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ANNO 1701: DER FLUCH DES DRACHEN
 Test von Christoph Kirchner (27.10.2007) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Strategie Publisher:Koch Media
Termin:25. Oktober 2007 Entwickler:Related Design

Im Nachinein können wir Sunflowers nur danken: Der Wechsel von Max Design zu Related Designs tat der Anno-Reihe mehr als gut: Der jüngste Teil "1701" sollte sich nicht nur als der bisher schönste, sondern auch gelungenste Ableger der Reihe entpuppen – nicht umsonst sahnte das Spiel bei uns ein "ausgezeichnet" und drei Awards ab. Was macht man, wenn die Fangemeinde trotzdessen nach mehr lächzt? Klar, man entwickelt ein Addon. "Der Fluch des Drachen" heißt es, steht seit kurzem für günstige 25 Euro in den Läden, und ist alles andere, als zügig hingeschlampte Zusatzkost. Unser Test.


Mannomann! Das neue Anno! Mann!


Wenn es an "Anno1701" überhaupt etwas auszusetzen gab, dann war das die fehlende Kampagne. Naja, und vielleicht der peinliche TV-Spot mit Sky "Santa Maria" du Mont. In Verbindung mit schreienden Mädchen definitiv nicht werbewirksam. Setzen, sechs! Hach, wie ist das im Bezug auf "Der Fluch des Drachen" schön. Keine missglückte TV-Werbung, dafür aber eine umfangreiche Kampagne, neues Setting, frische Quests und eine zusätzliche Naturkatastrophe. Was will das Spielerherz mehr? Vielleicht noch einen bösen Fluch und einen Editor obendrauf? Kein Problem, gibt's mit dazu!

"Der Fluch des Drachen" bietet Fans endlich eine durchgängige Geschichte. Diesmal erobert Ihr nicht einfach nur neue Territorien im Auftrag der Königin, sondern folgt dem Verlauf einer durchaus ansprechenden Story. In elf aufeinander aufbauenden Missionen gilt es, einem alten Freund namens Finn Hallqvist bei der Suche nach dem geheimnisvollen "Auge des Drachen" zu helfen. Der besagte Gegenstand ist ein Edelstein, der ein mysteriöses Geheimnis zu bergen scheint. Leider seid Ihr nicht die Einzigen, die daran interessiert sind. Bösewicht Diego del Torro sucht ebenfalls nach dem Auge, und schreckt auf seiner Jagd nicht einmal vor Opfern zurück. Dies geht soweit, dass er Finn Hallqvist's Heimatstadt in Schutt und Asche legt. Das lassen wir uns als gestandener Held natürlich nicht gefallen.


Kleines Kino

Bedenkt man das Genre, in dem sich "Anno 1701" bewegt, ist die Präsentation der Geschichte durchaus gelungen. Kleinere Wendungen sorgen für Spannung, einfallsreiche Missionen und das Verlangen, mehr über "Das Auge des Drachen" zu erfahren, motivieren zum Weiterspielen. Allerdings hätte man die Story mit ein paar zusätzlichen Zwischensequenzen noch etwas aufpeppen können – so präsentiert sich das Ganze leider etwas distanziert, da die meisten Informationen in Textfenstern nachgelesen werden müssen. Dafür zeigt sich das Addon inhaltlich auf gewohnt hohem Niveau: Die Missionen sind abwechslungsreich, fordernd und angenehm umfangreich: So gilt es in einer Mission beispielsweise nicht nur, eine funktionierende Stadt aufzubauen, sondern auch ein Feuer zu löschen. Ziemlich aufreibend, zumal der geübte Anno-Fan das im Vergleich zum Hauptprogramm angezogene Spieltempo ersteinmal realisieren muss. Doch keine Angst: Die Kampagne ist zwar ziemlich fordernd, frustriert jedoch nicht. Zu gelungen ist das Balancing, zu perfekt die Bedienung und zu verständlich die Mechanik des Spiels. Außerdem spendieren die Entwickler ihrem Addon freundlicherweise drei Schwierigkeitsgrade. Trotzdem: Genreerfahrung sollte man definitiv haben.


Spielst du noch, oder baust du schon?

Rein inhaltlich bleibt fast alles beim Alten – zumindest im Endlosspiel. Neue Rohstoffe gibt es nicht. Frische Produktionsketten finden sich nur in der Kampagne. Immerhin spendiert man der Erweiterung vier neue Charaktere, die Ihr auch im Endlosspiel anwählen könnt, zwei neue Händler-Auftragstypen, drei frische Zierelemente sowie eine neue Naturkatastrophe: Ganz in "Armageddon"-Manier kann es pasieren, dass euren Bewohnern ein Meteor auf den Kopf fällt. Autsch!

Oft versprochen, im Addon endlich enthalten, ist der mächtige World-Editor. Mithilfe eines Assistenten bastelt Ihr in Minutenschnelle eigene Karten zusammen, um diese dannach auf Wunsch weiter zu verfeinern. Ein Heiden Spaß, zumal die Karten auch in Mehrspielerpartien genutzt werden können!


Einen Blick wert

Optisch steht das Addon dem Hauptprogramm in nichts nach. "Anno 1701" ist noch immer das schönste Aufbauspiel, das Ihr für Geld erwerben könnt. Im Bezug auf "Der Fluch des Drachen" gefällt das atmosphärische Asia-Szenario mit hübsch gestalteten Gebäuden, Schiffen und Einheiten. Wer mit allen Details spielen will, braucht auch diesmal einen äußerst starken Rechner. Die wunderschöne Grafik verlangt eben Tribut. Was den Sound betrifft, präsentiert sich die Erweiterung, wie vom Hauptprogramm gewohnt, erstklassig. Zudem wurden knapp 10 Stunden zusätzliche, orchestrale Musik aufgenommen. Klasse!

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Die Erweiterung bietet viel Spielspaß fürs Geld. Die Kampagne ist spannend, fordernd und gut erzählt, der World Editor bietet mir die Möglichkeit, endlich selbst Karten zu basteln. Rein inhaltlich gibt es allerdings wenig Neues: Auf frische Rohstoffe wurde komplett verzichtet, neue Produktionszweige gibt's nur in der Kampagne. Für mich persönlich nicht wirklich schlimm, bin ich schließlich mit den elf Story-Missionen lange genug beschäftigt. Außerdem bietet das erfrischende Asia-Szenario, zumindest optisch, viel Neues. Klares Fazit: Wer "Anno 1701" mochte, sollte sich schleunigst auf die Suche nach dem "Auge des Drachen" begeben.
 
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Pro:
spannende Kampagne
toller Editor
Asia-Szenario

Contra:
Story eher schlicht präsentiert
im Endlosspiel kaum Neues
recht lange Ladezeiten


Offizielle Website:
 anno1701.de

Fansites:
 Annozone
 Annoholic
 Annoist

Weitere Links:
 Demo



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