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TROPICO 5
 Test von Sebastian Hamers (05.06.2014) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Aufbauspiel Publisher:Kalypso Media
Termin:23. Mai 2014 Entwickler:Haemimont Games

Wenn El Presidente ruft, dann steht die Redaktion von GameRadio Spalier. Es ist mittlerweile der fünfte Auftritt des karibischen Inselherrschers. Im schwierigen Segment des Aufbaustrategie-Spiels ist das durchaus eine ordentliche Hausnummer. Tropico 5 wird es diesmal vorerst nicht in einer Konsolen-Variante geben. Entwickler Haemimont Games hat sich voll und ganz auf die PC-Version konzentriert und möchte damit zu neuen Ufern aufbrechen. Ob sich die kompromisslose Konzentration auf den PC gelohnt hat, zeigt unser Testbericht.


Am Grundprinzip der Reihe ändert natürlich auch Tropico 5 nichts. Nach wie vor geht es darum, einen kleinen Inselstaat zu regieren, gegen die großen Weltmächte zu behaupten und ganz nebenbei noch sein privates Säckel zu füllen. Zuletzt musste sich die langlebige Reihe jedoch den Vorwurf gefallen lassen, sich nicht mehr weiterzuentwickeln. Im fünften Teil warten nun jedoch echte Neuerungen auf.


Kein Update, sondern ein echter Nachfolger

Die augenscheinlichste Neuheit in Tropico 5 ist sicherlich die Einführung von zeitlichen Epochen. Insgesamt gilt es den Inselstatt durch vier Zeitalter zu führen. Los geht es in der Kolonialzeit. In dieser steht eure Insel unter der Fuchtel der britischen Krone. Die Briten mischen sich auch rasch in unsere Aktivitäten ein und verlangen immer neue Gelder von uns, um ihre teuren Kriege weiter finanzieren zu können. Auf Dauer möchten wir uns als Inselherrscher dieses Vorgehen aber natürlich nicht gefallen lassen. Die Unabhängigkeit ist unser erklärtes Ziel.

Bis es soweit ist, gilt es jedoch erst einmal die karge Insel in eine blühende Landschaft zu verwandeln. Dazu legen wir Farmen und Wohnhäuser an, bearbeiten Plantagen und errichten Kasernen. Zwischendurch tauchen immer wieder Botschafter diverser Mächte auf und versorgen uns mit speziellen Aufträgen, gegen bares Geld natürlich. Die frische Kohle können wir wieder in den Aufbau der Insel investieren oder aber auch direkt auf das sichere Konto im Ausland transferieren. Schließlich muss auch ein Diktator für seine Rente sorgen.


Der Diktator-Stab wird weitergereicht

Letztlich ist es allerdings immer das oberste Ziel eine Epoche nach der anderen abzuschließen. Andernfalls werden irgendwann die Ressourcen knapp. Außerdem läuft unser Amt als Gouverneur zunächst nur vier Jahre. Diese kann zwar durch einige Kniffe für eine Zeit ausgesetzt werden, ist jedoch immer mit Umständen verbunden. Wenn ihr etwa vorübergehend das Kriegsrecht ausruft, gibt es keine Wahlen. Besonders beliebt macht ihr euch mit dieser Maßnahme beim Volk aber nicht.

Die Lebenszeit des Diktators ist jedoch auch durch biologische Faktoren begrenzt. Am besten rekutiert ihr den Nachfolger direkt aus der eigenen Familie. Mit den richtigen finanziellen Mitteln levelt ihr den Nachwuchs-Diktator zu einem guten Nachfolger für El Presidente heran. Die Nachkommen steht dann die große Aufgabe bevor, die Insel durch die Epochen der Weltkriege, des Kalten Kriegs und der Neuzeit zu führen. Jedes Zeitalter weist natürlich ganz besondere Eigenschaften auf. Während die Neuzeit mit Naturkatastrophen zu kämpfen hat, steht im Kalten Krieg der Disput zwischen Ost und West im Mittelpunkt. In der Zeit der Weltkriege hingegen müssen wir uns mit möglichen Eindringlingen herumplagen.


Aufbau, Handel, Kampf

Wie ihr sicherlich schon vermutet habt, darf auch in Tropico 5 hin und wieder die ein oder andere Schlacht geschlagen werden. Besonders viel Tiefgang solltet ihr in diesem Bereich jedoch nicht erwarten. Die Entwickler haben sich bemüht das Kampfsystem so einfach wie möglich zu halten. Der Fokus des Spiels liegt auch weiterhin eindeutig nicht auf den Kämpfen, sondern mehr auf den Disziplinen Aufbau und Wirtschaft. Garniert wird der Spielablauf auch noch mit einer Prise Diplomatie. Mit den Weltmächten lässt es sich oft gut verhandeln und so ein attraktiver Deal herausschlagen. Dass eure Politik möglicherweise eine andere Macht vergrätzt, liegt auf der Hand.

Doch nicht nur die Außenpolitik spielt eine große Rolle in Tropico 5. Von hoher Bedeutung ist auch die Zufriedenheit der eigenen Bevölkerung. Eure Untertanen sollen euch nach Ablauf der Regierungszeit schließlich auch wiederwählen. Manchmal sind dafür auch ein paar unschöne Maßnahmen von Vorteil. Das Presserecht einzuschränken mag zwar kein Ruhmesblatt sein, kann jedoch auch so manchen Ärger ersparen.


Kampagne ohne großen Zusatzwert

So bunt und vielfältig das neue Tropico auch ist, so wenig Zusatzwert bietet dafür die Kampagne. Hier geht es um die Figur des Leon Kane und seinen geheimen Orden. Kane hat es sich zum Ziel gesetzt, die lästigen Briten loszuwerden. Am Spiel selbst ändert die Kampagne allerdings nur wenig. Hier und da gibt es einige Extra-Aufgaben, ein paar neue Texte oder Szenen. Angesichts der vielen Pluspunkte, die Tropico 5 sammeln kann, lässt sich darüber aber doch gut hinwegsehen.

Neben der Kampagne gibt es neuerdings auch einen Mehrspielermodus für bis zu vier Spieler. Wahlweise könnt ihr hier kooperativ spielen oder euch gegenseitig das Karibik-Leben schwermachen. In Sachen Grafik und Sound sind Kalyso und Haemimont Games ihrer Linie treu geblieben. Die bunte Optik passt wunderbar in das karibische Setting. Gleiches gilt für die musikalische Untermalung, die für ein angemessenes Flair sorgt. Wenn ihr die Vorgänger der Reihe gespielt habt, dann wird euch auch der rabenschwarze Humor bekannt vorkommen. Dieser ist dem fünften Teil der Serie ebenso wenig abhanden gekommen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Der vierte Teil der Tropico-Reihe hatte mich ein wenig enttäuscht. Das Spiel war zwar ein rundes Update, brachte jedoch kaum neue Spielelemente ein. Das kann man dem fünften Teil nun wahrlich nicht vorwerfen. Dank der vier unterschiedlichen Epochen bietet Tropico 5 genug Vielfalt. Jedes der vier Zeitalter zwingt euch zu einer anderen Vorgehensweise. Die Stärken der Serie hat Kalypso aber dennoch nicht vernachlässigt. Tolles Karibik-Feeling und schwarzer Humor gehören seit jeher zum festen Bestandteil dazu. Freunde von Aufbauspielen sollten unbedingt einen Blick auf das Spiel werfen. Schade nur, dass Konsoleros noch bis Jahresende auf das Spiel warten müssen.
87%
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Pro:
vier unterschiedliche Epochen
karibisches Flair
toller Humor
viele Neuerungen

Contra:
Kampagne ohne großen Mehrwert
keine tragende Geschichte


Offizielle Website:
 @tropico5.com



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