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RESIDENT EVIL 4
 Test von Michael Söldner (10.11.2005) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Horror Publisher:Capcom
Termin:04. November 2005 Entwickler:Capcom

Nicht enden wollende Zombiemassen, ein düsteres Setting, gepaart mit purer Feuerkraft und kniffligen Rästeln - all das definiert die Resident Evil Reihe und begeistert schon seit Jahren die treuen Fans. Auf der anderen Seite wurden viele Horrorfreunde, mich eingeschlossen, von den festen Kameraperspektiven abgeschreckt, die zwar die bedrückende Atmosphäre steigern, aber punktgenaues Zielen so gut wie unmöglich machen.

Capcom will mit dem endlich auch für die PS2 erschienenen Resident Evil 4 die Reihe nicht nur neu erfinden, sondern auch diejenigen Spieler ansprechen, die bisher lieber zum reinrassigen Shooter gegriffen haben. Ob diese Strategie der Serie gut tut, lest ihr in unserem ausführlichen Review bzw. in bewegten Bildern im »GameRadio.de Video-Review (Cube-Version).


Die etwas andere Gastfreundschaft

Genau sechs Jahre ist es nun her, seit Raccoon City von blutrünstigen Zombie-Horden heimgesucht wurde. Mysteriöse Virus-Experimente der weltweit marktführenden Umbrella Corporation besiegelten den Untergang der Stadt, für die man am Ende nur noch eine Lösung sah – die flächendeckende Vernichtung durch eine Atombombe. Nach diesem verheerenden Vorfall verschwand Umbrella von der Bildfläche und der Aufruhr wich dem Vergessen. Leon S. Kennedy, Mitglied der Spezialeinheit R.P.D, war ebenfalls in die Vorfälle von Raccoon City verwickelt. Bereits an seinem ersten Arbeitstag musste er Bekanntschaft mit den perversen Schöpfungen des Pharma-Konzerns machen. In den vergangenen sechs Jahren hat es Leon bis zum Regierungs-Agenten geschafft und erhält nun einen ebenso fordernden wie brisanten Auftrag: Ashley, die Tochter des amerikanischen Präsidenten, wurde entführt und Leon soll den Spuren der Entführer bis nach Europa folgen und das Mädchen befreien.

Ganz auf sich allein gestellt und nur mit einer Pistole bewaffnet, erreicht Leon eine ländliche Gegend in Spanien. Die Gastfreundschaft der ortsansässigen Polizeibehörde lässt zu wünschen übrig und Leon wird nur widerwillig von zwei Beamten begleitet. Ashleys Spur führt zu einem entlegenen Dorf, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Den schmutzigen Waldweg zum Marktplatz säumen hier und da ein paar verfallene Holzhütten. Besucher sind nicht gern gesehen und der Empfang den man Leon bereitet, ist alles andere als herzlich. Ein in Lumpen gehüllter Mann attackiert ihn mit einer Axt und kann in letzter Sekunde mit einem gezielten Schuss niedergestreckt werden.

Leons Begleitern ergeht es weniger gut. Der Streifenwagen landet im Fluss, die panischen Polizisten werden zum Marktplatz geschleift und hauchen ihr Leben auf einem Scheiterhaufen aus. Der Weg zurück in die Zivilisation ist abgeschnitten und so muss sich Leon noch weiter in das mysteriöse Dorf vorwagen.


Wie man schönen Männern über die Schulter schaut

Endlich wurde das angestaubte Resident Evil Spielprinzip überarbeitet. Ihr könnt euch, statt auf einen Kampf mit der Kamera, ganz auf eure Gegner konzentrieren. Aus der Third-Person Perspektive folgt ihr Leon durch die Spielwelt. Mit der R1-Taste könnt ihr in den Zielmodus schalten und mit Hilfe eines Laserpointers gezielte Headshots verteilen. Was hier ein wenig grausam klingen mag, ist im Spiel oberste Priorität, denn die Munition ist extrem knapp. Kommt euch ein Gegner doch einmal zu nah, könnt ihr diesem mit der X-Taste einen Tritt versetzen, um wieder Abstand zu bekommen. Mit dieser Taste lassen sich jedoch nicht nur Feinde bekämpfen. Sie wird im Spiel auch für alle ausführbaren Aktionen, wie über ein Hindernis springen oder eine Leiter erklimmen, eingesetzt. Ein wenig Inspiration gab es wohl auch aus dem Spiel „Shenmue“: Um Attacken in letzter Sekunde auszuweichen, blinkt in der Bildschirmmitte eine Tastenkombination, die es so schnell wie möglich zu drücken gilt. Hier bedarf es vor allem einer schnellen Reaktion und selbst entspannte Zwischensequenzen werden dabei zur Schwerstarbeit.

Nützliche Gegenstände wie Heilkräuter und Munition finden sich meist in Kisten oder Fässern, die Leon nun mit seinem Messer zertrümmert, anstatt wertvolle Kugeln zu vergeuden. Alle aufgenommenen Gegenstände werden im begrenzten aber übersichtlichen Inventar hinterlegt, in welches ihr per START-Taste gelangt. Dort lassen sich dann auch in gewohntem Stil verschiedene Kräuter kombinieren, um Leons Energieleiste wieder aufzufüllen oder zu verlängern. Schätze oder Geld, was ihr ebenfalls im Spielverlauf findet, lassen sich bei Händlern gegen Waffen, Erste-Hilfe-Spray oder Inventarerweiterungen eintauschen. Mit Hilfe der Schatzkarte, die ihr beim Händler erwerben könnt, werden weitere wertvolle Gegenstände auf eurer Karte gekennzeichnet.


Die Waffen der Frau?!

Nach einem beschwerlichen Fußmarsch durch das Dorf und seine (inzwischen mit Mistgabeln bewaffneten) Bewohner, trifft Leon auf die verängstige Ashley und verhilft ihr zur Flucht. Doch die Freude über die eigene Heldentat muss nur zu schnell dem Frust über die Unfähigkeit der verzogenen Präsidententöchterchens weichen. Die ständig quengelnde Ashley kann leider nicht viel mehr als ständig um Hilfe schreien oder sich von Feinden davontragen zu lassen. Auf diese Weise wird der Schwierigkeitsgrad des Spiels noch einmal erhöht, denn nun müsst ihr nicht nur eure eigene Haut retten, sondern auch ständig ein Auge auf Ashley haben. Wird sie ein zweites Mal entführt oder ihr trefft sie versehentlich mit einem Streifschuss, heißt es nur zu schnell „Game Over“.

Glücklicherweise könnt ihr auch Heiltränke an sie weitergeben oder sie anweisen, sich ein Versteck zu suchen. Statt der Möglichkeit sich zu verteidigen, haben die Entwickler Ashley die Fähigkeit gegeben, sich durch enge Passagen zu zwängen oder die Steuerung von Fahrzeugen zu übernehmen. Glücklicherweise seid ihr aber nicht das ganze Spiel über auf Beschützer-Mission, denn durch ihre eigene Unvorsichtigkeit, fällt Ashley des Öfteren wieder in die Hände ihrer Entführer zurück, was euch eine kleine Verschnaufpause gewährt. Für kurze Zeit dürft ihr sogar in die Haut der "Prinzessin" schlüpfen und euch unbewaffnet den Gegnern stellen.


What are you buying?

Auf der Suche nach den Wurzeln des Bösen, das von den Dorfbewohnern Besitz ergriffen hat, gelangt ihr neben der ländlichen Gegend auch noch auf eine eindrucksvolle Burganlage, sowie eine Insel, auf der sich ein ehemaliger Militärstützpunkt befindet. Die traditionellen Zombies wurden dabei vom Plan gestrichen und ihr habt es nun mit weitaus menschlicheren Gegnern zu tun. Deren KI ist sehr hoch und macht sie unberechenbar. Die anfangs langsamen Dorfbewohner entpuppen sich schon bald als weitaus taktischer als vermutet, so formieren sie sich in Gruppen und versuchen euch zu umzingeln, schlagen Haken oder springen euch unvermittelt an. Einmal in die Ecke gedrängt, ist es fast unmöglich, ihnen zu entkommen.

Eine besondere Herausforderung stellen die Bossgegner dar. Sie sind sehr einfallsreich gestaltet und auch dementsprechend schwer zu besiegen. Vom Steingolem, über ein riesiges Tentakelmonster bis hin zum flinken Kontrahenten aus Leons Militärzeit ist alles vertreten. Und die Tatsache, dass selbst Bossgegner keine Energieleiste haben, macht es oft schwer, herauszufinden, welche Waffe am effektivsten ist. Dabei geht schon mal der gesamte Munitionsvorrat drauf und Ausprobieren ist angesagt. Neben der üblichen Waffenauswahl von Pistole bis Sniper-Gewehr sind auch exotischere Handfeuerwaffen, sowie Minen- und Raketenwerfer beim Händler verfügbar. Viele Gewehre können zusätzlich auch noch mit Zielfernrohr oder Schulterstütze ausgestattet werden. Kapazität, Ladegeschwindigkeit oder Feuerkraft einzelner Waffen könnt ihr mit Hilfe von käuflichen Updates erweitern. Um die wilde Ballerei etwas aufzulockern, müsst ihr im Spiel auch mehrere kleine Rätsel lösen, die aber in Hinsicht auf ihren Schwierigkeitsgrad nicht wirklich über Devil May Cry Niveau hinausgehen. Erwähnenswert ist an dieser Stelle vielleicht noch, dass Leon im "Anvisiermodus" nicht mehr laufen kann. Die beliebten "Circle-Strafing Attacken" sind somit kein Allheilmittel mehr. Aber auch daran gewöhnt man sich schnell.


Vom Regen in die Feuer-Taufe

Grafisch ist Resident Evil 4 ein absoluter Meilenstein. Die Levelgestaltung ist sehr detailverliebt, die Texturen fotorealistisch. Wieviel Mühe sich die Entwickler mit der optischen Präsentation gegeben haben, merkt man beispielsweise am perfekt eingerichteten Speisesaal im Schloss oder den heruntergekommenen Hütten des Dorfes. Jedes Detail wurde eindrucksvoll in Szene gesetzt und besonders die Feuer-Effekte suchen ihresgleichen. Eine dunkle Farbwahl, Echtzeit-Beleuchtung, ein leichter "Krissel-Filter" und realistische Wettereffekte lassen das nötige Grusel-Feeling aufkommen. Auch die sehr gelungenen Charakter-Modelle mit plastischen Gesichtern und überzeugender Mimik machen jede Zwischensequenz zum Leckerbissen. Ein Stilmix, welcher für die passende musikalische Untermalung der Szenen sorgt, darf dabei natürlich auch nicht fehlen. Und Sound-Fetischisten kommen mit ProLogic-II ebenfalls voll auf ihre Kosten.


Sony-Dreingabe

Habt ihr Resident Evil 4 dann nach mindestens 20 Stunden durchgespielt, ist das Vergnügen noch lange nicht zu Ende. Denn nun könnt ihr euch die Zeit mit einer Zusatzkampagne vertreiben, in der ihr in das blutrote Kleid von Ada Wong aus Resident Evil 2 schlüpft. In dieser PS2-exklusiven Mission, erhaltet ihr in ca. 4 Stunden Spielzeit zusätzliche Hintergrundinformationen zu Leons Abenteuer. Weterhin lassen sich neue Kostüme, wie z.B. eine Ritterrüstung für Ashley freischalten, die sie quasi unverwundbar machen. Die bereits in der deutschen Cube-Version wegrationalisierten Minispiele "The Mercanaries" und "Assignment Ada" sucht ihr allerdings vergeblich.


Die Resi-Bibel

Resident Evil 4 ist definitiv eines der Spiele, die auch nach mehrmaligem Durchspielen noch Spass machen. Die Suche nach freischaltbaren Inhalten und den Hintergründen der Story motiviert zu einer weiteren Runde. Mit dem hochwertigen Lösungsbuch von Future-Press findet ihr auf 272 Seiten Strategien für Bossgegner, Karten der jeweiligen Level oder erfahrt wie ihr alle Secrets findet. Neben hochwertigen Artworks findet sich zudem ein Riesenposter im Lösungsbuch. Die absoluten Perfektionisten können sich auf der Website mit exklusiven Videoclips viele der im Buch erklärten Strategien in Bewegung ansehen. Bei einem Preis von 14,95 sicherlich eine gute Investition.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Capcom hat die beliebte Resident Evil Reihe neu erfunden! Auch wenn dies vielleicht dem ein oder anderen eingefleischten Fan nicht schmecken könnte, bietet der Titel unkomplizierte Action, ohne die bisher für die Serie typischen Kameraprobleme. Sieht man einmal von der absurden Story ab, verbirgt sich unter der actionlastigen Schale ein sehr abwechslungs- reiches und gut durchdachtes Spiel. Und besonders die grafische Präsentation stellt für mich einen absoluten Meilenstein dar und kann auch auf der PS2 absolut überzeugen. Wer diese Perle verpasst, hat einfach Schiss!
93%
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94%

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#1 | Wanderer [21.03. | 14:40] 
08/15 Mainstream Ware
Ich hasse Fortsetzungen! Spielt lieber das geniale ICO und Shadow of the Colossus!

#2 | Raphael [01.09. | 17:15] 
RESIDENT EVIL 4
Binn gespant wan der dritte teil raus kommt es spielt sich alles in der Wüste ab.Und die zombis oder fahrerohnen kreifen dich voll realistich an können schneller rennen und können treten.echt geil aber der 4te teil ist auch nicht schlecht, mit den dorf bewohnern den die schdohnen nicht so herum aber kake ist man wersteht nich was sie sagen.

#3 | Slyver [17.03. | 15:08] 



15
dritte teil ?!
Wasn dritter teil? Film oder game? weil Game gibbet schon und den film auch ^^ , Hmm egal , Der Resi4 Game is echt super hab ich schon 100x durch gezockt !!!!


 



















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Pro:
geniales Gameplay
Horrorfeeling
Grafik-Referenz
Minispiele
bietet sehr viel Abwechslung

Contra:
abgedroschene Story
lange Wartezeit auf PS2-Version
Ashley nervt sicherlich einige


Offizielle Website:
 @Capcom

Fansites:
 REAllstars.de
 PlayYourFears
 REFan.com

Weitere Links:
 PS2-Trailer
 HighRes-Trailer
 GR-Testvideo



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