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GOODBYE DEPONIA
 Test von Sven Reisbach (12.10.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:Daedalic Entertainment
Termin:15. Oktober 2013 Entwickler:Daedalic Entertainment

Dem Müllplaneten Deponia droht die Zerstörung durch den Organon – immer noch. Zwei Abenteuer hat der unfreiwilige Held und selbsterklärte Erfinder Rufus gemeinsam mit der Elysianerin Goal durchgestanden und ist dem Ziel, dem Organon diesen Plan auszureden, kaum näher gekommen. Jetzt setzt Daedalic Entertainment zum großen Finale an und sagt Goodbye Deponia.


Hussa – Spot an für Teil 3!


Nette Zungen würden Rufus als Tollpatsch bezeichnen. Andere bezeichnen ihn eher als das wandelnde Chaos. Wie auch immer, er ist der Held der Deponia-Trilogie und versucht gemeinsam mit der Elysianerin Goal seine Heimat, den Müllplaneten Deponia, zu retten. Der finstere Organon will diesen vernichten und kein Elysianer weiß um die Tatsache, dass auf Deponia noch Menschen leben. Auch Rufus selbst würde nichts lieber tun als endlich dem ganzen Müll zu entkommen. Nun liegt der Start dieser Odyssee schon zwei Teile zurück – »Deponia und »Chaos auf Deponia schufen den Boden für das Finale Goodbye Deponia, dem sich unsere Helden nun zu stellen haben. Dass dabei allerlei Chaos losbricht, sollte bei einem Helden wie Rufus Ehrensache sein.

Zu Beginn gilt es mal wieder, im Tutorial zu beweisen, dass niemand Rufus etwas vormachen kann, wenn es um die Steuerung eines Point&Click-Adventures geht! Nichtmal Exfreundin Toni, die diesmal durch die Einleitung führt. Dass das für Rufus kein gutes Ende nimmt, sollte klar sein – auch im mittlerweile dritten Anlauf hat er eben nichts dazugelernt. Wenn dann die Story losgeht, sind wir wieder genau da, wo uns die Storyline von Chaos auf Deponia hinterlassen hat: An Bord von Bozos Kutter. Rufus und Co sind auf dem Weg, den Organon noch zu stoppen. Doch Rufus hat in seiner Genialität eine kleinere Korrektur am Kurs vorgenommen und sie befinden sich auf einer Kreuzertrasse des Organon, quasi einer Mono-Rail, wo sie kurz darauf von einem Organon-Kreuzer eingeholt werden. Dass das riesige Schiff von dem kleinen Kutter nur wenig übriglässt, sollte klar sein – und bei Rufus' chaotischem Befreiungsversuch zusammen mit Goal (und einem Rufus-Fan!) zerlegt es dann auch den letzten Rest und Rufus und seine Gefährten müssen zu Fuß weiter und steigen in einem Hotel ab, in dem ausgerechnet auch Cletus samt Assistent Oppenbot eingecheckt hat.

Am grundsätzlichen Gameplay hat Daedalic Entertainment keine großartigen Änderungen vorgenommen, Goodbye Deponia spielt sich wie seine Vorgänger. Das war auch gar nicht nötig, denn handwerklich kann den Machern eigentlich nichts vorgeworfen werden. Im Verlauf des ersten Aktes sind wir einzig im Hotel unterwegs – unzählige Verwechslungen inklusive. Etwa drei identisch aussehende Taschen, die immer wieder hin- und hergetauscht werden, bis wirklich JEDER den Überblick verloren hat. Und wenn Rufus dann auch noch in Cletus' Klamotten umherwandert und aus Zahnpasta und Teppichreiniger eine Chloroform-Paste macht, die schnell mit der echten Zahnpasta verwechselt ist, dann bleibt kaum ein Auge trocken. Wie auch schon in Chaos auf Deponia gibt es immer wieder eingestreute Minispiele, bei denen ihr etwa gemeinsam mit Cletus' Klamotten aus einer riesigen Waschmaschine kommen oder Kameras von Terminals ablenken müsst. Wen sowas in einem Adventure stört, der darf diese Parts auch konsequenzlos überspringen.


Spannende Locations voller Witz

Wer glaubt, dass es bei dem Hotel bleibt, der kennt die Deponia-Reihe schlecht. Im zweiten Akt geht es auf einen Kreuzer des Organon, also wirklich in die Höhle des Löwen. Und auch da endet die Reise für Rufus natürlich nicht. Es folgt ein Absturz in die Hölle; in Rufus ganz persönliche Tutorial-Hölle. Endlich erfahren wir die Wahrheit hinter der Schrottpresse – Adventure-Veteranen dürften sich dabei an Leisure Suit Larry erinnert fühlen. Überhaupt nimmt die Story dann soviel Fahrt auf, dass wir kaum noch alle Anspielungen erfassen können. Ehe wir uns versehen, haben wir etwa durch eine Klonmaschine Rufus verdreifacht und können, wie beim LucasArts-Klassiker Day of the Tentacle, jederzeit zwischen den drei "Helden" wechseln. Überhaupt fühlten wir uns spätestens ab diesem Punkt sehr stark an das Adventure aus dem Jahre 1993 erinnert - im positiven Sinne, denn es sind vor allem die witzigen Dialoge und die irren Situationen gemeint, in die uns Goodbye Deponia hier wirft.

Dreimal Rufus - das MUSS auch im dreifachen Chaos enden. Und so geht es von Szene zu Szene, Items werden in den Mantel gesteckt, kombiniert und an allen möglichen Punkten ausprobiert. So absurd teilweise die Konsequenzen aus Rufus' Handlungen auch sein mögen, die Lösungswege sind in Goodbye Deponia deutlich logischer als in den beiden Vorgängern. Aber gerade wenn ihr es mit drei Rufussen zu tun habt, wird das Rätsel-Design deutlich fordernder und verstrickter. Hier gab es immer wieder Momente, wo wir dann doch nur nach Denkpause auf die passende Lösung kamen. Letztlich geht es dann aber doch immer wieder einige Schritte vorwärts.


Technisch weiterhin Adventure-Spitzenklasse

Fehlerfrei ist Goodbye Deponia in der in den Handel ausgelieferten Fassung allerdings leider nicht. Gerade das Klonen von Rufus bereitet dem Spiel Probleme: Ein Item, den einer der drei Klone herstellt, tauchte bei uns im Test plötzlich in allen drei Inventaren auf, was natürlich nicht so vorgesehen ist. Kostüme machen gelegentlich ebenfalls Probleme. Rufus erscheint dann normal in seinen Klamotten, für das Spiel trägt er diese aber im Inventar. Er ist also eigentlich in Verkleidung. Auch verschwand ein Charakter während einer Dialogzeile und es gab Stellen, an denen die Dialogtexte nicht auf dem Bildschirm erschienen. Wir gehen aber stark davon aus, dass Daedalic derartige Schnitzer mit einem Patch recht schnell beheben wird. Abseits dessen hatten wir im Test nichts zu meckern. Selbst, wer vorher noch nie einen der beiden Vorgänger gespielt hat, kann der Story dank eines cleveren Kniffs, der die Geschichte der Vorgänger an einem recht frühen Zeitpunkt im Spiel rekapituliert, gut folgen. Dennoch: Wer wirklich den vollen Spielspaß will, der sollte sich zunächst an Deponia und Chaos auf Deponia setzen.

Ansonsten setzt Goodbye Deponia voll auf die technischen Stärken seiner Vorgänger. Die Locations und Charaktere sind erneut hübsch gezeichnet und auch musikalisch trefft ihr auf gewohnte Themen und einige neue Melodien. Die deutschen Sprecher machen allesamt einen sehr guten Job und sorgen für Atmosphäre. Fans von Youtuber Gronkh wird es freuen, dass er erneut als Goon im Spiel erscheinen wird. Aber auch Smudo von den Fantastischen Vier ist als Sprecher in einer witzigen Rolle dabei.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Wahnsinn, was Daedalic für den Abschluss der Deponia-Trilogie nochmal auffährt. Das bewährte Grundgerüst wird leicht durch neue Möglichkeiten ergänzt und bietet den Rahmen für ein weiteres Abenteuer voller witiger Dialoge und Momente. Die Rätsel sind aberwitzig, die Lösungen aber (fast) immer logisch, Minispiele sind skipbar und selbst wer die Vorgänger nicht kennt sollte in die Story reinfinden können. Deponia 3 stellt für mich die Krönung der Reihe dar; ausgewogener war kein Teil zuvor! Wer sich das entgehen lässt, ist selbst schuld - Daedalic sind in meinen Augen die legitimen Erben von LucasArts Games.
92%
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Pro:
gewohnte, immer noch schicke Grafik
irrwitziger Humor
extrem gelungene Vertonung
faire Rätsel und Kombinations-Aufgaben
Minispiele überspringbar

Contra:
kleinere Bugs mit den Klonen
spätere Rätsel vertrackter


Offizielle Website:
 deponia.de



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