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KING'S BOUNTY: THE LEGEND
 Test von Thorsten Taplik (17.10.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Strategie Publisher:Nobilis
Termin:31. Oktober 2008 Entwickler:Katauri

Im Jahre 1990 mauserte sich das Strategiespiel "King's Bounty" auf Heimcomputern wie dem C64 zum Geheimtipp. Doch erst der geistige Nachfolger begründete eine der erfolgreichsten Spielreihen. Die Rede ist von "Heroes of Might & Magic". Möchte man das getestete Remake zu "King's Bounty" kurz und knapp beschreiben, trifft "Heroes of Might & Magic Light" den Sachverhalt ganz gut, denn im Gegensatz zum "Vorbild" wurde "King's Bounty: The Legend" um Festungsausbau und Heldensammelsurium gekürzt. Im Review klären wir, ob das beschnittene Gameplay dennoch Spaß macht.


Wahl ohne Folgen

Zu Beginn von "King's Bounty" habt ihr die Wahl zwischen drei Charakterklassen: Krieger, Paladin und Magier. Jede Klasse verfügt über andere Startwerte in den Eigenschaften Angriffskraft, Verteidigung und Intellekt. Außerdem legt die Heldenklasse fest, welche Runen ihr beim Stufenaufstieg erhaltet. Analog zu den drei Klassen kann euer Held auf die drei Fertigkeitsbäume Macht, Geist und Wissen zurückgreifen. Die dort aufgelisteten Fähigkeiten können in bis zu drei Stufen gesteigert werden. Für jede Verbesserung ist eine gewisse Anzahl an Runen erforderlich. So verlangt das Erlernen bzw. Steigern der Magie-Fähigkeiten überwiegend den Einsatz von Magie-Runen. Dieses System erlaubt eine flexible Charakterentwicklung. So konnten wir beim Testspielen ohne Probleme unseren Paladin in die arkanen Künste einweisen.


Story ohne Überraschungen

Bevor ihr euch an die motivierende Charakterentwicklung begebt, müsst ihr rollenspieltypisch Erfahrung durch Quests sammeln. In der Spielwelt Darion findet ihr an allen Ecken Auftraggeber, die mehr oder weniger anspruchsvolle Aufträge für euch bereithalten. Mal soll ein Spendenbeutel bei einem Kloster abgeliefert, darauf das zahnbewehrte Unkraut in einem Garten gejätet und schließlich noch ein entlaufener Bär eingefangen werden. Alles in allem nett designte Quests, denen es jedoch an Spannung fehlt. Doch viel wichtiger ist der taktische Anspruch. In dieser Hinsicht weiß „King's Bounty“ zu gefallen. Lauft ihr auf der Weltkarte einem Feind in die Arme, schaltet das Spiel in eine Hexfeld-Ansicht, in der ihr eure aus bis zu fünf Truppen bestehende Armee rundenweise gegen den Feind zu Felde ziehen lasst. Euer Held mischt im Gefecht nicht mit, sondern versucht mit Zaubern den Schlachtverlauf von außen zu beeinflussen.


Truppenzusammenstellung mit Einschränkungen

Selbst der beste Feldherr hat nach einem Scharmützel den einen oder anderen Verlust zu beklagen. Um diese auszugleichen oder die Armee zu verstärken, erhaltet ihr bei vielen NPCs die Möglichkeit, Kämpfer zu rekrutieren. Im königlichen Schloss könnt ihr beispielsweise Ritter anwerben, bei der verwarzten Hexe aus den Sümpfen domestizierte Giftspinnen. Eine ausgeglichen zusammengestellte Armee ist für eine erfolgreiche Feldherren-Karriere das A und O. Zahlreiche Faktoren müssen beachtet werden: Welche Schadensart teilen Inquisitoren aus? Über welche Spezialfähigkeiten verfügen Erzmagier? Vertragen sich Zombies mit dem Rest meiner Armee? Die Anzahl an Truppenmitgliedern wird durch die Eigenschaft Führung beschränkt. Im Spielverlauf erhöht sich natürlich eure Führungskraft und eure Armee wird von Spielstunde zu Spielstunde mächtiger.


Spielspaß ohne High-End-Hardware

Die Optik von „King's Quest“ erinnert stark an den fünften bzw. letzten „Heroes of Might & Magic“-Ableger. Die detaillierte, leicht comichafte Grafik ist Entwickler Katauri ausgesprochen gut gelungen. Sowohl auf der Weltkarte als auch auf dem Schlachtfeld tobt das Leben. Fische schwimmen fröhlich durch einen mit Seerosen bedeckten Teich, aus dem ein paar Kühe trinken. Am Waldrand hoppeln vergnügt Häschen umher, während ein paar Hexfelder weiter unsere Priester Skelette zu Knochenhaufen zerblitzen. Einziger optischer Kritikpunkt ist die mitunter arg kleine Schrift in den häufig abzurufenden Menüs. Die musikalische Untermalung ist unaufdringlich aber stimmig. Selbst auf einem schwachbrüstigen Rechner werdet ihr in den Genuss der ansprechenden Technik kommen.


Witze ohne Komik

Nachdem wir soviel Gutes über „King's Bounty“ geschrieben haben, folgen zwei Gründe, wegen derer dem Spiel eine uneingeschränkte Empfehlung verwehrt bleibt: Kritikpunkt Eins sind die grottenschlecht geschriebenen Dialoge. Die Schreiberlinge wollten den Gesprächen offensichtlich Komik verleihen, doch ist ihnen dieses Vorhaben so gut wie nie geglückt. Immerhin muss man das Gequatsche nicht über sich ergehen lassen. Das Quest-Log versorgt euch mit allen Infos. Doch gerade beim Kampfgeschehen geizt „King's Bounty“ mit Informationen. Wir denken, dass eine Gesundheitsanzeige der einzelnen Kampftruppen für wesentlich mehr Übersicht gesorgt hätte. Ähnlich wünschenswert ist eine Initiativleiste, die Aufschluss über die Reihenfolge gibt, in der Freund und Feind über das Hexfeld ziehen.





Profis werden von "King's Bounty" unterfordert, doch alle anderen Rundenstrategen werden ihren Spaß an den Gefechten haben. Fans von "Heroes" sollten sowieso einen Blick riskieren. Den Tiefgang und die Suchtwirkung des Originals erreicht "King's Bounty" allerdings nicht. Nach knapp einer Stunde Spielzeit hatte ich erstmal genug vom Kampf gegen die meist ähnlich aufgestellten Armeen des Feindes. Doch ich bin gerne nach Darion zurückgekehrt. Auch wenn das Kampf-Interface verbesserungswürdig ist, macht Entwickler Katauri vieles richtig. So ist das technisch einwandfreie "King's Bounty" durchaus eine Bereicherung für das Rundenstrategie-Genre.
72%
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#1 | Gast [19.10. | 09:08] 
King's Bounty: The Legend
It's possible to see both a health bar for your units and their turn order by pressing the Alt key.

#2 | Gast [02.02. | 16:15] 
Gesundheitsanzeige & Initiativleiste
Schoneinmal versucht die Taste "Alt" während des Kampfes zu drücken? Da erscheint dann auf "magische" weise sowohl die gesuchte Gesungsheitsleiste als auch Ziffern die die Reihenfolge der Figuren aufzeigt.


 










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Pro:
flexible Charakterentwicklung
zahlreiche nett designte Quests
stimmungsvoller Comic-Look

Contra:
Kämpfe mitunter unübersichtlich
bemüht witzige Dialoge
Langzeitmotivation fehlt


Offizielle Website:
 kings-bounty.com

Fansites:
 drachenwald.net

Weitere Links:
 Trailer



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