Es geht mal wieder auf Weihnachten zu: Das merkt man nicht nur am Lebkuchen- und Plätzchenwahn der Händler (Hallo, es ist erst Anfang Oktober!), sondern auch an der aktuellen Toptitel-Dichte - Spiele wie "Fable 2", "Far Cry 2", "Fallout 3" und "LittleBigPlanet" erscheinen wunschzettelkonform Wochen vor der Bescherung. Auch Sony veröffentlicht nun vermehrt - fast schon im Monatstakt - neue Ableger der SingStar-Franchise. Soll uns recht sein, denn auch "Hottest Hits" hat uns trotz einiger eher unbekannter Tracks wieder prächtig unterhalten.
Heiße Hits aus England
"SingStar Hottest Hits" beinhaltet 30 englische Chartbreaker der letzten Jahre - die Ausgabe wurde nicht an den deutschen Markt angepasst. Kein Wunder also, dass man einige Titel der Songliste gar nicht kennt - der Musikgeschmack verschiedener Länder geht bekanntermaßen auseinander. Schön ist allerdings, dass sich hinter den stellenweise recht unbekannten Namen echte Kracher verbergen - "Hottest Hits" eignet sich deshalb optimal, um seinen eigenen Musik-Horizont etwas zu erweitern - viele Melodien und Texte bleiben kleben. Ebenfalls schön, dass genug Songs mitgeliefert werden, die auch bei uns sprichwörtlich "rauf und runter" gespielt wurden - "When You're Gone" von Avril Lavigne etwa, oder Nelly Furtados "All Good Things (Come To An End)". Die komplette Liste der Lieder findet ihr hier:
Frische Songs, bekanntes Gameplay
Inhaltlich hat sich wie erwartet nichts getan. Solo oder mit Freunden könnt ihr entweder einzelne Songs trällern oder euch in den Modi Party und Team, Duett sowie Kopf-an-Kopf austoben. Hier geht es vorrangig gar nicht darum, Startalente zu beweisen - vielmehr solltet ihr auf Tonhöhe und den richtigen Texteinsatz achten, denn so werden die entsprechenden Leisten mit "Gesangsenergie" gefüllt, für die es wiederum Punkte gibt. Unmusikalischere Gemüter müssen also keine Angst haben, vollends zu scheitern - mit ein bisschen Übung kann jeder höhere Wertungsstufen erreichen. Kennen solltet ihr die entsprechenden Titel aber schon - gerade bei schnellem Gesang kommt ihr sonst mit dem Lesen - die Songtexte werden samt Musikvideo auf dem Bildschirm eingeblendet - kaum nach. Erfreulicherweise gibt es wieder verschiedene Schwierigkeitsgrade, die Frust ersparen.
Zum Singen werden natürlich wieder die bekannten SingStar-Mikrofone benötigt. Wer diese bereits besitzt, kann sich den Titel für moderate 30 € kaufen. Neulinge müssen für das Bundle, bestehend aus zwei Mikrofonen und Spiel, hingegen nicht mehr ganz so günstige 60 € bezahlen.
Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:
