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DWARF FORTRESS
 Test von Karl Kröber (13.10.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Strategie Publisher:Bay12Games
Termin:ohne Angabe Entwickler:Bay12Games

Heutzutage gibt man um die 50€ für ein Spiel aus. Je nachdem auf welchem System man kauft, bekommt man gute Action-Adventures, effektgeladene Shooter, komplexe Knobelspiele, oder auch mal jede Menge Mist. Natürlich ist alles angepasst auf den Geschmack der Masse und damit meist etwas fad. Früher gab es eine Zeit, in der die Spiele nicht hart genug sein konnten. In der die Spieler Tage dafür aufgebracht haben, überhaupt erstmal die Steuerung zu verstehen, geschweige denn sie zu meistern. Für diese Sorte von Spielern gibt es nur selten Games, mit denen sich die 50€-Investition lohnt. Aber es gibt welche, für die das gar nicht nötig ist, weil sie kostenlos sind und die trotzdem mit hohen Anforderungen und enormer Spieltiefe für Monate Spaß machen. "Dwarf Fortress" ist einer dieser Titel.


Holt die Spitzhacken, Männer!

Am Anfang fast eines jeden Gameradio-Artikels steht die Grafik. Berichtet wird meist von DirectX, Shadern, messerscharfen Texturen, Weitsicht, und so weiter. "Dwarf Fortress" hat nichts davon. Die Grafik besteht größtenteils aus der ASCII-Tabelle. Euch sagt der Begriff ASCII-Tabelle nichts? Das sind die 256 grundsätzlichen Zeichen, die man im Computerdasein am häufigsten braucht. Das Alphabet, die Ziffern 0-9 und eine Hand voll Sonderzeichen wie @ oder $. Ja, Ihr habt richtig gelesen, die Grafik besteht standardmäßig aus Zeichen. Deswegen kann ich auch ganz einfach einen Screenshot einbinden:

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
* = = = ~ ~ ~
* * = = = ~ ~
* * * * = = ~
* * * * * * =

Das ist eine Kammer gefüllt mit abgebautem Magnetit (*), einem Lagerraum, auf dem dieses Magnetit liegt (=) und Felswänden aus Magnetit (~). Bevor man das allerdings weiß, studiert man ein Wiki.
Die Grafik-affinen unter euch können allerdings frohlocken, es gibt sogenannte Tilesets, die die ASCII-Zeichen durch vielsagende Symbole und kleine Bildchen ersetzen, wie auf den Screenshots rechts zu erkennen.

Auch von der Bedienung her ist das Spiel gewöhnungsbedürftig. Man steuert es komplett mit der Tastatur und ruft die verschachtelten Menüs über Buchstabenkombinationen auf. Bevor man überhaupt herausgefunden hat, wie man eine Treppe nach unten baut, ist eine halbe Stunde vergangen. Deshalb gibt es ein Wiki (siehe unten), in dem alles wichtige für den Anfänger und für Fortgeschrittene festgehalten ist. Dieses solltet ihr unbedingt während eurer ersten Spielversuche zu rate ziehen.


Glück auf!

Komfort ist also praktisch nicht vorhanden. Aber worum gehts denn jetzt in dem Spiel überhaupt? Das ist oberflächlich recht einfach erklärt: Ihr kontrolliert eine Horde Zwerge in einer zufällig generierten Fantasy-Welt und wollt eine florierende Zwergenfestung (Dwarf Fortress) bauen, die jeglichen Widrigkeiten standhält. Dabei müsst ihr euch um die Bedürfnisse eurer Zwerge sorgen, schließlich wollen diese essen, trinken, schlafen usw. Das artet allerdings nicht in Klaubereien à la "Die Sims" aus. Ihr braucht also nicht dafür sorgen, dass jeder der maximal 200 Zwerge in eurer Festung rechtzeitig auf Klo geht. Dafür solltet ihr auf Goblinüberfälle aufpassen oder auf Gefahren, die in der Tiefe lauern. Ihr solltet euch mit dem Anbau von unterirdischen Nahrungsmitteln beschäftigen. Mit dem Abbau von Edelsteinen und anderem wertvollen Material. Mit der Herstellung von Glas. Mit der Ausbildung einer Armee. Mit Wohngebieten, Lagerräumen, Arbeitsplätzen, Zufriedenheit, Handel usw.

Wenn ihr damals das Spiel „Dungeon Keeper“ gespielt haben solltet, dann wisst Ihr was euch erwartet. Eure Zwerge graben sich durch Gestein hindurch, richten Räume ein, gravieren behauene Wände und betrinken sich in den Aufenthaltsräumen. Anders als in "Dungeon Keeper" passiert das Ganze allerdings nicht nur auf einer Etage. Man kann beliebig in alle geometrischen Richtungen graben, muss sich aber darauf gefasst machen, in der Tiefe einigen Gefahren zu begegnen ("Herr der Ringe" lässt grüßen).


Beim Hauer Muradins!

Doch bevor ihr euch aufmacht, eure Festung zu bauen, solltet ihr erst einmal einen passenden Bauort auswählen. Wie ich bereits erwähnte, wird die Karte zufällig generiert. Das führt allerdings zu mehr Abwechslung, als es bei einem "Diablo 2"-Zufallsgenerator der Fall war. Es gibt Berge, Wiesen, Wälder, Vulkane, Flüsse, verfluchte Gebiete und so einiges mehr, was euch beim Festungsleben zugute kommt oder stört. Ein Vulkan zum Beispiel ist eine Lavaquelle, Lava kann man zum Antreiben von Schmieden benutzen. Damit verzichtet man auf Holzkohle, die erst aus wertvollem Holz gewonnen werden muss. Dafür lauern im Vulkankrater allerdings Lavawesen, die euch nicht unbedingt freundlich gesonnen sind. Zudem könntet ihr die falsche Wand einreißen und eure ganze Festung mit Lava fluten. Vorsicht ist also angebracht. Doch nicht nur Lava verhält sich realistisch und fließt über mehrere Z-Ebenen hinweg. Auch Wasser ist Segen wie Fluch zugleich. Viele Spieler überfluten ihre ersten Festungen. Geübte hingegen bauen Ertränkungsfallen für Goblins, gestützt durch ausgeklügelte Pumpsysteme. Alles ist möglich in "Dwarf Fortress" und die Flüssigkeitssimulation gehört zu den großen Highlights des Titels. Generell versucht sich das Spiel geologisch genau zu geben. Es gibt nicht nur viele unterschiedliche Steinsorten, sondern zum Beispiel auch unterirdische Wasserschichten oder Flüsse. Für Spannung ist also gesorgt.


Bringt noch einen Krug starkes Zwergenbier!

Außer dem „Fortress Mode“, also dem oben beschriebenen Spielmodus, der mit Sicherheit den Hauptteil des Spiels ausmacht, gibt es noch den „Adventure Mode“. In diesem zieht ihr als einzelner Zwerg los. Und anders als beim Festungsmodus kontrolliert ihr eure Zwerge nicht über Bauzonen und Ähnliches, sondern direkt. Ihr macht euch auf den Weg, Abenteuer zu bestehen und Quests zu lösen. Dabei spielt ihr in derselben Welt, die auch für den Festungsmodus zur Verfügung steht. Ihr könnt also alte, verlassene Festungen, die ihr einst gebaut habt, besuchen, und dabei herausfinden, welche Gefahren sich dort niedergelassen haben. Leider ist es nicht möglich, eine aktive Festung im Adventure Mode zu besuchen.

Das ist aber auch nicht nötig, es gibt genug zu erkunden, schließlich könnt ihr die gesamte zufällig generierte Karte besuchen. Ihr könnt in tiefe Höhlen hinabsteigen und auf höherem Level sogar ganze Goblinfestungen alleine säubern. Bis es soweit kommt, müsst ihr allerdings lange spielen, schließlich ist der Adventure Mode nicht leichter als der Fortress Mode.

Runterladen könnt ihr euch den Spaß völlig kostenfrei an dieser Stelle: »http://www.bay12games.com/dwarves/

Das Wiki:
»http://www.dwarffortresswiki.net

Ein empfehlenswertes Tileset:
»http://mayday.w.staszic.waw.pl/df.htm

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:




"Dwarf Fortress" ist ein großartiges Spiel! Es ist eines dieser Spiele, bei dem man für Arbeit belohnt wird. "Anno" und Co. sind Kinderkram dagegen. Auch wer damals an "Dungeon Keeper" seine helle Freude hatte, wird mit "Dwarf Fortress" glücklich werden. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt, wenn man ein bisschen Fantasie und Motivation mitbringt. Wer sich vom ersten Eindruck abschrecken lässt, der ist selbst schuld, denn dem entgeht eines der komplexesten und besten Spiele überhaupt!
90%
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Pro:
Langzeitmotivation
extreme Spieltiefe
Schwierigkeitsgrad
Grafik (regt Phantasie an)

Contra:
Grafik (gewöhnungs-bedürftig)


Offizielle Website:
 Bay12Games

Fansites:
 Das Wiki
 Das Tileset

Weitere Links:
 Kostenloser Download



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