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SHADOW OF THE COLOSSUS
 Test von Christian Bosen (07.10.2007) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Sony
Termin:15. Februar 2006 Entwickler:Sony Japan

Schon mit dem Ausnahmetitel „ICO“ bewiesen die Entwickler um Ueda Fumito ihr Talent für außergewöhnliche Videospiele. Mit ihrem zweiten Spiel „Shadow of the Colossus“ treten sie erneut den Beweis an, dass Videospiele nicht immer einfach nur Spiele sind, sondern manchmal durchaus als Kunst angesehen werden können. „Shadow of the Colossus“ nimmt euch mit auf eine emotionale Reise, wie sie kaum ein zweites Videospiel bieten kann.


In einem fernen Land...


Ihr spielt Wanda, einen jungen Helden, der ein geopfertes Mädchen wieder zum Leben erwecken will. In einem mysteriösen Tempel soll diese Möglichkeit bestehen, also begibt er sich mit seinem treuen Pferd Agro dorthin und legt das Mädchen auf einen Altar. Schwarze Schattenwesen tauchen auf und greifen ihn an. Er zieht sein Schwert und bekämpft die Schatten erfolgreich. Plötzlich ertönt eine Stimme über seinem Kopf, die ihm erklärt, dass sein Schwert eine sehr besondere Waffe sei und er nur damit die Prüfung bestehen könne, die ihm hier angeboten wird. Sollte er es schaffen sechzehn Kolosse, die in dem Land vor dem Tempel ihrem Dasein fristen, mit diesem Schwert zu besiegen, dann wird das Mädchen wiederbelebt. Ohne zu zögern willigt er ein und zieht los, um den ersten Koloss zu besiegen.


David gegen Goliath mal 16

Das Spielprinzip von „Shadow of the Colossus“ lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen. Im Prinzip ist es eine Aneinanderreihung von Bosskämpfen. Ihr startet im Tempel, hört von einer Stimme über euch einen kurzen geheimnisvollen Einleitungssatz und reitet dann auch schon los. Das magische Schwert ist nicht nur die einzige Waffe die einen Koloss umbringen kann, sie ist zugleich der Wegweiser zu ihnen. Ihr haltet euer Schwert in die Sonne und ein gleißender Lichtstrahl weist euch den Weg. Nach einigen Minuten Ritt auf Agro seid ihr beim Koloss angekommen und stellt ihm euch in den Weg.

Mit dem Schwert müsst ihr erst einmal die Schwachstellen des Kolosses herausfinden. Ihr haltet das Schwert hoch, und tastet den Koloss mit dem Lichtstrahl ab. Die Schwachstelle beginnt nach einiger Zeit zu leuchten, so dass ihr wisst, wo ihr hin müsst. Dann gilt es, den Koloss zu besteigen, nicht selten ist der Kopf die Schwachstelle. Die Kämpfe sind allesamt sehr unterschiedlich und verlangen von euch eine vorausschauende Vorgehensweise. Es gilt herauszufinden, wo die Schwachstellen sitzen, wie ihr auf den Koloss kommt und auf dem Weg zur Schwachstelle nicht von dem Koloss herunterzufallen. Denn sie wehren sich gegen den kleinen Angreifer, schütteln sich und versuchen euch loszuwerden. Ihr könnt euch zwar festhalten, aber der Kraftvorrat ist begrenzt, was durch eine Anzeige verdeutlich wird. Geht die Anzeige zu Ende, fallt ihr herunter. Also müsst ihr manchmal auch Stellen auf dem Koloss ausfindig machen, wo ihr euch ausruhen könnt. Hat man einmal die richtige Taktik herausgefunden, sind die Kolosse meist kein wirklich schwieriges Hindernis mehr.


Emotionalität und moralische Fragen...

Mit dem Fall des ersten Kolosses stellt sich bereits Betroffenheit ein. Der Spieler ist derjenige, der zuerst angreift, der den Koloss tötet, obwohl er ihm eigentlich nichts getan hat. Auch für den Tod des Mädchens sind die Kolosse nicht verantwortlich. Darüber hinaus fehlt dem Spieler eine emotionale Bindung zu dem Mädchen, es gibt keine Erklärung für ihre Beziehung zum Spieler, die den Angriff auf die Kolosse rechtfertigen würde. So steht man als Spieler da und fragt sich das erste mal ernsthaft, ob das was man da tut überhaupt richtig ist. Man macht erst mal weiter und hofft auf eine gute Begründung für seine Taten. Nicht selten tut einem ein Koloss nach seinem Ableben leid.

Aber nicht nur diese moralischen Fragen und das Gefühl von Betroffenheit umfängt den Spieler, auch die einsame Spielwelt lässt einen melancholisch werden. Es gibt keine Städte, keine anderen Charaktere, keine Tiere. Nur euch, euer treues Ross und die Kolosse. Hin und wieder seht und hört ihr einen Adler oder eine Eidechse verschwindet im Boden. Mehr aber auch nicht. Damit ist das Gefühl von Einsamkeit vorprogrammiert. Es gibt kaum ein Spiel, das es schafft. einen Spieler so zu berühren. Vor allem das Ende lässt einen die ersten Minuten nach dem Abspann fassungslos und nachdenklich vor dem Bildschirm sitzen.


Grafisch weitsichtig aber nur bedingt kolossal

Die Technik bei „Shadow of the Colossus“ ist ein zweischneidiges Schwert. Die Grafik-Engine ist ähnlich wie bei „ICO“ in erster Linie auf eins ausgelegt – Weitsicht. Die Landschaft könnt ihr bis in die entferntesten Winkel erkennen. Felsschluchten, Berge, Wüstenabschnitte und Wälder, das alles erkennt ihr bereits, wenn ihr die ersten Schritte aus dem Tempel macht. Das die Playstation 2 Hardware hier nicht noch mit knackigen Texturen und durchgehender Flüssigkeit daherkommen kann, sollte verständlich sein. Eine gewisse Tristesse der Landschaft kann als Schwachpunkt, aber auch als passend zum Setting angesehen werden.

Die Kolosse selber sind hervorragend designed. Man weiß nie so recht, ob man es mit einem Lebewesen, einem Roboter, einem aus Fels geschlagenem Untier oder einer Mischung aus allem zu tun hat. Viele von ihnen besitzen ein Fell mit einzeln erkennbaren Haaren, einer teilweise detaillierten Oberflächenstruktur und die enorme Größe der Kolosse wird auf Screenshots nett angedeutet, ist in bewegten Bildern aber schlichtweg phänomenal. Die Animationen der Riesen sind butterweich und wirken realistisch.

In der Kategorie Sound ist „Shadow of the Colossus“ ein wahres Gedicht. Die Musikstücke, die einem beim Kampf der Kolosse begleiten, unterstützen die Melancholie des Spiels, peitschen einem beim Kampf an und sind stets richtig platziert. Nie wirkt der Sound unpassend oder nervig, er ist immer richtig gewählt und untermalt die Geschehnisse perfekt.

Zwei Kritikpunkte müssen am Ende aber doch noch genannt werden. Zum einen ist die Steuerung des Pferdes häufig etwas bockig. Gerade wenn es um Hindernisse geht oder in engen Arealen herumhantiert werden muss. Dort zeigt sich auch die manchmal etwas schlecht eingestellte Kamera. Das kann zu frustigen Momenten führen, es gibt aber auch viele Spieler, die berichten, nie Probleme damit gehabt zu haben.





„Shadow of the Colossus“ ist ein ganz besonderes Spiel. Das wird einem schon nach kurzem Anspielen klar. Es ist nicht so sehr die Technik die hier begeistert, es ist das Spielerlebnis an sich. Ein ähnliches Spiel wie „Shadow of the Colossus“ kann ich nicht zu nennen. Ein Spiel, das mich ähnlich berührt oder betroffen gemacht hat ebenfalls nicht. „Shadow of the Colossus“ hat mir einige erinnerungswürdige Moment beschert, an die ich sicher noch in Jahren zurückdenken werde. Ein großer Titel, der kommerziell leider scheiterte. Ich hoffe das Ueda Fumito sich davon nicht unterkriegen lässt und weiterhin derartige Spiele entwickelt.
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#1 | Craine [09.10. | 19:35] 
Spielzeit?
Mich würde ehrlich gesagt interessieren wie lange du ungefähr (ich weiß man schaut nich die ganze Zeit auf die Uhr aber halt so ungefähr^^) an Shadow of the Colossus gesessen hast! Das war nämlich mein Hauptgrund dieses Spiel nicht zu kaufen, weil ich dachte, dass man nicht allzu lang Spaß damit hat wenn man nur von Boss zu Boss hetzt/reitet!

#2 | Vynix [10.10. | 08:32] 
Spielzeit!
Also für das Spiel hab ich ziemlich genau 8 Std. gebraucht. Das ist nicht sehr lang, aber über die komplette Spielzeit wirst du hervorragend unterhalten. Da es inzwischen auch einigermaßen günstig zu bekommen sein sollte und du dich dafür interessierst, unbedingt kaufen!

#3 | AGRo [22.06. | 17:37] 
Geilstes Game
für mich ist das spiel eines der besten wenn sogar der beste. Solche spile treten nur alle 10 oder 20 jahre herauf. ein grosses Lob am Entwickler.


 










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Pro:
großartig inszenierte Bosskämpfe
Emotionalität des Spiels
grandioser Soundtrack
Einzigartigkeit des Titels

Contra:
technische Schwächen
kleinere Gameplaymacken
stellenweise Kameraprobleme


Offizielle Website:
 shadowofcoll

Weitere Links:
 Trailer



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