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METAL GEAR SOLID 2: SUBSTANCE
 Test von Wolfgang Herbst (19.02.2004) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action Publisher:Konami
Termin:31. März 2003 Entwickler:Konami

Als im März 2002 Metal Gear Solid 2:Sons Of Liberty für die PS2 erschien, ging für Videospieler ein Traum in Erfüllung: Endlich konnte in Erfahrung gebracht werden ob das Sequel zu dem fulminanten Metal Gear Solid (PSone) den hohen Standard der Serie halten konnte. Erfreulicherweise wurden die Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen.

Ein Jahr später erschien dann Metal Gear Solid 2: Substance. Allerdings war umstritten, ob die neuen Spielinhalte einen Kauf rechtfertigten. Weshalb man sich dieses Meisterwerk aber auf keinen Fall entgehen lassen sollte, verrät unser Review.


Eine filmreife Geschichte


Erst einmal sollte geklärt werden, wie Substance aufgebaut ist. Neben dem kompletten Hauptspiel Sons Of Liberty beinhaltet es über 300 unzusammenhängende VR-Missions. Da diese lediglich kritische Situationen und Herausforderungen simulieren (sie dienen als Training für die Protagonisten), ist natürlich keine Hintergrundgeschichte vorhanden. Aus diesem Grund wird im Folgenden nur die Handlung für Sons Of Liberty erläutert. Diese hat es allerdings in sich. Um bestimmte Details und die Grundlagen zu verstehen, benötigt man aber ein gewisses Vorwissen aus dem Vorgänger.

Held Solid Snake wurde aus der DNA des Bösewichtes Big Boss geklont, wollte die böse Partei jedoch nicht unterstützen und arbeitete zukünftig für Fox Hound, eine spezielle Anti-Terror-Einheit. Nachdem der aus Snake selbst geklonte Bruder Liquid aber versucht die Pläne ihres gemeinsamen Vaters doch noch zu verwirklichen, wird Snake schließlich wieder mit seiner Abstammung konfrontiert. Nur Snake alleine schafft es, diesen Plan auf Shadow Moses zu vereiteln und den Kampfroboter Metal Gear zu zerstören. Aus diesem Einsatz geht schließlich nur ein überlebender Komplize Liquids hervor: Revolver Ocelot.

Die Story aus Sons Of Liberty beginnt eigentlich mit einem Rückblick. Nach dem Zwischenfall auf Shadow Moses sind die Konstruktionspläne des Metal Gear plötzlich im Internet aufgetaucht und somit konnte jeder noch so kleine Staat diese nuklearen Kampfplattformen bauen, ohne viel in deren Entwicklung investieren zu müssen. Logischerweise musste daraufhin eine Organisation ins Leben gerufen werden, die verhindert, dass solche Metal Gears in falsche Hände geraten. Die Initiatoren dieser Einheit mit Namen Philantrophy (zu dt. Menschenliebe) waren niemand anderes als unser Held Solid Snake zusammen mit seinem Partner Otacon. Von Fox Hound losgesagt suchen sie selbstständig Beweise dafür, dass sich ein neuer Typ eines Metal Gears im Inneren eines riesigen Tankers, der auf dem Hudson River tuckert, befindet. Im letzten Moment schafft es Snake noch auf das Schiff zu kommen, das daraufhin auch schon von einer mit Revolver Ocelot zusammenarbeitenden russischen Terrorgruppe überfallen und in deren Gewalt gebracht wird. Doch letztendlich führt dies trotz aller Bemühungen Snakes dazu, dass sich Revolver Ocelot den Metal Gear unter den Nagel reißen kann und bei seiner Flucht das Schiff zum Sinken bringt. Während diesem Unglück ereignet sich ein tragischer Unfall, in dem Solid Snake durch ertrinkt. Der Beweis dafür ist seine positiv identifizierte Leiche.

Um dieses Ereignis wieder auszugleichen, errichtet die Regierung im betroffenen Gebiet eine große Forschungsplattform, die dafür sorgen soll, dass sich derartige Umweltkatastrophen nicht nochmals ereignen. Doch das Schicksal setzt sich fort und drei Jahre später wird der amerikanische Präsident entführt und zusammen mit einem Zünder für eine gewaltige Atombombe auf die erwähnte Plattform gebracht. Verantwortlich für dieses Verbrechen ist die Terrorgruppe Dead Cell. Durch die beiden Druckmittel will diese die utopische Summe von 30 Milliarden US-Dollar von der Regierung erpressen. Da die Zündung der Bombe eine Jahrzehnte andauernde Umweltkatastrophe mit sich bringen würde, entschließt die Regierung einen exzellent trainierten Einzelkämpfer loszuschicken, der den Präsidenten befreien soll. Nach ersten Verwirrspielen mit Codename und Maske stellt sich heraus, dass man ab sofort einen neuen Helden durch das Abenteuer führt. Dieser trägt den Codenamen Raiden und durch sein Milchgesicht macht er den Eindruck, als wäre er nur halb so erfahren wie die Kultfigur Snake.

Mit neuem Charakter macht ihr euch also ab sofort auf die spannende Jagd nach den Terroristen und werdet noch die ein oder andere überraschende Storywendung erleben und es wäre unfair diese bereits jetzt zu verraten.


Schlangengeschichten

Im Hauptspiel müsst ihr nun also den Präsidenten retten. Doch hinter all dem verbirgt sich viel mehr. So müsst ihr zum Bespiel einmal die halbe Plattform nach versteckten C4-Bomben absuchen und diese anschließend durch das Eisspray unschädlich machen. Oder es gilt unter Zeitdruck von Punkt A nach Punkt B zu gelangen. Ebenfalls sind eine Hand voll Bosskämpfe zu überstehen. Alles in allem ist im Hauptspiel ein vielarmiger Missionsbaum integriert, der auch viele verschiedene Lösungswege ermöglicht. Da Substance jedoch nicht Sons Of Liberty ist, beinhaltet es zusätzlich ja noch die 300 VR-Missions. Hier muss man versuchen, die gestellten Herausforderungen zu bewältigen und einen bestimmten Rekord, sei es nun Zeit oder geringer Munitionsverbrauch, zu unterbieten. Derartig variantereiche Missionen sind mir in noch keinem Spiel untergekommen. Das Erstaunliche daran ist, dass sich in den 300 Missionen kaum eine ähnelt. Immer wieder kommt etwas neues, das man ausprobieren will. Dadurch wird auch die Noch-Eine-Mission-Und-Ich-Hör-Auf-...-Aber-Jetzt-Echt-Sucht erzielt. Hat man dann aber die Mission geschafft, findet man, wie im Hauptspiel, aber kaum noch Motivation sie noch ein weiteres Mal zu spielen. Durch den beeindrucken Quantität-Qualität-Spagat ist das aber zu verschmerzen.

Zusätzlich befinden ich auf der DVD noch 5 Snake Tales und Metal Gear Solid Skateboarding, das quasi eine Mini-Version von Konamis Evolution Skateboarding ist. Zu einer fetzigen Punkrockversion des kultigen MGS Soundtracks macht ihr entweder als Raiden oder Snake zwei Abschnitte der Plattform auf dem Skateboard unsicher. Dies wirkt zwar auf den ersten Blick wie ein Lückenfüller, sorgt aber nach einer Weile des Öfteren für einen netten Zeitvertreib. Die Snake Tales sind dagegen alles andere als locker. Hier müsst ihr nämlich ohne den beliebten Radar auskommen und könnt euch nur langsam euren Weg durch die Plant bahnen. Hier wird die Story aus dem Hauptspiel vertieft und zaubert bei mancher anderer Betrachtungsmöglichkeit immer wieder ein Schmunzeln auf das Gesicht des Spielers.


Film oder Spiel

Wenn ein Wort die Präsentation von Substance gut beschreiben kann, dann lautet es „bombastisch“. Befindet man sich beispielsweise auf einem Dach der Plant, so kann man den gesamten beeindruckenden Komplex überblicken. Am Himmel tummeln sich perfekt animierte Möwen, die einem bei zu naher Betrachtung durch das Fernglas schon mal die Linse verdrecken. Zusätzlich dazu wirft nahezu jedes Objekt den entsprechenden Schatten, was dem ganzen Spiel eine weitere ordentliche Prise Realismus verschafft.

Doch auch innerhalb der Gebäude kriegt man den Mund vor Staunen nicht mehr zu. Jede Wand, jeder Boden wirkt so, als wäre eben erst vor fünf Minuten die Putzkolonne der Terroristen umhergezogen und hätte alles auf Vordermann gebracht. Dementsprechend spiegeln sich alle Charaktere (auch NPCs) inklusive aller Details auf dem Untergrund. Abstriche wurden hingegen bei der Texturengestaltung gemacht. In der gesamten Anlage dominieren homogene grau, blau und orange Farbtöne ohne große Ausnahmen. Nichtsdestotrotz muss man sagen, dass die Farbwahl perfekt zum Metal Gear Solid Stil passt.
In den VR-Missions schaut alles etwas bunter aus und durch den dicken Kontureneffekt wirkt alles tatsächlich etwas unwirklich. Durch einfache Mittel, die fließend ins Gesamtbild übergehen, konnte also der geringe Systemspeicher ausgetrickst werden und trotz genialer Präsentation werden keine Einbußen in der Framerate gemacht.


Wachen mit Beat im Blut

Schon die erste Sequenz des Spieles lässt erahnen, dass auch soundtechnisch nicht gekleckert, sondern geklotzt wurde. In kristallklarem Dolby 5.1 wird die Szene präsentiert, in der Snake währende eines tobenden Unwetters auf den Tanker springt. Aber auch im Spielverlauf selbst ist der Sound top. Interaktive Hintergrundmusik und -geräusche sorgen in jedem Moment für die richtige Stimmung. Die englische Sprachausgabe überbietet aber noch mal selbst diese Effekte. Man meint beinahe, dass man eine aufwendige Hollywoodproduktion genießt. Jede Stimme passt wie die Faust aufs Auge und die Dramatik steigt mit jeder weiteren Sekunde einer Sequenz. Das Metal Gear Solid Thema ist selbstverständlich, wie kann es auch anders sein, ein absoluter Ohrwurm. Aus diesen Gründen ist Substance sowohl grafisch als auch soundtechnisch uneingeschränkt empfehlenswert.


Bin ich online, oder was…

So etwas Ähnliches könnte man sich fragen, wenn man sein Augenmerk auf die gegnerische künstliche Intelligenz richtet. Eure Feinde verhalten sich nämlich derart menschlich, dass man Unterschiede mit der Lupe suchen muss. Seid ihr durch eine Pfütze gelaufen, hinterlasst ihr logischerweise kurzzeitig Fußspuren. Kreuzt eine Wache eine solche Spur, folgt sie ihr solange bis diese endet oder sie euch entdeckt hat. Ein Beispiel für die Menschlichkeit ist das Verhalten der Wachen, wenn sie ein von euch ausgelegtes Männermagazin finden: Verwirrt schauen sie sich zunächst um bis dann das Tier im Manne die Oberhand gewinnt und sie ihre gesamte Aufmerksamkeit der Zeitschrift widmen. Eure Zeit unbemerkt vorbei zu schleichen! Da sie auf alle Faktoren anders reagieren, kann man Stunden damit verbringen auszuprobieren, wie man sie doch aufs Kreuz legen könnte.


Schwer bewaffnet

Da beide Protagonisten Geheimagenten sind, können sie selbstverständlich mit jeder Art von Waffen umgehen. Anfangs startet man mit einer trivialen M-9, die die Gegner lediglich betäuben kann. Je nachdem, wie man im Spiel vorwärts kommt, wächst auch das Waffenarsenal. Von der kleinen SOCOM über den Granatwerfer bis hin zum PSG-1-Scharfschützengewehr findet sich alles, was der Agent von heute so benötigt, um einen kleinen Krieg zu führen. Munition findet man etwa so viel, wie man benötigt um das Spiel ohne Probleme zu beenden. Wenn also einmal eine Situation als kritisch erscheint, muss man nicht zögern zu schießen, in der Angst die Munition könnte knapp werden. Im Gadget-Bereich machen Snake und Raiden selbst James Bond Konkurrenz. In ihren Taschen findet sich alles was man sich nur vorstellen kann. Neben den obligatorischen, diversen Sichtgeräten, findet man u.a. auch verschiedene Anzüge, geruchsintensive Suchgeräte und Minendetektoren. Somit ist waffentechnisch alles von A bis Z abgedeckt.


Leveldesign

Wie oben beschrieben, seid ihr im Hauptspiel anfangs mit Snake auf dem Tanker und anschließend mit Raiden auf der Plant unterwegs. Beide Locations besitzen sehr viele verschiedene Räume, die einem alle durch ihr ausgereiftes und logisches Design noch lange in Erinnerung bleiben. Zum Schluss kommt mal wieder der typische Konami-Humor zum Vorschein, denn die letzten Levelabschnitte sind alle mit den medizinischen Fachbegriffen des Magens benannt. Nicht nur hier bemerkt man also die große Liebe zum Detail. Da die VR-Missions virtuell sind, gibt es in jeder Mission eine andere Örtlichkeit. So kann man hier nicht wirklich von Locations sprechen. Dennoch ist die Struktur und Architektur auch bei diesen sehr ausgereift.





Als ich Metal Gear Solid 2 das erste Mal spielte, war ich verblüfft, dass die Technik so etwas möglich macht. Schließlich gab es noch nie zuvor eine so geniale Mischung aus Inhalt, Sound und Grafik. Kritikpunkte gibt es wenige und wenn, dann beruhen sie auf den persönlichen Vorlieben. Wer also Metal Gear Solid 2: Sons Of Liberty noch nicht kennt, für den ist spätestens Substance ein Muss. Wenige Spiele konnten mich so unterhalten und fesseln wie dieses Meisterwerk von Hideo Kojima.
 
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#1 | cyraX [29.02. | 19:58] 
Jep!
Bin ich deiner Meinung, vor allem die geschichte hat mich voll gefesselt, auch wenn viele sie zu kompliziert fanden.

#2 | Ivan [14.02. | 20:12] 
MGS POWER
Metal Gear Solid ist für mich das beste spiel auf der WELT!!!!!!!

#3 | Gregor pienkowski [21.04. | 10:53] 
Hideos Game ist ein wares MeisterWerk!
Ich weiss nicht wie es euch geht aber ich meinte ab und zu beim zocken(ach was heisst ab und zu) die ganze zeit als ich auf terroristen entsäuchung war fühlte ich mich wie in einem Hollywood streifen! ey Leute,ich kan euch nur eins sagen das euch dazu verleiten sollte das Spiel zu kaufen:GRAFIK,SOUND,ENGINE.


 










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Pro:
extrem viele Boni
technisch brillant
über 300 VR-Missionen
sehr gute Bonus-DVD
leistungsstarker Editor

Contra:
geringer Wiederspielwert
verwirrende Handlung


Offizielle Website:
 metalgearsolid2

Fansites:
 @nextgenzone

Weitere Links:
 Trailer
 Demo-Movie



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