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SPORE
 Test von Jens Bremicker (21.09.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Simulation Publisher:Electronic Arts
Termin:04. September 2008 Entwickler:Maxis

Mit "Die Sims", dessen Nachfolger und den zahlreichen Add-Ons, die für beide Spiele erschienen sind, gelang Will Wright und seinem Studio Maxis ein riesiger Erfolg. Beide Spiele brachen sämtliche Verkaufs-Rekorde. Grund dafür war natürlich das innovative Gameplay, das nicht nur eingefleischte Gamer, sondern vielmehr sogar die Gelegenheitsspieler beeindruckte. Mit seinem neuesten Machwerk "Spore" möchte Entwicklerlegende Wright das Gleiche erreichen. Hat dieses auch das Zeug zum Hit oder reiht es sich in die Reihe der Spiele ein, die den größten Hype verursachen, letzendlich aber nicht überzeugen können? Wir verraten es euch in unserem Test.


Am Anfang,...

"Spore" beginnt mit dem Einschlag eines Meteroiten auf einem Planeten, den ihr zuvor ausgewählt habt. Durch dieses Naturphänomen gelangen kleine Einzeller in die Meere. Und einen dieser Einzeller kontrolliert ihr nun. Das Spielprinzip dieser ersten Phase von "Spore", der Zellphase, wird kurz und leicht verständlich erklärt. Eure Aufgabe besteht darin zu fressen, zu wachsen und zu überleben. Klingt simpel, ist es auch. Durch das Aufnehmen von Nahrung füllt ihr eure DNA-Leiste. Umso weiter diese gefüllt ist, desto größer wird eure Zelle. Außerdem verdient ihr euch durch das Fressen DNA-Punkte, welche ihr im Editor gegen neue Körperteile eintauschen könnt, dazu aber später mehr.

Ob eure Kreatur ein Fleisch- oder Pflanzenfresser sein soll, entscheidet ihr übrigens vor Beginn des Spiels. Dann heißt es nur noch: Nahrung finden, fressen, wachsen, neue Körperteile erspielen. Diese sind jedoch nicht direkt von Beginn an komplett freigeschaltet. Für neue Gliedmaßen sorgt ihr, indem ihr andere Zellen tötet. Diese lassen dann neue Bauteile für den Editor zurück. Doch Vorsicht: Es gibt nicht nur arme kleine Kreaturen, die leichte Beute für euch sind. Wenn ihr nicht aufpasst, könnt ihr ganz schnell im Magen einer größeren Lebensform landen. Das ist aber nicht weiter schlimm, da sofort nach dem Ableben ein neues Exemplar eurer Kreatur das Licht der Welt erblickt. Frust beim Spieler wird so weitestgehend vermieden.

Habt ihr es irgendwann geschafft, eure DNA-Leiste komplett zu füllen, erreicht die virtuelle Evolution einen neuen Abschnitt. Eurer Kreatur wachsen Beine und ihr könnt das Meer verlassen und an Land gehen. Bevor dies passiert, bestimmt ihr im Editor das Aussehen eurer Spielfigur. Und hierbei zeigt sich der genialste Teil von "Spore": Während ihr in der Zellphase eher wenig Gestaltungsmöglichkeiten hattet, ist der Spielraum in der Kreaturenphase, die nun anbricht, fast grenzenlos. Ihr könnt den Körper verformen, wie es euch beliebt und Augen, Maul, Arme und Beine frei platzieren. Auch die Anzahl der Körperteile liegt ganz bei euch. Es gibt nur drei Limitierungen: Zum einen kostet jedes Bauteil DNA-Punkte. Und davon habt ihr nur einen begrenzten Vorrat. Desweiteren darf der Körper eurer Kreatur nicht zu komplex sein. Den Grad der Komplexität zeigt euch eine Anzeige an der rechten oberen Bildschirm-Ecke. Ist diese Leiste voll, könnt ihr keine weiteren Teile hinzufügen. Die dritte Begrenzung des Spielraums stellt die zu Beginn etwas magere Auswahl an Körperteilen dar. Im Laufe der Kreaturenphase schaltet ihr jedoch neue Bausätze frei: Entweder ihr findet welche in der Spielumgebung, oder ihr tötet andere Kreaturen. Ihr könnt übrigens jeder Zeit in den Editor schalten und eure Kreatur bearbeiten. Ihr müsst dazu nur zu eurem Nest gehen, den Verbündetenruf ausführen und schon gesellt sich ein weiteres Exemplar der von euch erstellten Rasse zu euch und das Liebesspiel kann beginnen. Natürlich ist dieses vollkommen jugendfrei in Szene gesetzt. Nach einer netten Animation gelangt ihr dann auch direkt in den Baukasten.

Die Spielmechanik in der Kreaturenphase ist fast genau so simpel gehalten wie in der Zellphase. Aus einem umfangreicheren "Pacman"-Klon wird nun ein seichtes Action-Rollenspiel: Ihr erkundet die Planetenoberfläche, sammelt neue Bauteile für den Editor und die dafür benötigten DNA-Punkte, die ihr zum einen durch das Aufnehmen von Nahrung erhaltet, aber auch durch das Erfüllen von kleinen Quests. Entdeckt ihr zum Beispiel eine neue Spezies, erhaltet ihr entweder den Auftrag, eine bestimme Anzahl an Kreaturen zu töten oder zu beeindrucken. Die Art der Mission hängt von eurer gewählten Haltung ab: Es gibt die soziale und die Kampfhaltung. Beide ermöglichen euch unterschiedliche Fähigkeiten. So könnt ihr in ersterer andere Kreaturen durch Singen oder Tanzen als Verbündete gewinnen, in letzterer diese wiederrum angreifen und fressen. Doch auch hier ist immer Vorsicht geboten: Wie auch schon in der Zellphase gibt es Rassen, die euch körperlich überlegen sind. Und einige sind sogar agressiv und greifen euch an, wenn ihr in deren Nähe geratet. Aber auch in der Kreaturenpahse heißt es: Wenn ihr sterbt, schlüpft aus einem Ei eine neue Spielfigur. Euren Fortschritt verliert ihr dabei nicht.

Um vielleicht auch mal eine stärkere Lebensform bezwingen zu können, habt ihr die Möglichkeit, ein Rudel zu bilden. Dazu müsst ihr andere Kreaturen, ob von eurer eigenen oder einer anderen Rasse, beeindrucken. Habt ihr Erfolg, schließen sie sich euch an und weichen euch nicht mehr von der Seite. Zu Beginn könnt ihr nur zwei Kreaturen in euer Rudel aufnehmen, im Spielverlauf erhöht sich die Anzahl durch das Füllen eurer DNA-Leiste, was, wie auch schon in der Zellphase, euer Hauptziel darstellt. Habt ihr das irgendwann erreicht, geht es ab in die Stammesphase. Bis dahin solltet ihr euch aber für das endgültige Aussehen eurer Schöpfung entschieden haben, denn danach könnt ihr es nicht mehr ändern.


...in der Mitte,...

Mit der Stammesphase wandelt sich "Spore" zu einem simplen Echtzeitstrategie-Spiel. Ihr steuert nun nicht mehr nur eine einzige, sondern gleich alle eure Kreaturen. Außerdem habt ihr nicht mehr nur ein einfaches Nest, sondern baut ein kleines Dorf auf. Die einzelnen Gebäude dürft ihr dabei jedoch nicht frei platzieren, sondern, wie zum Beispiel in "Schlacht um Mittelerde", nur auf vorgegeben Bauplätzen errichten. Auch die Auswahl an Gebäuden hält sich arg in Grenzen, wobei die meisten Bauwerke erst durch das Vernichten anderer Stämme oder das Verbünden mit diesen freigeschaltet werden müssen. Um Gebäude bauen oder neue Kreaturen rekrutieren zu können, die zu Beginn erstmal als Babys aus einem Ei schlüpfen und vor dem "Erwachsen-Werden" nicht kontrolliert werden können, benötigt ihr Nahrung. Diese erwirtschaftet ihr entweder durch das Jagen wilder Kreaturen oder durch Angeln, wenn ihr Fleischfresser seid, oder durch das Einsammeln pfanzlicher Nahrung, wenn eure Schöpfung vetegarischer Natur ist. Seid ihr Allesfresser - dazu konntet ihr euch in der Kreaturenphase entwickeln - stehen euch natürlich alle Möglichkeiten zur Verfügung.

Im Zentrum der Stammesphase steht die Interaktion mit anderen Stämmen. Eurer Ziel besteht dieses Mal nämlich nicht mehr darin, eure DNA-Leiste zu füllen, sondern alle anderen Stämme entweder zu vernichten oder als Freunde zu gewinnen. Letzteres erreicht ihr, wie bereits in der Kreaturenphase, dadurch, dass ihr sie beeindruckt. Dafür könnt ihr beispielsweise ein Gebäude bauen, bei dem sich eure Kreaturen Digeredoos abholen können. Dann schickt ihr euren Trupp zu einem beliebigen Stamm und spielt diesem ein Ständchen. So freundet ihr euch mit anderen Rassen an, welche euch dann sogar ab und zu Geschenke in Form von Nahrung vorbeibringen.

Eine weitere Neuerung, die die Stammesphase mit sich bringt, ist der Armee-Ausstatter. In diesem neuen Editor verpasst ihr euren Kreaturen ein neues Aussehen, indem ihr sie mit Kleidung, wie Helmen oder Brustpanzern ausstattet. Diese sind aber natürlich nicht nur kosmetischer Natur, sondern verbessern auch Werte wie "Kampf" oder "Sammeln". Auch hier muss ein Großteil aber erst noch freigespielt werden. Habt ihr alle Stämme entweder für eure Seite gewonnen oder sie besiegt, steigt ihr in die Zivilisationsphase auf. Nun verfügt ihr über eine ganze Stadt, kontrolliert allerdings eure Kreaturen nicht mehr selbst. Stattdessen dürft ihr Fahrzeuge produzieren, die ihr zuvor natürlich selber im Editor entwerft. Ihr könnt Landvehikel, sowie auch Boote bauen, sofern eure Stadt am Wasser liegt. Später kommen noch Flugzeuge hinzu.

Durch das Bauen von Häusern erhöht ihr euer Einheitenlimit, eure Bevölkerung stellt ihr durch das Errichten von Unterhaltungs-Einrichtungen zufrieden. Zudem könnt ihr auch Fabriken bauen, welche die Produktion eurer Städte erhöhen, jedoch auch die Zufriedenheit des Volkes schmälern. Mit Mikromanagament hat das ganze jedoch nichts zu tun, das Spiel bleibt weiterhin sehr simpel. Gebäude und Fahrzeuge bezahlt ihr mit Geld, welches ihr durch den Abbau von Gewürzen verdient. Dazu müsst ihr die auf der ganzen Karte verstreuten Geysire einnehmen. In der Zivilisationsphase ist es, ähnlich wie schon in der Stammesphase, euer Ziel, alle anderen Städte entweder zu erobern oder ganz friedlich zu erkaufen. Dabei habt ihr es dieses Mal nur mit eurer eigenen Rasse zu tun, welche bereits den ganzen Planeten beherrscht und nun nur noch geeint werden muss. Habt ihr das geschafft, ist auch diese Phase vorbei und die Weltraumphase beginnt.


.....am Ende.

Die Weltraumphase stellt den Höhepunkt der Entwicklung einer Rasse in "Spore" dar. Nachdem ihr euch im Editor ein Raumschiff zusammengebastelt habt, geht es ab in die Weiten der Galaxis. Und diese ist wirklich riesig. Beim Erkunden anderer Planeten entdeckt ihr immer wieder neue Rassen, mit denen ihr euch entweder gut stellen könnt oder die ihr bekämpfen könnt. Zudem erhaltet ihr sowohl von eurem eigenen, als auch von eben jenen anderen Völkern Quests, die durchaus abwechslungsreich sind, jedoch viel "Hin-Und-Her-Fliegen" verlangen. Dennoch wird die Motivation hochgehalten: Durch das Erfüllen von Quests, wie dem Gründen neuer Kolonien auf anderen Planeten etc.n erhaltet ihr so genannte "Plaketten". Habt ihr eine bestimmte Anzahl dieser gewonnen, steigt ihr im Rang auf. So startet ihr als Kapitän und benötigt fünf Plaketten um den Titel "Kommandeur" zu erhalten. Das Ziel der Weltraumphase ist es, den höchsten von insgesamt zehn Titeln zu erspielen. Ein weiterer Motivationsschub sind die vielen Upgrades für euer Raumschiff, die ihr mit der Zeit freischaltet. Diese gehen von immer besseren Waffensystemen bis hin zu Terra-Forming-Werkzeugen. Somit lässt sich sagen, dass die Weltraumphase definitiv die komplexeste Phase in "Spore" ist.


Die Pros und Contras

Nachdem wir nun die fünf Phasen von "Spore" detailliert beschrieben haben, wollen wir mal ans Eingemachte gehen und die Stärken und Schwächen des Titels genau begutachten: Was man dem Titel auf keinen Fall abstreiten kann, ist die Forderung nach eurer Kreativität. Und dazu sind auch alle Möglichkeiten gegeben: Der Editor setzt euch kaum eine Grenze beim Erstellen von Kreaturen, Fahrzeugen und Gebäuden. Zudem könnt ihr selbst wählen, wie sich euer Volk entwickeln soll: Soll es ein Kriegerisches werden, das am Ende die ganze Galaxie beherrscht oder doch eher ein Friedlebendes, welches mit anderen Völkern in Harmonie zusammen lebt? Genau so gut haben es die Entwickler geschafft die Community direkt in die Welt von "Spore" zu integrieren. So seid ihr beim Spielen stets mit dem Internet verbunden, sofern ihr das wollt. Dann werden immer automatisch die neuesten Kreationen anderer Spieler heruntergeladen und in euer normales Singleplayer-Game eingefügt. In der so genannten "Sporepädie" werden alle Schöpfungen von euch selbst und anderen abgespeichert. Ihr könnt "Skypecasts" von anderen Spielern abbonieren und erhaltet so immer deren neueste Werke. Zudem gibt es in "Spore" auch die aus Xbox-Live bekannten Achievements. Ein richtiger Multiplayer-Modus fehlt jedoch leider. Eine weitere Stärke von "Spore": Das Spiel schafft es einfach immer einen zum Weiterspielen zu motivieren. Ständig erhaltet ihr irgendetwas neues. Man ist immer gewillt, die nächste Phase der Evolution zu erreichen. Zudem ist der Titel auch für Leute, die eher weniger mit Computerspielen am Hut haben, sehr zugänglich, da alles bestens erklärt wird. Ein Blick in das Handbuch ist eigentlich nie nötig.

Jedoch hat das Spiel auch so einige Schwächen, die es absolut nicht verstecken kann. So hält sich die spielerische Abwechslung in den ersten vier Phasen noch etwas in Grenzen. Jeder Spielabschnitt bringt zwar neue Elemente ins Gameplay. Aber in den einzelnen Phasen selbst tut ihr immer das Gleiche. Zudem ist "Spore" alles andere als spannend. Der Titel stellt kaum Anforderungen an den Spieler, Taktik war für die Jungs und Mädels von Maxis bei der Entwicklung wohl ein Fremdwort. Das wird besonders in der Zivilisationsphase deutlich: Ihr könnt nämlich immer nur einen Typ an Land-, Wasser- und Flugzeugen bauen. Das sorgt auch dafür, dass diese Phase wohl die Ermüdenste des ganzen Spiels ist. Man merkt "Spore" an, dass es in erster Linie wohl für die Gelegenheitsspieler entwickelt wurde. Das ist auch ok so, aber man hätte das Spiel dennoch auf den höheren Schwierigkeitsgraden fordernder gestalten können. Die Core-Gamer hätten es den Entwicklern gedankt. In der Weltraumphase relativiert sich das Ganze ein wenig. Hier macht "Spore" einiges besser. Jedoch muss man bis hierhin erstmal kommen.

Weitere Schwächen des Titels sind zudem die eher weniger gut gelungene KI der gegnerischen Völker. Solltet ihr einmal angegriffen werden, passiert dies immer auf die gleiche Art und Weise. Die Schlachten fallen dadurch leider nicht sehr spannend aus. Desweiteren ist die Wegfindung der Einheiten ein Graus. Beispielsweise laufen eure Kreaturen in der Stammesphase einen riesigen Umweg, wenn sie das Fleisch eines erlegten Tieres im Stammeslager ablegen sollen. Zudem kommt es auch des öfteren vor, dass sie sich gegenseitig blockieren.


Nett und charmant, aber nicht schön

Die Grafik kann in technischer Hinsicht kaum überzeugen: Die Texturen sind einfach nicht mehr auf der Höhe der Zeit und nette Shader-Effekte oder sonstiges fehlen auch weitestgehend. Jedoch sehen die Kreaturen einfach nur zu putzig aus und versprühen durch die netten Animationen jede Menge Charme. Das Gleiche gilt auch für den Sound. Die Musik ist zwar nicht sonderlich imposant, passt aber zu der Thematik. Eine Sprachausgabe hat das Spiel nicht, die Kreaturen geben nur animalische Laute von sich, welche aber durchaus den ein oder anderen Schmunzler erzeugen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Für mich war es wirklich schwer "Spore" zu bewerten. Denn ich persönlich liebe das Spiel. Das liegt daran, dass ich nunmal ein kreativer Mensch bin und da kommt mir Maxis neuestes Werk gerade recht. Der Editor ist einfach genial. Jedoch muss ich das Spiel objektiv bewerten und da kommt es nicht ganz so gut weg: Es fehlt einfach an Tiefe, an Herausforderungen, an Spannung. Erst in der Weltraumphase zeigt "Spore", wie viel Spaß es wirklich machen kann. Demnach lautet mein Fazit: Wer auf der Suche nach einem gehaltvollen Strategiespiel ist, sollte lieber zu einem anderen Titel greifen. Kreative Köpfe, die sich nicht viel um Komplexität scheeren, können jedoch zuschlagen.
79%
So testen wir >>

Die Mona Lisa ist nur ein Bild, „Stairway to Heaven“ ist nur ein Song, die Pyramiden sind nur eine Anhäufung von Steinquadern. Und Spore ist nur ein Spiel. Manchmal, ganz selten, findet man ein Kunstwerk, das mehr ist als die Summe seiner Teile. Und für mich fällt Spore in diese Kategorie. Ich weiß gar nicht warum, aber sobald ich in meine Galaxie eintauche, schmelzen die Kritikpunkte dahin wie Schnee unter meinem Terraforming-Hitzestrahl. Natürlich wird es Leute geben, die Spore nicht mögen, und das ist auch in Ordnung, aber ich für meinen Teil habe in diesem Sandkasten für Erwachsene mein neues Lieblingsspiel gefunden.
 

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76%


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#1 | Gast [22.09. | 17:18] 
tja
wer sich gerne spiele kauft die man nur 3 mal installieren kann / erst Online aktivieren muss und die NULL wiederverkaufbar sind für freche 60 € möge zugreifen. Ich passe.

#2 | Gast [22.09. | 17:22] 
EA mal wieder
dieses neue Sicherheitssytem hat mir leider auch das eigendlich heiß erwartete Crysis Add On vermiest - schon stark das die ehrlichen Käufer verarscht werden mit sowas - wärend die leute ie es sich auf Pirateriewege beschaffen ein ungeschnittenes Spiel ohne Virusartiger Sicherheitssoftware hat zum Null Tarif. Nicht flasch verstehen - ich mache das nicht - allerdingst kaufe ich auch nix mehr - verzichte lieber und scheiß auf EA und alle die meinen der Kunde sei ein Rind und lässt alles mit sich machen.

#3 | Markus[GR] [24.09. | 15:31] 
@Kopierschutz
Ich kann nicht sagen, dass ich froh bin über die Entwicklung, die der Markt in dieser Hinsicht nimmt. Meines Wissens halfen solche Maßnahmen noch nie richtig, sondern bereiten eher zahlenden Kunden Probleme. Spore wird wohl in dieser Hinsicht keine Ausnahme sein.
Anderseits: ich kann ganz gut damit leben, das Spiel nicht auf mehr als 3 PCs installieren zu können. Und da ich zu meinen Medien - Spiele genau wie CDs und DVDs - eine sentimentale Bindung habe, kommt ein Verkauf für mich sowieso nicht in Frage.

Ich fürchte aber, die Online-Aktivierung wird mehr und mehr zum Standard werden. Wobei Spore mit der Vernetzung von Singleplayer-Spielen über importierte Charaktere ja auch schon einen Schritt weiter geht...und wenn sich dieser Trend zum "Spiel 2.0" durchsetzt...naja, mal abwarten...Sims 3 kommt bald.

Abschliessend, da ich sonst noch weiter vom Thema abkomme: es ist schade, dass ein gutes Spiel wegen des Kopierschutzes nicht gekauft wird, doch es ist eine der wenigen Möglichkeiten, dem Publisher eine Nachricht zu senden. Und auch wenn ich das Spiel persönlich empfehle, so haben alle, die zu dieser Entscheidung stehen und das Spiel boykottieren, meinen Respekt. Nicht unterkriegen lassen. ;)

#4 | Gast [25.10. | 21:41] 
Ja, gooil!
Endlich mal ein Spiel mit Tiefgang, auch wenn die KI ein wenig ERBÄRMLICH ist. Alles in allem macht es aber viel Spaß mit dem Editor rumzuspielen und meine Rudelkreaturen in den TOD zu führen(General Custer: führe 30 Gruppenkreaturen in den sicheren Tod). Sicherer beweis, dass ich Spore liebe ist: Spore- Fan: verbringe 40 Stunden in der Spore-Galaxie(ich habe das Spiel seit einer Woche).


 










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Pro:
genialer Editor
leicht zugänglich
tolle Community-Einbindung
putzig animierte Kreaturen
riesiger Umfang

Contra:
spielerisch eher mau
technisch nicht berauschend


Offizielle Website:
 offizielle Homepage

Fansites:
 Spore.4players.de
 Spore.OW.de

Weitere Links:
 Trailer
 Patch 1.01
 Editor-Demo



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