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TRON 2.0
 Test von Denise Bergert (16.09.2003) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Ego-Shooter Publisher:Buena Vista
Termin:21. August 2003 Entwickler:Monolith

Review Tron 2.0

In den 80er Jahren landeten Disney mit dem Science-Fiction Film „Tron“ einen wahren Kassenschlager. Bis heute bleibt der Klassiker unvergessen. Jetzt, 20 Jahre später, kehrt er zurück. Genau auf das Medium, um das sich einst der Film drehte – unseren Computer. Das Entwicklerstudio Monolith, welches sich schon mit der „No One Lives Forever“-Reihe einen Namen machte, gibt sich alle Mühe dem filmischen Vorbild in Nichts nachzustehen.


Korrupte Daten und digitalisierte Menschen

Die Story des Spiels, wie auch des Films, dreht sich um den Software-Entwickler Encom. In dessen großem Firmennetzwerk regiert das Chaos. So genannte Daten-Korruption breitet sich aus und infiziert alles, was ihr in den Weg kommt. Der Spieler schlüpft in die Rolle des ahnungslosen jungen Hackers Jet Bradley, dessen Vater seit 20 Jahren für Encom an einem Geheimprojekt arbeitet. Ziel dieses Projekts ist die Digitalisierung von Menschen, um diese als Programme in Computer einzuspeisen. Da Encom fast pleite ist, droht nun die Übernahme durch fCon einem marktführenden Software-Giganten. fCon hat ebenfalls ein sehr großes Interesse an besagtem Geheimprojekt. Durch einen unglücklichen Arbeitsunfall wird Jet digitalisiert und landet als Programm im Server der Firma. Genau hier beginnt „Tron 2.0“. Der Spieler übernimmt die Rolle von Jet und muss versuchen, einen Ausweg aus dem Server zu finden. Doch schon bald stellt sich heraus, dass alles gar kein Unfall war und Jet eigentlich eine Katastrophe verhindern soll.


Zwischen Bits und Bytes

Der Einstieg in „Tron 2.0“ fällt sehr leicht. „No One Lives Forever“-Spielern werden auch viele Ähnlichkeiten auffallen, da beide Spiele dieselbe Engine haben. Zu Beginn von „Tron 2.0“ steht Jet ein freches kleines Byte zur Seite, das ihm Tipps zum Gameplay gibt, später hilft ihm dann das attraktive Programm Mercury. Mag der Einstieg auch noch so leicht fallen, wird man bei den Missionsbeschreibungen schon wieder vor eine schwere Aufgabe gestellt – das Verstehen. Alles im Spiel ist in ziemlich verwirrender Computersprache ausgedrückt. Für ganz Ratlose steht jederzeit das Hilfemenü mit einer genauen und auch verständlichen Missionsbeschreibung zur Verfügung. Das Spiel überzeugt hauptsächlich durch seine sehr abwechslungsreichen Missionen. So muss man auch schon mal einem virtuellen DJ bei seiner Plattenauswahl behilflich sein. Durch das Erfüllen der Missionen bekommt Jet Erfahrungspunkte mit denen er seine Versionsnummer updaten kann. Die Erfahrungspunkte können dabei auf fünf verschiedene Eigenschaften, wie z. B. Waffeneffizienz oder Gesundheit verteilt werden. Auf seiner Reise durch die schrill-bunte Computerwelt findet man auch Emails mit Story-Infos oder so genannte Subroutinen, die Waffen und Panzerung in Alpha, Beta und Gold Version darstellen. Da man im Inventar nur begrenzten Speicherplatz für Subroutinen hat, ist es ratsam diese auch zu updaten. Denn eine Gold-Version nimmt wesentlich weniger Platz ein, als eine Alpha-Version. Und geht Jet mal die Energie aus, kann er sie ganz einfach an bestimmten Terminals wieder aufladen. Das abwechslungsreiche Gameplay vereint viele Elemente aus anderen Genres. So gibt es zum Beispiel Schalterrätsel, Light-Cycle Rennen und Jump´n´Run Einlagen. Wobei sich letztere als sehr schwierig gestalten, da sie meist auf Zeit sind. Die Light-Cycle Rennen finden in bestimmten Abständen im Spiel in Arenen statt. Man fährt ein Motorrad, das eine Leuchtspur hinter sich herzieht. Seine Gegner kann man, ähnlich wie bei „Snake“, ausschalten indem sie mit der Leuchtspur oder einer Wand kollidieren. Um die Chancen der Teilnehmer zu verbessern gibt es im Verlauf des Spiels bessere Motorräder und Powerups. Leider lässt dabei die Motivation durch den Schwierigkeitsgrad der Rennen und die unvorteilhafte Kamera auch schnell nach, im Multiplayer machen die Rennen mit Freunden wesentlich mehr Spaß.


Screen Glow und Modem-Sounds

Die nötigen Waffen, um böse Viren und Daten-Korruption zu bekämpfen fehlen hier natürlich auch nicht. Jets Grundwaffe ist ein Diskus, der wie ein Boomerang funktioniert. Er prallt von Wänden ab und kommt zu Jet zurück. Die Steuerung des Diskus erinnert stark an Jedi Knight. Mit gedrückter linker Maustaste ist der Diskus im Flug noch ein wenig steuerbar. Im Verlauf des Spiels bekommt Jet noch andere und auch effektivere Waffen wie Snipergewehre oder eine Schrotflinte. Auch eine Panzerung oder ein Virenschild kann angelegt werden. Im Punkto Grafik ist „Tron 2.0“ einfach großartig. Wird man einmal von den leuchtenden Konturen der Computerwelt in den Bann gezogen, kann man nicht so schnell wieder aufhören als Jet durch den Hauptserver zu streifen. Gelegentlich werden diese Streifzüge durch Zwischensequenzen in Ingame-Grafik unterbrochen, die die Story vorantreiben. Neben außergewöhnlicher Grafik hat das Spiel auch noch außergewöhnlichen Sound zu bieten. Den Spieler erwartet ein Mix aus elektronischer Musik und typischen Computersounds wie zum Beispiel Modem-Geräuschen. Auch die Soundeffekte tragen wesentlich zur Atmosphäre bei, befindet man sich etwa in einer von Viren befallenen Zone, beginnt der Ton zu leiern, wie ein Workman bei leeren Batterien. Auch an der deutschen Synchronisation gibt es nichts auszusetzen. Die Stimmen passen und für genügend coole Sprüche ist auch gesorgt. Wem „Tron 2.0“ allein zu langweilig ist, der kann sich mit Freunden im Multiplayer-Modus vergnügen. Hier habt ihr die Wahl zwischen Lichtrennen und dem altbekannten Deathmatch-Modus. Ganze 15 Maps gilt es im Modus „Diskus-Arena“ oder „Diskus-Turnier“ zu erforschen. Bei einigen kann die Levelumgebung sogar zerstört werden. Ein Mapeditor soll übrigens noch nachgeliefert werden.





Endlich mal ein Spiel, das seine Versprechungen gehalten hat. Die abwechslungsreichen Missionen, die tolle Grafik und die einfache Steuerung halten die Motivationskurve von Anfang bis Ende oben. Leider sind die Lichtrennen nicht ganz so motivierend ausgefallen, wie man es sich in der Demo vorgestellt hatte, dafür macht das Gameplay aus der Ego-Perspektive doppelt so viel Spaß. Wer jedoch mit Computersprache nicht viel am Hut hat und immer nur „Bahnhof“ versteht, wenn sich die Freunde über PCs unterhalten, sollte lieber die Finger von „Tron 2.0“ lassen. NOLF-Zocker und Fans von abwechslungsreichen Shootern sollten sich das Spiel jedoch auf keinen Fall entgehen lassen.
85%
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#1 | Ranger [17.09. | 21:23] 
Titel ? ;)
Der Shooter der etwas anderen Art, aber trozdem genial gemacht, macht Laune ohne Ende, habs selbst 2mal durchgezockt, nur was etwas die Spiellaune trübt, sind die Lightcyle rennen, die hab\'s in sich. Ansonsten geiles Spiel


 










mehr Wallpaper






















Pro:
tolle Grafik
guter Sound
Abwechslung

Contra:
Schwierigkeitsgrad
Lichtrennen


Offizielle Website:
 tron20.net

Fansites:
 tron2.4players
 Tron-Sector

Weitere Links:
 Demo



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