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MOTO GP 07
 Test von Christian Bosen (09.12.2007) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rennspiel Publisher:Capcom
Termin:24. Oktober 2007 Entwickler:Capcom

„Moto GP 07“? Ist das die Playstation 2-Umsetzung des gleichnamigen „Moto GP 07“ für Xbox 360 und PC? Nein ist es nicht. Obwohl beide Spiele den gleichen Titel tragen und sich mit der Originallizenz der Moto GP Saison 2007 brüsten können, kommen die Spiele von unterschiedlichen Entwicklern. Inwieweit die Playstation 2 Version von Milestone in einen Geschwindigkeitsrausch versetzt, verrät unser Test.


Direkt auf die Piste ...


Das Spiel beginnt sofort mit dem Tutorial. Gerade für ungeübte Fahrer ein willkommener Einstieg. Ihr werdet auf dem Original Mazda Laguna Seca Raceway abgesetzt und dürft in einem Rennen eure ersten Kilometer abreißen. Über Infofenster werdet ihr über die Feinheiten der Steuerung unterrichtet. Standardmäßig seid Ihr im Simulationsmodus unterwegs, der sich durch sehr realistisches Fahrverhalten und eine übertrieben feinfühlige Steuerung auszeichnet. Während Ihr mit dem rechten Stick Gas und Bremse unter Kontrolle habt, steuert ihr mit dem linken Stick die Haltung eures Fahrers. Nicht nur nach links und rechts in die Kurve lehnen will gelernt sein, sondern auch die Position des Fahrers beim Abbremsen und Beschleunigen auf langen Geraden will beherrscht werden. Selbst Experten im zweirädrigen Rennspielgenre werden hier mit einem hohen Anspruch konfrontiert. Einsteiger haben die Möglichkeit, den Rennmodus auf Arcade umzustellen. Hier werden diverse Hilfen hinzugeschaltet, die euch das Fahren um einiges leichter machen. Als Zwischenstufe gibt es noch einen fortgeschrittenen Modus, der den besten Kompromiss zwischen Simulation und Arcade bietet. Das Fahrverhalten bleibt realistisch, ohne mit zu viel Feinfühligkeit zu frustrieren.


Ab in die Saison 2007...

Hat man sich im Tutorial warm gefahren, kann man sich den weiteren Modi widmen. Herzstück des Spiels ist natürlich der Saisonmodus. Hier könnt Ihr eine komplette Saison bestreiten, mit den Originalfahrern und –Strecken aus dem Jahr 2007. Ihr könnt euch aber auch eine eigene Saison zusammenstellen. Darüber hinaus wird leider nicht viel geboten. Neben der Möglichkeit, ein Zeitfahren zu spielen, gibt es noch das Einzelrennen und einen Rennmissionsmodus in dem Ihr ähnlich wie bei „Gran Turismo 4“ bestimmte Aufgaben in einem Rennen erfüllen müsst. Sei es nun Checkpoints innerhalb einer bestimmten Zeit abfahren, oder mit einem begrenzten Bremspensum eine Runde zu überstehen. Die insgesamt 100 Aufgaben wirken auf den ersten Blick sehr umfangreich, unterscheiden sich aber sehr häufig nur geringfügig voneinander. Als Boni winken u.a. Real-Bilder der Fahrer und ihren Motorrädern sowie Videos. Ihr fahrt die ganze Zeit die Königsklasse der 800 ccm Bikes, die kleineren Klassen – 125 und 250 ccm, fehlen komplett.


Rennen ohne Atmosphäre

Was beim Spielen von Moto GP 2007 besonders fehlt, ist Atmosphäre. Die Rennen wirken nicht nur wegen der schwachen Grafik steril und leblos. Es gibt anfangs keine richtige Einführung ins Rennen, am Ende gibt es keine Siegerehrung. Man fährt ein Rennen nach dem anderen und das war es dann auch schon. Hier hätte etwas mehr Inszenierung sehr geholfen.
Die Entwickler haben sich anscheinend stark auf das Fahrerfeld konzentriert. Das kommt mit detaillierten Modellen daher und wirkt in starkem Kontrast zu den detailarmen Hintergründen und mangelnden Streckendetails. Immerhin hat man es geschafft, bis zu 21 Motorräder gleichzeitig auf die Strecke zu bringen, die meist ruckelfrei über den Bildschirm flitzen. Leider bezahlt man dies mit starken Flimmern, das einem brennende Augen beschert.

Die Gegner-KI hingegen kann punkten. Zum einen ist sie auf die persönlichen Ansprüche durch verschiedene Stufen optimal einstellbar und darüber hinaus verhält sie sich im Rennen stets fair. Frustige Abflüge von der Strecke bleiben also glücklicherweise aus.

Auch beim Sound zeigt „Moto GP“ Defizite. Die Maschinen klingen wie ein 50 ccm Roller im Tunnel. Die Soundeffekte bei Crashs sind ebenfalls alles andere als authentisch. Der Zuschauerjubel bei Überholmanövern wirkt billig. Schade, gerade solche Details sind für den Spielspaß wichtig, hier hätte Milestone wesentlich mehr rausholen können.

Das Gleiche gilt für den Multiplayermodus. Per Splittscreen kann man zu zweit Rennen bestreiten, einen Online-Modus gibt es leider nicht.





Moto GP 07 ist leider nur ein durchschnittliches Motorradrennspiel geworden. Zwar wird das fordernde Gameplay durchaus Freunde von Simulationen ansprechen, aber dann muss man immer noch über die flimmernde und detailarme Grafik, sowie den wenig überzeugenden Sound hinwegsehen. Wenn doch wenigstens die Inszenierung der Rennen mit etwas mehr Liebe zum Detail gestaltet worden wäre! Dann könnte man die Mängel der Technik etwas leichter verschmerzen. Diejenigen, die unbedingt mit Rossi & Co. eine Saison spielen wollen, riskieren einen vorsichtigen Blick, alle anderen sollten die bessere XBox 360 bzw. PC-Version ins Auge fassen.
75%
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Mehr zur "Moto GP"-Reihe
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Pro:
Originallizenz der Saison 2007
einstellbare Gegner-KI
realistische Steuerung

Contra:
starkes Kantenflimmern
detailarme Optik
fehlende Rennatmosphäre
Sound zu synthetisch


Offizielle Website:
 playmotogp

Weitere Links:
 Trailer



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