Sonys PS2-Goldesel "SingStar" bekommt mit "Summer Party" den mittlerweile fünfzehnten Ableger spendiert. Für moderate 30 € dürfen sich Fans der Reihe auf ein sommerliches Songupdate freuen. Wir haben ausgiebig probegesungen, und verraten euch, ob sich auch spielerisch etwas getan hat.
Frische Songs, bekanntes Gameplay
Eines vorneweg: Gameplaytechnisch hat sich im neusten Teil rein gar nichts getan – neue Modi oder Gameplayelemente sucht man vergebens. "Summer Party" beschert euch 30 sehr gut ausgewählte Sommerhits und sechs Medleys, die jede eingeschlafene Pool-Party retten sollten - mehr auch nicht. Wer bereits die zum trällern nötigen Mikrofone besitzt, kann sich den Titel für moderate 30 € kaufen. Neulinge müssen für das Bundle, bestehend aus zwei Mikrofonen und dem Spiel, hingegen nicht mehr ganz so günstige 60 € bezahlen.
Je nach Modus habt ihr die Möglichkeit, entweder alleine auf Punktejagd zu gehen, oder euch mit Freunden zu duellieren. Da die "SingStar"-Titel nicht umsonst gern auf Partys gespielt werden, taugt auch "Summer Party" vorrangig für Sessions mit mehreren Spielern. Einzelkämpfer haben zwar eine gewisse Zeit ihre Freude, dürften aber rasch das Interesse verlieren, gerade da man die 30 Tracks recht schnell durchgesungen hat. Wer sich in der Gruppe allerdings einen spaßigen Abend machen möchte, ist auch mit dem neusten Teil der Reihe bestens beraten, zumal die Songauswahl gelungen ist: Bekannte Evergreens wie Totos "Hold The Line", Joe Cockers "Summer In The City" oder David Bowies "Let's Dance" wechseln sich mit neueren Hits wie "Besser Geht's Nicht" von 2raumwohnung, "Umbrella" von Rihanna oder "Hey There Delilah" von den Plain White T's ab. Ein Problem der Vorgänger hat "Summer Party" dann aber doch übernommen: Nicht alle Titel wollen unbedingt Sommerstimmung aufkommen lassen – ein paar repräsentativere Sommerhits hätten zusätzlich nicht geschadet.
In "SingStar" geht es nicht unbedingt darum, "Star-Skills" zu beweisen - glücklicherweise. Vielmehr solltet ihr auf Tonhöhe und den richtigen Texteinsatz achten, denn so werden die entsprechenden Leisten mit "Gesangsenergie" gefüllt, für die es wiederum Punkte gibt. Unmusikalischere Gemüter müssen also keine Angst haben, vollends zu scheitern - mit ein bisschen Übung kann jeder höhere Wertungsstufen erreichen. Kennen solltet ihr die entsprechenden Titel aber schon - gerade bei schnellem Gesang kommt ihr sonst mit dem Lesen - die Songtexte werden samt Musikvideo auf dem Bildschirm eingeblendet - kaum nach.
Eine Überblick über die mitgelieferten Songs wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:
Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:
