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ALONE IN THE DARK
 Test von Jens Bremicker (27.07.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Atari
Termin:20. Juni 2008 Entwickler:Eden Games

1992 erblickte ein Spiel die Gaming-Welt, welches diese revolutionieren und ein gänzlich neues Genre hervorbringen sollte: Dass der Survival-Horror-Adventures. Die Rede ist natürlich von "Alone in the Dark", das seinerzeit unglaubliche Wertungen einheimste, ein großer Verkaufserfolg war und noch heute als ein Meilenstein der Computerspiele-Geschichte gilt. Somit dauerte es auch nicht lange, bis ein Nachfolger erschien: 1994 brachte der Erfinder und damalige Entwickler der Serie, Infogrames, "Alone in the Dark 2" auf den Markt. Über die Jahre hinweg kamen noch zwei weitere Teile der Reihe, der letzte im Jahr 2001. Dieser wurde allerdings nicht mehr von Infogrames, sondern von Darkworks entwickelt. Leider nahm die Qualität der Spiele nach dem ersten Teil immer weiter ab. Nun, 16 Jahre nach dem Begründer-Titel möchte der französische Entwickler Eden Games, bekannt durch das Online-Rennspiel "Test Drive Unlimited", in Zusammenarbeit mit Atari der Serie zu neuem Glanz verhelfen. Schon die ersten bewegten Bilder von "Alone in the Dark" ließen die Fans frohlocken und lösten einen großen Hype um das Spiel aus. Nach etlichen Verschiebungen ist der Titel nun endlich erhältlich, aber haben die Entwickler wirklich das gehalten, was sie versprochen hatten oder stürzt der fünfte Teil die Serie endgültig in den Abgrund? Diese Frage beantworten wir euch in unserem Test.


Wer bin ich und was mach ich eigentlich hier?

Zu Beginn des Spiels wacht euer Spielcharakter im Raum eines Hotels in New York City auf und weiß überhaupt nicht, wer er ist, wo er ist und warum er sich dort aufhält. Das einzige was schnell klar wird: Ihr seid nicht ganz freiwillig dort, sondern werdet von nicht gerade vertrauensvoll aussehenden Männern in schwazen Mänteln festhalten, die mit eurer Ermordung drohen. Ihr könnt euch übrigens nicht direkt dagegen wehren und die Gangster umhauen, da euer Held nicht in der besten körperlichen Verfassung ist. Wenn ihr nicht ständig durch Drücken der Taste "X" mit den Augen zwinkert, verschwimmt die Sicht immer mehr. Das ist zwar an sich eine nette Idee, nervt aber auf Dauer. Aber gut, weiter in der Story: Natürlich stirbt euer Charakter nicht schon zu Beginn, denn sonst wäre das Spielvergnügen wohl sehr kurz. Durch Glück im Unglück werdet ihr vor dem Tod bewahrt, vorerst zumindest: Während euch einer der Halunken auf das Dach bringen will, um euch dort das "Licht auszuknipsen", bewegt sich ein scheinbar lebendinger Riss durch die Decke. Als euer potenzieller Mörder eine Tür öffnet wird er plötzlich von eben jenem Riss getötet und ihr kommt erst einmal mit eurem Leben davon. Von diesem Punkt an schlagt ihr euch durch das Hotelgebäude, welches von weiteren Rissen nach und nach zerstört wird. Hier zeigt sich schon von der ersten Minute an die große Stärke des Spiels: Die absolut fantastische und kinoreife Inszenierung. "Alone in the Dark" legt wirklich ständig neue Highlight an den Tag und regt eure Lust zum Weiterspielen an. Die Story an sich ist durchaus spannend und motivierend, auch wenn sie definitiv nicht mit anderen Spielen wie "Mass Effect" oder "Metal Gear Solid 4" mithalten kann. Zuviel verraten wollen wir euch natürlich nicht. Wir sagen an dieser Stelle nur so viel: Eurer Held heißt natürlich Edward Carnby - übrigens der gleiche Carnby wie auch in den Vorgängern - und ihr müßt versuchen, New York vor einer dunklen Macht bewahren. Den Rest müsst ihr aber selbst herausfinden.

Ähnlich wie die Story kommen auch die vielen Zwischensequezen bei weitem nicht an die von "Metal Gear Solid 4" heran, aber sie damit zu vergleichen, wäre auch unfair. Insofern lässt sich sagen, dass die in Spielgrafik gehaltenen Cutscenes definitiv zum Besten zählen, was Computerspiele zu bieten haben, besonders auf dem PC, wo ein Solid Snake schon lange mit Abwesenheit glänzt.


Advent, Advent, die Spielwelt brennt

Zugegeben: Ob "Alone in the Dark" zur Weihnachtszeit spielt, wissen wir nicht, die Jahreszeit wird im Spiel auch nie erwähnt. Aber diese Überschrift passt trotzdem, denn eines der wohl wichtigsten Elemente des Gameplays ist das sich realistisch ausbreitende Feuer. Dieses ist jedoch nicht nur eine tödliche Gefahr, die es des Öfteren mit einem Feuerlöscher zu beseitigen gilt, sondern die Flammen dienen auch als tödliche Waffe im Kampf gegen zahlreiche Zombies. Nehmt euch also am besten einfach einen hölzernen Stuhl, haltet ihn kurz ins Feuer und steckt die Feinde damit in Brand. Allerdings solltet ihr brennende Objekte nicht zu lange in den Händen halten, da auch diese immer stärker anfangen zu lodern und euch irgendwann die Finger verkohlen. Alternativ könnt ihr auch Äxte, Metallrohre und andere herumliegende Gegenstände als Waffen gegen die Untoten einsetzen, jedoch lassen sich diese eben nur mit Feuer entgültig vernichten. Auf jeden Fall hat Eden Games damit eine wirklich innovative Neuerung im Action-Genre erschaffen, die aber vielleicht schon bald von "Far Cry 2" noch einmal verbessert wird. Dennoch: Das französische Entwicklerstudio hat diese Innovation als erstes auf den Markt gebracht und dafür haben die Programmierer, Grafiker, Game-Designer etc. definitiv ein Lob verdient.

Ebenfalls löblich ist die restliche Physik-Engine des Spiels. Objekte fallen physikalisch korrekt zu Boden und Holztüren lassen sich sogar mit Hilfe von schweren Gegenständen einschlagen. "Alone in the Dark" nutzt dabei die berühmte und schon oft bewährte Havok Physics Engine und bettet diese sehr gut ins Spiel ein. So handelt es sich bei den meisten Rätseln um Physik-Spielereien, welche zwar nicht sonderlich anspruchsvoll sind, jedoch für Abwechslung sorgen. Beispiel gefällig? Ihr seid in den Abwasserkanälen unterwegs und der einzige Weg führt durch das Wasser. Dieses wird allerdings von einem kaputten und am Boden baumelnden Kabel unter Strom gesetzt. Wie kommt man also weiter, ohne gegrillt zu werden? Die Lösung: Man nimmt einfach einen längeren Gegenstand zu Hilfe und versucht damit, das Kabel über ein nahe gelegenes Geländer zu bugsieren, das die Strippe vom Boden und somit vom Wasser fernhält. Somit ist das elektrische Problem beseitigt und ihr könnt weiter im Level voranschreiten.

Den Großteil des Spiels verbringt ihr übrigens im Central Park, der vom Entwicklerteam durchaus stimmungsvoll umgesetzt wurde. Die grüne Oase der Stadt ist frei begehbar, doch so wirklich greifen tut das Open-World-Prinzip nicht, denn man hat irgendwie keinen Anreiz von einem Pfad zum nächsten Missionsziel abzukommen und die Gegend zu erkunden. Zwar findet man so das ein oder andere nützliche Item, Sidequests gibt es jedoch nicht. Da hätte man die frei begehbare Welt auch fast weglassen können. Okay, unsichtbare Mauern hätten sich dann wohl doch negativ auf die Atmosphäre ausgewirkt, wenn man durch den riesigen Central Park läuft oder fährt.

Moment, fahren? Ja, "Alone in the Dark" bietet euch die Möglichkeit, die Spielwelt auch per Auto zu erkunden. Zudem gibt es ab und zu einige Level, in denen ihr gezwungen seid, euch per Vehikel fortzubewegen. So müsst ihr zum Beispiel, nachdem ihr aus dem zu Beginn erwähnten Hotel herausgekommen seid, durch die Straßen New Yorks brettern und darauf achten, nicht in die entstehenden Gräben zu fallen. Von der Inszenierung her gehört dieser Moment zu den absoluten Highlights des Spiels, spielerisch zu den größten Schwachpunkten. Denn die Fahrphysik ist verwunderlicherweise alles andere als gut umgesetzt, obwohl die Entwickler zuvor "Test Drive Unlimited" veröffentlicht haben. Wenn ihr während der Farhzeug-Passagen in "Alone in the Dark" nicht aufpasst, bleibt ihr an den kleinsten Steinen hängen und ehe ihr euch verseht "zwingt" euch das Fahrverhalten dazu, in einen der Risse in der Straße zu fahren. Und dann dürft ihr die ganze Szene nochmal komplett von vorne beginnen, denn Checkpoints gibt es in dieser Passage nicht. Generell legt das Spiel jedoch automatische Savepoints an, die manchmal fair, manchmal aber auch vollkommen unfair platziert sind. Das lässt oft großen Frust aufkommen und muss heutzutage, zumindest auf dem PC, nicht wirklich sein.


Guck doch mal in deine Jackentasche!

Wie es sich für ein "Alone in the Dark" und gehört, gibt es natürlich ein Inventar, in dem ihr eure gesammelten Items lagert. Dieses ist allerdings nicht, wie in jedem anderen Spiel, ein einfaches Ingame-Menü. Drückt ihr die Taste "I" öffnet Carnby in der Ego-Perspektive seine Jacke, in der alle Gegenstände verstaut werden. Sehr cool! Allerdings ist es auch ein wenig umständlicher zu bedienen als ein stupides Menü. Somit dauert es ein paar Sekunden länger, als in anderen Spiele, bis ihr das gewünschte Item ausgewählt habt.
Carnby kann übrigens so einiges mit sich tragen. Dazu gehoren ganz besonders Flaschen mit brennbaren bzw. explosiven Flüssigkeiten, aber auch Heilsprays, ein Feuerzeug, Klebeband, eine Taschenlampe, eine Pistole und Munition. Letztere ist übrigens relativ knapp bemessen, weswegen ihr sparsam mit ihr umgehen solltet. Nutzt daher als Waffen lieber die herumliegenden Gegenstände, die nicht ins Inventar passen oder kombiniert Gegenstände miteinander: So könnt ihr zum Beispiel eine Spraydose mit dem Feuerzeug gemeinsam verwenden und somit einen Flammenwerfer improvisieren. Außerdem lassen sich die Pistolenpatronen mit brennbaren Flüssigkeiten kombinieren um entflammbare Kugeln kreieren, welche den Zombies hohen Schaden zufügen. Und wenn es richtig "Rumms" machen soll, nehmt ihr einfach eine explosive Flasche in die eine und die Pistole in die andere Hand, werft die Flasche auf ein beliebiges Ziel gerichtet ab und schießt im richtigen Moment mit der Waffe um eine Explosion hervorzurufen. Das ist übrigens realativ einfach, da das Spiel in solchen Momenten in einen Zeitlupenmodus schaltet und Carnby die Pistole automatisch auf die richtige Stelle zielen lässt.


"Herr Doktor, Herr Doktor: Wieso kann ich nur in der Ego-Ansicht Feuer löschen?"

Die Antwort auf diese Frage ist sehr leicht zu beantworten: Die Entwickler haben bei der Steuerung einfach Mist gebaut. Anders kann man es leider nicht beschreiben. Eden Games wollte neben der ersten - und nun leider auch einzigen - großen Innovation des Spiels, dem Feuer, die Bedienung betreffend auch noch eine zweite integrieren. Doch das ist leider komplett in die Hose gegangen. Besonders in den Kämpfen spürt man, dass hier etwas falsch gemacht worden ist. In der Theorie klingt ja alles ganz nett: Durch Bewegen der Maus schwingt Edward Carnby den Gegenstand/die Waffe, mit einem Klick schlägt er zu. In der Praxis sind die Kämpfe jedoch das reinste Chaos: So ist man ständig damit beschäftigt, den Stuhl, das Rohr oder was auch immer man gerade in den Händen hält, richtig zu positionieren. Und wenn man dann zuschlägt, ist der Gegner auch schon ausgewichen, da das Spiel etwas träge auf die Eingaben des Spielers reagiert. Dass die Bewegung der Maus dazu dient, Gegenstände zu schwingen, bedeutet gleichzeitig auch, dass man damit nicht die Kamera und somit auch nicht die Richtung, in die Carnby gehen soll, in der Third-Person bewegen bzw. bestimmen kann. Somit ist man bei der Fortbewegung des Helden allein auf die Tasten "W","A","S" und "D" beschränkt. Und das ist, wie ihr euch sicher denken könnt, etwas frickelig. Doch zum Glück kann man ja jederzeit per "Tab" in die First-Person schalten, wo sich die Richtung per Masbewegung ganz Ego-Shooter-like einfach bestimmen lässt. Jedoch seid ihr praktisch ständig gezwungen, zwischen den beiden Perspektiven hin- und herzuschalten. Der Grund: Manche Dinge lassen sich nur in der Verfolgeransicht tun, andere nur in der Ego-Sicht. Beispiel gefällig? Ihr müsst eine Tür einschlagen. Zum Glück steht neben euch ein Feuerlöscher. In der Third-Person schlagt ihr nun mit diesem die Tür ein, was genau so wie die Kämpfe leider etwas umständlich ist. Nun ist euer weiterer Weg jedoch durch Flammen versperrt. Aber ihr habt ja euren Feuerlöscher dabei. Jedoch lässt sich die Lösch-Funktion nur in der First-Person nutzen, also schaltet ihr in diese um. Wenn nun jedoch um die nächste Ecke ein Zombie lauern würde, müsstet ihr wieder in die Third-Person-Ansicht umschalten, sonst könntet ihr gar nicht mit dem schweren Feuerlöscher zuschlagen. Dass dies bereits nach kurzer Zeit gewaltig auf die Nerven geht, ist wohl selbsterklärend. Da fragt man sich doch, wie so etwas einfach so durch die Qualitätskontrolle bei Publisher Atari rutschen konnte. Man muss doch merken, dass hier "Murks" gemacht wurde. Schade drum!


Optisch ein Genuss, akustisch ein halbes Desaster

Gegen die Grafik von "Alone in the Dark" gibt es nicht viel zu sagen. Die Texturen sind schön, die Licht- und Schatteneffekte geören zum Besten auf dem PC und die Level sind sehr detailliert. Einzig und allein die etwas hölzern wirkenden Animationen des Protagonisten und die ein wenig zu künstlich aussehenden Gesichter fallen leicht negativ auf, trüben den Gesamteindruck aber nicht allzu sehr. Und der ist durchaus gut.

Vom Sound kann man das nicht wirklich behaupten. Zwar ist die Musik fantastisch und immer passend eingesetzt, sodass die Atmosphäre nochmal um einiges verstärkt wird, die deutsche Sprachausgabe jedoch hätte, würde man Schulnoten verteilen, nicht einmal ein "Ausreichend" verdient und macht viel von der Atmosphäre auch wieder kaputt. Es gibt zwar ein paar wenige Sprecher, die noch gerade so annehmbar sind, aber gerade die weibliche Hauptrolle des Spiels, eine Kusthändlerin, welche Edward Carnby den Großteil des Spiels über begleitet, wurde derart schlecht in der deutschen Version vertont, dass sich einem die Nackenhaare aufstellen. Denn so etwas ist beinahe schon gruselig. Damit meinen wir aber nicht das "gruselig" im Sinne eines Horror-Spiels/-Films. Zum Glück wird aber auch die wesentlich bessere englische Sprachausgabe automatisch mitinstalliert, sodass ihr im Hauptmenü jederzeit die Sprache ändern könnt. Und bitte: Tut euch selbst einen Gefallen und macht das auch! Es ist einfach besser so.

Das neue "Alone in the Dark" ist übrigens eher weniger gruselig. Dabei hat gerade der erste Teil der Reihe damals doch genau davon gelebt, auch wenn sich heutzutage warscheinlich nicht mal mehr ein Dreijähriger vor dem Klassiker gruseln würde. Der fünfte Teil geht eher schon in Richtung Mystery, was auch gut umgesetzt und ok ist, wenn die Entwickler das gewollt hatten. Wenn sie das Spiel dann aber wiederrum mit dem Namen "Alone in the Dark" schmücken, haben sie jedoch den Hauptaspekt dieser Reihe verfehlt. Zumal der Titel rein wörtlich eh nicht mehr wirklich passt, da man selten allein unterwegs ist.

Apropos Mystery: "Alone in the Dark" wirkt auch so wie eine dieser Mystery-Serien, welche Montag Abends auf ProSieben laufen. Das liegt aber nicht unbedingt an der Story, sondern daran, wie das Spiel aufgebaut ist: Die einzelnen Level sind nämlich in neun Episoden aufgeteilt, welche alle auch jeweils nochmal in einzelne Szenen aufgedröselt sind. Und es ist sogar so, dass jede Episode und fast jede Szene im Hauptmenü einzeln anwählbar ist und direkt gespielt werden kann. Und dafür sind keine Spielstände erforderlich. Theoretisch könntet ihr also schon beim ersten Spielstart in die letzte Episode "reinspringen", dort aber auch nur, im Gegensatz zu den acht vorrangegangenen Folgen, in die erste Szene. Ihr könnt nicht von Anfang an das Ende des Spiels begutachten. Noch deutlicher merkt man, dass "Alone in the Dark" wie eine interaktive TV-Serie wirken soll, wenn man eine Episode lädt. Denn dann bekommt ihr ein kleines "Was-bisher-geschah"-Filmchen zu sehen, in dem die wichtigsten Story-Ergeignisse nochmal zusammengefasst werden. Das ganze soll aber nicht nur zur Atmosphäre beitragen. Die Entwickler haben dieses Feature in erster Linie eingebaut, damit ihr Passagen, die ihr einfach nicht schafft, einfach überspringen könnt, ohne dabei etwas von der Geschichte zu verpassen. Jedoch vertuscht Eden Games damit eigentlich nur mieses Balancing. Denn manche Passagen sind alles andere als leicht zu bewältigen und durch das miese Speichersystem sorgen diese für viel Frust. Aber zum Glück haben die Entwickler ja mitgedacht und den Spielern einen Cheat zum Überspringen solcher Szenen direkt ins Hauptmenü gepackt. Na toll! Da hätte man auch einfach besser am Schwierigkeitsgrad arbeiten können, Eden Games!

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Ich bin wirklich enttäuscht von "Alone in the Dark"! Das Spiel hätte etwas ganz Großes werden können. Und nun? Verkorkste Steuerung, schlechtes Speichersystem, mieses Balancing, schreckliche deutsche Vertonung. Kritikpunkte, über die man nicht einfach so hinwegsehen kann. Aber dennoch: Die fantastische Präsentation, das abwechslungsreiche Leveldesign, die tolle Physik von Feuer und Objekten und die Möglichkeit, Items zu kombinieren, sorgen für viel Freude am Spielen. Ich hatte definitiv meinen Spaß. Und wer frustresistend und leidensfähig ist und ein bisschen was für das Genre übrigt hat, der wird auch seine Freude haben. Allen anderen kann ich nur raten, das Spiel im Regal stehen zu lassen.
75%
So testen wir >>

Ich hab "Alone in the Dark" auf der Xbox 360 gespielt, naja zumindest habe ich es versucht. Die erste Stunde hält einen dank der Inszenierung noch bei der Stange. Doch gerade die Steuerung ließ mich Carnby einige Male die Pest an den Hals wünschen. Die Tasten für Waffe, Schlagattacken oder das Inventar sind so unbrauchbar belegt, dass man sich wie ein blutiger Anfänger fühlt. Die Schockeffekte zieht das Spiel daher eher aus der fummeligen Steuerung, die Kämpfe so wirklich schaurig werden lässt. Wenn ich da nur an den ersten Teil der Reihe denke... Ich sag nur Dachboden und Riesenvogel, was habe ich vor diesem Polygonhaufen gegruselt.
 

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62%


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mehr Wallpaper
























Pro:
fantastische Präsentation
gute Grafik
realistische Feuer- und Objekt-Physik
sehr abwechslungsreich
größtenteils frei begehbare Welt,...

Contra:
....die aber nicht richtig genutzt wird
verkorkste Steuerung
frustvolles Speichersystem
mieses Balancing
deutsche Sprachausgabe ein Graus


Offizielle Website:
 offizielle Webseite

Weitere Links:
 Trailer
 Feuer-Techdemo



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