Ratchet & Clank machen zum zweiten Mal Urlaub, diesmal auf der PlayStation 2. “Size Matters” für die PS2 ist eine Portierung des vor knapp einem Jahr erschienenen PSP-Jump'n'Runs. Ob Sony damit den Urlaub der beiden Helden gekonnt verlängert oder einfach nur baden geht, erfahrt ihr im Test.
Helden im Urlaub
Nach all ihren Abenteuern auf der Playstation 2 haben sich Ratchet & Clank, das dynamische Duo, einen Urlaub gegönnt. Sonne, Strand und Ruhe – soweit der Plan. Kaum am Strand angekommen, wird erstmal Position (und Liege) bezogen. Doch natürlich kommt es anders: Ein kleines Mädchen, offensichtlich Fan der Heldentaten von Ratchet & Clank, bittet die beiden um ein paar Fotos. Welcher Held kann da schon „Nein!“ sagen? Ratchet jedenfalls nicht, und so macht er sich auf den Weg, für die Aufnahmen ein paar Roboter zu zerschlagen.
Kaum sind die ersten Schnappschüsse gemacht, passiert, was passieren muss: Luna, so heisst das kleine Mädchen, wird von Robotern entführt. Klar, dass Ratchet & Clank da nicht einfach nur tatenlos zusehen, sondern direkt die Verfolgung aufnehmen. Und sie werden mehr finden, als nur Luna, nämlich eine intergalaktische Verschwörung von kleinen Erfinderwesen, den sogenannten Technomiten. Aber welche Rolle spielt das kleine Mädchen in dieser Verschwörung?
Altbewährtes... neu serviert
Im Grunde gleicht die PS2-Fassung dem kleinen Vorbild auf der PSP wie ein Ei dem anderen. Auch hier werden wieder Bolts gesammelt, Feinde mit irrwitzigen Waffen zerlegt, diverse kleinere Nebenmissionen erfüllt sowie spezielle Extras (Titan-Bolts, Kampfanzüge) gesammelt. Im Grunde also jede Menge Platz für Spielspaß, wäre da nicht ein Problem: Auf der PS2 hat es bereits vier Abenteuer des dynamischen Gespanns gegeben, die allesamt weit besser aussahen und grösser waren! War “Size Matters” für PSP-Verhältnisse noch erstaunlich gut, gilt dies nicht auch automatisch für die PS2-Fassung. Im Gegenteil: Auf dem kleinen Display der PSP waren die Texturen ja schon nicht der Hit, so sind sie jedoch nun, auf dem grossen TV-Bildschirm, ein einziger Matsch! Auch die Steuerung wurde im direkten Vergleich eher verschlimmbessert – zwar erleichtert der rechte Analogstick das Handling der Kamera, geht dabei aber, wie auch der Rest der Steuerung, eher hakelig von der Hand.
Neu hinzugekommen ist ein Splitscreen-Multiplayermodus, bei dem ihr euch mit euren Freunden vor dem TV bei Deathmatches messen könnt.
Den Test zur PSP-Fassung, die seinerzeit mit "Sehr Gut" bewertet wurde, findet ihr
»hier.