Vor Kurzem ist im PlayStation Store das Party-Prügel Spiel „Rag Doll Kung Fu: Fists of Plastic“ zum Preis von 9,99 Euro erschienen. Der Name des Spiels ist dabei Programm: In der Rolle einer kleinen Plastik-Puppe prügelt ihr euch durch acht verschiedenen Disziplinen. Ob sich der Download des Titels lohnt, könnt ihr in unserer Review nachlesen.
Erstellt euch den ultimativen Kämpfer
In „Rag Doll Kung Fu“ gibt es keine vorgegebenen Charaktere. Hierbei ist eure Kreativität gefragt und ihr müsst den eigenen Kung Fu-Kämpfer von Grund auf selbst erstellen und nach Belieben mit unterschiedlichsten Kleidungsstücken schmücken. Ähnlich wie in "Little Big Planet" stehen euch hier Oberteile, Handschuhe, Hosen, Schuhe, Brillen sowie Masken und Hüte zur Auswahl. Die Palette ist anfangs zwar noch sehr übersichtlich, durch das Erledigen von Aufgaben schaltet ihr jedoch immer wieder neue Objekte frei.
Meistert acht Disziplinen
Beat’em Up-typisch beinhaltet auch „Rag Doll Kung Fu“ keinen richtigen Story-Modus. Euer können stellt ihr anstelle dessen in acht Diziplinen mit den Einstufungen Bronze, Silber, Gold oder dem wertvollsten Rang „Plastik“ unter Beweis. Je nachdem wie viele Punkte ihr in jedem Rang verdient, werdet ihr mit einer der Medaillen belohnt.
Bevor ihr euch aber an die Disziplinen wagt, solltet ihr das Training absolvieren, um euch mit der recht komplexen Steuerung vertraut zu machen. Die Plastik-Figuren mit elastischen Gliedmaßen haben nämlich so einiges zu bieten. Neben den Standard-Moves wie Schlagen, Werfen und Treten habt ihr auch vier Special-Moves bei denen die Six-Axis-Funktion des PlayStation 3-Controllers zum Einsatz kommt. Um beispielsweise einen so genannten „Blitzball“ auszuführen, müsst ihr den Controller leicht schütteln. Ein weiterer Move ist das „Meditieren“, hierfür müsst ihr den Controller nach hinten kippen, wobei eure Spielfigur ihre Gesundheitsleiste regenerieren kann. Zum Ausführen der Special-Moves benötigt ihr „Chi“, das ihr durch erledigte Gegner oder eingesammelte Buddha-Figuren erhaltet.
Ist die Steuerung verinnerlicht, können die Spiele beginnen. In der ersten Disziplin „Überleben“ müsst ihr so lange wie möglich den verschieden Gegnerscharen standhalten. Je mehr Feinde ihr erledigt, desto mehr Punkte wandern auf euer Konto. Die weiteren Disziplinen Scharfschütze, Fang den Fisch, Akrobatik, King of the Hill, Weg des Glühwürmchens, Aufräumen und zu guter Letzt Kung Fu Jonglieren spielen sich in etwa alle nach dem gleichen Prinzip. Recht amüsant, doch schon nach einer Stunde habt ihr alle Herausforderungen mindestens im Rang Bronze abgeschlossen.
Allein oder mit bis zu drei Freunden
Einen Online-Modus hat "Rag Doll Kung Fu" leider nicht spendiert bekommen, doch der Offline-Multiplayer macht hierfür einen recht guten Eindruck. Insgesamt vier Spieler, entweder menschlicher Natur oder KI-Bots, können in den Disziplinene Deatchmatch, King of the Hill, Fang den Fisch und Völkerball gegen- oder meiteinander antreten.