Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


CRYSIS WARHEAD
 Test von Yan Dreyer (18.09.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Ego-Shooter Publisher:Electronic Arts
Termin:18. September 2008 Entwickler:Crytek

Crysis läutete 2007 ein neues Grafik-Zeitalter ein, zeigte aber in Bezug auf das Gameplay einige Unzulänglichkeiten auf. Trotzdem erntete das deutsche Entwickler-Studio Crytek hohe Wertungen jenseits der 90er (»Ausgezeichnet + 3 Awards). Einige Spieler sahen den Tropen-Shooter lediglich als Grafik-Blender an, Fans störte das wenig. Jetzt wird "Crysis" mit dem Add-On "Warhead" fortgesetzt und Crytek scheint aus begangenen Fehlern gelernt zu haben.


Wie, wie geht´s weiter?

Wer darauf hoffte, dass mit "Crysis Warhead" der Cliffhanger des Hauptspiels aufgelöst wird, könnte nach den folgenden Zeilen enttäuscht dreinblicken. Denn das Add-On führt nicht die Geschichte um intrigante Koreaner und invasive Aliens fort, sondern schildert die aus Crysis bekannte Story lediglich aus einer anderen Perspektive. Und zwar aus der von Psycho, jenem Charakter, der in "Crysis" zu Beginn noch mit Nomad - dem Hauptprotagonist aus dem Vorgängerspiel - und den anderen Elitekämpfern über der Tropeninsel absprang, um den rätselhaften Machenschaften der Koreaner auf die Schliche zu kommen. Eben dort gewann man bereits die Erkenntnis, dass Psycho ein vorlauter Haudrauf-Kerl zu sein scheint: ein Vorurteil, das in "Crysis Warhead" abermals bestätigt wird. Allerdings hatte er nur einen kurzen Auftritt, verschwand zunächst nachdem er Nomad bei einer Mission unter die Arme griff, um dann gegen Ende wieder aufzutauchen und seinen Kumpanen hochmütig ein rätselhaftes Alien zu präsentieren. Was Psycho genau in der Zwischenzeit erlebt und vollbracht hat, deckt ihr in "Warhead" auf.

Zum Auftakt des Spiel stürzt Psycho nach Beschuss der Koreaner kurzerhand mit seinem Flieger ab, überlebt den Crash dank Nano Suite aber unbeschadet. Die Kameraden von Psycho gehen indes davon aus, dass die Koreaner einen Bombenangriff auf die Heldengruppe planen, da sie einen mysteriösen Container mitführen, der mutmaßlich einen Sprengkopf beinhalten soll (deshalb also der Untertitel "Warhead"). Besagten Container soll Psycho nun in Gewahrsam nehmen. So entsteht eine Hetzjagd - quer durch Hafenanlagen, unterirdische Einrichtungen und Wildnis - die bis zum Ende andauert. Blöd nur, dass Kenner von "Crysis" bereits im Voraus wissen, was sich in dem Behälter wirklich versteckt hält und so jegliche Spannung, zumindest in Bezug darauf, wegfällt.


Aus alt mach neu

Gleichwohl besinnt sich das Add-On auf die Stärken des Hauptspiels und fühlt sich zudem leicht verfeinert an. So benötigt ihr endlich nur ein paar Treffer, um die Koreaner aus den Schuhen zu pusten und kein ganzes Magazin mehr. An der KI der Aliens wurde ein wenig gefeilt, sodass sie taktisch klüger vorgehen. Einige der Außerirdischen schützen sich sogar gegenseitig mit einem Schutzschild, welches ihr erst umgehen könnt, wenn ihr den fürsorglichen Begleiter ausschaltet. Auch die Koreaner gehen schlauer vor, suchen Deckung, besetzen Geschütze oder suchen das Weite, sobald Psycho mit einem übermächtigen Panzer auf sie zurollt. Neben zwei neuen fahrbaren Untersätzen (unter anderem ein gepanzerter Gruppentransporter) stehen euch ab sofort auch ganze vier brandneue Schießprügel zur Verfügung. Etwa zwei auf kurze Distanz effiziente Maschinenpistolen oder ein großflächig einsetzbarer Granatwerfer, der mächtig austeilt.

Mit grünen Dschungel-Arealen, blauem Meer und abwechslungsreichen Farbspielen ist es schnell vorbei. Da "Crysis Warhead" wie erwähnt parallel zum Hauptspiel verläuft, läuten die Aliens auch im Add-On alsbald die Eiszeit ein. Das bedeutet: zumindest an der Oberfläche beherrschen vereiste Schneelandschaften das Spielgebiet. Was vorher grün und satt wirkte, erscheint sodann einheitlich frostig und unbehaglich. Damit Abwechslung garantiert ist, sind nicht alle Level-Abschnitte davon betroffen. So wechseln sich Schnee-Areale mit unangetasteten Landstrichen ab. Mit dem bekannten Nano-Suite kommt ein wenig Taktik in die actionlastigen Kämpfe. Bei Bedarf schaltet ihr beispielsweise in den Stärke-Modus, mittels dem ihr höher springen, kräftiger zuschlagen und ruhiger zielen dürft. Das Schutzschild bewahrt euch vor gegnerischen Patronen, der Unsichtbarkeits-Modus macht euch kurzzeitig, nunja, unsichtbar und zu guter Letzt gibt es noch "Geschwindigkeit", in diesem Modus seid ihr deutlich schneller unterwegs als normal. Darüber hinaus dürft ihr eure Knarren im Spielverlauf immer weiter aufrüsten. Zielfernrohre, Geschosstypen, Laserpointer, Taschenlampe: für jede Situation ist etwas dabei. Nett: die Aufrüstung der Waffen ist direkt ins Spiel eingebunden und es ist möglich, zu jedem Zeitpunkt seine aktuelle Konfiguration zu ändern.


Atempause

Nach etlichen atemlosen Ballereien laden zumeist Zwischensequenzen zu einer kurzen Durchschnaufpause ein. Diese treten neben allerlei Script-Ereignissen im Add-On häufiger auf und wurden dank Cry Engine-2 grandios inszeniert. So wirkt "Crysis Warhead" durchgehend filmreich und atmosphärisch. Dazu trägt auch bei, dass ihr öfter zusammen mit Gleichgesinnten in den Kampf zieht.

Quasi sämtliche Add-Ons im Shooter-Segment prägt eine zu kurze Spielzeit, auch "Crysis Warhead" ist davon betroffen. Nach vier bis fünf Stunden - oder je nach Spielerytp sogar weniger - steht man am Ende etwas bedröppelt da. Man muss dem Add-On allerdings zu Gute halten, dass es zu keiner Zeit langweilig wird und ohne Atempause bei der Stange hält. Anfänglich durchstreift ihr ur-tropische Inselabschnitte, später erhalten die Aliens mit ihrer Eiszeit Einzug, eine Fahrt in einem Hovercraft folgt auf dem Fuße (Half-Life 2 sei gegrüßt). Weiter geht es durch eine von Feinden besetzte Mine, bis schließlich das große Finale ansteht, welches mit einem besonders starken Riesen-Alien und imposanten Abschlusssequenzen aufwartet.


Echt, stark

Die Grafik hat nichts von ihrer Schönheit eingebüßt. Dermaßen lebensecht wirkende Charaktermodelle und Landschaften sowie partikelreiche Effekte und ein überaus realistisches Physiksystem suchen nicht nur im Actiongerne ihresgleichen. Crytek verbesserte die so oder so schon grandiose Optik an einigen Ecken und Kanten, sodass zum einen die Explosionen noch bombastischer und die Gesichter noch menschlicher ausfallen. All das geht wie im Hauptspiel arg zu Lasten der Hardware. Wirklich gut skalierbar ist auch "Crysis Warhead" nicht, obgleich nach Meinung der Entwickler die Hardwareanforderungen nach unten geschraubt wurden. Selbst auf Hochleistungsrechnern versagt der Ego-Shooter auf höheren Detailstufen mit niedrigen FPS (Frames per Second). Ein einigermaßen tauglicher PC sollte also vorausgesetzt sein, um das wahre Antlitz von Crysis darstellen zu können. Per zugeschaltetem DirectX 10 läuft Crysis Warhead übrigens deutlich langsamer, offeriert allerdings keine ersichtlichen Vorteile gegenüber Direct X 9.

Dank 5.1-Unterstützung und satten Basseffekten bietet "Crysis Warhead" auch akustisch das bestmögliche Erlebnis. Da die Synchronsprecher beste Arbeit leisten und außerdem der orchestrale Soundtrack Atmosphäre schafft, punktet das Add-On bis auf ein paar Soundaussetzer auch im Klang-Bereich.

Gänzlich bugfrei kommt "Crysis Warhead" nicht daher. Nach unserer Testsession gab es regelmäßige Abstürze sowie Grafikfehler zu verbuchen. Anscheinend treten solche Abstürze häufiger auf, sofern man viele Speicherstände angelegt hat. Löscht man nicht benötigte, läuft der Shooter in Folge runder. In Foren munkeln Spieler hingegen, es lege an den Grafikeinstellungen. Stellt man die Detailstufe zurück, sollen den Spielfluss weniger Abstürze unterbrechen.


Mehr Spiel

Auf einem gesonderten Datenträger kommt der eigenständige Multiplayer-Modus daher, auf den Crytek neben dem Einzelspieler-Part besonderen Wert gelegt hat. Im Vergleich zum Solomodus beinhaltet der "Crysis Wars" getaufte Mehrspieler-Modus neue Karten, wie zum Beispiel einen düsteren, nebligen Friedhof oder brüchige Ruinenanlagen sowie neue Schusswaffen. Neben besagten, eher kompakt und überschaubaren Szenerien stellt "Crysis Wars" noch allerlei Karten bereit, auf denen zahlreiche Vehikel auf ihren Einsatz warten. Demnach balgen sich auf den mitunter riesigen Schlachtfeldern nicht nur Fußvolk, sondern zugleich Panzer oder Senkrechtstarter. Überall in der Spielwelt lassen sich neue Schießprügel einsammeln, die durch auffällige Markierungen gekennzeichnet sind. An nicht direkt einsehbaren Plätzen lagern seltene Waffen, wie ein extrem starkes Maschinengewehr. Wie im Solomodus habt ihr auch in "Crysis Wars" die Gelegenheit, euren Nano-Suite im Kampf gegen menschliche Kontrahenten einzusetzen. Die Funktionsweise ist identisch zum Singleplayer, ohne Abstriche könnt ihr euch also beispielsweise nahezu unsichtbar machen oder andere Eigenschaften des Anzuges nutzen.

Auf lange Sicht wird "Crysis Wars" erst noch beweisen müssen, ob es mit Genre-Konkurrenten wie dem beliebten "Call of Duty 4"-Onlinemodus mithalten kann. Wirklich motivierend zeigt sich "Crysis Wars" derzeit noch nicht. Freischaltbare Waffen oder Tools, wie bei Konkurrenztiteln üblich, gibt es nicht. Wer dagegen "Battlefield 2" mochte und sich in ein fiktives Szenario einbringen kann, sollte mit "Crysis Wars" seinen Spaß haben. Fest steht: die Grafik allein ist ein Argument hierfür. Die speziell für "Crysis Wars" entworfenen Karten protzen nur so mit Details. Auf einer Map zum Beispiel, fliegen etliche vom Wind getriebene und physikalisch korrekt berechnete Blätter umher - schick.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Schade, dass "Crysis Warhead" bereits nach wenigen Stunden ein Ende findet, ich hätte gerne noch ein paar Koreanern und Aliens den Garaus gemacht. Nichtsdestotrotz bietet der Shooter unterm Strich feinste Actionunterhaltung, eine minimal verbesserte Prachtoptik und endliche eine bessere KI. Schwerwiegende Schwachpunkte legt "Crysis Warhead" nicht offen. Bis auf die immer noch immens hohen Hardwareanforderungen und regelmäßigen Abstürze mag Crytek´s Ego-Shooter durchweg überzeugen. Wer die passende Hardware besitzt, braucht sich einen Kauf nicht zweimal zu überlegen, zumal noch ein ordentlicher Multiplayer-Modus beiliegt.
91%
So testen wir >>

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
88%


#1 | InfinityWardX3 [21.09. | 22:35] 
Aller guten Dinge sind 2
Ich muss sagen, dass dieser Test der beste bisher gewesen ist, was nicht heißt, dass die beiden zuvor stark verbesserungswürdig waren.
Ich bin bis auf die KI-Geschichte absolut deiner Meinung.

#2 | Gast [23.09. | 17:20] 
Klasse
Scließe mich Infinitys Meinung an. Man spürt eine Steigerung, du fühlst dch sichtlich wohl beim schreiben.
Tom_82

#3 | SX [24.09. | 19:18] 
Crysis Warhead
Crysis Warhead war wirklich sehr geil zum durchzocken leider wirklich etwas kurz, die KI wurde verbessert aber ich hatte auch bei crysis nichts zu meckern, weiß garnicht was alle damit haben.
Regelmäßige abstürze kann ich weder bei Crysis noch Crysis Warhead bestätigen, ich hatte bis jetzt keinen einzigen Absturz.
Zu passender hardware, ein 250€ pc schafft schon eine 1024er auflösung mit allem auf Mittel bzw. Mainstream, Grafik und Performance wurden meiner meinung nach stark verbessert !!!!

#4 | Firewind [25.09. | 17:26] 
-
Wieder ein wirklich sehr guter Test. Weiter so! :)

#5 | Gast/marc [01.10. | 18:28] 
fett yan
ja man sieht, dass du echt n guter schreiber bist :-D.
Ich würde irgendwie jetzt gerne mal loszocken, doch macht der pc meines bruders da nicht mit.
Kann ja mal vielleicht bei dir zocken ;-) mfg marc

#6 | Gast [24.11. | 15:47] 
Crysis Warhead
Wie springe ich aus dem U - Boot ???

#7 | Yan [24.11. | 17:21] 



1.893
Crysis Warhead
Mit der Fähigkeit "Stärke"...

Frohes Schaffen,

Yan!

#8 | Gast [01.01. | 02:29] 
Schwach
Warhead ist nichts weiter als ein Korridorshooter unter freiem
Himmel. Spielerisch gegenüber dem Hauptspiel eingeschränkt
aber dafür mit ein paar netten Arcadeeinlagen - sinnigerweise
auf Schienen.
Von besserer KI hab ich beim besten Willen nichts bemerkt.
Warhead ist handwerklich solide gemacht,sieht logischerweise
sehr gut aus,ist viel zu kurz und wäre on den MP-Teil das Geld
nicht wert.

#9 | Smoke Screen [14.09. | 22:45] 



8
91% ?
Warhead bietet etwa 4 - 7 Stunden lineare Shooteraction. Die Level sind im Schnitt um einiges
kleiner und es sind nur sieben. Allerdings sind sie
abwechslungsreich gestaltet und mit exzellentem
Artwork. Das die KI bessere wäre konnte ich nicht
beobachten,wohl aber das das Gegneraufkommen
größer und stärkere Gegner sowie Aliens wesentlich
früher ins Geschehen eingreifen.
Warhead spielt sich wie ein gestrafftes Crysis und
mit besseren Cinematics als das Originalspiel.
Die Mapper an Warhead verstehen offensichtlich
ihr Handwerk und so hätte ich mir vor allem größere
Maps und längeres Gameplay gewünscht.
Das Mapping ist etwas zu sehr dem Korridorstyle ver-
haftet und weiss die Freiheiten einer Open Area nicht
zu nutzen.


 










mehr Wallpaper




























Pro:
wunderschöne Grafik mit tollen Effekten
Koreaner lassen sich endlich nur mit ein paar Schüssen ausser Gefecht setzen
Nano-Suite bringt eine Prise Taktik ins Spiel
neue Waffen und Vehikel
verbesserte KI

Contra:
die tolle Optik erfordert sehr gute Hardware
Abstürze bei zu vielen Speicherständen
mitunter störende Grafikfehler


Offizielle Website:
 @EA

Fansites:
 @Crysis Shooter
 @Crysis World
 @Crysis Online
 @Crysis Depot
 @Crysis HQ

Weitere Links:
 Teaser (HD)
 Launch-Trailer



Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW