Die Geschichten aus dem Dragonball-Universum dürfte kaum jemand nicht kennen. Und im Laufe der Jahre ist dieses Serien-Geflecht immer weiter angewachsen: Dragonball, Dragonball GT, Dragonball Z und mehrere Verfilmungen waren das Ergebnis. Doch auch in der Spiele-Welt hat Dragonball bei den Fans schon lange einen hohen Stellenwert. Ob auch der neue Teil alle Anhänger begeistern kann, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest...
Kampf ohne Ende
Ganz so schlimm wie in der Überschrift angedeutet, ist es natürlich nicht. Trotzdem bekommt ihr einiges an Spiel geboten. Im Kern beschäftigt sich "Infinite World" natürlich mit der Storyline aus "Dragonball Z", aber auch die "Dragonball GT"-Ereignisse werden aufgegriffen und ihr trefft manches Mal auf bekannte Gesichter aus den Verfilmungen.
Auf mehreren Karten bekommt ihr so im Spielverlauf die Gelegenheit, die Geschichte der Dragonball-Reihe nachzuspielen. Natürlich werdet ihr dabei immer wieder auf die bekannten Bösewichte treffen und gegen diese antreten, immerhin 40 Kämpfer haben es in das fertige Spiel geschafft. Hier ist "Infinite World" ein reinrassiges Beat'em Up. Leider ist die Steuerung alles andere als eingängig - ihr solltet also einige Trainingseinheiten gegen einen CPU-Gegner auf euch nehmen, bevor ihr euch richtig in die Kämpfe stürzt. Und die sind zumeist auch alles andere als leicht - hier sind wirklich Nerven gefordert!
Im Spielverlauf reist ihr auf der Karte durch die Welt der Dragonballs, um immer mehr Schauplätze und Kämpfer freizuschalten. Ein Sieg über eure Gegner bringt euch "Zenis" ein, mit denen ihr im Shop Son-Goku (den ihr spielt) ordentlich aufrüsten dürft. Ein höhrer Schadenswert oder mehr Lebensenergie erleichtern euch praktischerweise auch die späteren Kämpfe. Manchmal warten auch kleinere Minispiele auf euch, die sich thematisch natürlich ebenfalls an der Anime-Serie orientieren. Diese sind allerdings sehr simpel gestrickt.
Animewürdige Präsentation
"DBZ: Infinite World" holt nochmal einiges aus der doch betagten PlayStation 2 heraus: Der schicke Look, der direkt aus der Serie entsprungen sein könnte, wirkt einfach unglaublich passend und authentisch. Das ist zwar nicht das Maximum dessen, was die PS2 leisten kann, das Gebotene ist aber hier vollkommen ausreichend. Doch vor allem die Musik wird Fans begeistern können. Die Songs von Hironobu Kageyama reichen von rockig bis poppig und bieten einige echte Perlen. Die Soundeffekte sind dagegen eher belanglos - nicht schlecht, aber auch nicht herausragend.
Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:
