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BLACK BUCCANEER
 Test von Christian Bosen (20.06.2007) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:CDV
Termin:31. Mai 2007 Entwickler:Widescreen Games

Seitdem der erste Teil von „Fluch der Karibik“ in den Kinos lief und Johnny Depp uns mit seiner Darstellung des Jack Sparrow begeistert, sind Piraten wieder in Mode gekommen. Da wundert es überhaupt nicht, dass nun auch im Videospielsektor Titel erscheinen, die sich dieses Settings wieder bedienen. Pünktlich zum Start des dritten Teils der „Fluch der Karibik“ - Reihe, bringen uns die 10Tacle Studios "Black Buccaneer", um allen Möchtegern-Piraten ein gleichermaßen unterhaltsames Produkt zu liefern. Aber haben sie das wirklich geschafft?


Pirat sucht Schatz, welch Überraschung


Der Star von "Black Buccaneer" ist der Pirat Francis Blade. Dieser befindet sich, zusammen mit seiner Crew, auf dem Weg zu einer sagenumwobenen Insel, auf der ein riesiger Schatz versteckt sein soll, als plötzlich ein Sturm losbricht und das Schiff an einem Felsen zerschellen lässt. Nur Francis überlebt wie durch ein Wunder und wird an den Strand des Ziels gespült. Nun liegt es an ihm allein, den Schatz zu finden und nach Hause zu bringen. Eure Aufgabe besteht nicht nur darin, den Schatz zu finden, sondern auch die erforderlichen Teile, um ein am Strand liegendes Schiff wieder flott zu machen. Denn was bringt einem ein riesiger Schatz, wenn man ihn nicht nach Hause bringen kann? Richtig, überhaupt nix.

Bei eurem ersten Streifzug auf der tropischen Insel findet Francis ein magisches Amulett, welches ihn auf Knopfdruck in den „Black Buccaneer“ verwandelt, einen mächtigen Voodoo-Krieger, der im Kampf ordentlich austeilen kann. Die weitere Story dreht sich um Voodoo-Magie, die Geheimnisse der Insel und die schöne Vanilla, der Ihr ebenfalls helfen müsst.


Springen und schieben, springen und schieben ...

Die tropische Insel ist in unterschiedliche Bereiche unterteilt, in denen es jeweils Sprungpassagen zu überwinden und Schieberätsel zu lösen gilt. Grundsätzlich nicht weiter schlimm, wäre damit ein gewisser Anspruch gegeben. Ihr lauft aber einfach nur auf das Ende einer Plattform zu und drückt im richtigen Augenblick den X-Button. Francis springt dann automatisch zur nächsten Plattform. Auch bei den Schieberätseln werdet Ihr vor keine großen Herausforderungen gestellt. Ein Muster auf dem Boden zeigt euch, wohin die Kisten bewegt werden können und bietet euch so bereits den Ansatz zur Lösung um Schalter mit Gewichten zu aktivieren oder euch eine passende Klettermöglichkeit zu liefern, um höhergelegene Plattformen zu erreichen.

Natürlich gibt es in diesem Action-Adventure auch Kämpfe auszutragen. Mit Schwert und Pistole bewaffnet setzt ihr euch gegen die heimische Tierwelt und anderes Piratengesindel zu Wehr. Die Kämpfe sind nicht wirklich schwierig, mit einfachem Tastenhämmern kommt man schnell voran. Eine ausgefeilte Gegnerintelligenz sucht man an dieser Stelle vergebens.

Neben den obligatorischen Schätzen und angesprochenen Schiffsteilen, findet Ihr in Schatztruhen Schriftrollen, die euch zu neuen Kombos befähigen, Gewürze mit denen Ihr Voodoo-Altäre aktivieren könnt und noch ein paar weitere Dinge. Welche Gegenstände Ihr für das Erfüllen einer Mission braucht, könnt Ihr in einer Art Tagebuch aufgeführt sehen. Leider läuft es immer nur darauf hinaus, einen Gegenstand in einer Schatztruhe zu finden und dorthin zu bringen, wo er hingehört.

Ich bin immer glücklich darüber, wenn man eine übersichtliche Karte in ein Spiel einbaut. Auch bei Black Buccaneer hat man dies getan, allerdings war man da so freundlich die Schätze auf der Karte einzuzeichnen, womit auch das letzte Fünkchen Eigeninitiative verloren geht. Ihr betretet also einen neuen Bereich, schaut auf der Karte was es zu holen gibt, klettert ein wenig herum, schiebt ein paar Kisten, betätigt vielleicht noch einen Schalter und seid schnell am Ziel angelangt. Manchmal kommt Ihr an einigen Stellen erst mit bestimmten Fähigkeiten weiter. Zu Beginn versperren euch beispielsweise Dornenbüsche den Weg. Nachdem Ihr allerdings die Fähigkeit erlernt habt, solche Büsche abzufackeln, kehrt Ihr zurück und könnt diese Hürde überwinden.

Stellenweise locken euch Portale dazu, den tristen Tropenalltag zu verlassen und in eine Zwischendimension zu entschwinden. In dieser von Voodo-Magie beherrschten Zwischenwelt hüpft Ihr auf freischwebenden Plattformen herum, tötet zahlreiche Gegner und erhaltet damit wieder ein in einer Schatztruhe verborgenes Extra, wie eine neue Fähigkeit für euer zweites Ich. Manchmal erreicht Ihr damit auch Bereiche der Karte, zu denen Ihr auf üblichem Weg nicht hinkommt. Quasi ein Hintertürchen zu weiteren Schatztruhen.


Eine triste Insel

Nach den ersten Schritten auf der Insel erhält man den Eindruck, ein grafisch solides Spiel vor sich zu sehen. Das Setting wird recht gut eingefangen. Tropische Palmen und Strände, alte Fortruinen und nackter Fels. Die Texturen der Umgebung gehen in Ordnung, sind aber auch nicht wirklich konkurrenzfähig. Dafür ist immerhin Francis detailliert gestaltet. Dummerweise hat man nach ein paar Abschnitten die fehlende grafische Vielfalt festgestellt und ist etwas gelangweilt was die Locations angeht. Außerdem fallen die häufigen Ladezeiten auf, die jeden Bereich voneinander trennen. Nervig vor allem dann, wenn man mal eben schnell in einen anderen Bereich rüber will, um eine neue Fähigkeit auszuprobieren. Die Animationen des Hauptcharakters und der Gegner wirken unbeholfen und können keinesfalls mit Genre-Vertreten wie "Tomb Raider" oder gar "Prince of Persia" mithalten. Das wäre alles noch zu verkraften, würde das Spiel bei schnellen Drehs der freischwenkbaren Kamera nicht noch stark ruckeln, genauso bei dem Aufkommen mehrerer Gegner und der Slow-Motion, die sich bei richtig eingegebene Kombos einschaltet.

Der Sound verrichtet im Hintergrund einen ebenfalls eher mittelprächtigen Job und fällt nur dann störend auf, wenn man in einem Level oben herumklettert und unten Affen Ihr Geschrei nicht abstellen wollen. Das kratzt dann doch etwas an den Nerven. Einzig die deutsche Synchronstimme der Erzählerin, die während den in gezeichneten Einzelbildern gestalteten Zwischensequenzen durch die Story führt, überrascht positiv.





"Black Buccaneer" ist in keiner Disziplin ein totaler Reinfall. Leider überzeugt der Titel aber auch nirgends so richtig. Schade, denn Potential wäre schon da gewesen. Das „Collect Items“- Spielprinzip mag dem ein oder anderen noch gefallen, aber Genre-Vertreter wie "Tomb Raider" zeigen, dass es im Action-Adventure Sektor auch anspruchsvolleres gibt, als Schatztruhen finden und Kisten herumzuschieben. Technisch ist der Titel Durchschnitt, nicht mehr, nicht weniger. Wer unbedingt ein Piratenspiel zocken muss, der riskiert einen vorsichtigen Blick, wer ein durchweg gelungenes Action-Adventure sucht, sollte lieber bei Lara Croft vorbeischauen.
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Pro:
Piratenszenario
einfacher Schwierigkeitsgrad
niedriger Preis

Contra:
unmotivierendes Spielprinzip
Sound & Grafik nicht überzeugend
häufige & lange Ladezeiten


Offizielle Website:
 black-buccaneer

Weitere Links:
 Trailer



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