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STRONGHOLD CRUSADER EXTREME
 Test von Sven Reisbach (14.07.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Aufbauspiel Publisher:Gamecock
Termin:03. Juli 2008 Entwickler:Firefly Studios

Bereits 2002 versetzten die Firefly Studios euch in die Zeit der Kreuzzüge, um in der beliebten “Stronghold”-Reihe als Kreuzritter oder arabischer Fürst das Land unter eure Kontrolle zu bringen, indem ihr eine Burg mit florierendem Warenfluß und guter Versorgung eurer Bevölkerung aufbaut und gegen eure Mitstreiter kämpft. Sechs Jahre später folgt der Nachschlag mit dem Untertitel “Extreme”. Was an SHCE so extrem ist, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest.


My home is my castle


Als Burgherr hat man es nicht leicht: Das Volk will mit Nahrung, Unterkunft und Arbeit versorgt sein, während andere Burgherren auch gerne einen Teil eures Reichtumes abhaben wollen. SHCE versetzt euch nun in genau diese Situation eines Burgherren zur Zeit der Kreuzzüge. Eure Aufgabe ist es, eine Burg zu errichten, die einerseits feindlicher Belagerung und Angriffsversuchen standhalten kann, andererseits den Bewohnern genug Nahrung bietet.

Eine Erklärung neben dem kleinen Tutorial, das euch in die grundlegenden Prinzipien und die Steuerung einweist, gibt es leider nicht. Auch kein Handbuch, lediglich eine PDF-Datei findet sich auf der DVD. Das macht den Einstieg für Neulinge nicht gerade leicht. Zu Anfang habt ihr lediglich euer Herrenhaus samt Vorratslager zur Verfügung. Ihr benötigt weiterhin einen Kornspeicher für die Lebensmittel, danach solltet ihr euch an die Grundversorgung eurer neuen Burg machen. Ihr benötigt Holz und Steine, um auch auf längere Sicht noch bauen zu können. Mit einem Klick platziert ihr das gewünschte Gebäude, das auch nicht erst langwierig gebaut werden muss, sondern direkt zur Verfügung steht und von euren Bewohnern besetzt wird. Ein weiteres Manko offenbart sich, wenn ihr eure neuen Gebäude beobachtet: Während der Holzfäller das Holz selbstständig zum Vorratslager bringt (Träger wie in der “Siedler”-Reihe gibt es nicht), machen die beiden Jungs im Steinbruch nichts dergleichen. Hier benötigt ihr noch mindestens ein Ochsenjoch, um die Steine zum Lager zu transportieren. Steht diese Grundversorgung, solltet ihr euch an den Anbau von Lebensmitteln machen. Obstgärten, Käserei oder Getreidefarm – ihr habt die Wahl. Natürlich braucht eure Bevölkerung auch weitere Wohnhäuser, später vielleicht noch (Hopfenfarm und Brauerei vorausgesetzt) eine Schenke? Oder eine Kirche, für das Seelenheil? Alles kein Problem und mit ein paar Klicks gebaut. Je besser es euren Bürgern geht, desto eher werden sie auch höhere Steuern akzeptieren.

Solltet ihr bestimmte Ressourcen aufgrund eurer Lage nicht abbauen können, solltet ihr schnellstmöglich einen Marktplatz errichten und darüber entsprechende Güter einkaufen, bzw das, was ihr im Überfluß habt, verkaufen.


Verteidigung und Angriff

Ihr seid allerdings nie allein auf der Welt (ausser im Burgenbau-Modus, wo es nur darum geht, eine schicke Burg zu errichten), und das werdet ihr sehr bald feststellen müssen. Also hilft nur eines: Eure Besitztümer verteidigen und ständig zum Gegenangriff überzugehen. Zunächst solltet ihr zusehen, dass ihr eine Burgmauer errichtet. Damit haltet ihr den Feind erstmal eine Weile auf. Ihr könnt eure Burgmauern zusätzlich mit Türmen versehen und diese mit euren Bogenschützen besetzen. Auf diese Weise werdet ihr schon einen Großteil des herannahenden Feindes vor euren Toren besiegen können. Um eure Armee auszurüsten braucht ihr Eisen, Schmieden, eine Waffenkammer und Unterkünfte für eure Soldaten. Habt ihr all das, könnt ihr euch eine Armee aufbauen. Darunter sind Bogenschützen, Ritter, Ritter zu Pferd und so weiter. Braucht ihr noch andere Soldaten, so könnt ihr einen Söldnerposten einrichten, wo ihr arabische Kämpfer anheuert. Hier gibt es dann auch Bogenschützen, die zu Pferd unterwegs sind oder Fackelträger, die feindliche Gebäude in Brand stecken. Eure Baumeister können euch zusätzlich noch mit Katapulten und diversen Bauten für die Eroberung einer Burg ausstatten.


Spielerisch mau

SHCE enthält das originale SHC mit dem Addon “Warchest” (bislang nur in den USA erschienen) sowie eine “Extreme”-Version des Spieles. In dieser kommen über 10.000 Einheiten auf das Schlachtfeld – Massenschlachten im Stil der “Herr der Ringe”-Trilogie steht somit nichts im Wege. Leider geht hierbei oftmals auch die Übersicht flöten, da auch für die “Extreme”-Variante die gleiche Engine wie schon 2002 zum Einsatz kommt. Und die ist nunmal auf 2D ausgelegt. Das Geschehen kann somit zwar leicht aus den 4 Himmelsrichtungen betrachtet werden, ein freies Drehen, Schwenken und Zoomen der Ansicht ist allerdings nicht drin.

2002 mag SHC spielerisch reizvoll gewesen sein, heute ist davon nur noch wenig übrig. Es sind oftmals Kleinigkeiten, die man schmerzlich vermisst: Warum keine Träger? Warum werden alle Gebäude einer Art ausser Dienst gestellt, wenn ich bei einem die Arbeit einstellen lassen will? Warum 1024x768 als maximale Auflösung? Warum müssen Gebäude nicht erst errichtet werden? Wie kann in einer belagerten Burg der Marktplatz funktionieren? Alles Fragen, die 2008 eigentlich nicht mehr im Raum stehen sollten.





Die Technik ist alles andere als hitverdächtig, und Spieler des Urspiels werden zuwenig Neuerungen vorfinden. Wer das Original jedoch noch nicht gespielt hat, kann dies jetzt zum günstigen Preis nachholen und wird mit einem runden Paket belohnt. Spielerisch wirkt SHCE recht altbacken, kann logischerweise nicht mit aktuellen Genregrößen wie AoE mithalten. Dennoch, und das sollte das Wichtigste sein: Es macht nach wie vor jede Menge Spaß, und wer aktuellere Spiele auf seinem Rechner nicht zocken kann und SHC nicht kennt, wird an der Extreme-Ausgabe sicherlich, gerade im Multiplayer, jede Menge Spaß haben.
80%
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Pro:
enorme Spieltiefe
stimmige Musikuntermalung

Contra:
hoffnungslos veraltet
häufige Frustmomente


Offizielle Website:
 @Firefly



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