Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


CALL OF DUTY: WORLD AT WAR
 Test von Yan Dreyer (17.11.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Nachdem die "Call of Duty"-Serie mit dem letzten Teil "Modern Warfare" einen kleinen Abstecher in die Gegenwart wagte, versetzt "World at War" den Spieler wieder zurück in den Zweiten Weltkrieg. Im Gegensatz zum Vorgänger legte diesmal Treyarch Hand ans Werk, die bekanntermaßen den Konsolen-exklusiven, eher mittelprächtigen dritten Teil entwickelten. Soviel sei schon verraten: Treyarch macht diesmal fast alles richtig.


Wie in alten Zeiten

Ewige Wiederholungen kennt man aus dem Weltkriegsgenre zur Genüge: Stalingrad, Berlin und der D-Day stellen die wohl meist verwendeten Szenarien für einen WWII-Shooter dar. Treyarch geht zwar nicht komplett neue Wege, führt mit dem Pazifik aber immerhin einen in der "Call of Duty"-Serie unbehandelten Schauplatz ein. Dort kämpft ihr in der US-Kampagne als "Privat Miller" zusammen mit den US-Marines gegen die Japaner, bereist die Insel Peleliu und Teile Okinawas. Die Erstürmung der Burg Shuri setzt den Schlusspunkt. In der russischen Kampagne stehen Massenschlachten in Stalingrad sowie in deutschen Gebieten wie Seelow, Pankow, und letztlich Berlin - einschließlich der Einnahme des Reichstages - an. Beide Kampagnen dürft ihr nicht einzeln absolvieren, sondern müsst dem vorgegebenen Missionszweig folgen. Generell wechseln sich die beiden Parteien ungefähr in jeder zweiten Mission ab.

Eine mitreißende Geschichte erzählt "World at War" nicht, vor jeder Mission wird lediglich ein Mix aus realen Schwarz-Weiß-Bildern und animierten Szenen gezeigt, die auf den nachfolgenden Auftrag einstimmen. Vorkenntnisse sind daher wünschenswert, andernfalls versteht man kaum, warum man sich gerade in der Stadt X oder Y befindet. Unüberhörbar ist die Glorifizierung der US-Kräfte und der russischen Armee, die sich in hochnäsigen Aussagen manifestiert. Im selben Atemzug stellen die Russen die Deutschen als reine Killer dar, die es ohne Umstände zu vernichten gilt. Nun gut, solche Ansichten existierten bereits in den Vorgängern, allerdings dürfte der Entwickler hier für manchen Geschmack etwas zu weit gehen.


Reinrassige Action

Doch wieder zurück zum deutlich wichtigeren Bestandteil von "World at War": dem Gameplay. Trotz Entwicklertausch merkt man dem Shooter partout seine Herkunft an. Hier werden Großschlachten ausgetragen, dort Bunker, Mörser- oder Flakstellungen in die Luft gejagt. Vor allem die groß angelegten Duelle zwischen den Deutschen und den Russen respektive den Japanern und den Amerikanern errinern stark an den zweiten Teil, verkommen jedoch nicht zur reinen Schießbude. Das liegt zum einen daran, dass neue Elemente wie der Einsatz von Flammenwerfern oder der Rucksackbombe eingeführt wurden, zum anderen wechseln sich Kämpfe an der frischen Luft mit denen unter der Erde ab. Zum Beispiel stürmt ihr als US-Marine die japanische Insel Peleliu, beordert Luftschläge, um Bunkeranlagen zu beseitigen, forciert dann den Kampf unter der Erde und räuchert letztlich die Stollen aus. Des weiteren tritt mit den Japanern ein ganz spezieller Gegner auf, der es schafft, sporadisch äußerst beklemmende Situationen entstehen zu lassen. Allein die Anfangsszene ist schockierend, in der ein wehrloser US-Soldat vor den Augen des Spielers malträtiert wird. Dem selben Schicksal entgeht man nur sehr knapp. Allerdings finden nur im ersten Drittel schockierende, überraschende Momente statt. Beispielsweise verstecken sich die Japaner zuweilen unter nur schwerlich erkennbaren Luken, in hohem Gras oder auf Bäumen, um dann urplötzlich mit gezücktem Bajonett auf euch zu zu stürmen. Solche Attacken enden meist tödlich, hier sind schnelle Reaktionen gefragt.


Masse statt Klasse

Großen Wert legt "World at War" ebenso wie seine Vorgänger auf Skript-Ereignisse. Überall explodiert etwas, Flieger brausen über den Köpfen der Soldaten hinweg, Bauten stürzen ein und Banzai-Angriffe aus dem Hinterhalt sorgen für viel Trubel auf den Schlachtfeldern. So entwickelt sich schon nach einigen Minuten echte Blockbuster-Atmosphäre. An den actionlastigen Ballereien wurde nicht viel verändert. Wie gewohnt müssen ganze Heerscharen von Deutschen beziehungsweise Japanern dran glauben. Viel Taktik braucht ihr nicht anwenden, in erster Linie reicht stupides Ballern aus. Wer jedoch keine Deckung sucht, sondern vorprescht überlebt in "World at War" nur bedingt. Da die Gegner zahlenmäßig überlegen auftreten und regen Gebrauch von Granaten machen, kommt ihr ein ums andere Mal in die Bredouille, wenngleich die KI im Allgemeinen Aussetzer und Macken aufzeigt. Echte Dramaturgie wie in "Brothers in Arms" kommt so nicht auf. Die meisten Mitkämpfer wären austauschbar, hätten sie nicht einen eigenen Namen spendiert bekommen. Für Popcorn-Stimmung sorgen allein die tollen Skript-Ereignisse und die großen Schlachtfelder. Nach wie vor überzeugt die Inszenierung auf ganzer Linie - ohne Abstriche. Bloß der Wiederspielwert fällt damit gering aus.


Ein Funken Innovation

Für Auflockerung sorgen die vertrauten Vehikelmissionen. Im Verlauf der russischen Kampagne steigt ihr in einen sowjetischen T34-Panzer (wie im zweiten Teil der Serie), schießt reihenweise deutsche Kettenfahrzeuge zu Klump und zieht in einen Bahnhof ein. In der US-Kampagne seid ihr Teil der Bordbesatzung der PBY Catalina, eines Wasserflugzeugs, wehrt euch gegen angreifende Zeros sowie japanische Handelsschiffe und rettet über Bord gegangene Kameraden.

Eine klitzekleine Neuerung bringt "World at War" dann doch noch mit: Teilweise lässt sich die Umgebung mit durchschlagskräftigen Waffen zum Einsturz bringen. Allerdings ist diese Möglichkeit begrenzt, zerlegbare Architekturen lassen sich an einer Hand abzählen und sind meist vorgegeben.

Weitere Merkmale eines typischen "Call of Duty"-Spiels machen sich auch im aktuellen Teil bemerkbar: Die linearen Levels. In "World at War" wimmelt es nur so von unsichtbaren Wänden, die sehr oft unglücklich und auffällig platziert wurden. Streckenweise muten einige unpassierbare Stellen sehr künstlich an. Aufgrund der überall tobenden Action fällt dies jedoch erst beim zweiten Hinsehen auf.


Schöner Krieg?

Grafisch besticht "Call of Duty: World at War" mit der renommierten Engine, die auch in "Modern Warfare" zum Einsatz kam, ohne eine Schippe draufgelegt zu haben. Auf der einen Seite beeindrucken die Levels mit größtenteils knackscharfen Texturen, schicken Partikeleffekten und tollen Charakter- sowohl Vehikelmodellen. Auf der anderen Seite scheinen die volumetrischen Rauchwolken nebst Explosionen einen Teil eingebüßt zu haben. Darüber hinaus offenbaren die Levels auch einige matschige Texturen. Trotzdem kann sich "World at War" mit den aktuellen Genrekonkurrenten messen.


Akustisch 2A?

In den ersten Spielminuten fällt die Sprachausgabe aufgrund der nicht passenden Vertonung der Japaner noch negativ auf, später ist davon nichts mehr zu hören. Wer die Serie "24" kennt, wird merken, dass die raue deutsche Synchronstimme Jack Bauers mit dabei ist. Ferner gibt es kaum eine Anlass zur Kritik: treibende Musikstücke, kraftvolle Explosionen, gewaltiger Schlachtenlärm - diesbezüglich passt alles.


Die deutsche Version

In der deutschen Version gibt es abgesehen von abgewandelten Hakenkreuz-Flaggen weder abtrennbare Körperteile, noch Unmengen an Blut. Zumindest anfangs wirkt der eigentlich gnadenlose Krieg verharmlosend, später prägen das Spiel aber auch Szenen, die ohne jegliche Brutalität andeuten, wie unbarmherzig der Zweite Weltkrieg war. Glücklicherweise beließ die USK Schlüsselszenen immerhin fast ungeschnitten (siehe Screenshot).


Nachträglich motivierend

Selbst heute nehmen noch abertausende Besitzer des Vorgängern an dessen Multiplayer-Schlachten teil. Der Grund hierfür ist schnell gefunden: Ein ausgefeiltes Rangsystem nebst freischaltbaren Waffen und Spezialfähigkeiten motiviert auch noch nach dem schnell durchgespielten Singleplayer. "World at War" bietet die selbe kurze Spielzeit von circa 6-7 Stunden, offeriert dafür wieder einen Mulitplayer-Part, der schon jetzt viele Aktivisten vorzuweisen hat.

Ein Rangsystem ist wieder mit dabei (bis Level 65), 13 abwechslungsreiche Maps, die teils aus dem Solo-Modus stammen, aber auch neu designte sowie zusätzliche Perks warten auf euch. Neuerdings beinhalten manche Karten sogar Panzer, die besetzt werden dürfen. Bei drei erfolgreichen Abschüssen lässt sich das bekannte Radar aktivieren, bei fünf Abschüssen dürft ihr mittels Artillerie die Gegenseite dezimieren und bei einer 7er Abschussserie neuerdings Hunde loslassen. Nach mehreren Stunden Spielzeit versprüht der Mehrspieler-Modus von "World at War" genau das selbe Feeling wie einst der Vorgänger: Viele Spielmodi (Capture the Flag, Suchen und Zerstören, Herrschaft, Sabotage, Hauptquartier, Frei für alle, Deathmatch plus Team-Deathmatch).

Daneben integrierte Treyarch noch einen Koop-Modus, in dem ihr ebenfalls Erfahrungspunkte erwirtschaften könnt. Bisher tummeln sich aber noch sehr wenige Mitspieler, zudem laggt die Koop-Variante mehr als der normale Multiplayer.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Mir gefällt "World at War" deutlich besser als der zweite Teil. Erstens kommt nicht die Schießbuden-Stimmung auf, die "Call of Duty" 2 mit sich brachte, zweitens kommt "World at War" abwechslungsreicher rüber. Neben der grandiosen Inszenierung liefert der Weltkriegs-Shooter mit dem Flammenwerfer und der Rucksackbombe zwei neue Waffen, die Schauplätze fallen spannender aus und der Multiplayer-Modus wird mich für die nächsten Monate auf Trab halten. Letzterer sagt mir sogar mehr zu als der von "Modern Warfare", da das Rangsystem und die Upgrades optimiert wurden. Somit: Wer "Call of Duty 2" mochte, wird mit "World at War" ebenfalls warm werden.
90%
So testen wir >>

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
85%

Mehr zur "Call of Duty"-Reihe
Review - Call of Duty: Ghosts (Multi)
Preview - Call of Duty: Black Ops 2 (Multi)
Artikel - Modern Warfare 3 - Die besten Klassen und Waffen (Multi)
Artikel - Modern Warfare 3 - Tipps, Tricks, Extras, Klassen (Multi)
Review - Call of Duty: Modern Warfare 3 (Xbox 360)
Artikel - Call of Duty History - Die Geschichte eines Shooter-Phänomens (Multi)
Preview - Call of Duty: Modern Warfare 3 (Multi)
Review - Call of Duty: Black Ops Annihilation Map Pack (Xbox 360)
Review - Call of Duty: Black Ops Escalation Map Pack (Xbox 360)
Review - Call of Duty: Black Ops First Strike Map Pack (Xbox 360)
Artikel - CoD: Black Ops - Tipps, Tricks, Extras, Klassen (Multi)
Review - Call of Duty: Black Ops (dt.) (Xbox 360)
Preview - Call of Duty: Black Ops (Multi)
Preview - Call of Duty: Black Ops (Multi)
Review - Call of Duty: Modern Warfare Mobilized (DS)
Review - Call of Duty: Modern Warfare 2 (Xbox 360)
Preview - Modern Warfare 2 (Multi)
Review - Call of Duty 4: Modern Warfare (Xbox 360)
Review - Call of Duty 3 (Wii)
Review - Call Of Duty 2 (Xbox 360)
Review - Call Of Duty 2 (PC)
Preview - Call Of Duty 2 (Xbox 360)
Review - Call of Duty (PC)


#1 | Gast [12.03. | 15:06] 
Geschmack?
"Im selben Atemzug stellen die Russen die Deutschen als reine Killer dar, die es ohne Umstände zu vernichten gilt. Nun gut, solche Ansichten existierten bereits in den Vorgängern, allerdings dürfte der Entwickler hier für manchen Geschmack etwas zu weit gehen."
1.: Die Ansichten der Entwickler werden sich kaum in den Ansichten der Roten Armee wiederspiegeln
2.: Wie sonst soll man die Wehrmacht denn darstellen?! Die größte Vernichtungsmaschinerie, die eben keine Maschine, sondern viele sich zum Kollektiv zusammenschließende Menschen war, sollte man auch als solche benennen.

#2 | Yan [15.03. | 16:37] 



1.893
Call of Duty: World at War
Ohne Frage, keineswegs sollte man die deutschen Vorgänge im zweiten gutheißen, allerdings geht der Entwicklung Treyarch für meinen Geschmack bei "World at War" zu weit und verallgemeinert zu stark. Auffallend häufig wird die deutsche Armee diffamiert, was so in keinster Weise in anderen Spielen vorzufinden ist - zumindest nicht nach meinem Wissen. Mir geht es grundsätzlich um die Häufigkeit, nicht darum, ob es sinnvoll ist oder nicht.

#3 | Gast [16.05. | 20:49] 
Teils Teils
< Geschmack?
"Im selben Atemzug stellen die Russen die Deutschen als reine Killer dar, die es ohne Umstände zu vernichten gilt. Nun gut, solche Ansichten existierten bereits in den Vorgängern, allerdings dürfte der Entwickler hier für manchen Geschmack etwas zu weit gehen."
1.: Die Ansichten der Entwickler werden sich kaum in den Ansichten der Roten Armee wiederspiegeln
2.: Wie sonst soll man die Wehrmacht denn darstellen?! Die größte Vernichtungsmaschinerie, die eben keine Maschine, sondern viele sich zum Kollektiv zusammenschließende Menschen war, sollte man auch als solche benennen. >
Vorallem die komischen Deutschen gefallen mir^^
Zitat aus WAW: Deutscher: Na du verdammter Russe?

Deutscher: Bitte Tötet mich nicht!
Die Darstellung der Deutschen ist in WW2 Szenarien immer sehr strittig was oft in ausländischen filmen und serien dargestellt wird...
(Family Guy: Wo Bryan und Stewie nach London wollten und in München waren; Bryan: Äh mein Reiseführer hat einen Fehler! Hier steht nichts über Deutschland von 1933-1945!
Deutscher: Da war Pause!
Bryan: Aber ich dachte Hitler hat viele tausend Menschen getötet?
Deutscher: Da haben alle geschlafen!!!)
Wir sehen dass vorallem die Ausländer sehr voreingenommen sind (ALLES BÖSE NAZIS) allerdings haben die NPC fast etwas Menschlichkeit

Es dürfte wohl klar sein dass die Russen die Deutschen als "Monster" darstellen oder?

#4 | Gast [30.06. | 13:16] 
Alle waffen im Multiplayer
Man kann alle waffen im multiplayer nutzen sobald freigeschaltet nun musss man nicht mehr warten das man auf der bestimmten map nur die des feindes oder des eigenen teams spielen kann du kannst zum beispiel eine deutsche waffe auf einer map wo eigentlich nur japaner und amis sind spielen


 










mehr Wallpaper




















Pro:
Inszenierung beweist Blockbuster-Niveau
gute Klangkulisse
abwechslungsreichere Missionen und neue Fraktion
weitgehend hübsche Grafik
umfangreicher, komfortabler und motivierender Mehrspieler-Modus
neu hinzu gekommener Koop-Modus

Contra:
wieder extrem kurz (um die 6 Std.)
mitunter mittelmäßige Sprecher
Zensuren in der deutschen Version
manchmal dumme KI-Mitstreiter und KI-Gegner


Offizielle Website:
 callofduty.com

Fansites:
 Call of Duty Infobase
 CoD Prison
 CoD-news.de
 CoD HQ (englisch)
 CoD4.de

Weitere Links:
 Launch-Trailer
  Fire & Destruction Trailer
 Jungle Warfare Trailer
  Urban Warfare Trailer
 Chaos of War Trailer



Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW