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BROTHERS IN ARMS: HELL'S HIGHWAY
 Test von Jens Bremicker (26.10.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Ego-Shooter Publisher:Ubisoft
Termin:09. Oktober 2008 Entwickler:Gearbox Software

Weltkriegsshooter sind heutzutage längst keine Seltenheit mehr. Ganz im Gegenteil: Viele Spieler haben schon längst genug vom ewigen "Alliierte gegen Deutsche"-Szenario. Dennoch sind Spiele mit dem WWII-Hintergrund noch immer sehr erfolgreich. Neben dem im November erscheinenden "Call of Duty: World at War" schickt euch nun auch der neueste Teil der "Brothers-in-Arms"-Reihe wieder in den Zweiten Weltkrieg. In "Hell's Highway" streift ihr jedoch nicht mehr, wie in den Vorgängern, durch die Normandie, sondern durch die Niederlande. Was das Spiel sonst noch für Neuerungen bietet und ob es sich gegen die starke Konkurrenz behaupten kann, lest ihr in unserem Test.


Highway to Hell

Der nunmehr dritte Teil von "Brothers in Arms" behandelt die bekannte Operation Market Garden, welche zwischen dem 17. und 27. September 1944 stattfand und dazu dienen sollte, den deutschen Westwall zu umgehen und somit in das Deutsche Reich eindrigen zu können. Wie wir heute wissen, schlug diese Operation fehl und viele alliierte Soldaten verloren dabei ihr Leben. Besonders hart umfochten waren dabei die Kämpfe auf dem sogenannten "Hell's Highway", einer Straße zwischen Eindhoven, Veghel und Grave. Im Spiel erlebt ihr diese Gefechte als Seargent Matt Baker, dem Protagonisten des ersten Serienteils, hautnah mit. Doch ihr seid natürlich nicht alleine unterwegs, sondern führt wieder einen kleinen Trupp von Soldaten an. Denn "Brothers in Arms" ist nach wie vor ein Taktik-Shooter und kein dumpfes Ballerspiel. So gebt ihr euren Kameraden Befehle zum Beziehen einer Stellung und sagt ihnen, welche Gegner sie unter Beschuss nehmen sollen. Zudem müsst ihr natürlich auch darauf achten, dass sie nicht den Löffel abgeben. Und das kann leicht passieren, wenn die nötige Deckung fehlt. Und damit kommen wir auch schon zur ersten großen Neuerung von "Hell's Highway": Dem Deckungssystem. Wie in "»Rainbow Six Vegas" könnt ihr euch per Tastendruck an Wände, Mauern oder Zäune lehnen und so Schutz vor den tödlichen Kugeln suchen. Tut ihr das nicht, seid ihr leichte Beute für die Wehrmachtssoldaten. Wenn es einmal brenzlig wird, färbt sich der Bildschirm rot, sodass ihr wisst: "Alles klar, ich sollte in Deckung gehen." Dann regenerieren sich die HP automatisch, so wie es heute in Actionspielen modern geworden ist.

Eine weitere wichtige Neuerung ist die mehr oder weniger zerstörbare Umgebung. So können zum Beispiel Holzzäune durch Gewehrsalven ordentlich demoliert werden. Das sieht nicht nur schick aus, sondern sorgt auch für taktische Würze, denn wenn ihr hinter einem solchen Zaun Deckung sucht, könnt ihr euch sicher sein, dass euch dieser schon wenig später keinen Schutz mehr bieten wird. Das macht die Gefechte nochmal ein wenig spannender als in den Vorgängern. Viel mehr lässt sich in der Umgebung jedoch nicht zerstören. Häuser etc. könnt ihr nicht in Schutt und Asche legen.


Das altbewährte Prinzip

Ansonsten bleibt "Hell's Highway" jedoch dem grundlegenden Prinzip seiner Prequels treu: Eigenen Trupps Stellungen zuweisen, Gegner unter Sperrfeuer nehmen und dann von der Flanke aus angreifen. Das alles funktioniert auch im dritten Serienteil gut und macht durchaus Spaß. Vermisst haben wir jedoch neue Arten, die Gefechte für sich entscheiden zu können. Dafür hat Entwickler Gearbox dieses mal doch ein wenig mehr Abwechslung im Spielverlauf geschaffen. Denn ab und zu kommt es vor, dass ihr als Matt Baker auch mal komplett alleine unterwegs seid, meistens um Gebäude von Feinden zu säubern und zu sichern. Eine gute Idee!

Eine wichtige Zutat für einen guten Taktik-Shooter ist natürlich eine schlaue KI. Im Großen und Ganzen hat Gearbox es auch geschafft, den NPCs ein gewisses Maß an Intelligenz zu verpassen. Bei Beschuss hechten die Gegner schnell in Deckung und sie merken, dass ihr von der Flanke her angreift und freie Schussbahn habt, dann ziehen sie sich zurück und eilen in Sicherheit. Jedoch hat die künstliche Intelligenz immer wieder mal Aussetzer. So kommt es oft vor, dass die deutschen Wehrmachtssoldaten euch erst dann erkennen, wenn ihr das Feuer eröffnet habt. Und das, obwohl sie euch schon vorher ganz klar bemerken sollten. Hier wäre mehr Feinarbeit nötig gewesen, um dem Spiel noch mehr taktische Würze zu verleihen.


"Dort hin, Männer!"

Die Steuerung wurde im Vergleich zu den Vorgängern nicht groß verändert. Mit Drücken der rechten Maustaste erscheint ein blauer Kreis, den ihr nun durch die Umgebung bewegt und mit dem ihr euren KI-Kollegen entweder eine Stellung zuweisen oder einen Angriffsbefehl geben könnt. Das funktioniert wunderbar und ist sehr intuitiv, sodass auch Einsteiger keine Probleme haben sollten. Mit der "Tab"-Taste schaltet ihr durch eure verschiedenen Squads, denn meistens sind zwei verschiedene mit euch unterwegs. So gibt es zum Beispiel ganz normale Assault-Trupps, andere mit Panzerfaust, MG oder sogar einem Panzer. Diese gilt es natürlich immer taktisch klug einzusetzen.

Ein wenig misslungen ist den Entwicklern das Werfen von Granaten. Durch Drücken der "F"-Taste wird nämlich ein Kreis eingeblendet, der den Einschlagsort darstellt. Diesen könnt ihr nun mit der Maus verschieben, was leider teilweise etwas hakelig ist. So wird es ein wenig erschwert, Granaten wirklich präzise zu werfen.


"Schöner" Krieg?

Nein, Krieg ist natürlich in keinster Weise schön. Das wollen wir hier einmal herausgestellt haben. Aber im nun folgenden soll es auch nicht um das Wesen des Krieges gehen, sondern um die Optik von "Brothers in Arms 3". Die Entwickler haben sich nun von der Technik der beiden Vorgänger verabschiedet und die Unreal-Engine 3 lizensiert. Und das tut dem Spiel gut: Die Modelle der Charaktere sind äußerst detailliert und teilweise bekommt man hübsche Shader-Effekte zu sehen. Dennoch muss man leider sagen, dass Gearbox auch noch deutlich mehr aus der bei Spieleschmieden sehr beliebten Engine hätte herausholen können. So überzeugen die Texturen nicht vollends und sind teilweise recht unscharf. Somit lässt sich nur sagen, dass "Hell's Highway" definitiv optisch nett anzusehen ist, aber mit Sicherheit nicht zur oberen Grafik-Klasse, wie beispielsweise "»Crysis" gehört.

Der Sound des Spiels hingegen ist fantastisch, zumindest in der englischen Version. Dort erwarten euch professionelle Synchronsprecher, die den Charakteren Leben einhauchen und ihre Arbeit wirklich hervorragend machen. In der deutschen Version hingegen hat man sich nicht so viel Mühe gegeben. Zwar ist schon die ein oder andere bekannte Stimme mit dabei, trotzdem rangiert die deutsche Sprachausgabe weit hinter dem englischen Pendant. Die Atmosphäre leidet darunter enorm, zumal die deutschen Soldaten auch in der englischen Fassung deutsch sprechen. Diesen Unterschied in der Sprache hat man in der deutschen Version des Spiels logischerweise nicht. Anderes Beispiel: Ihr begegnet im Spiel einem holländischen Priester, der eure Soldaten mit Zigarren beglückt. In der englischen Fassung hört sich dieser Charakter auch wirklich so an, als wenn sein englisch nicht so gut wäre. In der deutschen Fassung hingegen spricht er mehr oder weniger fehlerfrei und flüssig. Es ist wirklich schade, dass die deutsche Sprachausgabe der restlichen Atmosphäre einfach nicht gerecht wird. Denn zum einen ist die Musik grandios, auch wenn man immer wieder das Gefühl hat, sie schon in tauschend anderen Weltkriegsspielen gehört zu haben. Zum anderen hat man es geschafft, dem Spiel wirklich realistische Waffensounds zu spendieren. Ein MG hört sich auch wirklich genau so an wie ein MG. Fantastisch! Fantastisch sind auch die zahlreichen Zwischensequenzen, die einem dank der Kamerafahrten und Blickwinkel teilweise das Gefühl geben, man würde direkt den Film "Der Soldat James Ryan" anschauen.

All das verpasst dem Spiel eine tolle Atmosphäre, die zwar nicht an die Qualität eines "Call of Duty" heranreicht, diesem aber doch recht nahe kommt. Jedoch nur in der englischen Version, die deutschen Sprecher machen, wie gesagt, doch einiges kaputt.


Online eine Enttäuschung

"Brothers in Arms: Hell's Highway" bietet natürlich wie jeder andere vernünftige Shooter auch einen Multiplayer-Modus. Dabei können sich maximal bis zu 20 Spieler auf insgesamt gerade einmal sechs Karten die Kugeln um die Köpfe pfeifen lassen. Auch bei den Spielmodi herrscht "Magersucht": Es gibt lediglich einen einzigen, in dem es gilt, zwei Flaggen auf der Map einzunehmen und zu halten. Das ist nicht sonderlich spektakulär, sodass "BiA: Hell's Highway" online einfach nicht überzeugen kann. Konkurrenten wie "Call of Duty 4" oder "Battlefield 2" zeigen, wie ein Internet-Multiplayer heutzutage aussehen muss.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Manche stöhnen: "Öh, schon wieder Zweiter Weltkrieg!" Ich muss aber sagen: Wenn dieser so schön umgesetzt ist wie in diesem Spiel, kann ich nicht genug davon bekommen. Klar: Spielerisch gibts nicht viel Neues, aber es wertet das bewährte Gameplay der Vorgänger nochmal um einiges auf. Grafisch sieht "BiA3" auch ganz nett aus, auch wenn es nicht mit anderen Titel mithalten kann. Das Beste ist aber immer noch die Atmosphäre: Allein die Zwischensequenzen machen schon einiges her. Dafür ist der Multiplayer einfach nur enttäuschend. Wer aber auf Taktik-Shooter steht, sollte sich diesen Titel nicht entgehen lassen. Nur bitte: Spielt es auf englisch!
82%
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83%

Mehr zur "Brothers in Arms"-Reihe
Preview - Brothers in Arms Hell's Highway (PC)
Review - Brothers in Arms: Earned in Blood (PC)
Review - Brothers in Arms (PC)


#1 | Gast [26.10. | 16:39] 
Brothers in Arms: Hell's Highway
so muss des ^^

#2 | Gast [01.12. | 23:25] 
scheisse online funzt nicht
leider ist the club und der rest alles scheisse kein online sind game scheisse voralem wenn sie soangeboten werden


 










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Pro:
eingängige Steuerung
tolle Atmosphäre...
...mit fantastischen Zwischensequenzen
toller Sound....

Contra:
...aber nur in der englischen Version richtig gut
ab und zu KI-Aussetzer
magerer Multiplayer
zu wenig Neuerungen


Offizielle Website:
 @Ubisoft

Weitere Links:
 Trailer



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