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THE WITCHER: ENHANCED EDITION
 Test von Christoph Kirchner (05.10.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Atari
Termin:25. September 2008 Entwickler:CD Projekt

Vor knapp einem Jahr überraschte CD Projekts „»The Witcher“ mit erwachsenem, düsterem Setting, toller Story, sehenswerter Optik und motivierendem Questsystem. Obwohl der Titel bereits zum Release deutlich runder lief als der Großteil seiner Genre-Kollegen, bringen die Entwickler mit der „Enhanced Edition“ nun eine nochmals überarbeitete Fassung in die Läden, die sich vieler Kritikpunkte der Spieler annimmt. Was nun zuerst nach Abzocke riecht, entpuppt sich als vorbildliche Aktion – Besitzer der Erstauflage bekommen sämtliche Neuerungen schließlich kostenlos per Update, Neulinge hingegen eine prall gefüllte Box zum fairen Preis. Wir haben uns nochmals durch den Titel gehext, und verraten, auf welche frischen Features ihr euch freuen dürft.


Gedächtnis-, aber nicht namenlos!

Der Held von „The Witcher“ ist klar definiert: Geralt von Rivia, ein weißhaariger „Hexer“. Die „Hexer“ arbeiten als Söldner in der monstergeplagten Spielwelt. Dementsprechend verhält sich Geralt relativ konsistent, schließlich muss er sein harter-Kerl-Image bewahren. In der Handlung von „The Witcher“ ist das anfangs allerdings nicht klar, da man einen der ältesten und ausgelutschtesten Tricks der Storywritinggeschichte nutzt, um in den Spiel einzusteigen – Amnesie. Während Geralt im Intro noch mutig ein Monster bekämpft um eine Königstochter zu retten, beginnt das Spiel in einer Schubkarre. Eure „Hexer“-Kollegen haben Euch gefunden und tragen Euch in ihr Hauptquartier. Dort erfahrt ihr, dass Geralt einer der berühmtesten Hexer ist und für tot gehalten wurde...


Düster, vielschichtig, erwachsen

Doch entgegen der abgedroschenen Story entwickelt „The Witcher“ eine ganz eigene Dynamik. Während das Hexer-Hauptquartier überfallen wird, lernt Ihr die ersten Schritte und die Hintergründe des Hexer-Daseins. Dabei merkt man gleich, dass sich “The Witcher” etwas anders spielt, als die Genre-Kollegen. Das Kampfsystem ist kein Ausweich-und-Klick-Spiel, wie etwa bei “Gothic”, sondern sehr ungewöhnlich: Wenn Ihr einen Gegner attackiert, müsst Ihr zur rechten Zeit klicken. Erst das führt zur gewünschten Kombo und zum Sieg. Dauerklicken hilft überhaupt nicht. Klingt komisch, spielt sich aber sehr gut, da die Kämpfe durch die professionellen Aktionen an Coolness gewinnen. Aber keine Sorge, die Kämpfe laufen nicht auf Klick und Zuschauspielchen wie bei “Sacred” hinaus. Der Hexer beherrscht drei unterschiedliche Kampfstile, zwischen denen Ihr auch wechseln müsst, um die Gegner zu besiegen. Kämpft Ihr mit dem starken Stil, weichen euch kleine Gegner beispielsweise einfach aus.

Auch wird anfangs klar, dass es sich bei „The Witcher” nicht um ein Kinderspiel handelt. Während die Gewalt noch relativ human ist, fluchen die NPCs wie im Gefängnis. Sex ist ebenfalls Teil des Spiels, mit beinahe jedem wichtigeren weiblichen Charakter kann in die Kiste gestiegen werden. Dieses erwachsene Setting verleiht dem Spiel einen zusätzlichen Hauch Atmosphäre und Eigenständigkeit. Interessant ist auch das Alchemie-System. Da die Hexer über manuelle Genmutation zu Übermenschen werden, haben sie auch die Alchemiekentnisse, um einen mannigfaltigen Satz an Tränken zu brauen. Viele Monster hinterlassen mehr oder weniger seltene Ingredenzien, die great verbrauen kann. Aber Ihr müsst Euch nicht an Rezepte halten. Ähnlich wie in “Two Worlds” ist der Experimentierfreudigkeit keine Grenze gesetzt.


Zauberhafte Präsentation?

Zwar wird die Story recht linear erzählt, allerdings könnt Ihr an bestimmten Stellen auf diese einwirken. Mit Entscheidungen. Ihr werdet beispielsweise anfangs gefragt, mit welchem Charakter ihr eine bestimmte Aufgabe lösen wollt. Anfangs ist Euch das noch nicht klar, aber der Charakter, mit dem Ihr nicht geht, stirbt. Ihr seht, Ihr werdet während des Spielens von “The Witcher” einige schwierige Fragen beantworten müssen.

Technisch spielt der Titel in der ersten Liga. Die Engine ist eine enorm aufgemotzte Version von Biowares „Aurora-Engine”, die schon “Neverwinter Nights” ansehnliche Effekte spendiert hat. Die Welt von “The Witcher” ist komplett handgebaut – ein Pluspunkt, schließlich wurde “Neverwinter Nights” für seine Baukasten-Levels kritisiert. Der Soundtrack trägt sehr angenehm zum Spielgefühl bei. Actionreiche Szenen werden ebenso actionreich vertont.


Was gibt’s Neues?

Soweit, so gut – doch wie steht es um die inhaltlichen Neuerungen? Nun, Entwickler CD Projekt hat sich so gut wie aller Kritikpunkte angenommen. Da wäre zum Beispiel die eher durchschnittliche deutsche Sprachausgabe: Atari hat sich die Mühe gemacht und das Spiel komplett neu vertont – Charaktere erhalten dadurch deutlich mehr Tiefe und Glaubwürdigkeit. Mehr Atmosphäre bringen auch die überarbeiteten Zwischensequenzen: 200 neue Animationen sorgen für realistischere Mimik und Gestik. Zudem gibt es zwei neue Abenteuer, die euch für Stunden prächtig unterhalten. Auch kleinerer Kritikpunkte hat man sich angenommen: Durch ein neues System variiert das Aussehen der NPCs nun stärker – Klone gibt es so gut wie keine mehr, das etwas unübersichtliche Inventar wurde überarbeitet und auch im Bereich des eigentlichen Gameplays läuft vieles runder – etwa die Steuerung und das Verhalten der Charaktere. Bastler dürfen sich zudem über den mächtigen Editor freuen, der euch eigene Mods und Abenteuer erstellen lässt. Käufer der frischen Version dürfen sich zudem über eine schickere Verkaufsbox freuen, die vor lauter Zugaben (siehe Fazit) fast schon überquillt.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Besitzer der ersten Ausgabe bekommen alle Features der "Enhanced Edition" als Patch – das ist lobenswert, den trotz der sinnvollen Neuerungen – etwa der deutlich besseren Synchronisation, der neuen Abenteuer, der sanfteren Animationen und dem Editor, die ein hervorragendes Spiel noch besser machen, bleibt "The Witcher" natürlich "The Witcher". Eingefleischte Fans könnten aber dennoch mit der Kaufversion liebäugeln: Die prall gefüllte Box glänzt mit einer Soundtrack-CD, einem sehenswerten Making-Of, einem Spielführer, der zugrundeliegenden Geschichte von Andrzej Sapkowski in Buchform und Bonusinhalten.
90%
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88%


#1 | Gast [05.10. | 21:57] 
lol.
"die ein hervorragendes Spiel noch besser machen, bleibt "The Wichter" natürlich "The Wichter". "

Wichter? Ich dachte das Spiel heißt Witcher. =)

#2 | Micha [05.10. | 22:35] 



12.935
The Witcher: Enhanced Edition
Ooops, da hat der olle Chris wohl schon an die Weihnachtswichtel gedacht. Ist gefixt und er bekommt eins mit der Rute *g*

#3 | Christoph [05.10. | 23:44] 



1.141
*duck*³
Au, Micha, die 95 Rutenhie ... ah .. be reichen doch - und könntet ihr mich jetzt bitte wieder losketten?

#4 | Vynix [07.10. | 13:21] 
The Witcher: Enhanced Edition
Ich hab ja zuvor immer gezögert, weil es hieß das Spiel hätte so einige Macken. Aber nun mit der Enhanced Edition wird das Teil sehr bald zugelegt.

#5 | TaPuLaToR [05.01. | 21:16] 



1.710
Echt klasse!
The Witcher hat mich positiv überrascht. Habe CD Projekt nicht zugetraut, mit ihrem Erstling ein derart stimmiges Rollenspiel hinzulegen. Perfekt - abgesehen von den zuweilen langen Laufwegen, häufigen Ladepausen und unausgewogenen Kampfstilen. Ich freue mich auf den 2. Teil.
Meine Wertung: Ausgezeichnet (90%)


 










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Pro:
tolle Ausstattung
neue Vertonung
viele Bugfixes
zwei frische Abenteuer
mächtiger Editor

Contra:
Levelbegrenzungen


Offizielle Website:
 @ Atari

Fansites:
 witchers.net

Weitere Links:
 Enhanced Edition-Patch
 Enhanced Edition-Trailer



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