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OKAMI
 Test von Michael Söldner (15.02.2007) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Capcom
Termin:09. Februar 2007 Entwickler:Clover

Es gibt Spiele, die beeindrucken mit ihrer erstklassigen Grafik, ihrem realistischen Schadensmodell oder ihrer unglaublichen Freiheit. Doch kaum hat man sich mit den grundlegenden Mechaniken vertraut gemacht, flackert auch schon der Abspann über den Bildschirm. Dann gibt es noch Spiele, die einen ein großes Abenteuer erleben lassen, abseits von der profanen Eliminierung von Terroristengruppen oder gegnerischen Kriegsparteien, und euch mit einer lebendigen Spielwelt samt abgedrehten Charakteren eine ganze Woche in ihren Bann ziehen können. Zu dieser Gruppe gehört ohne Zweifel auch Okami, das neuste Action-Adventure von Publisher Capcom.


Link auf vier Pfoten


Im Vergleich zu lange im Vorfeld angekündigten Spielen, hat sich das in Japan entwickelte Okami fast schon unbemerkt in die deutschen Händlerregale geschlichen. Eigentlich verwunderlich, da der Titel mindestens genau so viel Hit-Potential hat, wie Links erster Auftritt auf Nintendos Wii. Im Gegensatz zu Zelda: Twilight Princess steuert ihr in Okami aber keinen kindlichen Helden, sondern eine ausgewachsene Wölfin, die auf den Namen Amaterasu hört und im gesamten Spiel kein einziges Wort von sich gibt. Ihr winziger Begleiter Issun ist dafür umso gesprächiger und erfüllt die Rolle der Fee aus den klassischen Zelda-Spielen.


Kreativer Naturschutz

Was wäre ein Action-Adventure ohne eine von Problemen geplagte Spielwelt? In Okami kämpfen die Einwohner Nippons mit dem Verfall ihrer Umwelt. Die einst blühenden Landschaften sind durch einen geheimnisvollen Zauber karg und düster geworden. Die einzige Hoffnung der Menschen liegt somit in der als Gott gefeierten Wölfin Amaterasu, die die heiligen Pinseltechniken beherrscht. So seid ihr in Okami nicht nur auf spezielle Gegenstände angewiesen, die euch den Zutritt zu bisher verschlossenen Bereichen ermöglichen, sondern dürft jederzeit die Spielwelt einfrieren und mit einem magischen Pinsel bearbeiten. Mit dieser Fähigkeit lassen sich vertrocknete Bäume wieder zum Blühen bringen oder unpassierbare Brücken mit wenigen Pinselstrichen wieder instand setzen. Im Verlauf der über 30 Spielstunden gelangt ihr in den Besitz von insgesamt 15 derartiger Techniken, mit denen ihr zum Beispiel Feuer legen, Wind herbeirufen oder die Zeit verlangsamen könnt.

Die Spielwelt in Okami ist in drei riesige Abschnitte gegliedert, die wiederum Dörfer, Felder, Höhlen oder Wälder umfassen. Überall sind die Menschen auf die Fähigkeiten von Amaterasu und Issun angewiesen und bitten euch um Hilfe. Derartige Nebenquests umfassen beispielsweise das Auffinden von vermissten Haustieren oder das Graben von Wasserlöchern. Um die jeweiligen Spielabschnitte dauerhaft von der Finsternis zu befreien, müsst ihr euch auf die Suche nach dem verkümmerten Wächtersprösslingen machen, die für das Gleichgewicht in der Natur zuständig sind. Habt ihr einen solchen Baum gefunden, kommt auch hier der zauberhafte Pinsel zum Einsatz und lässt den kompletten Abschnitt in altem Glanz erblühen.


Pinsel statt Schrotflinte

Auf der Suche nach dem Ursprung für den Verfall von Flora und Fauna begegnet ihr immer wieder den Handlangern des Bösen. Diese sind zwar als umherirrende Schriftrollen jederzeit sichtbar, welche Gegner euch jedoch in den Kämpfen erwarten, bleibt bis zum eigentlichen Aufeinandertreffen ein Geheimnis. Beim Design der Widersacher haben die Entwickler der mittlerweile geschlossenen Clover Studios ihre Kreativität spielen lassen. So legt ihr euch mit bewaffneten Affen, fliegenden Fischen oder brennenden Wagenrädern an. Glücklicherweise müsst ihr euch nicht nur auf den Einsatz von zahlreichen auf dem Rücken von Amaterasu befestigten Hieb- und Schusswaffen verlassen, sondern könnt eure Kontrahenten auch mit den bereits gesammelten Pinseltechniken bearbeiten. Ein Druck auf die R1-Taste friert dabei das Geschehen auf dem Bildschirm ein und ermöglicht euch das Aufmalen von Bomben, Sturmböen, Feuerfontänen oder die Verlangsamung der Zeit. Jeder beseitigte Gegner hinterlässt Energiebälle, Tintenfässer oder Geld, für das ihr euch mit neuen Fähigkeiten oder Waffen ausstatten könnt.


Visuelle Geschmacksexplosion

Dank einer neuartigen Grafiktechnologie war es den Entwicklern möglich, eine nie da gewesene Optik aus der betagten PS2-Hardware heraus zu pumpen. Die Umgebungen, Charaktere und Effekte sind im Stil einer Aquarell-Zeichnung gehalten, aber trotzdem dreidimensional ausmodelliert. Im Vergleich zur Celshading-Grafik in Zelda: The Wind Waker verfügen Umgebung und Charaktere nicht nur über eine flache Textur mit Farbverlauf, sondern wirken wie die Oberfläche einer Leinwand. Die Konturen sind mit dicken Strichen umgesetzt worden, die je nach Blickwinkel den Eindruck erwecken, als wäre die gesamte Spielwelt mit Tinte umrandet worden. Wer Okami einmal in Bewegung gesehen hat, wird sich sofort in den Grafikstil verlieben. Dieser Eindruck wird durch die konsequente Umsetzung in allen Bereichen des Spiels noch verstärkt.


Alternativ-Link?

Wer sich gern wochenlang in einem Action-Adventure verliert und das neuste Abenteuer von Link schon durchgespielt hat, der sollte sich Okami unbedingt ansehen. In Sachen Umfang, Abwechslung und Spielmechanik erreicht der Capcom-Titel fast in allen Bereichen die Sphären des viel gelobten Nintendo-Flaggschiffs. Wer aufgrund der fehlenden Cube- oder Wii-Hardware sogar ganz auf The Legend of Zelda: Twilight Princess verzichten muss, der bekommt mit Okami eine erstklassige Alternative. Zumal es sich hierbei wohl um eines der letzten so liebevoll designten Spiele für die PlayStation 2 handeln dürfte.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Schon seit der Japan-Ankündigung habe ich dem Release von Okami entgegen gefiebert. Mein Interesse galt primär der absolut einzigartigen Optik. Doch hinter der farbenfrohen Fassade steckt ein großes Abenteuer, dass euch dank der lebendigen Spielwelt, den zahlreichen Einsatz- möglichkeiten des Pinsels, den unzähligen Neben- quests und den abwechslungsreichen Aufgaben schnell und intensiv in seinen Bann ziehen wird. Nach knapp zwei Wochen in Nippon habe ich gerade einmal 2/3 der Aufgaben gelöst, kein Problem, denn das Spielprinzip nutzt sich auch nach 40 Stunden nicht ab. Eine perfekte Alternative für alle Zelda-Fans mit PlayStation 2!
91%
So testen wir >>

Okami ist eines der besten Action-Adventures, die ich in letzter Zeit gespielt habe. Schön, dass man unter dem schwindenden PS2-LineUp noch eine solche Perle finden kann. Die unglaubliche Detailverliebtheit der Spielwelt bringt mich zeitweise immer noch ins Staunen. Und aufgrund der zahlreichen und sehr unterschiedlichen Minispiele sowie den abwechslungsreichen Einsatzmöglichkeiten für euren Pinsel, kommt selbst nach 40 Stunden Spielzeit keine Langeweile auf. Löst ihr alle Haupt- und Nebenquests, dürftet ihr locker 60 bis 70 Stunden beschäftigt sein. Abenteuerlustigen und japanophilen PS2-Besitzern kann ich diesen Ausnahme-Titel nur ans Herz legen.
 

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90%

Über "Okami" im Forum diskutieren

#1 | Craine [19.02. | 16:10] 
Ich will auch
Oh man mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Ich will auch. Kann nicht mehr warten ... kann nicht mehr in ganzen sätzen sprechen ... muss Okami haben ... schnell ...


 










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Pro:
innovatives Spielkonzept dank Pinselfunktion
detailverliebte Spielwelt
wunderschöner Grafik-Stil
ausgefallenes Charakterdesign
zahllose Secrets
mindestens 30 Stunden Spielzeit

Contra:
fehlende Sprachausgabe
Kämpfe ein wenig zu einfach


Offizielle Website:
 @capcom

Weitere Links:
 Trailer



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