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WARHAMMER ONLINE: AGE OF RECKONING
 Test von Kevin Kunze (26.09.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:EA
Termin:18. September 2008 Entwickler:Mythic

Seit drei Jahren wird der MMORPG-Markt von einer großen Franchise beherrscht: "World of Warcraft". Das Spiel begeistert durch den einfachen Einstieg in eine liebevoll detaillierte Welt und führt die preisgekrönte Geschichte von "Warcraft 3" weiter. Natürlich ruft ein solcher Verkaufsschlager auch die Konkurrenz auf den Plan, doch nicht einmal große Namen wie "Star Wars Galaxies" oder "Der Herr der Ringe Online" konnten den Erfolg von "Warcraft" aufhalten. Nun versucht sich Mythic mit "Warhammer Online: Age of Reckoning" an der Thronfolge von "WoW". Ob dieser Vorstoß als Erfolg zu werten ist, kann noch nicht eindeutig gesagt werden. Ob "Warhammer" jedoch einen bereits vielversprechenden Start hingelegt hat oder von Anfang an schwächelt, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.


Eine Welt, gezeichnet vom Krieg

In "Warhammer" geht es um einen Kampf. Einen Kampf, der schon seit Anbeginn des RPG-Genres einen wichtigen Bestandteil der Geschichten darstellt: Der Kampf zwischen Gut und Böse bzw. - wenn man an die Anfänge denkt - "Menschen gegen Orks". Egal ob im Pen & Paper, in Trading Card Games, Brettspielen oder RPGs auf PC & Konsole: Das Grundkonzept von Menschen gegen Orks besteht noch heute, hat sich aber auf eine schier unendliche Anzahl von Wesen und Kreaturen erweitert, die dem Kampf der zwei Erzfeinde beigetreten sind oder ihre eigenen Interessen verfolgen.

Beeinflusst durch die Geschehnisse der früheren "Warhammer"-Spiele - und davon gibt es eine ganze Menge - startet ihr in einer vom Krieg gezeichneten Welt, um euer Können auf dem Schlachtfeld zu beweisen und das eigene Reich zum Sieg zu führen. Dabei beginnt, typisch für ein Rollenspiel, alles mit der Charaktererstellung. Ihr dürft euch dabei zwischen den Mächten der Ordnung und den alles vernichtenden Mächten der Zerstörung entscheiden. Innerhalb dieser Reiche habt ihr dann nochmals die Wahl zwischen drei Fraktionen auf jeder Seite: Den Menschen, Zwergen und Hochelfen auf Seite der Ordnung, sowie den Menschen des Chaos, Dunkelelfen und den Grünhäuten auf Seite der Zerstörung.

Insgesamt gibt es 20 verschiedene Karrieren. Diese sind jedoch nicht so vielfältig auf einer Rasse einsetzbar wie im Konkurrenzspiel "WoW". So gibt es zehn Karrieren auf Ordnungs- sowie zehn weitere auf Zerstörungsseite, wobei jede davon auf eine Rasse zugeschnitten ist und der Variantenreichtum somit schonmal den Kürzeren zieht. Da aber jede Klasse liebevoll ausgearbeitet ist und eine eigene, sich entwickelnde Hintergrundgeschichte besitzt, ist es zu verschmerzen, dass ihr als Schamane dann eben an einen Goblin gebunden seid und nicht den vielleicht bevorzugten Dunkelelf spielen könnt.

Jede Rasse in "Warhammer" beginnt mit einer eigenen Kriegsgeschichte. Als Startpunkt dient eine von drei Inseln, auf denen jeweils ein anderes Kriegsszenario spielt: Chaos gegen Menschen, Zwerge gegen Grünhäute und Hochelfen gegen Dunkelelfen. Der Einstieg im Spiel wird durch simple Quests gestaltet, die sich wie üblich mit dem Töten von Gegnern und dem Sammeln von Gegenständen beschäftigen. Doch bereits hier steht man im Mittelpunkt der Story: Der überall tobende Krieg wird durch ablaufende Ereignisse, in denen NPCs eurer Rasse gegen die jeweiligen Gegner kämpfen, dargestellt. Die Spielwelt macht einen sehr heruntergekommenen, zerstörten Eindruck. Eine bedrückende Atmosphäre von Tod und Zerstörung stellt sich schon nach wenigen Minuten ein und ihr könnt es kaum erwarten, an vorderster Front mitzumischen.

Und so bekommt für das Betreten eines Kriegsszenarios, das den Schlachtfeldern von "World of Warcraft" sehr ähnlich ist, auch schon die erste Quest. In typischen Aufgaben, wie dem Einnehmen von Stützpunkten oder dem Sammeln von Flaggen, habt ihr erstmals Kontakt mit Spielern des gegnerischen Reiches: Ein atmosphärisches Erlebnis der Spitzenklasse. Düsteres Setting, geniale Soundeffekte und ein bemerkenswert ausgeglichenes Verhältnis zwischen den verschiedenen Karrieren machen das PvP, in "Warhammer Online" RvR genannt, zu einem Genuß und zeigt dem Veteran "WoW", wie es richtig geht.


Es ist nicht leicht, eine Legende zu werden

Man merkt "Warhammer Online" an vielen Stellen leider auch eine gewisse Unfertigkeit an. So durften die Spieler bereits am Veröffentlichungstag einen knapp ein Gigabyte großen Patch herunterladen und zwei Tage darauf direkt nochmals ein weiteres Update. Trotzdem wird das Spiel an sehr vielen Stellen von Problemen geplagt: Da wären zum einen falsch angelegte Soundfiles. So geben Dunkelelfen z.B. beim Springen ein schweinisches Grunzen von sich. Zum anderen sind viele der Ingame-Texte noch auf Englisch. Daneben habt ihr mit Grafikfehlern, Fehlern beim Betätigen von Fähigkeiten, Anzeige-Fehlern bei Ingame-Texten (vor allem bei den Berufen)und vielen anderen Kleinigkeiten zu kämpfen, die den Spielverlauf lästiger machen, als er sein dürfte.

Doch kann man dies dem Spiel wirklich negativ anrechnen? Es dürfte klar sein, dass ein Titel von diesem Umfang nicht so leicht von der Hand geht wie ein Singleplayer-Spiel, dass nur knapp zehn Stunden Spielzeit bietet. Von daher wird sich Mythic hoffentlich bemühen, diese Fehler auszumerzen, denn selbst unter den derzeitigen Umständen erkennt man das Potential von "Warhammer Online" von der ersten Spielminute an. Die Grafik ist für ein MMORPG sehr gut, gerade in "Oldschool-Gebieten" wie Wäldern, Höhlen und Burgen kommt eine Atmosphäre auf, mit der "World of Warcraft" nicht mithalten kann.

Dies soll allerdings nicht heißen, dass man "WoW" in allen Belangen übertroffen hat. Blizzards Spiel besticht immer noch mit einem größeren Umfang, besseren Quests, gelungenem Spielersupport, Spielevents (wie dem Braufest) und einem nahezu perfektionierten Dungeon-System, für das man jedesmal neue Taktiken ausarbeiten muss, um die Endbosse des Spiels zu besiegen und somit an die begehrten Belohnungen zu kommen.

Da "Warhammer" seinen Fokus allerdings auf RvR legt, kann man hier vorerst gar keine Vergleiche ziehen. Erste größere Herausforderungen warten in neutralen Gebieten, die dann von Ordnung oder Zerstörung eingenommen werden können. Ist die Burg überrannt, wartet dort ein Burgherr auf die Spieler des feindlichen Reiches. Hier könnte man Vergleiche mit den Dungeons aus "WoW" ziehen, doch sind die Kämpfe des Genre-Primus um einiges innovativer. In "Warhammer Online" liegt die Herausforderung darin, eure Kameraden am Leben zu halten und die Burg zu erobern, während zum einen der große Burgherr im Wege steht und zum anderen feindliche Spieler aus allen Ecken auf euch zustürmen.


Nur gemeinsam sind wir stark

Eine andere schöne Neuerung sind die öffentlichen Quests in "Warhammer". Dies sind kleine Events, in denen es mehrere Aufgaben zu erledigen gilt, bis am Ende ein großer Obermotz erscheint. Den könnt ihr nur gemeinsam mit anderen Spielern in die Knie zwingen. Öffentliche Quests haben mehrere Vorteile: Egal ob ihr in einer Gruppe seid oder nicht, ihr sammelt durch die Teilnahme an diesen Events Punkte und am Ende wird eine Kiste mit Beute verwürfelt. Gruppen ziehen hier jedoch keinen Vorteil. Jeder, der an dem Event teilgenommen hat, darf mitwürfeln und bekommt nochmals einen Bonus für seine Aktivität. So kann es euch auch nicht passieren, dass euch unsoziale Mitspieler kurz vor Ende des Events aus der Gruppe werfen, um euch die Beute zu verwehren. Ausserdem sammelt ihr durch die Teilnahme Einfluss bei euren Fraktionen, für die ihr euch Belohnungen abholen könnt. Diese werden immer bessser, umso mehr Einfluss ihr habt.


Eine lange Reise liegt vor euch

Auch "Warhammer Online" ist kein Spiel für Zwischendurch. Wer in die Welt abtauchen will, muss viel Zeit investieren. Erste große Schlachten um neutrale Gebiete finden ca. ab dem zwölften Level statt. Für diesen sind aber bereits ca. 20 Stunden Spielzeit erforderlich. Der Weg zum Endlevel 40 ist also kein Zuckerschlecken. Habt ihr keinen Bock, alles zu Fuß zu erledigen, so habt ihr ab Level 20 die Möglichkeit, euch einen reitbaren Untersatz zu kaufen und damit die Spielwelt zu bereisen. Ein weiterer schöner Aspekt ist das Spielen in einer Gilde. Seid ihr erst einmal in einer solchen aufgenommen worden oder habt kurzerhand selbst eine gegründet, so habt ihr die Möglichkeit, mit eurer Gilde eine Burg zu erobern, euer Banner auf dieser zu platzieren, sie mit Katapulten und anderen Waffen auszustatten oder auch einfach mal in der Welt unterzutauchen und gemeinsame Pläne für Angriffe auf Dörfer und andere Stellungen des feindlichen Reiches zu planen. All dies zusammen macht Warhammer zu einem sehr "oldschool-orientierten" RPG, dass mit einer wunderschönen mitteralterlichen Fantasywelt, den atmosphärisch toll inszenierten Schlachten und in besonderem Maße mit dem Gemeindschaftsgefühl punktet.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Warhammer ist kein "WoW"-Killer! Klar, das Genre ist das Gleiche - und dennoch erwarten euch zwei völlig unterschiedliche Spiele. "Warhammer" zeigt Stärken und Schwächen in den altbewährten Bereichen, bringt aber auch viele neue Ideen mit ins Spiel. Für Neueinsteiger mag es etwas komplizierter sein als das benutzerfreundliche "WoW", doch trotz diverser Bugs, die im Moment noch im Spiel ihr Unwesen treiben, entwickelt sich "Warhammer" nach kurzer Einspielzeit zu einem fesselnden und spaßigen Spiel. Wer sich also einmal in eine Welt voll epischer Fantasie wagen möchte und auch die 13 Euro Monatsgebühr nicht scheut, dem sei der Titel ans Herz gelegt.
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Eins steht fest: "Warhamer Online" wird "WoW" nicht vom Thron verdrängen können. Das scheint fast ausgeschlossen, könnte aber auch daran liegen, dass "Warhammer" seine Schwerpunkte ganz anders setzt: Mythics MMO ist ein PVP-Spiel, Blizzard bedient eher die PVE-Liebhaber. Lassen wir deshalb den Konkurrenten außen vor und fragen uns: Macht "WAR" seine Sache gut? Und ja, das tut es! Man gerät bereits sehr früh mit dem RVR in Kontakt und findet sofort Gefallen daran, anderen Spielern eins auf die Mütze zu geben. Zudem kommt noch das geniale System der öffentlichen Quests. Ja, die Grafik ist nicht so dolle. Ja, das Spiel hat noch Bugs. Doch es macht bereits jetzt viel Spaß!
 

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Pro:
innovative Features
hervorragende Atmosphäre
viele Gruppenquests / Events

Contra:
Spiel wirkt unfertig
Itemmodells sehen oft gleich aus


Offizielle Website:
 Warhammer Online Homepage

Fansites:
 deutsche Fansite



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