter irgendwann einfach zu mächtig und das Spiel entsprechend zu einfach. Trotzdem merzt Broken Steel mehr Fehler aus, als es mit sich bringt. Das oft kritisierte jähe Ende, nach dem endgültig Schluss war, wurde geändert und die Fans dürfen noch mehr Zeit im heißgeliebten Ödland verbringen.


Point Lookout

In Point Lookout dürft ihr das trockene Ödland wieder einmal hinter euch lassen. Mittels Schiff geht es auf nach Maryland, das in Fallout 3 eine neblige Sumpfgegend geworden ist, deren Bevölkerung mit Latzhosen und Schrotflinten das Klischee eines Landeis erfüllt. Ursprünglich kommt ihr in diese Gegend, um einer Dame beim Suchen der verschwundenen Tochter zu helfen, doch als eine Sekte das Haus eines Ghuls angreift, ändern sich die Prioritäten etwas.

Wer nur die Quests (auch Nebenquests) erledigt, wird Point Lookout bereits nach fünf Stunden abgeschlossen haben. Allerdings gibt das Sumpfgebiet einiges mehr her. Wer das gesamte Areal erforschen möchte, was sich durchaus lohnt, auch wenn nicht so tolle Waffen rausspringen wie bei anderen Addons, darf noch einige Stunden drauflegen.


Mothership Zeta

Dass man nicht bei jedem Signal spontan zur Hilfe eilen sollte, zeigt Mothership Zeta. Hier werdet ihr nämlich von stereotypen Aliens entführt. Die grünen Männchen mit den für Menschen unüblichen Proportionen wollen gleich ein Experiment nach dem anderen mit euch durchführen, was euch allerdings nicht in den Kram passt. So beschließt ihr, mit eurer Zellenkameradin und einem gefangenen Mädchen zu fliehen.

Der Weg durch die Korridore des Raumschiffs ist dabei sehr linear. Wie in Operation: Anchorage habt ihr so gut wie keine Entscheidungsfreiheit und seid die meiste Zeit am Ballern. Immerhin gibt es viele Alienwaffen und massig Munition, die einerseits effektiv sind und sich andererseits für ziemlich viel Geld verkaufen lassen. Ironischerweise war jedoch meiner Meinung nach die beste Stelle des Addons, als man noch keine Waffen hatte und sich mit den Fäusten zur Wehr setzen musste. Insgesamt ist die drei Stunden lange Flucht aber eines der schwächeren Addons.


Insektenalarm

Schon als Download hatten die Fallout-3-Addons für Playstation 3 einen schlechten Ruf. Zwar liefen sie bei vielen problemlos, bei anderen kam es jedoch zu Bugs und Abstürzen. Vereinzelt kamen diese auch beim Test vor. So wurde ich an einer Stelle einfach wieder ins Hauptmenü der PS3 katapultiert und durfte vom letzten Speicherpunkt, der nach Murphys Gesetz natürlich ziemlich weit zurücklag, weiterspielen. An einer anderen Stelle traten im Schleichmodus massive Grafikfehler auf, während das normale Gehen einen völlig schwarzen Bildschirm zur Folge hatte. Es ist also wieder zur Vorsicht und zum häufigen Speichern zu raten. Zwar werden einige wohl keinem einzigen Bug begegnen, doch sicher ist sicher. Ein letzter Tipp von meiner Seite: Wartet mit den Addons nicht, bis ihr mit der Story fertig seid, sonst könnte euch alles etwas zu leicht vorkommen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Fallout 3 war zum Release 2008 ein Must-Have, das einem in jedem Review ans Herz gelegt wurde und die Game Of The Year Edition ist - Überraschung - auch grandios. Wer Fallout 3 noch nicht besitzt, bekommt hier das ultimative Paket. Dass ich der GOTY-Edition die gleiche Wertung gebe, wie Fallout 3 sie seinerzeit bekam, liegt daran, dass die Addons zwar alle gut bis sehr gut sind, jedoch die Qualität des Hauptspiels nicht wirklich erreichen. Natürlich stellen sie eine Aufwertung dar, doch das gleicht ungefähr die Abwertung aus, die das Alter des Titels mit sich bringt. Unterm strich bleibt aber wieder ein überaus empfehlenswertes Spiel.
93%
So testen wir >>

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
92%

Über "Fallout 3: Game Of The Year Edition" im Forum diskutieren
Mehr zur "Fallout 3"-Special
Review - Fallout: New Vegas (Xbox 360)
Preview - Fallout: New Vegas (Multi)
Review - Fallout 3: Operation Anchorage (Xbox 360)
Artikel - Fallout 3 Special - Endzeit-Spiele (PC)
Artikel - Fallout 3 Special - Literatur-Tipps (Special)
Artikel - Fallout 3 Special - Die Vorgänger (Special)
Review - Fallout 3 (Xbox 360)
Artikel - Fallout 3 Special - Die Atombombe (Special)
Artikel - Fallout 3 Interview mit Pete Hines - deutsch (Multi)


#1 | MadknifeSinji [18.01. | 22:27] 



14
top!
definitiv ein kauftitel. nach oblivion ist das wohl das beste was mir in der gaming szene pasiert ist. wenn ihr das nicht habt, solltet ihr schleunigst zum nähsten elektroladen eurer wahl bewegen und es euch ergattern!
Meine Wertung: Ausgezeichnet (95%)

#2 | Gast [01.04. | 21:40] 
Fallout 3: Game Of The Year Edition
Hab es mir heute bestellt und bin gespannt auf die zeit im Ödland!!!

#3 | das.m [24.10. | 23:33] 



1.087
Fallout 3: Game Of The Year Edition
wirklich ein wundervolles spiel. hat mich sehr begeistert =D
Meine Wertung: Ausgezeichnet (90%)


 










mehr Wallpaper






















Pro:
große Freiheit
geniales Kampfsystem
Mischung aus Action, Dialogen und Erforschung
zusätzliche zwanzig Stunden Spielzeit durch Addons

Contra:
Addons teilweise verbuggt
kaum Hintergrundmusik


Offizielle Website:
 @Bethesda



Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW